Forum: Gesundheit
Umfrage: Deutsche sind beim Arzt immer selbstbewusster
Corbis

Halbgott in Weiß? Das war einmal. Eine neue Umfrage zeigt, dass die Deutschen heute genauer von Medizinern informiert werden wollen. Alarmierend ist die schlechte Pflegevorsorge.

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ergoprox 09.10.2014, 11:46
1. ..hat die

deutsche Verischerungsindustrie mal wieder einen Artikel unter einer vermeintlich seriösen Überschrift lanciert?

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roflxd 09.10.2014, 11:49
2.

Halbgott in Weiß? Das war einmal? Der Arztberuf ist nun wahrlich kein anspruchsvoller Beruf. Seit wann ein simpler Routinejob, den jeder durchschnittlich intelligente Mensch ohne Probleme erledigen kann, ein Beruf für Halbgötter?

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kaaaa 09.10.2014, 11:53
3. Warum nur...

wieder so ein reißerischer Ärzte-Bashing Titel? Wie wäre es mit: Deutsche sehr zufrieden... Geht aber bei SPON nicht. Hier muss getitelt werden "Halb Gott in Weiß war mal" "Deutsche beim Arzt immer selbstbewusster". Die Ergebnisse sagen doch, dass die Patienten mit den von Ärzten erbrachten Leistungen zufrieden sind. Und das - überwiegend - zu Recht!

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Spiegelleserin57 09.10.2014, 11:57
4. welch ein Artikel!!

"Je gesünder die Deutschen sind, desto besser finden sie die Versorgung - die aktuellen Ergebnisse sprechen also auch für die Gesundheit der Menschen hierzulande".
Wer gesund ist kann die Versorgung gar nicht beurteilen da er die Versorgung nicht in Anspruch nimmt. Was hinter den Kulissen sich abspielt , das kennt der Gesunde nicht.
hinter die Kulissen schaut eigentlich nur das Personal da viele Mängel nicht nach außen sichtbar sind.
" Obwohl die meisten wissen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nicht die kompletten Pflegekosten übernimmt, haben sich nur 38 Prozent um eine zusätzliche, private Absicherung gekümmert"
Das nächste Problem: wer kann sich schon eine private Pflegeversicherung leisten.
Außerdem : die Versicherung überhaupt zu bekommen ist sehr schwierig da viele Versicherungen extrem hohe Ausschlusskriterien haben.
Die 60€ vom Staat nutzen gar nichts da der Auszahlungsbetrag im Pflegefall so extrem niedrig ist
dass man mit 5€ am Tag gar nichts bewirken kann.
Ähnliches gilt auch für die privaten Pflegeversicherungen da sie nur einen Prozentsatz des vereinbarten Satzes auszahlen.
Selbst für 20€ pro Tag bekommt man eine Hilfe nur für ca. 1,5 Stunden und das schwarz, DRK und andere Organisationen sind mit Geld nicht bezahlbar!
Ich habe pro Monat 700€ zusätzlich für 2 Stunden Pflege pro Tag ans DRK bezahlt, gesamt 1200€ und das für 2 Stunden Haushaltshilfe pro Tag.
Das können auch private Zusatzversicherungen nicht leisten, also kann man sich den Beitrag auch sparen!

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somasemapsyches 09.10.2014, 12:00
5. Ist klar

Das medizinische Pseudowissen schreitet voran.
Manchmal fragt man sich, warum die Leute eigentlich noch ihren Arzt fragen.

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carolian 09.10.2014, 12:03
6. Die Ärzte gehen eigentlich noch

Einige spielen sich zwar auf wie die Zerberusse der Krankenkassen und vergessen dabei oft ihren Hippokratischen Eid (Sie nicht, Dr. Dörner). Die meisten erledigen ihre Arbeit nach besten Wissen und Gewissen. Leider viele in Unkenntnis ihres relativen Wissens, wenn sie versuchen dies durch Arroganz und herrschaftliches Benehmen zu verdecken. Dabei beherrschen sie oft noch nicht einmal die Höflichkeitsformen des zivilen Umganges (Wartezeiten trotz Termin).

