Forum: Gesundheit
Teenager: Forscher bezweifeln, dass Kiffen den IQ schrumpft
DPA

Macht Cannabis Teenager dumm? Über diese Frage streiten sich Forscher seit Jahren. Eine aktuelle Studie mit Zwillingen hält dagegen. Demnach leidet die Intelligenz unter etwas anderem - das wohl auch zum Kiffen verführt.

Seite 2 von 16
ad2 19.01.2016, 19:21
10. Vollkommen logisch

Ein Mensch, der überdurchschnittlich oft oder ausgiebig dem Alltagsstress und anderen anstrengenden Anforderungen entfliehen will, nimmt auch
a) weniger Informationen auf
b) er kommuniziert vielleicht auch insgesamt weniger (wie Menschen die zu viel Fernsehen gucken)
c) hat sicherlich auch sonst weniger Lust an der inhaltlichen Auseinandersetzung und Herausforderung…
Daraus lassen sich ohne irgendeine große Wissenschaft zwei Dinge ableiten:
1. Dadurch KÖNNEN (müssen nicht) natürlich Defizite entstehen z.B. in Sache Allgemeinwissen, Bildung, soziale Kompetenz.
2. Das Kiffen passt perfekt in diesen Plan, des "völligen" Abschaltens und Ausklinkens. Solche Menschen werden sehr gerne kiffen.
Ich denke auch, dass das Kiffen an sich nicht schädlich ist. Ebenso wie vielleicht ein Glas Wein oder ein regelmäßiger Schokoladenkeks. Aber wer gern kifft, hat vielleicht andere nachteilige Eigenschaften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ralf_med 19.01.2016, 19:22
11. Die Ideologie der Politiker...

...zieht noch, wie zB. der Drogenbeauftragte in Deutschland, quasi die Lobbyisten. Die Frage ist eigentlich nur noch, bis wann !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Shismar 19.01.2016, 19:23
12. Hmm, nun den Faktor finden

Meine Erfahrung von vor über 30 Jahren lautet, dass mehrmals wöchentliches Kiffen meine Konzentrationsfähigkeit massiv störte. Die Schulnoten trotz ausreichender Motivation im Verlauf eines Halbjahres entsprechend absoffen. Kiffen auf gelegentliche Wochenenden beschränkt, Mathe-Nachhilfe genommen und, schwupps, waren die Noten wieder so gut wie vor der Dauerkiffepisode. (besser tatsächlich wegen Nachhilfe, die hätte ich vorher schon gebraucht)

Das soziale Umfeld wird bei den meisten Zwillingen das gleiche sein. Ebenfalls die Schule. Um diese Faktoren zu überprüfen müsste man jetzt getrennt aufwachsende Zwillinge betrachten, von denen einer kifft und der andere nicht. Vorzugsweise aber Vierlinge bei denen jeweils ein Kiffer und ein Nichtkiffer zusammen im gleichen Umfeld aufwachsen. Oder Sechtzehnlinge, dann kann man auch die Schule mit abdecken oder ...

Nagut, Experimente mit Klonen sind nicht erlaubt und würden auch erst in 20 Jahren zu Ergebnissen führen. Vielleicht kann ja eine Computersimulation helfen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
werner2013 19.01.2016, 19:28
13. Es ist nicht eine Frage Droge, sondern der Zeit.

Ich behaupte, dass dem starken Kiffer, einfach die Zeit fehlt, sich mit Themen zu beschäftigen, die die Allgemeinbildung fördern.
Selbst wenn durch exzessiven Konsum nur eine Stunde am Tag verloren ginge, fehlt diese um zu lesen oder sich mit produktiveren Themen auseinander zu setzen.
Ich hatte einen Bekannten, der mehrfach am Tag masturbierte, er war nicht dumm, sondern ihm fehlte die Zeit und eine freie Hand, um sich weiterzubilden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
melaw 19.01.2016, 19:37
14.

