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Test: Online-Apotheken bieten durchwachsenen Service
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Ein Klick und die Medikamente kommen an die Haustür: Online-Apotheken versprechen umstandslosen Service und günstige Preise. Doch in Wahrheit zahlen Kunden bei vielen Anbietern drauf, zeigt ein aktueller Test - und die Beratung ist oft mäßig.

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monk99 21.06.2013, 08:31
20. mäßige Beratung auch vor Ort

Zitat von sysop
Ein Klick und die Medikamente kommen an die Haustür: Online-Apotheken versprechen umstandslosen Service und günstige Preise. Doch in Wahrheit zahlen Kunden bei vielen Anbietern drauf, zeigt ein aktueller Test - und die Beratung ist oft mäßig.
Nach meinen Erfahrungen ist die Beratungsqualität in der Apotheke nebenan auch nicht so toll, wie immer behauptet wird.

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Lirpa 21.06.2013, 08:45
21. Beratung ?

Was gibt es denn im Prinzip zu beraten ? Der Arzt verschreibt ein Medikament und alle wichtigen Empfehlungen erhalte ich von ihm.Im Zweifel gibt es noch das Internet.Alle nicht verschreibungspflichtigen Artikel kaufe ich seit Jahren in der Versandapotheke mit deutlichem Preisvorteil.Keine Versandkosten und Lieferung in der Regel innerhalb von 3 Tagen.Die normalen Apotheken sind seit Jahren mäßig bevorratet,so dass fast immer ein zweiter Besuch fällig ist.

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privado 21.06.2013, 08:52
22. Ein Beispiel...

Ich gebe gerne ein Beispiel: Grippostad - ein freiverkäufliches Präparat gegen Erkältungsbeschwerden. Eine Packung kostet in der Apotheke vor Ort 9,99 EUR. Bei meiner Online Apotheke kostet die gleiche Packung 4,99 EUR. Ich habe bereits mehrere Online Apotheken ausprobiert und kann sagen, wer vergleicht, der kann viel Geld sparen. Wie seit Jahren immer wieder belegt wurde, ist die sog. Beratungsqualität in den Apotheken vor Ort auch oft unzureichend. Apotheker oder PTA schauen sich bei näherem Nachfragen dann den Beipackzettel an. Lesen kann ich aber selbst. Und zu den Versandkosten: viele Online Apotheken bieten einen kostenlosen Versand ab einer gewissen Bestellsumme. Bei meinen ging das ab 25-40 EUR. Also kurzum: finanziert nicht dem Apotheker, sondern euch selbst den nächsten Mercedes und kauft Online :-)

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mcfly222 21.06.2013, 09:10
23. so ein Blödsinn

was hier schon wieder geschrieben wird.
Schön den Brei nachsprechen den euch die Online Apotheken verkaufen wollen.
50 -60% Rabatt ja stimmt vom empfohlenen Verkaufspreis aber mit Sicherheit nicht im Vergleich zur Apotheke um die Ecke.
Und hier zu suggerieren das Apotheker oder Ärzte Halbwissen haben, aber selber darauf verweisen das sich jeder im ach so schlauen Internet kundig machen soll ist ja wohl der größte Schwachsinn.
Beim Versandhandel auf die wirtschaftliche Notwendigkeit von Versandkosten zu verweisen aber beim Apotheker vor Ort zu vergessen das er 365 Tage rund um die Uhr erreichbar sein muß und dieses nicht Einpreisen darf grenzt an unübertroffene Kurzsichtigkeit.

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kaiserbubu1 21.06.2013, 09:11
24. Manipulation?

