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Teenager: Forscher bezweifeln, dass Kiffen den IQ schrumpft
DPA

Macht Cannabis Teenager dumm? Über diese Frage streiten sich Forscher seit Jahren. Eine aktuelle Studie mit Zwillingen hält dagegen. Demnach leidet die Intelligenz unter etwas anderem - das wohl auch zum Kiffen verführt.

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analyse 20.01.2016, 05:50
80. Immer dieser untaugliche Hinweis auf den Alkohol !

Gäbe es die praktische Möglichkeit den Alkoholkonsum drastisch einzuschränken,würden vielen Menschen viel Leid erspart !

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TommyWong 20.01.2016, 05:51
81. Völlig unterschätzte Gefahren

Dass die Forschung an dem hochkomplexen Thema Drogen voran getrieben wird, ist insgesamt ein sehr begrüßenswerter Zustand. Der Begriff „Forscher“ wird hier aber leider oftmals etwas ungeschützt genutzt. Das deckt dann oft vom Statistiker über Soziologen, Psychologen und Mediziner das gesamte Spektrum ab und alle haben wohl auch wertvolle Beiträge aus dem Blickwinkel ihrer Disziplin zu leisten. Tendenziell würde ich mich beim Thema Drogen aber immer eher auf Neurowissenschaftler fokussieren, die dann auch am ehesten über das Gehirn, seine Chemie und Rezeptoren Bescheid wissen. Doch selbst die, sofern seriös, geben offen zu, dass auf dem Gebiet der Wirkmechanismen von Drogen noch sehr viele Fragen offen sind. Als vorherrschende und mittlerweile gesicherte Meinung der Neurowissenschaftler gilt allerdings, dass alle psychoaktive Substanzen ein völlig unterschätztes Gefahrenpotential in sich tragen und dies wohl auch gerade in der Wirkung auf im Umbau befindliche Gehirne von Adoleszenten. Dies deckt sich im übrigen auch mit ganz banalen Lebenserfahrungen. Die Kiffer, die einem über den Weg gelaufen sind (zugegeben nicht allzu viele und lange her) sind erschreckend oft, Entschuldigung, irgendwie „verblödet“. Das Faszinosum und wohl Teil des Krankheitsbildes ist, dass die Betroffenen selbst das oftmals gar nicht merken. Kleinere, sich langsam entwickelnde Verhaltensauffälligkeiten sind wahrscheinlich auch gar nicht so schnell fest zu stellen und vieles wird da wohl auch vertuscht und überspielt. Ganz wichtig dabei ist, dass bei diesen regelmäßig mit Drogenkonsum einhergehenden Persönlichkeitsveränderungen auch immer die Gruppe von Angehörigen (insbes Kinder), Freunden und Kollegen dramatisch in Mitleidenschaft gezogen werden. Wer sich mal mit Personal aus psychiatrischen Kliniken unterhalten hat, lernt dann auch noch mal die ganz praktische und gruselige Erfahrungswelt dieser immens weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten aus klinischer Sicht kennen. Welchen Schluss man für sich nun auch gerne zieht und wie man es dreht und wendet: Die Unberechenbarkeit des Gefahrenpotenzials liegt in der Natur von Drogen. Ganz prominent die der Volksdrogen Cannabis und, noch gravierender, Alkohol.

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brasshead 20.01.2016, 06:40
82.

Zitat von TS_Alien
In der Zeit, in der man kifft, könnte man auch lerne oder ein gutes Buch lesen und sich bilden. Ob Kiffen dümmer macht oder nicht klüger (und das von einem geringen Wissensstand aus), ist dann nicht mehr entscheidend. Zusätzlich geben Kiffer für ihren Stoff ziemlich viel Geld aus. Wenn man wenig Geld besitzt, ist das auch keine kluge Entscheidung. Und dann wandert das Geld in dunkle Kanäle und wird sicher nicht für etwas Sinnvolles verwendet. Ebenfalls keine kluge Entscheidung.
In der Zeit in der man kifft kann man hervorragend etwas lernen, sich bilden und VOR ALLEM gute Bücher lesen. Während dem (gemäßigten) Rausch ist der Kopf nicht unfähig zu denken, im Gegenteil. Man kann täglich kiffen und währenddessen einen ausgezeichneten Uniabschluss absolvieren. Dass Kiffer viel Geld für ihren Stoff ausgeben ist ein gewollter Effekt von Illegalisierung und Strafverfolgung. Damit sollen Risikoaufschläge der Anbieter und Konsumanreize der Nachfrager verringert werden. Dass das Geld in dunkle Kanäle wandert ist ebenfalls eine Folge der prohibitiven Gesetzgebung, die ich (wie Sie) als Problem erachte.

