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Studien zur Sterbehilfe: Warum Menschen sich den Tod wünschen
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Für die einen ist die Sterbehilfe ein Akt der Nächstenliebe, für die anderen ein Sakrileg. Zwei aktuelle Studien versuchen zu erfassen, was ihre Liberalisierung tatsächlich bedeutet.

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rty 11.08.2015, 17:18
1. Levenseindekliniek, nicht Levendseindekliniek

bitte keine Buchstaben in niederländische Wörter hinzuerfinden.
Leben = leven
Ende = einde
Klinik = kliniek
Mit dem Genitiv-s ergibt sich dann: levenseindekliniek. Es besteht keine Notwendigkeit für das zusätzliche Spiegel-Online-d.

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amidelis 11.08.2015, 17:34
2. Gesellschaftliche Akzeptanz

Ein hartes Kriterium sieht anders aus. Wollen wir zurück zu den Spartanern ? Oder eine ökonomisch fundierte Sterbehilfe ? Alle außerhalb der Zielgruppe 19-49 sollten sich dann bedroht fühlen. Ich akzeptiere bei einigen Menschen den Wunsch zu sterben. Ich sehe täglich wie würdelos Menschen in Pflegeheimen dahindämmern. Vermutlich ist eine sterbehilferegelung ein großer Segen. Aber nur für sehr wenige!!!! Und es ist kein Instrument für eine Gesellschaft ihre Sorgen loszuwerden !!!!

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Loddarithmus 11.08.2015, 17:35
3. Ich vermisse hierbei ...

... die Information über die zeitlich parallele Entwicklung der Suizidraten. Wäre doch möglich, dass die entsprechend zurückgegangen sind.
Darüberhinaus ist das Ergebnis natürlich interessant. Aber jede fundamentalistische Position in der Diskussion wird sich die Zahlen herauslesen, die ihnen in den Kram passt. Und nicht vergessen: Das sind freiwillige persönliche Entscheidungen, diesen Weg zu gehen. Daran sollte niemand rütteln wollen.

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Pfaffenwinkel 11.08.2015, 17:42
4. Schwerkranke

sollten ein Recht auf aktive Sterbehilfe haben. Das wird sich früher oder später auch in Deutschland durchsetzen.

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Rainer Helmbrecht 11.08.2015, 17:45
5.

Es ist "nur" der Wunsch, nicht zu überleben und schlechter dran zu sein, als vorher.

Ich möchte keinem Menschen zu muten an meinem Tot schuldig zu sein (Zugführer) und ich möchte auch nicht "verwaltet" wederden.

Wenn ich z.B. Lese, dass die USA Gerichtbarkeit nicht weiss, wie man Menschen tötet, weil das offensichtlich das Geheimnis von Tierärzten ist, dann denke ich, dass es um Anderes, als um ein Mittel geht.

MfG. Rainer

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nomadas 11.08.2015, 18:15
6. Kaputt im Kopp

Der Tod gehört zum Leben, wie die Geburt. In einer irren Kultur jedoch, wo 4ever young das Credo ist, da passt das nicht. Dazu der Wahn von der Abschaffung des Todes durch Medizin und Technik und Pharma ist der nächste Irrsinn. Dann der demoskopische Wandel, immer mehr Alte, keiner will weg, alle wollen bleiben und die zusammenbrechenden Gesundheitssysteme, die Unbezahlbarkeit all diesen Irrsinns. Kein Wunder, das Ding ist an der Wand. Bald, sehr bald wird die Politik die aktive Serbehilfe nicht nur zulassen, sondern noch fördern. Ab 75 die bunten Smarties und Schluß ist mit dem Zinober. Der Kollaps steht vor der Tür. Herr v. Brauchitsch als Modell, nicht Herr Sachs, bitte.

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hwdtrier 11.08.2015, 18:29
7. Es wäre interessant zu wissen

ob es bei den Altenheimbewohnern um arme handelt und bei den Übrigen um Reiche wo die Erben das Ableben des Erbgebers anstreben.

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petersschrottbox 11.08.2015, 18:41
8. Sterbehilfe

Allen die aus religiösen oder anderen Gründen gegen Sterbehilfe sind bleibt es unbenommen, diese nicht in Anspruch zu nehmen. Es geht allerdings nicht, dass diese Gruppen auch anderen vorschreiben wollen, was richtig ist.

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petersschrottbox 11.08.2015, 18:45
9. Sterbehilfe

Allen die aus religiösen oder anderen Gründen gegen Sterbehilfe sind bleibt es unbenommen, diese nicht in Anspruch zu nehmen. Es geht allerdings nicht, dass diese Gruppen auch anderen vorschreiben wollen, was richtig ist. Gerade die katholische Kirche versucht permanent ihre Regeln auch für Nichtangehörige ihrer Gemeinschaft durchzusetzen. Das ist nicht akzeptabel.

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