Das ist wie allgemein im menschlichen Leben (Gauß´sche Normalverteilung): sehr gute Ärzte 5 % und gute 15 %, die ihr Handwerk begriffen haben. Der Rest ist Zeitverschwendung und unerfahrene Krankenschwester.

Dabei, ganz im Negativbereich in der Gauß´schen Normalverteilung liegen die "ärztlichen" Gutachter, die sich meistens als die schlechtesten Ärzte am Patienten erwiesen haben und sich so noch eine Pfründe sicherten. Die haben mit dem Arztberuf nichts mehr zu tun, sondern arbeiten in einem organisierten Systems der gekauften Gutachten. Leider richten sich Richter selbst danach und zeigen dadurch, dass sie noch nicht einmal bereit sind, sich die medizinischen Grundkenntnisse anzueignen, die zu einer Beurteilung nun eben nötig sind. Bildungsbedarf: Wikipedia, vielleicht eine Stunden Arbeitszeit. Dort schreiben hervorragende Ärzte mit weitem Wissen über die Krankheitsbilder. So lassen sich ignorante Richter zu Opfern der Versicherungswirtschaft machen,- auch der gesetzlichen Versicherungen-, die dieses System: "Wer zahlt, kriegt das, was er bestellt" errichtet haben.

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Rubyconacer 09.10.2014, 12:05
7. Generation Bunti-Hochglanzplastik

Die Jungen sind selbstbewusst:"Ich will alles und zwar sofort", mehr ist aber oft nicht dahinter. Klicki-Bunti-Hochglanzplastik (IPhone mit Beats-Hörer), ist der Standard, das weiß und hat man alles, denkt man. Und die Praxis soll genauso sein.

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smartphone 09.10.2014, 12:08
8. gekümmert ...

Hier wird unterstellt , daß sich die Leute NICHT darum kümmern würden......... Nun dann erklären Sie doch bitte mal , wieso 90% der Riesterverträge stillgelegt sind ?!? Und das sind ja "Verträge" da haben sich die Leutz gekümmert ..... Die Antwort ist klar wie Kloßbrühe : Es ist kein Geld da sowas nebenher zu zahlen .....Der Michel ist ausgepokert lohntechnisch ...Nicht wenige sagen,daß hierzulande sofort(!) 30% Lohnerhöhung her müßte bei weiteren mind 10% jährlich und das die nächste Dekade mindestens -alleine um den kompletten Kaufkraftverlust der letzten 15 Jahre ansatzweise zu kompensieren.......SIe sagen -der Spinnt . Ne nicht wirklich -schauen Sie doch nur die efektiven Steigerungen der höheren Beamten/Minister an ....
Oder auch bessere Managegehälter orientieren sich an den realen Verhältnissen . Es ist natürlch klar , daß man für die Wahrheit bzw Realismusaussagen als "bekloppt" erklärt wird- speziell weil das den Märkten angeblich schaden würde ( logischerweise auch nur ne Schutzbehauptung....)

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3-plus-1 09.10.2014, 12:08
9.

Ich KANN nicht für die eigene Pflege vorsorgen.

Allein eine mögliche Pflege der Eltern hätte binnen weniger Monate (3.300 EUR pro Monat steht ja schon im Text) ALLES an Vermögen aufgebraucht und würde - selbst bei gutem Einkommen - von da an die Lebensqualität auf Hartz-IV-Niveau drücken. Bei zwei Großelternpaaren wären das im schlimmsten Fall 13.200 EUR PRO MONAT. Das kann niemand aus dem Erwerbseinkommen aufbringen und versichern wird das auch keine Versicherung zu bezahlbaren Preisen.

Um das aufzufangen, wie viel soll man da dann monatlich einzahlen? Also erst mal die Versicherung gegen die Pflegebedürftigkeit der Eltern? 1.500 EUR pro Monat? Kurzum, schon Hartz-IV-Niveau selbst so lange es noch allen gut geht?

Und für mich selbst ist das ohnehin illusorisch. Da setzt die Pflegebedürftigkeit wohl erst in 30 Jahren ein. Alles was ich da HEUTE einzahle, wurde bis dahin längst mit einem gesetzlichen Federstrich einkassiert.

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