Forum: Gesundheit
Übergewicht in Deutschland: Zahl der Fettleibigen soll bis 2030 dramatisch steigen
DPA

Rostocker Demografie-Forscherinnen befürchten in Deutschland eine alarmierende Zunahme fettleibiger Menschen: Ihrer Analyse zufolge könnte bis 2030 die Zahl der adipösen über 50-Jährigen um bis zu 80 Prozent steigen.

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eudaf_hen 20.07.2014, 00:16
60.

Bei dem Fraß in den deutschen Supermärkten(selbst in den guten Supermärkten). Alles schmeckt blass - hohl - leer - "Pappe - Schuhkarton". Fett - Fett - Fett - Backwaren künstliche Treibmittel Fette im Brot/Zucker und Geschmacksstoffe - aber trotz alle dem geschmacklos - alles Chemie.

Hat schon einer den Wochenmarkt in Turin gesehen. Da sind wir Deutschen "arme Schweine" was das Essen und Qualität betrifft. Kein bitteres Güllegemüse - geschmackloses spanisches/holländisches Gemüse.
Ich bin voll dafür, daß es zu bestimmten Jahreszeiten dieses oder jenes nicht gibt - saisongemäß - wir verhungern nicht. Aber lieber besser. Und bei den BIO-Bäckern in Berlin - na danke!!!!!!

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max-mustermann 20.07.2014, 00:18
61. Ausreden

Zitat von fragel
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft möchte die Zahl der Neuerkrankungen reduzieren , doch nicht durch eine höhere Steuer wäre das zu erreichen , sondern durch höhere Löhne, Renten und ALGii - Leistungen. Die Ursache muss beseitigt werden. Wer kein Geld hat, kann sich nicht bessere Lebensmittel leisten.
Hören sie doch auf diesen Unsinn zu erzählen oder glauben sie ernsthaft das irgend ein Fastfood Junki von heute auf morgen seine komplette Ernährung umstellt nur weil er das doppelte an Geld aufs Konto bekommt ? Aber unabhängig davon das ganze ungesunde Fast Food sei es von MC Doof, Fertigpizza oder sonst was ist NIEMALS günstiger als selbst zubereitetes gesundes Essen. Es ist lediglich viel bequemer als selber zu kochen und da liegt auch eine der Hauptursache für Fettleibigkeit. Bequemlichkeit in jedem Lebensbereich, keine bzw. kaum Bewegung jeder Meter wird mit dem Auto zurückgelegt, Freizeit findet immer mehr auf der Couch vor dem Fernseher oder vor dem PC statt und beim Essen wird eben auch der bequemste Weg gewählt.

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nic 20.07.2014, 00:22
62.

Zitat von cherrypicker
Mag sein, dass andere dicke Menschen hässlich finden. Ich finde 50jährige Männer hässlich, die sich solariumgebräunt und fitnessgestählt in Slim-Fit-Anzüge pressen, die für 25jährige gedacht sind. Kurz: Ich finde Jugendwahn schlimmer als einen Bauch. Und bis zu einem BMI von 30 sind negative Folgen auf die Lebenserwartung schlicht nicht nachweisbar. Außerdem hasse ich den Trend, die Leistungsanforderungen ständig zu erhöhen, den Menschen dann aber nach dem Rauchen und dem Trinken nun auch noch das Essen madig zu machen. Sollen die Spaßverweigerer doch bleiben wo der Pfeffer wächst, sich schön zu Tode arbeiten ... und mich in Ruhe lassen!
Ein BMI von 30 kann Bewegungseinschränkung bzw. Unfähigkeit bedeuten. Beim kaputten Knie angefangen bis zum kaputten Rücken. Mag sein, dass mit vielen Medikamenten und Spritzen die Lebenserwartung nicht eingeschränkt ist. Ich sehe immer wieder, dass aber die Lebensqualität durchaus leiden kann.

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langenscheidt 20.07.2014, 00:44
63. Was ist alarmierend?

