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Teenager: Forscher bezweifeln, dass Kiffen den IQ schrumpft
DPA

Macht Cannabis Teenager dumm? Über diese Frage streiten sich Forscher seit Jahren. Eine aktuelle Studie mit Zwillingen hält dagegen. Demnach leidet die Intelligenz unter etwas anderem - das wohl auch zum Kiffen verführt.

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koprolith 20.01.2016, 09:34
100. Och, nicht schon wieder

Zitat von lies.das
.....Damals sagte mir der leitende, städtische Arzt, dass sein Heim nachweislich die Lüge widerlege, dass Cannabis nicht auch mentale Gehirnschäden verursache. Publiziert werde von der Cannabis-Lobby nur das Gegenteil. ....
es ist eine Pest dieser Zeit, jeder Minderheit, egal, wie klein, recht- und einflusslos, eine weltbeherrschende Lobby anzudichten. Sie glauben ernsthaft, "die Kiffer" hätten "eine Lobby", die es in der Macht hätte, Marihuana-kritische Berichte zu unterdrücken und ernsthaft genügend Einfluss hätte, um die Öffentlichkeit mit Fehlinformationen zu beeinflussen? Also mir gelingt es, trotz regelmäßigen hirnzersetzenden Kiffens, nichts anderes zu erkennen, als das jahrzehntelange Aufbrühen der immergleichen lächerlichen Anti-Cannabis-Propagana, einschließlich mutwilliger Tatsachenverdrehung, Übertreibungen und dem unwissenschaftlichen Hochjazzen einzelner Extremfälle, die nichts mit dem Alltag des normalen Kiffers zu tun haben. Welchen Stoff rauchen Sie denn? Also, von Kiffen bekomme ich jedenfalls nicht solche eigenartigen Wahnvorstellungen von einer einflussreichen "Cannabis-Lobby"..

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bananenkeks 20.01.2016, 09:34
101. die psyche

das kiffen macht nicht dumm, auf lange sicht höchstens faul. mein eigenes kleines experiment dazu besteht aus einem leben voller kiffer seit der 7. klasse, während ich bis in die 20er abstinent war. das ergebnis: dümmer wurde davon niemand. aber etliche leute haben ihre psychischen probleme, die aus anderen ursachen entstanden sind, damit gut verdrängt. die waren dann in etwa wie ein alkoholiker zu betrachten, nur eben mit anderen symptomen. das gras ist dann also nur mittel zum zweck wie jedes andere frustbeseitigungsmittel. sei es zocken, fressen, saufen, zigaretten, sex, sport extrem usw. wenn wir uns unsere jammervolle gesellschaft ansehen in der jeder zweite bei sich selbst gleich ein nachkriegssyndrom diagnostiziert und eine therapie machen muss, weil das leben hier unerträglich ist, dann ist gras natürlich in dem sinne gefährlich, dass es zur kompensation missbraucht werden kann. aber wie gesagt gilt das für alles was spaß macht. in der vergangenheit hätte man mal prüfen sollen was erhöhter tv-konsum mit der intelligenzleistung von jugendlichen anstellt... legalisierung ist das einzig vernünftige und der staat kann milliarden verdienen und gleichzeitig werden ressourcen bei polizei und justiz frei. wo ist das problem?

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Kezman9 20.01.2016, 09:40
102. Macht nicht dumm,

aber es macht launisch und vergesslich. Wenn eh schon labil ist, dann ist Cannabis nicht sehr hilfreich. Das geht aus meinen "Studien" hervor. Musste zusehen wie sich das Wesen meiner Ex verändert hat. Wir reden hier vom täglichen Konsum.

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suplesse 20.01.2016, 09:44
103. Canabis verengt den Blick aufs Leben!

Jedenfalls bei den meisten Jugendlichen, die sich in eine Szene begeben, wo ein bestimmter Lebenstil gepflegt wird. Dieser ist u.a. gekennzeichnet durch chillen und eine eigene Umgansprache. Da Canabis in D immer noch verboten ist, bewegen sich die Kids in einem kriminellen Umfeld und werden oft sehr früh auch selbst statistisch und behördlich erfasst. Sie stehen oft bereits mit 17 Jahren vor Gericht, weil das Taschengeld oft nicht ausreicht und das Dealen mit Drogen eine Erwerbsquelle ist. Oder aber sie stehlen und kommen so zu Geld. Somit ist ein abdriften auf die sogenannte "schiefe Bahn" möglich. Wenn die Jugendlichen dazu noch psychische Probleme haben, was in der Pubertät fast die Regel ist, kann nach dem Kiffen auch die ganze schmutzige Desiggnerdrogenwelt auf sie warten. Ich finde somit das Verharmlosen von Canabis eine ganz schlimme Sache. Wer es nicht glaubt, der kann gerne mal zu einer Drogenberatung gehen und sich informieren. Selbstverständlich verurteile ich im Zuge dessen auch Alkohol für Jugendliche und Nikotin.

