Forum: Gesundheit
Umstrittene Studie: Ist schmutzige Luft tödlicher als Rauchen?
Photothek via Getty Images

Luftschadstoffe führen zu mehr vorzeitigen Todesfällen als Rauchen, behaupten Mainzer Forscher. Kritiker sprechen von einem "Musterbeispiel einer Unstatistik".

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spmc-125536125024537 12.03.2019, 15:36
1. Nichts ist unbedenklich

auch Feinstaub und Stickoxide nicht. Wenn man solche Berichte liest, sollte man sich immer wieder vergegenwärtigen, daß die Luft seit 50 Jahren besser wird. Eine seit Jahrzehten anhaltende, kontinuierliche Entwicklung. Eine Lebenserwartung von 100 Jahren ist für heute geborene (Mädchen) nicht unrealistisch. Ich zweifele immer noch an der Relevanz solcher Debatten, die auf "Indikatoren für den Gesundheitszustand der Gesamtbevölkerung" basieren, wenn die Lebenserwartung derselben ständig steigt.

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o.schork 12.03.2019, 15:54
2. 154/100.000

das würde bedeuten, dass 13.7% der Deutschen an Feinstaub sterben. Das ist eine sehr gewagte Hypothese.

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wo_st 12.03.2019, 15:56
3. Hysterie

Gibt es noch normale Diskurse in Deutschland oder immer nur hysterisches Geplapper? Wir leben deutlich länger in Deutschland und offensichtlich auch gesünder. Also wozu eine Hysterie?

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haraldbuderath 12.03.2019, 15:57
4. Statistiker

Es kann alles mit der Statistik erklärt werden, jede wünschenswerte Ergebnisse werden durch Statistiker geschaffen, Glaubhaft sind Sie selten aber gut verkaufen lässt Es mit Zeitgenossen an jedes Medium,

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m.klagge 12.03.2019, 15:58
5. Die Freunde der Automobilkonzerne

müssen neuerdings ja echt was tun für ihre Gratifikationen. Dabei ist es oft ganz einfach den Lügen der gakauften Industrie-Statistiker den Boden zu entziehen. In diesem Fall reicht die Überlegung, wie viele Menschen wohl den diversen Luftschadstoffen ausgesetzt sind und wie viele Menschen immer noch in den Klauen der von der Regierung sanktionierten Mörder namens Tabakkonzern gehalten werden. Die erste Gruppe dürfte mehr als signifikant größer sein und damit ist das Ergebnis in absoluten Zahlen klar.

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Zäsus 12.03.2019, 16:00
6. @spmc-125536125024537, Von Zwölf bis Mittag?

Dass die Lebenserwartung steigt, ist keine Statistik? Wieviele Jahre schaffe ich genau mehr? Sehen Sie selbst, oder?

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JohannMoebius 12.03.2019, 16:00
7. Statistische Daten ohne Toleranzgrenzen sind unseriös

In der Statistik lernt man, dass man bei Angaben von Ergebnissen auch die Toleranzgrenzen angeben muss.
Diese ergeben sich aus den Schwankungsbreiten der Werte, die in die Berechnechnung mit eingehen. Das kennt man z.B. aus den Hochrechnungen nach den Wahlen, aber es ist das Prinzip bei jeder physikalischen Messung und den daraus abgeleiteten Werten. Bei der Frage, wie schädlich die Luftverschmutzung ist, wird die nun die etablierte wissenschaftliche Praxis ignoriert und in diesem Sinn mathematisch unseriös gerechnet.

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Hoellenhagen 12.03.2019, 16:02
8. Seltsam.

In den schadstoffbelasteten Industriestaaten ist die Lebenserwartung am höchsten.

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spon_2937981 12.03.2019, 16:05
9. Kernaussage

Die wichtigste Aussage ist diese:

'Sie ermittelten zunächst die regionale Belastung mit Schadstoffen wie Feinstaub und Ozon.'

Das bedeutet, dass dort, wo besonders eifrig und vermeintlich sehr genaue Messdaten erhoben werden (wie also hier in DE), die entsprechende Sterblichkeit erhöht ist.

In Ländern, in denen die Luft tatsächlich schmutziger ist als in Deutschland, gibt es dann schon alleine deshalb weniger 'Schadstofftote', weil weniger Messstationen aufgebaut sind oder diese z.B. in mehreren Metern Höhe messen. Das führt dann zu statistisch besserer Luft und damit zu weniger 'vorzeitigen Todesfällen'.

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