Die Leute kommen in ein Alter wo Fettleibigkeit normal ist. Es werden immer mehr Menschen älter, also fettleibiger. Gewissen Lebensmitteln die Preise erhöhen? Welche zum Beispiel? Kartoffeln, Nudeln, Brot? Diese haben eine emormen Kohlenhydratgehalt, der wenn nicht verarbeitet in Fett aufgespaltet wird.
Und was ist jetzt alarmierend? Dass viele Menschen im Alter an Fettleibigkeit sterben? Sollen wir noch älter werden?

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Knack5401 20.07.2014, 01:08
64. Zurück zum Thema

Gehen Sie doch mal eine Fußgängerzone lang. Wie viele junge Menschen mit Übergewicht, um nicht zu sagen Fettleibigkeit, kommen Ihnen da entgegen? Da sind die prognostizierten 80% noch eine gute Schätzung. Solange Internet, PC-Spiele und Smartphones auf das Schild gehoben werden, wird sich da nichts mehr ändern. Und die Eltern? Die geben vor dem Fernseher mit 68 und mehr Programmen das beste Beispiel und fressen sich ebenfalls die Wampe voll. Und die Politik versteht Sportvereine und deren ehrenamtliche Tätigkeit bestenfalls als wirtschaftliche und damit steuerrechtlich zu veranlagende Eigenbetriebe, im Schulsport werden, wenn nicht gleich ganz gestrichen, Laienhelfer bezahlt. Lernt Ihr Kind noch in der Schule schwimmen?

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echnaton12 20.07.2014, 01:09
65. noch fetter? Ich sehe schon seit Jahren kaum noch normal-

gewichtige Jugendliche oder Erwachsene. Die Kleidung die die Leute tragen, gabs früher nur in Läden für Sondergrössen! Und wie schamlos inzwischen die fetten Hintern präsentiert werden, so als wären sie sexy, ist kaum zu fassen. Wenn ich mir ansehe, was im Supermarkt so an Pseudonahrung gekauft wird wundere ich mich jedesmal, dass es nicht mehr Tote gibt. Scheinbar mischt die Industrie da irgendein Wunderelexir unter, damit man trotzdem überlebt und weiterfressen kann. Beängstigend!

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tonak 20.07.2014, 01:20
66. Naja, ihr Anteil geht ja auch schnell wieder zurück

Der Anteil Fettsüchtiger geht, gerade über 50, ja auch schnell wieder zurück. Kurz vor dem Renteneintritt hat doch kaum jemand von den Fettsüchtigen überlebt. Aber wo soll da das Problem liegen? Also mal abgesehen von der Trauer der Hinterbliebenen. Oder geht es dabei um die OP-Kosten?

Kann und soll doch bitte jeder so machen wie er oder sie mag.

Ein Problem hätten wir eher wenn Alle alt werden würden, wer sollte dann die Rente bezahlen?

"Sorgen" machen mir da eher die fettsüchtigen Achtzehnjährigen, diese treten mitten in ihrer produktiven Phase mit 40 ab.

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pigtime 20.07.2014, 01:28
67.

In meiner Jugend vor 25 Jahren ware Dicke noch die Freaks in jeder Gemeinde, heute stellen sie die Mehrheit, selbst auf Veranstaltungen wie der Fashion-Week. 2030? Ha!

Erschrecken ist der überproportionale Anteil von Frauen/Mädchen.

Geht mal in eine Kita und schaut, wer die fetten Kinder sind!

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davincione 20.07.2014, 02:25
68. Kreuzfalsche Klänge

Zitat von schmusel
Jedesmal wenn hier irgendwas zum Thema Ernährung/Körpergewicht/Bewegung geschrieben wird, schwabbeln dutzende gegenteilige Meinungen ins Forum die schon im Ansatz zu kreuzfalsch klingen, dass man sich den Körperumfang der Verfasser besser nicht vorstellen möchte - es liegt eben in der Natur des Menschen das was er is(s)t und das was er hat als grundsätzlich richtig empfinden zu wollen, komme was wolle. Konsequenz in diesem Fall: Fettleibigkeit ohne es wahrzunehmen.
Nein, sagen Sie bloß - es gibt auch andere Meinungen als die Ihre? Und gleich "dutzende"? Und die "schwabbeln" hier rein? Ich weiß ja nicht, wie die Ihre hier rein kommt: geritten?

