Forum: Gesundheit
Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Koffein: Wie viele Tassen Kaffee am Tag s
Mara Ohlsson/ Getty Images

Exzessiver Kaffeekonsum steht im Verdacht, den Blutdruck zu erhöhen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein. Es gibt laut einer Studie eine klare Obergrenze für Koffein.

Seite 1 von 5
spon-facebook-10000523851 15.05.2019, 15:53
1. Na dann,

kommt dan wohl auch auf die Toleranz des Einzelnen an. Nicht alle Menschen sind gleich gebastelt. Im uebrigen sind all diese ":Experten Enthuellungen" schon langsam laecherlich. Jeder kommt mit was anderem daher, was dann in 2 Jahren wieder widerrufen oder in Frage gestellt wird. Bin 73, schlucke eimerweise Kaffee, rauche seit ca. 50 Jahren und mir geht's immer noch prima. Vielleicht sollten mich diese Wissenschaftler dann doch mal zu einer gruendlichen Beaeugigung einladen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kalsu 15.05.2019, 15:54
2. Da fehlen leider wichtige Infos!

1. Die Tassengröße? Weniger als sechs Tassen Filterkaffee. Was ist in Australien die Standard Bezugsgröße für Filterkaffee-Tassen. 2. Die Menge Kaffee-Pulver? Wie viel Gramm werden in Australien für eine Standard-Tasse Filterkaffee verwendet. 3. Die Kaffeesorte und Anbaugebiet? Welche Kaffeesorte wurde für die Studie verwendet. Robusta und Arabica unterscheiden sich da, und auch das Anbaugebiet ist wichtig. 4. Wie wurde der Kaffee zubereitet? Handgefiltert, maschinengefiltert, Americano (Verlängerter), French-Press oder türkisch? Eine Tasse mit 125 ml Filterkaffee enthält zirka 80–120 mg Koffein (Quelle: Stiftung Warentest). Weniger als sechs Tassen wären fünf Tassen. Fünf Tassen mit 80 mg Koffein könnten demnach 400mg Koffein ergeben - oder 600mg bei 120mg je Tasse. 600mg könnte man also auch erst mit siebeneinhalb Tassen erreichen - je nach Kaffee-Sorte und Zubereitung. Merke: Berichte über Studien sind mit Vorsicht zugenießen - genau wie heißer Kaffee.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Prekär 15.05.2019, 16:03
3. Henne und Ei

Genau so wie es möglicherweise eher so zu deuten ist, dass gestresste Menschen mehr Kaffee trinken und der Kaffee damit nicht die Ursache für den Bluthochdruck ist, kann es auch bei den Kaffeeverzichtern so sein, dass sie aufgrund einer Vorerkrankung eher gleich auf Kaffee verzichten oder die entkoffeinierte Variante wählen. Ganz typisch ist es doch unter Herz-Kreislaufkranken den "Kaffee Hag" zu bestellen. Ursache der Erkrankung ist der Verzicht auf Kaffee damit aber nicht. Die Statistik sagt somit nichts aus über die Kausalität, sie zeigt nur eine Korrelation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Olaf 15.05.2019, 16:10
4.

162 Liter Kaffee pro Jahr macht rd. 0,45 Liter pro Tag. Das sind nicht einmal 2 Becher Kaffee. Von Bechern (Cup of Coffee) dürfte in der australischen Studie wohl auch die Rede gewesen sein, denn die typisch deutsche Tasse Kaffee mit 125 ml ist dort nicht üblich.

6 Becher Kaffee wären also etwa 1,5 Liter. Das jeden Tag im Jahr ist schon eine ganz schöne Dosis.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Indiana.Jones 15.05.2019, 16:19
5.

"Auch ob das höhere Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen allein auf den Kaffeekonsum zurückzuführen ist, beantwortet die Studie nicht. Es gibt viele Faktoren, die die Krankheiten begünstigen können. Einen Herzinfarkt nur auf einen exzessiven Kaffeekonsum zurückzuführen, ist deshalb nahezu unmöglich, egal wie groß die Datengrundlage ist."