Zitat von ziehenimbein
der die Intelligenz schwinden und einen kiffen lässt? Wo sind die Aussagen zu Schach und Kiffen, die das Bild erwarten lässt? Eines meiner Kinder wurde vor den nationalen Meisterschaften im Schach über Doping aufgeklärt. Quintessenz war, dass eigentlich nur Cannabis zum Dopen halbwegs erfolgreich eingesetzt wird. Wahrscheinlich weil man, angemessene Dosierung vorausgesetzt, den Trubel bei Turnieren besser ausblenden kann und sich selber eher weniger unter Druck setzt. Wie war das noch? Kiffen macht gleichgültig - mir egal! Als Kind der 60er Jahre sind mir viele Menschen bekannt, die seit Jahrzehnten mehr oder weniger häufig kiffen von denen ist keiner dümmer geworden, blöder schon aber nicht dümmer. Ob Arbeiter, Angestellter, Erzieher, Lehrer, Polizist, Arzt oder Anwalt, der Intelligenz hat es bei niemandem geschadet. Im Gegensatz dazu haben doch einige Leute, die sich eher dem Alkohol als Entspannungsdroge verschrieben haben, mitunter recht mächtig abgebaut. Nun ja, jeder nach seinem Gusto!
Nun der Wirkstoff verstärkt die Aktivität des Hirns auf biochemische Weise, bisher hat man das nur grob verstanden. Die erhöhte Aktivität kann beim Schachspielen durchaus sehr hilfreich sein. Generell ist das aber nicht wie bei einer Tablette, die Art der Effekte hängt von vielen Faktoren und der Situation ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unalom 19.01.2016, 19:43
15. seit wann kann Kiffen den IQ schrumpfen?

... höchstens schrumpfen lassen, oder senken. Schlechtes Deutsch! Wahrscheinlich zuviel gekifft.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 19.01.2016, 19:44
16. Da kann

Zitat von Atheist_Crusader
Macht Kiffen dumm? Also, meiner Erfahrung nach macht Kiffen nicht dumm, sondern geistig faul. Es tötet aber die intellektuelle Neugier, das Bedürfnis nach neuen Erlebnissen und die Ambitionen. Aber das sind natürlich nur meine eigenen - nicht repräsentativen - Eindrücke aus dem Bekanntenkreis.
ich gegen. ich kenne genügend Menschen die kiffen und das sind hochkreative und innovative Leute. Auch Eindrücke aus dem Bekanntenkreis. Zum Thema Kiffen kann sicher jeder zu jedem Argument Beispiele bringen und eben auch Gegenbeispiele. Ich bin der Meinung derjenige Kiffer der es nicht bringt, bringt es auch ohne kiffen nicht. Das liegt an der persönlichen Grundeinstellung. Genausogut könnte man behaupten das zuviel Kaffeegenuss blöd im Kopf macht. Auch dafür lassen sich sicher Beispiele finden. Aber auch genug Gegenbeispiele. Und über das Kiffen gibt es mehr als genug wirklich relevante Studien das es eher unschädlicher ist als Alkohol.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 19.01.2016, 19:45
17. Wo

Zitat von alphabit
Es is ja auch so das Jugendlich mit niedrigem IQ eine höhere Wahrscheinlichkeit haben überhaupt zu kiffen.
steht das? gibt es da eine belastbare Studie drüber?
Ansonsten nur eine Behauptung ohne Wert

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TBF 19.01.2016, 19:47
18.

Die Studie ist dadurch verzerrt, dass viele on-off-konsumenten oder allgemein Menschen, die wenig Cannabis konsumieren in ihr abgebildet werden.
Für regelmäßige Konsumenten oder gar Abhängige gilt die Problematik nach wie vor.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KingKnecht 19.01.2016, 19:50
19. Gegenbeweis

Viele meiner ehemaligen Studienkollegen kiffen heute noch gerne. Alles Ingenieure technisch und wissenschaftlich interessiert. Alle haben immer irgendein Projekt am laufen an dem sie sich nach Feierabend das Hirn zermatern (meist Software-Entwicklung). Zu behaupten, dass kiffen denkfaul machen würde ist damit wiederlegt. Man muss sich ja nicht gleich aufs übelste abschießen. Einen kleinen Dübel und mit dem Kumpel das Problem diskutieren geht hervorragend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 16