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Transplantations-Prüfbericht: Das Organversagen
DPA

Zu langsam, mit zu wenig Befugnissen ausgestattet, nicht weit genug in die Vergangenheit reichend: Die Untersuchung der Unregelmäßigkeiten bei Lebertransplantationen geht nicht tief genug.

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Anton 100 04.09.2013, 17:31
1. Selbstkontrolle = Selbstbegünstigung

Solange es nicht ein unabhängiges und zugleich staatliches "Bundesamt für Medizin- und Transplantationsrecht" gibt, mit kompetenter personeller Ausstattung in juristischer und medizinischer Hinsicht und mit Einblicks- und Überprüfungsrechten analog einer Staatsanwaltschaft oder einem Gericht, wird man in die Seriosität von "Organspenden" und deren Nutzung durch die Ärzte (es sind ja die Ärzte die treibenden Kräfte, nicht die relativ ahnungs- und hilflosen Patienten) kein Zutrauen haben dürfen.

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Gerdd 04.09.2013, 19:40
2. Der Arzt, nicht der Patient ...

Zitat von Anton 100
Solange es nicht ein unabhängiges und zugleich staatliches "Bundesamt für Medizin- und Transplantationsrecht" gibt, mit kompetenter personeller Ausstattung in juristischer und medizinischer Hinsicht und mit Einblicks- und Überprüfungsrechten analog einer Staatsanwaltschaft oder einem Gericht, wird man in die Seriosität von "Organspenden" und deren Nutzung durch die Ärzte (es sind ja die Ärzte die treibenden Kräfte, nicht die relativ ahnungs- und hilflosen Patienten) kein Zutrauen haben dürfen.
... ist die treibende Kraft. Beide gehen hier eine Allianz ein - dem Patienten winkt ein längeres oder beschwerdefreieres Leben. Aber dem Arzt winkt ein erhöhter Umsatz. Um einen Blinddarm zu entfernen, braucht es nur einen Patienten, der seinen noch hat. Um ein Organ zu transplantieren, braucht es en Spenderorgan, und die sind nicht beliebig zu vermehren. So ist es verständlich - wenn auch nicht moralisch vertretbar - daß es um jedes Prgan einen harten Wettbewerb gibt.

Da wäre es schon zu begrüßen, wenn letztlich eine neutrale Stelle die Vergabe nach sachlich nachzuvollziehenden Kriterien vornimmt und beteiligte Mediziner möglichst wenig Einfluß darauf haben. Wenn erst einmal ein solches Verfahren eingeführt und öffentlich bekannt wird, kann man wieder anfangen, die potenziellen Spender um ihr Vertrauen zu bitten.

Es ist vielleicht der kritischste Aspekt der Transplantationsmedizin, daß zwar der Spender seinen Beitrag unentgeltlich leistet, aber der medizinische Betrieb dabei versucht, sich eine goldene Nase zu verdienen. Es wäre auch hilfreich, wenn man zum Beispiel nicht hören müßte, daß es Prämien für Chefärzte gibt, die ihren Kliniken über eine Quote hinaus zusätzlichen Umsatz bescheren.

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spielzeugland 04.09.2013, 19:59
3.

Zitat von Anton 100
Solange es nicht ein unabhängiges und zugleich staatliches "Bundesamt für Medizin- und Transplantationsrecht" gibt, mit kompetenter personeller Ausstattung in juristischer und medizinischer Hinsicht und mit Einblicks- und Überprüfungsrechten analog einer Staatsanwaltschaft oder einem Gericht, wird man in die Seriosität von "Organspenden" und deren Nutzung durch die Ärzte (es sind ja die Ärzte die treibenden Kräfte, nicht die relativ ahnungs- und hilflosen Patienten) kein Zutrauen haben dürfen.
Es wird langsam echt langweilig. Die Ärzte haben mehr Geld wenn KEINE Transplantationen durchgeführt werden.

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joblack 04.09.2013, 21:28
4. optional

Das kommt mir immer noch nach Filz und mangelhafter Kontrolle vor. Ich habe in meinem Geldbeutel extra einen Zettel der Organspende ausschliesst.

Wer mich so hinters Licht führt bekommt von mir keinerlei Unterstützung.

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stefan.p1 04.09.2013, 21:56
5. gesunder Menschenverstandt

mal ganz ohne Detail-wissen.
da kommt eine Person von hoher Wichtigkeit oder mit viel Geld mit einem ernsten gesundheitlichen Problem-
Leberschaden, Nieren kaputt oder ähnlichem.
Und da will uns dieser Clown von der Klientel Partei
FDP ernsthaft verkaufen , das diese Person in Zukunft genauso lange auf ein Spenderorgan warten muss wie
Peter Schmitz von der XY-Tiefbau AG! Für wie blöd hält diese Rozznase eigentlich den Wähler?

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stefan.p1 04.09.2013, 21:57
6. gesunder Menschenverstandt

mal ganz ohne Detail-wissen.
da kommt eine Person von hoher Wichtigkeit oder mit viel Geld mit einem ernsten gesundheitlichen Problem-
Leberschaden, Nieren kaputt oder ähnlichem.
Und da will uns dieser Clown von der Klientel Partei
FDP ernsthaft verkaufen , das diese Person in Zukunft genauso lange auf ein Spenderorgan warten muss wie
Peter Schmitz von der XY-Tiefbau AG! Für wie blöd hält diese Rozznase eigentlich den Wähler?

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lunge02 04.09.2013, 23:20
7.

Zitat von stefan.p1
mal ganz ohne Detail-wissen. da kommt eine Person von hoher Wichtigkeit oder mit viel Geld mit einem ernsten gesundheitlichen Problem- Leberschaden, Nieren kaputt oder ähnlichem. Und da will uns dieser Clown von der Klientel Partei FDP ernsthaft verkaufen , das diese Person in Zukunft genauso lange auf ein Spenderorgan warten muss wie Peter Schmitz von der XY-Tiefbau AG! Für wie blöd hält diese Rozznase eigentlich den Wähler?
Manchmal ist "Detail-wissen" hilfreich. In dem Moment wie Sie es haben, verstehen Sie, dass Ihr Beitrag sinnlos war.

Ich bin Organempfänger. Fast alle Organempfänger sind ganz normale Kassenversicherte. Es mag sein, dass das nicht Ihre Vorurteile bestätigt. Pech.

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guteronkel 04.09.2013, 23:32
8.

Die Dimension des Saustalls in unseren Institutionen ist unermesslich. Einfach die Organspende verweigern, dann sterben auch nicht mehr Leute. Außerdem ist es Gottes Wille, den wir zu respektieren haben.

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BettyB. 05.09.2013, 00:16
9. Die Organspende rettet Leben

All das Gejammere um die Bevorzugung sollte nicht vergessen lassen, dass jede, ja jede Leberspende Leben rettet...

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