Liebe SpOn-Redaktion, wieso so kritisch mit der Studie? Bei ähnlichen Studien über mehrere Tausend (vorzeitige) Tote durch NOx-Belastung wart ihr doch etwas gelassener im Umgang mit Kritik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
totalausfall 15.05.2019, 16:33
6. Kurz

Die Ergebnisse sind so widersprüchlich und die Datenlage so schlecht, dass alles was da so festgestellt wurde sehr wahrscheinlich überhaupt nichts mit Kaffee zu tun hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 15.05.2019, 16:35
7. Statistische Ausreisser Einzelner werden durch die grosse Zahl der Pro

Zitat von spon-facebook-10000523851
kommt dan wohl auch auf die Toleranz des Einzelnen an. Nicht alle Menschen sind gleich gebastelt. Im uebrigen sind all diese ":Experten Enthuellungen" schon langsam laecherlich. Jeder kommt mit was anderem daher, was dann in 2 Jahren wieder widerrufen oder in Frage gestellt wird. Bin 73, schlucke eimerweise Kaffee, rauche seit ca. 50 Jahren und mir geht's immer noch prima. Vielleicht sollten mich diese Wissenschaftler dann doch mal zu einer gruendlichen Beaeugigung einladen.
Statistische Ausreisser Einzelner werden durch die grosse Zahl der Probanden geglaettet.

Deswegen sind Studien mit grosser Ausgangsmenge zuverlaessige Datenlieferanten.

Wer schreibt, dass Kinder, die in der Naehe von Atomkraftwerken wohnen, haeufiger an Leukaemie erkranken, luegt. Warum? Weil Atomkraftwerke und an Leukaemie erkrankte Kinder Beide, ZUM GROSSEN GLUECK, sehr seltene Ereignisse sind.

Wenn nun aber 340'000 Personen auf ihre Ernaehrungsweise erfasst sind, darunter die Meisten Kaffee trinken, dann ist das eben kein seltenes Ereignis. Die Aussagen, dass bei geringem Kaffeekonsum eher Positive und bei zu hohem Kaffeekonsum eher negative Effekte auftreten, ist deswegen statistisch sinifikant richtig. Wenn es auch im Einzelfall total falsch sein kann.
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnabelnase 15.05.2019, 16:40
8. Brasilien oder Kolumbien?

Studien über Studien. Und wie sieht es aus, wenn der Kaffee aus Äthiopien kommt? Möglicherweise ist es auch so, dass die Nichtkaffeetrinker nur deshalb keinen Kaffee trinken, weil sie zu bequem sind, sich welchen zu kochen. Sie sind also deshalb gefährdeter, weil sie sich generell weniger bewegen. Und die Franzosen mit ihrem Café au Lait? Da ist ja ganz schön viel Milch drin. Milch soll ja auch nicht so gesund sein. Können wir nicht einfach den Stecker ziehen? Aber vorher noch eine schöne Bratwurst! Ach nee, geht ja nicht. Verarbeitetes Fleisch ist ja ungesund. Jedenfalls einer Studie zufolge, die aber nicht ausschließen kann, dass Menschen, die viel solcher Wurstwaren verzehren, auch dazu neigen (oder dazu gezwungen sind) sich generell schlecht zu ernähren, zu rauchen, sich wenig zu bewegen etc. Wenigstens hatten sie Spaß.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ichbines2 15.05.2019, 17:01
9. In letzter Zeit

überschlagen sich die angeblich gesundheitsfördernden Studien von Kaffee.
Allerdings: Nichts ist wirklich konkret und bewiesen. Eine Theorie besagt, schwarzer Kaffee wirke sich positiv auf die Zellerneuerung aus, jedoch nur schwarzer Kaffee...
Die wichtige Frage bei all diesen Theorien ist doch im Grunde: WER ist der Auftraggeber der jeweiligen Studien? Und welche Interessen hat der Auftraggeber?
Ist der Kaffeepreis in den letzten 10-15 Jahren nicht drastisch gesunken? Könnte also ein wirtschaftliches Interesse der Produzenten dahinter stehen?
Wann erhalten wir eine von Zuckerproduzenten gesponserte Studie, die die Gesundheit von Zucker "wissenschaftlich" festgestellt hat?
Angebliche Langzeitstudien, nach denen Rauchen gesund ist, gibt es ja auch schon: Bei FB propagiert einer dass seine "Langzeit"studie schon 10 Jahre alt sei (das ist in Wirklichkeit nicht mal eine Kurzzeitstudie) und demzufolge seien E-Zigaretten nicht schädlich. Viele, die weder den Begriff Langzeit kennen, noch das Rauchen aufgeben wollen, verbreiten das über FB auch noch weiter!
Also, Kaffee, Zigaretten, Zucker (Schokolade macht glücklich), Süßgetränke (Smothies) usw.: Alles supergesund, entgegen jedweder Realität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5