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Studie zu Übergewicht: Jeder zweite Deutsche ist zu dick
DPA

Weltweit ist fast einer von drei Menschen übergewichtig. Laut einem aktuellen Report sind in Deutschland mehr als die Hälfte der Erwachsenen zu dick. Betroffen sind vor allem Männer.

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spon72 29.05.2014, 08:54
30. BMI ist umstritten...

Zitat von elizar
Den BMI als Kriterium heranzuziehen ist einfach nur dumm. 1. Entspringt er nur einer Bauernregel. 2. Werden durch den BMI als Fettleibig eingestuft, die nur aus Muskeln bestehen. Beispiel: Ein Bekannter von mir ist Judoka und ist wirklich ein Muskelberg. Laut BMI ist er adipös.
...eignet sich jedoch für diese Studie, da das Gewicht ins Verhältnis zur Körpergröße gesetzt wird und so wenigstens ein Gradmesser herangezogen wird, der auch die "Optik" mit einbezieht. Bauernregeln, sind was anderes. Nun, Ihr Bekannter ist, wenn er nach seiner Karriere nicht richtig abtrainiert, ebenso von Fettleibigkeit bedroht, wie jeder untrainierte Zeitgenosse mit einem Bierbauch. Denn Muskeln werden im Laufe des Lebens zu Fettpölsterchen, weil die Zellteilung keine Opis mit Bizeps zulässt. Nein, ich gehe sogar noch weiter, viele Menschen, die in unserer Wohlstandsgesellschaft z.B. bei 190 Zentimetern Körpergröße mit 100 kg als "normalgewichtig" gelten, dürften höchstens 90 kg auf die Waage bringen, um das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen zu minimieren. Es ist immer eine Frage des Standpunkts und wenn ich die Normen der Gesellschaft nicht anpassen würde, dann wären sogar über die Hälfte aller Menschen zu dick. Schon wegen der Alterspyramide, weil Mann wie Frau im Alter normalerweise zunehmen und wir schon jetzt mehr Menschen über der Hälfte ihrer Lebenszeit haben, als darunter.

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GrinderFX 29.05.2014, 08:54
31.

Zitat von lupenreinerdemokrat
Wer aus dem BMI Schlüsse zieht, ist leider schon wieder auf dem Holzweg. Wie lange geht der Unsinn, aus dem BMI Rückschlüsse auf Fettleibigkeit zu ziehen noch so weiter? Mag ja durchaus zutreffen, dass ein viel zu hoher Anteil der Menschen heutzutage übergewichtig sind, dann lässt sich das aber nicht anhand des BMI beweisen!
Doch tut es. Es mag zwar Menschen geben die trotz eines BMIs von 29 nur einen Körperfettanteil von ca. 10% haben und somit schon ziemlich schlank sind aber wie viele Menschen können das denn von sich behaupten?
0,0001% oder noch weniger? Ich begegne wenigen Menschen die so aussehen und das permanent. Von daher wäre der Messfehler so klein, dass man ihn vernachlässigen kann.

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stormy18 29.05.2014, 08:56
32. Arme Welt..

Ganz ehrlich es werden auf Grundlage des schwachsinnigen BMIs dauernd irgendwelche Studien erstellt und Titelblätter vollgeschrieben aber mal ernsthafteren Problemen wie Bullemie oder Magersucht wird kaum Beachtung geschenkt. Ich kenne genug Menschen die wegen solcher Artikel und weil sie einen angeblich fettleibigen Körper mit BMI von 26 oder so auf einmal in weitaus gefährlichere Krankheiten abrutschen.. Da hilft nur eine Körperbewusste Erziehung von Anfang an, in der Schule wie zu Hause

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spon_2601733 29.05.2014, 08:57
33. BMI ist Blödsinn.

Wir leben in England. Eine Schulklasse vom Kontinent erkennen wir sofort an den schlanken Schülern ohne auf die Sprache zu achten.
Und wenn wir nach Deutschland kommen, fällt uns jedes mal auf, dass die Deutschen deutlich schlanker sind als die Briten. In der im Beitrag genannten Studie sind britische Männer genauso fett wie die deutschen, und bei den Frauen sind es ein paar Prozent mehr. Ich verlasse mich mehr auf meine Augen als auf dieses irreführende BMI.

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gustavsche 29.05.2014, 09:00
34. Schwachsinn.

Ich kann es nicht mehr hören oder lesen. Mehr als die Hälfte soll zu dick sein? Geht doch mal gedanklich die Menschengruppen durch, mit denen Ihr zu tun habt. Bei mir in Abteilung können anscheinend viele ihr Übergewicht sehr gut verbergen.

