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Tückische Diagnose: Wenn Bauchschmerzen zur Dauerqual werden
Corbis

Wiederkehrende Krämpfe, geblähter Bauch, Verdauungsprobleme: Chronische Bauchschmerzen können eine Folge von Stress sein. Doch oft sind die Ursachen auch physischer Natur. Sie zu finden, gleicht mitunter einem Detektivspiel.

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geek_girly 10.03.2014, 22:35
10. @Berliner42

Das ist durchaus plausibel, da Fructose sich durch starkes Erhitzen in Glucose spalten kann.

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deefens 11.03.2014, 08:40
11.

Ich habe auch eine jahrelange Ärzteodyssee hinter mir, allerdings ohne echten Befund. Meine Erkenntnis aus der Geschichte bislang: die Mediziner haben von dem Thema überwiegend keinen blassen Schimmer. Es scheint als führt nur der Zufall zum Ziel, was für mich als Patient extrem frustrierend ist. Wie ein Vorposter schrieb, wird man auch ziemlich schnell auf die psychosomatische Schiene eingenordet, was ich in meinem Fall aber absolut ausschliessen kann.

Wenn der Arzt nicht mehr weiterkommt, stellt er dann als Diagnose "Reizdarm-Syndrom". Damit ist er aus dem Schneider, weil man das nicht behandeln kann und gleichzeitig ist er den nervigen Patienten los. Ich hab bei dem Thema mittlerweile resigniert und mich so gut es geht damit arrangiert.

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frbeckmann 11.03.2014, 08:53
12. Das Problem ist

in den allermeisten Fällen denaturierte Nahrungsmittel. Die Nahrungsmittelindustrie möchte eine möglichst einfache Verarbeitung haben und kippt aus diesem Grund alle mögliche Zusatzstoffe in die Nahrungsmittel um die Rezeptur maschinengängig zu machen. Das ist genauso wenig gesund wie der Zusatz von allerlei Unfug wie Vitaminen etc. eine naturbelassene Ernährung enthält alles in ausreichender Menge. Evtl. sollte man darüber nachdenken die Nahrungsmittelindustrie an den steigenden Gesundheitskosten partizipieren zu lassen.

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CancunMM 11.03.2014, 09:15
13.

Zitat von frbeckmann
in den allermeisten Fällen denaturierte Nahrungsmittel. Die Nahrungsmittelindustrie möchte eine möglichst einfache Verarbeitung haben und kippt aus diesem Grund alle mögliche Zusatzstoffe in die Nahrungsmittel um die Rezeptur maschinengängig zu machen. Das ist genauso wenig gesund wie der Zusatz von allerlei Unfug wie Vitaminen etc. eine naturbelassene Ernährung enthält alles in ausreichender Menge. Evtl. sollte man darüber nachdenken die Nahrungsmittelindustrie an den steigenden Gesundheitskosten partizipieren zu lassen.
Sie können Ihr Obst oder Ihre Milch so naturbelassen wie nur möglich lassen. Das wird die Beschwerden bei Laktoseintoleranz oder Fruktoseunverträglichkeit nicht verhindern.

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fuerbrie 11.03.2014, 10:25
14.

Überraschend finde ich an den Kommentaren, dass offensichtlich auch die häufigsten Ernährungsprobleme nur nach jahrelangen Fehldiagnosen erkannt werden: Laktose- und Fructose-Intoleranz. Wenn man keine ernsten Darmprobleme hat, ist das doch wirklich das erste, an was man denken sollte. Zöliakie und alle möglichen anderen Probleme sind viel seltener. Ich verstehe nicht, warum Ärzte alle Arten von zusätzlichen Tests machen würden, bevor diese beiden Dinge nicht ausgeschlossen sind.

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Flesh-Gordon 11.03.2014, 10:53
15. Histaminintoleranz

Ich habe mich bald 15 Jahre mit dem Problem geplagt. Permanenetr Blähbauch, Durchfall, am Schluss auch Schwindelgefühl. Alle Untersuchungen gaben keinen Aufschluss. Ein fähiger Arzt sagte mir dann au den Kopf zu: "Sie haben eine Histaminintoleranz". Ich habe die Diaminooxidase im Blut bestimmen lassen - Volltreffer. Sie war schon fast nicht mehr nachweisbar. Jetzt ernähre ich mich histaminarm, was nicht immer einfach ist. Aber es geht mir blendend.

