Forum: Gesundheit
Teenager: Forscher bezweifeln, dass Kiffen den IQ schrumpft
DPA

Macht Cannabis Teenager dumm? Über diese Frage streiten sich Forscher seit Jahren. Eine aktuelle Studie mit Zwillingen hält dagegen. Demnach leidet die Intelligenz unter etwas anderem - das wohl auch zum Kiffen verführt.

Seite 12 von 16
GrinderFX 20.01.2016, 11:27
110.

Zitat von bttfuture
Die Leute, die hier behaupten, kiffen wirke sich nicht negativ auf die Leistung aus, verdrängen mMn die Realität. Und zwar genau deswegen, weil sie selbst vermutlich regelmäßig kiffen. Es macht vielleicht nicht langfristig dümmer. Aber in der Zeit, in der man bekifft ist, macht man gar nichts mehr, sondern sitzt nur dumm rum, isst zu viel und lacht über schlechte Witze. Und wenn man dies jeden Tag macht, wirkt es sich eben doch auf das Leben aus. Ich wünsche niemandem, einen kiffenden Partner zu haben. Es wirkt sich auf sehr viele Lebensbereiche aus.
Aber nur dann, wenn die Leute auch was sinnvolles mit ihrer Zeit machen würden.
Tun die allermeisten aber nicht.
Die wenigsten gehen in ihrer Freizeit regelmäßig selbstständig zum Sport, bilden sich oder ähnliches.
Jugendliche gehen nachhause und spielen Videospiele oder hängen mit Freunden ab und ältere gehen nach der Arbeit nachhause und sind froh, wenn sie ne kurze Zeit vor dem Fernseher sitzen können.
Da spielt es dann absolut keine Rolle ob man das bekifft macht oder nicht.
Kenne echt keinen von meinem Bekanntenkreis, die nachhause gehen und irgendwelche Weltformeln herleiten.
Die sind eher froh, wenn sie einfach ihre Ruhe haben können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
static2206 20.01.2016, 11:27
111. Die Dosis macht das Gift

ich denke Cannabis hat durchaus negative Eigenschaften. Allerdings nur bei überhöhtem Konsum. Ab und an mal ein Wein oder Bier hat ja auch keine Folgen, aber jeden Tag ne halbe Flasche Korn schon.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter_1974 20.01.2016, 11:40
112.

Zitat von harleyfahn
diese romantisierende, pseudo- revolutionäre und pseudo-intellektuelle Komponente, die dem Haschisch-Konsum immer noch anhängt. Das ist beim ehrlichen, ideologiefreien Alkohol anders, dessen Gebrauch nicht so sehr mit dem Bild, des langhaarigen, Blödsinn vor sich hin labernden Weltverbesserers mit schwarzen Fingernägeln verbunden ist.
Ist das beim Alkohol wirklich so anders? Es ist vielleicht nicht unbedingt das Bild des langhaarigen Bombenlegers, aber asoziieren Sie diverse Alkoholika nicht mit bestimmten, durchaus positiv besetzten Klischees?

Bei Wein denke ich zumindest auch nicht primär an Penner mit 3-Liter-Pulle, sondern an den gebildeten Hedonisten, der ein gutes Glas genießt. Oder die lustige Runde am Stammtisch mit dem Bier in der Hand, den entspannten Feierabend bei einem guten Glas Rum, den Cocktail in einer gediegenen Bar...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jamon 20.01.2016, 11:55
113.

Zitat von schokomuffin
Und selbst wenn Kiffen dumm machen würde, wäre es kein Grund gegen eine Legalisierung. Bei jedem Alkoholrausch werden Hirnzellen zerstört, somit macht Saufen auch dumm.
und alkohol kann hochgradig aggressiv machen. das wird leider immer ignoriert oder verharmlost. in diversen gespräche hört ich, dass so einige menschen eine schlägerei für erstrebenswerter halten, als entspannt zu chillen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 20.01.2016, 12:36
114. wahnsinn

Zitat von werner2013
Ich behaupte, dass dem starken Kiffer, einfach die Zeit fehlt, sich mit Themen zu beschäftigen, die die Allgemeinbildung fördern. Selbst wenn durch ......
danke hab gut gelacht.
Es stimmt aber absolut nicht was Sie sagen.
ich Kiffe seit ca 20 jahren und das taeglich, angefangen als Konditor, nun Risiko Analyst in einer bekannten US firma im Ausland.