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BeatDaddy 20.01.2016, 06:52
83. Eher noch

hat unsere heutige Gesellschaft einen richtig schlechten Einfluß auf unsere Jugendlichen.

Aber das interessiert unsere verblendeten Lobbyisten-Politiker auch nicht weiter... Es wird weiterhin polemisiert, kriminalisiert und dummes Zeug über Hanf verbreitet. Und das allergrößte ist, das es zukünftig eine "Hanf-Agentur" geben soll, die entscheidet, wer das Recht auf einen privaten Anbau hat oder nicht...wohl eine Remineszenz an die Pharma-Lobby! Aber so ist das nunmal hier in Deutschland, im Verbieten und mauscheln waren wir schon immer die größten...

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zeitungleser72 20.01.2016, 07:23
84. Wahrscheinlich

ist die Aussage das Ergebnis eines aufwändigen Selbstversuche...

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ekel-alfred 20.01.2016, 07:28
85.

Zitat von schokomuffin
Und selbst wenn Kiffen dumm machen würde, wäre es kein Grund gegen eine Legalisierung. Bei jedem Alkoholrausch werden Hirnzellen zerstört, somit macht Saufen auch dumm.
Die Dosis macht das Gift. Bei jedem Genussmittel......

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kopfschütteler 20.01.2016, 07:30
86. Alles Schalala und Rauch

Ich, 57, und dummerweise "hochbegabt" (was immer das sagen will), rauche seit meinem 15. Lebensjahr mehr oder weniger regelmäßig. Vor 10 Jahren befasste sich meine damailge Lebensgefährtin im Rahmen ihres Psychologiestudiums mit den in Deutschland gängigen Intelligenztests und fand in mir ein (wenn auch eher unwilliges) Testkaninchen. Resultat je nach Test: von Hundertpaarundvierzig bis Hundertpaarundfünfzig.

Da muss das böse THC mir mit den Jahren doch tatsächlich die restlichen 30 Zähler weggeätzt haben... ;-))

Aber mal ernsthaft, solange der Staat an Alkohol kräftig verdient, wird diese brandgefährliche Droge auch weiterhin in jedem Supermarkt zu haben sein, während man als Cannabiskonsument ins Schattenreich der Illegalität verbannt wird. Aber okay, ich kann damit gut leben. Sauft euch nur alle zu Tode. O´zapft is...

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lies.das 20.01.2016, 07:43
87. Die Lobby lügt

In München gab es schon in den neunziger Jahren ein Heim, in dem 60 (!) frühere Cannabis-Konsumenten wohnten und betreut wurden, die mit sich selbst nicht mehr klar kamen und die meisten lethargisch vor sich hin lebten. Die hatten laut Untersuchungen wirklich nur Cannabis konsumiert und nichts anderes. Damals sagte mir der leitende, städtische Arzt, dass sein Heim nachweislich die Lüge widerlege, dass Cannabis nicht auch mentale Gehirnschäden verursache. Publiziert werde von der Cannabis-Lobby nur das Gegenteil. Einrichtungen gibt es heute in allen Großstädten.

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GinaBe 20.01.2016, 08:16
88. Böse Welt.

tja. warum wird Cannabi nicht legalisiert?

Kiffen hält im Hier und Jetzt und straft allen Illusionen lügen, weil es selbst eine ist, eine, die bewusst hervorgerufen wird durch die Wirkung des THCs, welches das Bewusstsein leicht verschiebt und eine andere Wahrnehmung der Wirklichkeit herstellt.

Mit Intelligenz hat das nichts zutun.

Das Leben jedoch fordert uns -eingebunden in einem politischen Wirtschaftssystem- dazu auf, es beiseite zu schieben und sich massiv und aktiv an der Forderung nach Wirtschaftswachstum zu beteiligen.

Die Gewinne sahnen andere ab.
Da wird verständlich, daß viele sich in die lustvolle Peripherie der Subjektivität begeben und darin die böse Welt bedeutungslos werden zu lassen.

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tommit 20.01.2016, 08:18
89. Kiffen macht jedenfalls

weniger dumm als Forscher die industriewillig Fakten interpretieren... pro Bono natürlich
EIn Hoch auf das Infomationszeitalter in dem man sich wissend glaubt und doch im Inet in unter 3 Sekunden gegen alles eine 180 Grad Experten-Gegenmeinung finden oder kaufen kann..

Hinterher ist man zwar nicht schlauer aber ärmer...

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