Nun, in einem Punkt sind Sie ja auch ehrlich: diese Meinungen "klingen" für Sie falsch. Und das scheint Ihnen ja zu genügen. Ob sie auch falsch SIND, scheint sie eh nicht zu interessieren. Vielmehr ist offenbar Ihr Ansinnen, vom Klang auf das Gewicht zu schließen. Liegt ja auch nahe, da diese Beiträge deutlich sichtbar hereinschwabbeln, wie wir von Ihnen gelernt haben. Eine Sinneswahrnehmung, die sich exklusiv in Ihrem Kopf abspielen muss, da diese Begabung nicht jeder zu haben scheint.

Eine Frage: denken Sie, dass es in der Wissenschaft zu diesem Themenkomplex auch nur EINE Meinung gibt? Und falls es dort irgendjemand wagte, eine andere Meinung als die Ihre zu verteten, ist es dann dort auch so, "dass man sich den Körperumfang der Verfasser besser nicht vorstellen möchte"?

Falls dort aber irgend so eine "Schwabbelmeinung" auch von einem/einer Schlanken verteten würde (und ich weiß im Gegensatz zu Ihnen, dass es so ist, ja sogar überwiegend von Schlanken, da sich die anderen dies häufig gar nicht trauen würden, da es ja selbst in diesem Bereich Meinungstypen wie Sie gibt) -
falls also ein Schlanker solch eine Schwabbelmeinung verteten würde, würde sie dann automatisch richtig, nur weil sie von einem Schlanken verteten wird? Wo doch eine Alternativmeinung automatisch falsch ist, wenn sie von einem Dicken verteten wird?

Aber wissen Sie was: Sie müssten sich gar nicht in der Wissenschaft auskennen, Sie könnten ebenso in solchen Threads finden, dass sich auch Schlanke immer wieder entsprechend äußern. Aber das fällt dann durch Ihr Raster durch. Denn: "es liegt eben in der Natur des Menschen das was er is(s)t und das was er hat als grundsätzlich richtig empfinden zu wollen, komme was wolle. Konsequenz in diesem Fall:" Vorurteile ohne sie "wahrzunehmen".

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quark@mailinator.com 20.07.2014, 05:01
69. Naja ...

Unsere Großeltern haben körperlich viel mehr geleistet als unsere Eltern. Diese wieder deutlich mehr als wir. Und was ich nun bei unseren Kindern sehe, ist wieder deutlich weniger. Auf der anderen Seite steht immer mehr Nahrung zur Verfügung und diese enthält immer mehr Zucker und Fett.

Was die körperliche Leistung angeht, spielt auch der Temperaturausgleich eine große Rolle. Noch in den 80ern waren viele Räume im Winter deutlich zu kalt, im Sommer deutlich zu warm. Eisblumen kennt man heutzutage gar nicht mehr, denn die Fenster sind alle doppelt und dreifach verglast, mit Unterdruck dazwischen.

Es war auch viel mehr zu laufen. Der Sportunterricht war härter. Es gab auch jede Menge härtere körperliche Arbeit zu tun und zwar im Rahmen der Schule, der Armee, etc.

Wohlgemerkt, ich schreibe das nicht um zu sagen, früher war alles besser, oder was wir doch für tolle Kerle waren. Es war wie es war und wir haben getan, was wir tun mußten. Bei nur 2 Fernsehsendern mit Pause in der Nacht (und welche auch jede Menge hochwertiges Zeug brachten, nicht Unterhaltung) blieb halt mehr Zeit um selber Fußball zu spielen, statt anderen dabei zuzusehen :-) ...

Vielleicht kann man ja wenigstens erzwingen, daß es AUCH alkoholfreie Getränke mit wenig Zucker gibt, daß es weniger gehärtete Fette gibt, etc. Mich stört es doch sehr, daß viele Produkte völlig unnötige Mengen an Süße und Fetten enthalten. Ich würde Geld für Cola, Tonic, etc. ausgeben, die weniger süß ist.

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