Und der BMI, das sollte sich auch bis zur Spiegel-Redaktion rumgesprochen haben, ist eine sehr fragwürdige Methode. Und ob man Übergewicht hat oder nicht, kann man mit einem Blick viel besser beurteilen als mit einer Waage und einem Taschenrechner. Die BMI-Apologeten sind ja sogar beknackt, dass sie ihre Formel derart verfeinert haben, dass amputierte Gliedmaßen berücksichtigt werden.


Außerdem ist leichtes Übergewicht nicht einmal etwas schlimmes, wenn man altert.

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spon-facebook-1025391706 29.05.2014, 09:01
35. optional

Fettleibigkeit der Deutschen freut mich sogar. Bei dem Essverhalten und Lebenseinstellung ist es doch kein Wunder. Softdrinks, Junkfood und keine Bewegung. Aber sobald ein gesetzlicher Veggitag vorgeschlagen wird berufen sich plötzlich alle auf ihre Grundrechte..

Dabei werden diese durch den american way of life seit jahren penetriert! Überlegt doch selbst woher das kommt...

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Lisa_can_do 29.05.2014, 09:01
36. Wir Deutschen sind zu dick

Egal, welches Messkriterium man heranzieht. Und natürlich ist der BMI ein Anhaltspunkt, der einen Trend zeigt. Wir Deutschen sind inzwischen dicker als die Amerikaner und versuchen auch noch so schwachsinnige Argumente wie ein angeblich falsches Messkriterium heranzuziehen. Wir sind zu fett, mal abgesehen von ästhetischen Aspekten (kaum ein Mann über 30 Jahre läuft ohne Wampe durch die Gegend und findet das auch noch schön), müssen wir in Kliniken inzwischen die Ausstattung der Veterinär-Medizin nutzen, weil es immer mehr Patienten gibt, die auf keinen OP-Tisch passen, die in kein CT und schon gar nicht in ein MRT reinpassen, bei denen normale Betten nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprechen, und die medizinischen Auswirkungen sind katastrophal, für die Menschen selbst und für die Gesellschaft. Ich habe keinen Bock, Krankenversicherung und Steuern für teuerste Behandlungen zu zahlen, nur weil der Großteil der Bevölkerung sich dusselig frisst und säuft und raucht. Nein, keine Extremhaltung, aber wie wäre es denn mit ein wenig Maß halten, ein wenig Sport machen, ein bisschen weniger saufen und rauchen. Und ganz krass wird es dann, wenn die verfetteten Männer dann auch noch auf magersüchtige Models stehen. Wie viele Studien müssen noch aufzeigen, dass wir viel zu fett sind, mit welchem Messkriterium auch immer.

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bmvjr 29.05.2014, 09:01
37. Einfache Regeln

Als Kind habe ich gelernt: Iss nie so viel wie du kannst aber immer soviel wie du brauchst. Darueberhinaus wurde bei unserem Durst auf ein Glas Leitungswasser verwiesen und bei Lust auf einen kleinen Snack zwischendurch gab es einen Apfel oder eine Karotte. Witzigerweise waren es die Kinder aus weniger gut situierten Verhaeltnissen, die zuhause Cola bekamen und "Kleingeld" um sich etwas zum Naschen zu kaufen. Das waren dann Schokoriegel und Zuckerbomben anderer Markenhersteller. Diese Kinder schwabbelten bereits und schaemten sich, beim Schwimmunterricht mitzumachen, besonders Jungs die schon einen Fettbusen hatten, mit dessen Groesse keines der noch so fruehentwickelten Maedchen mithalten konnte - da war Haenseln vorprogrammiert.

Die Faustregel meiner Eltern habe ich in Kurzform "weniger ist mehr" bis heute beibehalten. Resultat: ich sehe locker 10 Jahre juenger aus als ich bin, halte ohne jeden Aufwand seit Jahren mein Gewicht, habe keinerlei der altersmaessig ueblichen Beschwerden und werde beim Generalcheck vom Arzt immer mit den Worten weggeschickt "was immer sie auch machen, bleiben sie dabei!".
Fett sein ist eine Kombination von Unkenntnis, mangelnder Bewegung, Frustrationsessen und mangelnder Selbstdisziplin. Das zu beheben bedarf keiner Abnehmpillen, keiner Gewaltkuren, keiner Bruehe-Diaeten und keiner Mitgliedschaft in einem Fitnessclub. Da muss man schon tiefer ansetzen. Weniger Fernsehen, keine Fast-Food-Kost, weniger per Auto, Lifte und Rolltreppen meiden, weg mit den Brausegetraenken. Taeglich ein kleiner Fussmarsch, mehr Lesen, Treppen steigen, das Fahrrad nutzen, Wasser und Saefte, es ist eigentlich gar nicht so schwer...

