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Studie zu Übergewicht: Jeder zweite Deutsche ist zu dick
DPA

Weltweit ist fast einer von drei Menschen übergewichtig. Laut einem aktuellen Report sind in Deutschland mehr als die Hälfte der Erwachsenen zu dick. Betroffen sind vor allem Männer.

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Max Klee 29.05.2014, 09:12
40.

Die deutsche Politik erfüllt ihre Vorbildfunktion bezüglich Fettleibigkeit nicht. Egal. Nun aber zum BMI: Eine extrem simple Berechnung, die hilft zu kategorisieren. Jeman mit BMI 27 ist nicht unbedingt ungesünder als eine 24, aber z.B. der Unterschied zwischen einer 22 und einer 35 ist dann schon frappant. Nichtsdestotrotz ist auch die Fehlerquote hoch, ein Bodybuilder mit 29 ist nicht dick, jemand mit schlechter Ernährungsweise kann hingegen trotz BMI 23 auch dick sein. Vor einigen Jahren hat ein Forscher eine neue BMI-Berechnung präsentiert, die präziser sein soll.

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GrinderFX 29.05.2014, 09:12
41.

Zitat von Alternator
..zumindest in der landläufig genutzten Interpretation. Es ist nun schon lange her, dass ich jeden Tag knappe 14 Kilometer Fahrradfahrt zu meiner Arbeit hatte, da die Bezahlung dort nicht für ein Auto reichte, und die öffentlichen Verkehrsmittel mangels Aussicht auf Gewinn in diese Richtung keine Verbindunngen anboten. Damals aber war ich zumindest allerbestens durchtrainiert. Mit meiner Beinmuskulator hätte ich jeden Sputnik ohne Rakete in eine Umlaufbahn befördert, allerdings lag der BMI tief im roten Bereich, an der Grenze zum Adipösen. Laut dem Rechner im Artikel bei 30. Für etwas, das so viele Wuchsformen kennt wie der Menschliche Körper, gibt es eben keine so simple Kategorisierung wie (l²/m). Geld lässt sich damit aber machen..
Wem wollen sie diese Story erzählen?
Lassen sie ihren Körperfettanteil messen und sie werden schockiert sein. Niemand wird durch Fahrradfahren und schon gar nicht von 14 Kilometern so muskulös, dass er einen BMI von 30 hat ohne dick zu sein. Das ist absolut unmöglich.

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wiebitte 29.05.2014, 09:14
42. BMI oder nicht BMI

ist eigentlich egal. Fakt ist sicher, dass sich immer mehr Menschen in den wohlhabenden Ländern krank oder sogar tot fressen, während am anderen Ende der Wohlstandsskala die übertrieben schlanke Linie zum vorzeitigen Ableben führt - nur hier sicher unfreiwillig.

Tendenz dieser Entwicklung ist nicht neu, die schlechten Vorbilder USA und Mexico z.B. und auch die Ursachen (Fett, Zucker, Junk, etc.) weitestgehend bekannt. Nur - ändern tut sich nichts, man könnte ja eingreifen, Steuern erheben whatever, bei Zigaretten ging es ja auch aber nein das zieht sich, bis wir vor lauter Wohlstand nicht mehr die fetten Beine aneinander vorbei bekommen.

Schöne Grüße an die Süßwaren-, Fertiggericht-, und Junkfoodindustrie, die uns inzwischen Müll als Essen verkauft - Hauptsache der Rubel rollt. Und wir sind auch noch so dumm, ach nein: so frei und kaufen das Ganze ...

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elektrikern 29.05.2014, 09:16
43. "...jede Woche eine neue Sau durch's Dorf..."

