Forum: Gesundheit
Umstrittenes Pestizid: Uno sieht kein Glyphosat-Risiko für Verbraucher
DPA

Experten der Uno geben Entwarnung: Das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat stelle für Verbraucher keine Gefahr dar. Doch warum kam die Internationale Krebsforschungsagentur zu einem anderen Schluss?

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mansiehtnurmitdemherzengu 16.05.2016, 20:41
1. Desinformationspolitik

Es wäre mal an der Zeit, das Märchen von der ach so ungefährlichen ökologischen Landwirtschaft zu beenden. Dort wird nach wie vor Kupfer in den Boden eingebracht und ein Ende dieser Praxis ist nicht in Sicht. Aufgrund dieser Scheinheiligkeit werden mir Bio-Produkte zunehmend suspekter, da verdienen sich auch nur ein paar eine goldene Nase damit.

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noalk 16.05.2016, 20:49
2. So kann man mit Sprache tricksen!

Zitat: "Natürlich", so sagt es die WHO-Expertin, müsse man bedenken, "dass Pestizide per se toxisch sind. Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit ihnen eine Grundvoraussetzung, um die Gesundheit zu schützen." Zitatende ---- Man ersetze die beiden letzten Wörter "zu schützen" durch "nicht zu gefährden", dann stimmt der Satz. Die "Expertin" ist wohl eher eine für Marketing denn für Ernährung.

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merlin 2 16.05.2016, 20:53
3. Gekaufte Untersuchung

Wers glaubt wird selig.
Mir gefallen diese "Huch, ist doch alles super"-Meldungen schon lange nicht mehr und geglaubt habe ich sie auch noch nie. Was hat die internationale Krebsforschungsagentur im letzten Jahr wohl dazu bewogen, eine derartig deutliche Warnung rauszugeben?
Vermutlich hatten die Konzerne die einfach nicht auf dem Radar. Die lokalen Behörden waren ansonsten ja gut bedacht worden - s.a. bayerisches Agrarministerium. Wenn einer wissenschaftlich untersucht und dann ein begründetes Risiko sieht, dann ist nicht ein paar Monate später alles in Butter. Hier geht's um 4,8 Mrd Dollar, das ist der Punkt, der eine Studie im Ergebnis auf einmal unbedenklich werden läßt. Guten abend noch!

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liberalerfr 16.05.2016, 20:57
4. Gegner kämpfen gegen Monsanto, nicht für die Gesundheit

Ein guter Beitrag, der endlich klar macht, dass es den Gegnern nicht um die Sache, sondern um Politik geht. Hinzuzufügen wäre, dass es wohl den meisten Aktivisten darum geht ein Zeichen zu setzen gegen Monsanto, der Inkarnation allen Übels.

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chairman_meow 16.05.2016, 21:01
5.

1. Dieser Satz ist symptomatisch für den ganzen Bericht. Die Mäuse hatten mehr Krebs als eine Vergleichsgruppe, schreiben Sie das doch. Oder waren die Tests nur geplant?
2. In dem Papier wird eine ganze halbe Seite Glyphosat gewidmet. Wieder einmal wird nicht gestreift, ob sich das Zeug im Körper ablagert. Immerhin ist es in Lebensmitteln nachweisbar.
3. Dass die Sache sich jetzt bei Machthaberin Merkel befindet, beruhigt nicht besonders, interessiert aber auch nicht. Was eigentlich interessiert ist, was das Volk dazu sagt. Und dass dieser Wille nicht im Auftrag der Schädiger von oben herabgeschrieben wird.

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Mr Gaga 16.05.2016, 21:02
6. Wer glyphosat verwendet

Muss auch immer das spezielle Saatgut dafür kaufen, das eine erhöhte Glyphosatresistenz besitzt. Schon allein diese Vermarktungsstrategie macht es gefährlich... Aber auf ganz andere Art.

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peets 16.05.2016, 21:08
7. G. tötet auch Bakterien,

im Darm, schon in geringen Dosen, ohne die wir vieles nicht richtig verdauen können. Indirekt wird so die Darmflora, die Schleimhäute und der Darm geschädigt. Schädliche Stoffe gelangen in den Körper und erzeugen verschiedene Krankheiten, unter anderem Krebs.

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lieschen müller 16.05.2016, 21:12
8. Was ist Unkraut?

Ob dieses Glyphosat mehr oder weniger krebserregend für uns Menschen ist, ist doch nicht das einzige Argument gegen dieses Gift. Mit Glyphosat wird die Lebensgrundlage für viele Insekten und damit auch die Ernährung unserer Vogelwelt vernichtet. Es gibt kein Unkraut! Jede Pflanze, jedes Insekt, jedes Tier ist Lebensgrundlage für das andere. Es ist dem Menschen vorbehalten, dieses wunderbare Gleichgewicht der Natur zu vernichten. Ob mit chemischen Mitteln, mit dem sinnlosen Abholzen von Wäldern, dem excessiven Abmähen von Wiesen, dem Monokultur-Ackerbau, der Verseuchung von Wasser etc. etc... Wir sägen uns als Menschheit mit Gewalt den Ast ab, auf dem wir sitzen. Wofür? Damit sich ein paar wenige von den über 7 Milliarden Menschen Geldberge ansammeln, mit denen sie letztendlich nichts Sinnvolles anfangen können und wollen und der Rest der Menschheit über kurz oder lang elendiglich zugrunde geht? Gut, wenn Ihr es so wollt, dann geht die Menschheit zugrunde. Die Natur wird sich erholen und es wird ihr besser gehen ohne "die Krone der Schöpfung", den Menschen.

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hwdtrier 16.05.2016, 21:16
9. Es war lediglich die Aussage, dass

Glyphosphat wie alles was wir essen oder trinken Krebs auslösen kann. Das ist Dosisabhängig und an den Gesundheitsorganen lag es nun die Dosisgrenze zu ermitteln unter der es ungefährlich ist. Also dran denken: nie mehr als 1000 Liter glyphophatbelastetes Bier am Tag trinken- dann ist man sicher.

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