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paolap 11.03.2014, 11:40
16. Interesante Kommentare,

aber es hat einfach jeder was anderes.

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CancunMM 11.03.2014, 13:30
17.

Zitat von fuerbrie
Überraschend finde ich an den Kommentaren, dass offensichtlich auch die häufigsten Ernährungsprobleme nur nach jahrelangen Fehldiagnosen erkannt werden: Laktose- und Fructose-Intoleranz. Wenn man keine ernsten Darmprobleme hat, ist das doch wirklich das erste, an was man denken sollte. Zöliakie und alle möglichen anderen Probleme sind viel seltener. Ich verstehe nicht, warum Ärzte alle Arten von zusätzlichen Tests machen würden, bevor diese beiden Dinge nicht ausgeschlossen sind.
Ich denke es leigt an mehreren Dingen:
1. An der fehlenden Zeit der Ärzte. Wenn man mehr Patienten behandelt, bekommt man mehr Geld. Also ist ein Patient gut, der kurz rein kommt, etwas erzählt und gleich wieder geht.
2. An der mangelnden Bereitschaft zur Mitarbeit und fehlenden Geduld des Patienten. Versuchen Sie mal ein Ernährungstagebuch zu erstellen oder eine Reisdiät durchzuführen !

Man muß auch nicht immer erst einen Laktosetoleranztest machen und diese diagnostizieren zu können. Einfach Glas Milch trinken und warten was passiert.

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tim_thaler 11.03.2014, 18:23
18. Zucker - das bittere GIFT

Ich habe hierzu auch schon eine Ärzte Odeusee durch mit Bauchkrämpfen und Blähungen und mehrfach Durchfall am Tag.
Bin auch von Arzt zu Arzt und es wurde nicht besser. Eher noch schlimmer als ich es dann noch mit Homöopatischen Mitteln versucht habe. Der letzte Arzt machte dann eine Darmspiegelung und sagte mir dann es wäre das Reizdarmsyndrom, aber damit wurde es leider auch nicht besser - im Gegenteil er wollte mir dann noch eine Magnetresonanz
Terapie aufschwatzen (IGEL Leistung für 400 € pro Sitzung) Da hat es mir dann gereicht und ich habe allein im Internet weiter gesucht und bin
auf Berichte mit Laktose/Fructose Intolleranz gestossen, nur das Problem war einen Arzt zu finden der dies diagnostizieren konnte.
Glücklicherweise habe ich dann doch einen gefunden. Hier habe ich dann
den Wasserstoff Atemtest gemacht und der Prof.Dr. hat mir dann 2 Zettel in die Hand gedrückt - so dies sollten sie denmächst meiden.
Es war wie vermutet - Laktose/Fruktose Unverträglichkeit. Somit
war auch klar weshalb die Homöopathischen Kügelchen mir so Probleme bereiteten - die sind aus Milchzucker !
Es ist zwar nicht so einfach diese Laktose/Fruktose zu meiden, aber ab diesen Tag ging es besser - denn jetzt wusste ich warum.

Dann merkt mann auch mal wo überall diese Zuckerarten beigemischt werden. Das ist nicht normal.

Was ich mich frage warum die Arzte dies nicht wissen ???

In jedem Supermarkt/Discounter gibt es mittlerweile laktosefreie
Milch ! Und mit Fruchtzucker ist es ja noch schlimmer - wenn ich nur Smoothies höre !

Hier gibt es einen schönen Artikel von Prof. Robert Lustig !
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87997205.html
-> das Youtube Video auf Englisch solltet ihr euch ansehen.

Seit dem trinke ich nur noch Wasser und lasse Zucker generell wenn es geht weg - und es geht mir gut !

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weiseworte 12.03.2014, 23:24
19. Fruktose

Auch ich habe wohl eine Fruktoseintoleranz. Seltsamerweise hört man sehr selten davon. Mein Hausarzt hatte auch noch nie was davon gehört.

Im Supermarkt gibt es tonnenweise laktosefreie und inzwischen auch glutenfreie Produkte. Doch fruchtzuckerfreie? Habe ich noch nie gesehen. Stattdessen wird das Zeug in sehr vielen Produkten eingesetzt statt Kristallzucker. Klingt wohl irgendwie gesünder.

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