Spiegel Zitat:

Länger leben mit einem BMI zwischen 25 und 30

Jetzt legt Flegal nach. In einer neuen Übersichtsarbeit hat sie gemeinsam mit Kollegen 97 Studien mit insgesamt 2,88 Millionen Teilnehmern ausgewertet. Im Ergebnis haben Menschen mit einem BMI zwischen 25 und 30 ein niedrigeres Risiko, innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu sterben, als die sogenannten Normalgewichtigen, berichten die Forscher im Fachmagazin "JAMA". Erst ab einem BMI von über 30 steigt das Risiko an. Im Klartext: Ein kleiner Rettungsring verlängert das Leben.

Nach den Studienergebnissen ist das Sterblichkeitsrisiko bei übergewichtigen Menschen (BMI zwischen 25 und 30) sechs Prozent niedriger als bei normalgewichtigen Menschen (BMI zwischen 18,5 und 25), bei leicht Fettleibigen (BMI zwischen 30 und 35) ist es fünf Prozent niedriger. Bei Fettleibigen (BMI über 35) dagegen steigt das Risiko um 29 Prozent an. An den Ergebnissen änderte sich auch nichts, als die Wissenschaftler verzerrende Faktoren wie Rauchen, Krankheiten oder die Art und Weise, wie Körpergewicht und -größe in unterschiedlichen Studien ermittelt wurden, berücksichtigten.
Zitatende Spiegel

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-875379.html

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women_1900 29.05.2014, 09:17
44. einfach mal in den Einkaufszentren

bei den Fast Food Ständen schauen, besonders um die Mittagszeit, wenn die Schule aus ist und die Mütter ihre Kinder mit "Essen" versorgen. Dann weiß man auch, weshalb nach immer mehr Geld für Familien gerufen wird und man weiß auch, daß hier eine Zeitbombe tickt. Gott sei Dank, muss ich diese Zeche nicht mehr mitbezahlen, da ich bereits zu den "Alten" zähle, zwar noch nicht Renterin, aber halt schon alt.

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jajajatjatja 29.05.2014, 09:18
45. mennnoo

ausgerechnet am Vatertag so ein Bericht. aber ok ich prüf nochmal den vatertagsbollerwagen.... Statt Bier Wasser, statt Schnaps Grapefruit Saft frisch gepresst, statt pfefferbeisser gurkenscheiben ohne gurke und statt bollerwagen fahr ich jetzt mit meinen liebsten in die berge. Schönen Vatertag allerseits.

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wintergreen 29.05.2014, 09:20
46. Datenmodellierungen?

Zitat von sysop
Auch wenn die Autoren aufgrund der großen Menge an Informationen, die auf unterschiedlichste Weise gesammelt wurden, einige Datenmodellierungen...
Was ist das? Kommt man so auf die gewünschten Resultate?

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w_rieger 29.05.2014, 09:21
47. Jetzt kommt das Dickenbashing

Nach dem Raucherbashing kommt jetzt das Dickenbashing. Klar ist Rauchen und Fettleibigkeit ungesund. Aber wenn man sich die Argumente der Gesundheits"apostel" mal anschaut, fällt schon ins Auge, wie ähnlich diese gestrickt sind. Nur ein Beispiel das Zurlastfallen der Solidargemeinschaft etc. Sollte zu denken geben.

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attac-pluto 29.05.2014, 09:22
48. Alles vom großen Bruder übernommen.

Wir werfen ein Viertel unserer Lebensmittel in den Müll! Viel zu viele Menschen werden übergewichtig! Was wird getan? Es wir noch mehr Wachstum gepredigt und mit massenweise Werbung forciert. Das ganze System ist krank, sehr krank.
Ceterum censeo Americae esse delendam

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DerRuferimWald 29.05.2014, 09:24
49. Einfache Lösung

Eine Lösung sollte für die deutsche Politik kein Problem sein. Verbote auf bestimmte Lebensmittel, den Rest hoch besteuern.

Ähnlich wie mit Energie, wer sich das Zeug nicht mehr leisten kann, wird sparen. Wenn also Lebensmittel sehr hoch besteuert werden, wird die Bevölkerung automatisch abnehmen.

Und die Grünen wird's besonders freuen, können sie dem Volk doch wieder Gutes tun.

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