Zwischendurch hab ich auch 2.5 jahre in Amsterdam gelebt, spreche perfect Englisch und kann Finanzberichte in 4 sprachen fliessend lessen.

All das mit massiven Kiffen am Tag und Abends.
Passt nicht so ganz in ihre theorie.
Kiffer lernen sehr wohl, halt mit weniger stress..;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ed_tom_bell 20.01.2016, 12:39
115. Der ganz weite Rundumblick im Nebel

Was mich bei der öffentlichen Diskussion über Drogen allgemein oft sehr stört sind Vokabeln wie "bewusstseinserweiternd", in denen eine beschönigende, ja verheißungsvolle und irreführende Wertung mitschwingt. Objektiv betrachtet kann man, denke ich, nicht sagen, dass Drogen das Bewusstsein erweitern Jedenfalls auf keinen Fall mehr als es ein gutes Buch könnte. Es wäre sicher zutreffender, wenn man von "wahrnehmungsverändernd" sprechen würde, was weder beschönigen, noch verteufeln würde und der Sache viel eher gerecht würde. Auch "Drogenerfahrung" ist schon eine zwiespältige Formulierung, weil man bei im Rausch gemachten Wahrnehmungen kaum von objektiver Erkenntnis sprechen kann.

Grundsätzlich denke ich, dass Nutzen und Gefahren jeder Droge, und insbesondere Cannabis, unvoreingenommen erforscht und sorgfältig gegeneinander abgewogen werden sollten. Ein Recht auf Rausch will ich nicht grundsätzlich ablehnen, aber es sollte klar sein, dass es nicht ganz oben auf der Skala der Prioritäten stehen darf. Mögliche Gefahren für den Einzelnen und die Allgemeinheit sind höher anzusehen - so sie denn bestehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bakero 20.01.2016, 12:43
116.

Zitat von bttfuture
...Aber in der Zeit, in der man bekifft ist, macht man gar nichts mehr, sondern sitzt nur dumm rum, isst zu viel und lacht über schlechte Witze...
Entschuldigung, aber das ist nicht richtig, jedenfalls nicht pauschal.
Das könnte daran liegen, dass Sie die "falschen" Kiffer kennen oder weil Sie nicht wissen, dass verschiedene Grassorten ganz verschiedene Wirkungen haben. Oder dass Sie einfach keine Ahnung haben und nur völlig überholte Stereotypen wiederholen.

P.S. Das mit dem vielen Essen stimmt natürlich ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ed_tom_bell 20.01.2016, 12:43
117. Dosis Mensch

Zitat von static2206
ich denke Cannabis hat durchaus negative Eigenschaften. Allerdings nur bei überhöhtem Konsum. Ab und an mal ein Wein oder Bier hat ja auch keine Folgen, aber jeden Tag ne halbe Flasche Korn schon.
Wobei man berücksichtigen muss, dass das auch individuell variieren kann. Ich z.B. merke schon nach einem Bier oder einem Glas Wein eine Wirkung, die mir genügt um mich nicht mehr hinter das Lenkrad zu setzen. Nicht alle Menschen vertragen die gleichen Mengen, auch beim Cannabis. Das macht es ein bisschen komplizierter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GrinderFX 20.01.2016, 13:15
118.

Zitat von Nonvaio01
danke hab gut gelacht. Es stimmt aber absolut nicht was Sie sagen. ich Kiffe seit ca 20 jahren und das taeglich, angefangen als Konditor, nun Risiko Analyst in einer bekannten US firma im Ausland. Zwischendurch hab .......
Die Frage ist eher, wo wären sie jetzt ohne Kiffen.
Vielleicht sogar in einer besseren Position.
Auch kann man den beruflichen Erfolg nicht unbedingt als Maßstab nehmen.
Ich kenne genügend Leute, die sind in einer Position wie ihre und haben sich nichts davon aber wirklich rein gar nichts davon erarbeitet oder verdient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
torben40 20.01.2016, 13:34
119.

Zitat von hwdtrier
Im Westen wird Alkohol getrunken und die Wissenschaft floriert. Im Islam ist Alkohol verboten und Kiffen erlaubt aber Wissenschaft geht gegen Null. Zufall?
Das ist eine ganz große Sache! Liegt allerdings ganz klar am Schweinefleisch! Fakt!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 12 von 16