Ich habe seit Jahren Erfahrung mit DocMoris und die sind bestens. Ich bin auch nicht ansatzweise von Apothekern so gut beraten worden wie von den schriftlichen Hinweisen von DocMoris z.B. über Wechselwirkungen verschiedener Medikamente. Das Bonuskonzept ist Klasse und der Lieferservice auch. Ich bin Chroniker und brauche relativ viele, auch gekühlte Medikamente. Alles läuft bestens. Apotheken sind kleinkarriert und bieten so gut wie keine Beratung. Sie geben meistens nur die aufgeschriebenen Medikamente ohne Hinweise. Das ist eben bei DocMorris übersichtlich schriftlich dokumentiert. Dazu kommt das man für sein Geld wesentlich preiswerter einkaufen kann und dafür angemessen belohnt wird. Der Apotheker kommt trotz riesen Umsatz über ein paar Taschentücher nicht hinaus. Das sind alles Raffzähne.

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edith_60 21.06.2013, 09:14
25. Wollen die Kassen .....

... auf Dauer tatsächlich diese überteuere Abzocke von Versicherten durch Pharmakonzerne und Apotheker hinnehmen ?

Wenn (rezeptpflichtige) Wirkstoffe durch staatliche und streng wissenschaftliche Prüfung abgenommen und zugelassen sind, haben die Verwalter der Versicherungsbeiträge nicht nur das Recht, sondern vor allem die Pflicht, jeden Patienten schnell und vor allem preisgünstig mit den ihm verordneten Präparaten zu versorgen.

Im #Neuland funktioniert das optimal mit einer zentralen, von allen Kassen organisierten Logistik, die die Belieferung der Patienten zu jeder Zeit sicherstellt und (vor allem) die Beschaffung der Wirkstoffe (ohne jeden Marken- und Marketing-Firlefanz) direkt bei der Pharmaindustrie als (fast) monopolistischer Nachfrager endlich zu tragbaren Preisen organisiert und die überflüssigen Mitverdiener an der Mdikamenten-Versorgung, nämlich Ärzte und Apotheker wirksam aushebelt. Die Folge wäre eine gesamtwirtschaftliche Entlastung der Kassen bei Medikamenten um mindestens 70%, gefolgt von einer Beitragsentlastung von mindestens 50%.

Weshalb fällt sowas sonst niemand ein ?

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Chamar 21.06.2013, 09:23
26. Vergleichen, vergleichen, vergleichen

Ich bestelle alles bei onlineapotheken. Nach meiner Erfahrung ist eine Bestenliste Unsinn.
Ich vergleiche immer die Preise. Manchmal ist die eine, manchmal die andere Apotheke die beste Auswahl. Teilweise spare ich weit über 100 Euro pro Bestellung bei einem richtigen Vergleich.
Die Liste ist unsinnig. Wieder mal eine Studio ohne Sinnwert!

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tschautsen 21.06.2013, 09:25
27. Lobby

Zitat von sysop
Ein Klick und die Medikamente kommen an die Haustür: Online-Apotheken versprechen umstandslosen Service und günstige Preise. Doch in Wahrheit zahlen Kunden bei vielen Anbietern drauf, zeigt ein aktueller Test - und die Beratung ist oft mäßig.
Die Apo-Lobby ist wohl eine der einflussreichsten in D. Nicht umsonst wird es Online-Apotheken schwer gemacht, überhaupt "online" zu gehen. Muss wohl auch immer einer Apo vor Ort dazugehören, rein Online geht nicht.
Was soll ich mit einer Apo vor Ort, bei der ich bei Aspirin, also nicht verschreibungspflichtig, 30 % mehr zahle? Weil ich die 24 h eher in den Händen habe? Bei den meisten verschreibungspflichtigen Sachen schickt mich die Apo sowieso wieder weg, "...müssen wir erst im Zentrallager bestellen...". Toll, dann kann ich auch die Online-Apo nehmen?

Und Aufpreise von teilweise 50-70 % halte ich für Wucher. Wie schafft es die Online-Apo z.B. Vita-Präparate für 37 Eur zu verkaufen, in der Apo muss ich dafür aber 65 auf den Tisch legen? Auch die Online-Apo macht das nicht für umme...
Beratung? Wie ich die Med einnehmen muss, die mir mein Arzt verschreibt, sagt mir genau der Arzt. Der Apotheker hinter der Theke liest zumindest bei uns auch nur das vor, was auf dem Beipackzettel steht. Die Dosierung bekomme ich von meinem Arzt. Nicht verschreibungspflichtig: Sowiese Beipackzettel lesen. Hilft auch.