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LottaCanis 20.01.2016, 09:50
104. Intelligenzabbau durch THC?

Nach eigener Erfahrung in der Jugendphase und im Gruppendruck ist die Wissensaufnahme bekifft wohl eher nachrangig! Erwachsene werden eher kreativ, manche auch tiefen-entspannt. Kommt auf die Zusammensetzung / Sorte des Materials und des Karakters des Menschen an.
Richtiger Abbau der Intelligenz und des Sozialverhaltens beobachtet man eher bei Alkoholdauerkonsumenten und -kranken.
Und THC macht im Gegensatz zu Alkohol eher friedlich/bequem, also erträglicher als Alkohol.......

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Art Mooney 20.01.2016, 09:56
105. Stimmt!

Zitat von taglöhner
Kreativität und Intelligenz ist zweierlei.
Kreativität setzt im Gegensatz zur Intelligenz aktive Hirntätigkeit voraus.

Man kann im Koma liegen UND intelligent sein, niemals aber kreativ.

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freddykrüger 20.01.2016, 10:14
106. @harleyfahn

ja klar, beim ehrlichen, ideologiefreien Alkoholkonsum zerschießt es einen auf dauer nur das Hirn. Von allen anderen Begleiterscheinungen mal abgesehen, kennst du ja wahrscheinlich selber. Dumpf hohles Gelaber, Kontrollverlust über den eigenen Körper, Sprachverlust usw. usw. Das wird dir bekannt vorkommen.

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max-mustermann 20.01.2016, 10:40
107.

Zitat von Holzhausbau
Das unsere Obrigkeit ernsthaft über die Legalisierung des Kiffens nachdenkt zeigt nur, dass sie bestrebt ist, die funktionierenden Hirne in unserer Gesellschaft zu vernebeln, damit die Menschen möglichst schon in jungen Jahren blöde grinsend in der Ecke hocken und somit keine Gefahr für die Machenschaften der Obrigkeit darstellen.
Keine Angst für die Beneblung und das Ruhigstellen der Bevölkerung nutzt mann hierzulande schon sehr lange und ebenfalls sehr erfolgreich den Alkohol und das Fernsehen da fallen ein paar Kiffer gar nicht mehr ins Gewicht.

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bttfuture 20.01.2016, 10:48
108.

Die Leute, die hier behaupten, kiffen wirke sich nicht negativ auf die Leistung aus, verdrängen mMn die Realität. Und zwar genau deswegen, weil sie selbst vermutlich regelmäßig kiffen. Es macht vielleicht nicht langfristig dümmer. Aber in der Zeit, in der man bekifft ist, macht man gar nichts mehr, sondern sitzt nur dumm rum, isst zu viel und lacht über schlechte Witze. Und wenn man dies jeden Tag macht, wirkt es sich eben doch auf das Leben aus. Ich wünsche niemandem, einen kiffenden Partner zu haben. Es wirkt sich auf sehr viele Lebensbereiche aus.

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kons.oldenburg 20.01.2016, 11:20
109.

Ich denke dumm macht es nicht. Im Gegenteil es erweitert langfristig evtl den Horizont und führt zu einem allgemeinen vorteilhaften empfindlichen Spürsinn im Leben für das wahre. Da man stets angehalten ist zum reflektieren. Dennoch muss es meiner Meinung nach verboten bleiben, da es im kurzfristigen hier und jetzt Kontinuität im Klaren denken welches unabdingbar ist für Jobs in höheren Positionen zum Beispiel oder alles wo Persönlichkeit Klarheit aufeinanderaufbauende Strukturen braucht, es gibt sehr Momente die auch Qualität im Leben widerspiegeln vernichtet. Daher verbaut es Aufstiegschancen des einzelnen und Zudem führt es zu Stimmungsschwankungen und dazu das man sorgen und Probleme seiner Mitmenschen (Familie) nicht tiefgründig erfährt sondern oberflächlich die einen lange verfolgen und nie richtig, Verarbeitet werden, bzw Tiefgründigkeit im allgemeinen verloren geht und es kann mit zunehmender Intensität auch langfristig zu einer gewissen Zerrissenheit der eigenen Persönlichkeit führen. Diesen Kreis zu durchbrechen, steckt man erstmal drin ist schwierig und bedarf der Hilfe von außen. Ansonsten der reinste Genuss ^^

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