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anamarie 29.05.2014, 09:08
38. wenn ich das alles lese

befasst mich so eine wut! seit sieben jahren arbeitet meine freundin in projekten gesunde ernährung für kinder an den schulen und kitas. dem kind zu erklären warum vollkorn statt weißmehl, warum 5 mal am tag obst und gemüse, warum wasser statt zuckersäfte, warum selbstgemacht und frisch, statt fertigprodukte ist eine wunderbare aufgabe, die mit hohem lohn gewürdigt wird: aha erlebniss des kindes und seine strahlende augen! nur sie steckt in solchen miesen problemen: solche so sinnvolle aufgaben werden vom jobcenter finansiert - die gelder an die vereine weitergeben, in denen ein paar menschen darüber entscheiden welche projekte laufen, und welche nicht. so hat meine freundin eine sehr übergewichtige leiterin, für sie das essen einen sehr viel hoheres wert hat als gesunde ernährung. so beschimpfte diese leiterin meine freundin als sie vollkorn statt weißmehl mit den kindern zubereitete als fanatikerin, dass konflikt eskalierte bis zu dem vorsitzendem, die kollegen würden auf sie gehetzt. bei den beschwerden bei jobcenter passierte nichts... meine entusiastische freundin suchte einen anderen geldgeber für ihre schönen aufgaben, die krankenkassen: meine (nicht in eu) studierte freundin, die durch jobcenter eine einjährige ernährungslehre gemacht hat, soll eine krankenschwester oder alterpflegerin sein, um diese arbeit von der krankenkasse bezahlt zu bekommen! bei einem übergewichtigen schulrat fragte sie ob sie ihre arbeit bezahlen würden, bekam sie die antwort: warum sollte ich sie beschäftigen, dann müsste ich noch 40 solchen beschäftigen?! weil es nötig ist, und weil ich gut bin, meinte sie! und dass stimmt! nun ist meine freundin lustlos und kraftlos in dem verein, und wartet dass das projekt, am 15. november zu ende ist, dann gibt es eine pause, bis man ausrechnet ob es genug geld beim jobcenter gibt dass das projekt vielleicht nach der pause im 2015 erlaubt wird. da sie aber mit der leiterin nicht klar kommt, trotz ihre sehr gute arbeit, wird sie das projekt verlassen müssen, kommen neue arbeitslose, und meine freundin wird wieder arbeitslos!!!

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frankasten 29.05.2014, 09:09
39. Früher mußte ich...

10km zur und von der Arbeit mitm Fahrrad fahren. Früher habe ich auf Arbeit körperlich arbeiten müssen, ich mußte mich bewegen. Früher (in der Zone) hat die Tafel ALDI Schokolade 4,80 DM gekostet und bei 600.- DM Netto hat man sich das überlegt, ob Tafel Schokolade oder doch lieber 10 Bier in der Kneipe.

Heute ist es doch so, daß der weit überwiegende Teil aller Nahrungs- und Genußmittel, die in den Einkaufsblinkbuntpalästen die Regale füllen, einfach nur völlig überflüssiger Zucker-/Kohlenhydratraffinatmist sind, der hübsch ausschaut, gekauft wird, mit viel Genuss gegessen wird und natürlich prompt fett macht.
Heute habe ich ein Auto, bin arbeitslos und brauche mich den ganzen Tag nirgendwo zu bewegen, außer durch die Blinkbuntpaläste der Konsummafia. Wer Arbeit hat, wird auch mitm Auto hinfahren und natürlich zurück auch und ob man noch so viel körperlich arbeiten darf, wie vor 30 Jahren, das wage ich zu bezweifeln.

Vielleicht ist bei mir auch etwas grundlegend anders (genetisch etc.), weil ich zielloser Bewegung und Kraftanstrengung überhaupt nichts abgewinnen kann, sprich Sport finde ich total Schei......
Und anscheinend geht es sehr vielen Menschen ähnlich. Sonst wären sie nicht alle Prädiabetiker (der Pharm- und Leitlinienmafia sei Dank).

Was hat man nun von dem "Wohlstand"? Genau, NICHTS.

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