Die Argumente Beratung, schnelle Verfügbarkeit, höhere Preise (wegen Lager, Personalkosten) etc. sind meist nur vorgehaltene Argumente. Perso-Kosten lasse ich mir noch gefallen.

Übrigens: Die Online-Apos, die ich kenne, bestellen in genau den gleichen Zentrallagern wie die Apo vor Ort. Hier also auch keine Gefahr von "Fälschungen"...

Für mich gibt es ehrlich keine Argumente, nicht verschreibungspflichtigte Sachen in der lokalen Apotheke zu kaufen. Und genau das ist es, worauf sich Online-Apotheken spezialisieren. Die Prozesse für verschreibungspflichtige Meds sind nicht umsonst so umständlich, das ist nicht das Geschäft der Online-Apo.

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jeden_morgen 21.06.2013, 09:28
28. Qualität der Beiträge

Es ist schon verwunderlich wie viele unqualifizierte Äußerungen gegen Apotheken und andere Berufsgruppen abgegeben werden. Ich frage mich dabei immer, welchen Beruf diese Leute ausüben, der derart schlecht und allgemein urteilen. Hauptsache Kommentare raushauen mit wenig bis gar keiner Kenntnis über die Realität.

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wwwwalter 21.06.2013, 09:30
29. Beratung

Zitat von monk99
Nach meinen Erfahrungen ist die Beratungsqualität in der Apotheke nebenan auch nicht so toll, wie immer behauptet wird.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt mal Beratung in einer Apotheke in Anspruch genommen habe. Wenn es um rezeptpflichtige Medikamente geht, so ist es Aufgabe des Arztes einem die Dosierung zu nennen und den Patienten auf mögliche Kontraindikationen und Wechselwirkungen zu überprüfen. Die eigene Aufgabe (oder die der pflegenden Angehörigen) ist es, den Beipackzettel zu lesen, die Nebenwirkungen abzuchecken und alles noch noch einmal zu überprüfen. So viel Zeit wird sich kein Apotheker nehmen, kann er auch gar nicht. Der will nämlich Geschäft machen, und in der Schlange hinter einem wartet schon der nächste Kunde.

Im Grunde genommen will ich solche Beratung auch gar nicht, weil man zurecht Angst haben kann, teure oder nutzlose Produkte angedreht zu bekommen. Die Schaufenster der Apotheken sind voll mit teuren Schlankheitspräparaten und fragwürdigen homöopathischen Mittelchen. Geht man in eine Apotheke rein, so sind die Auslagen meist vollgestellt mit Kosmetika und Drogerieartikeln. Der Apotheker ist im Grunde genommen nichts anderes mehr als der Dealer der Pharmaindustrie. Nahezu kein Apotheker mischt Präparate noch selbst, sammelt Heilpflanzen, oder setzt Tinkturen und Salben an. Das war mal vor 100 Jahren. Nur die Privilegien von damals sind geblieben.

Bleiben die rezeptfreien Medikamente. Die kennt man in der Regel schon und weiß wie man sie einsetzt. Im Internet kann man sofort alle Informationen über die jeweiligen Präparate und Alternativen dazu abrufen. Wofür bitte, braucht man dann noch den Apotheker - um teuer draufzuzahlen ? Könnten die rezeptpflichtigen Medikamente nicht direkt vom Arzt abgegeben werden - und das ohne die ganz große Gewinnspanne, wie man sie für die Apotheker festgeschrieben hat ? Könnten die rezeptfreien Medikamente nicht von Drogerien vertrieben werden ? Gut ausgebildete Angestellte reichen doch, dafür braucht man kein 5-jähriges Studium. Es bräuchte mal den großen Befreiungsschlag.

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