Forum: Gesundheit
Umstrittenes Pestizid: Uno sieht kein Glyphosat-Risiko für Verbraucher
DPA

Experten der Uno geben Entwarnung: Das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat stelle für Verbraucher keine Gefahr dar. Doch warum kam die Internationale Krebsforschungsagentur zu einem anderen Schluss?

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Ottokar 16.05.2016, 22:49
40. Kanzlerin Angela Merkel

wird es auf dem Schreibtisch liegen lassen bis etwas Ruhe eingetreten ist und dann, wenn Fussball gespielt wird, unterschreiben. Den US Konzern Monsanto darf sie doch nicht entäuschen.

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Robert Redlich 16.05.2016, 22:54
41.

Zitat: "Natürlich", so sagt es die WHO-Expertin, müsse man bedenken, "dass Pestizide per se toxisch sind. Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit ihnen eine Grundvoraussetzung, um die Gesundheit zu schützen." Zitatende.

Wenn diese "Expertin" Glyphosat für ein Pestizid hält und der SPON-Redakteur das unkommentiet veröffentlicht, kann ich bei so viel Expertentum nur den Kopf schütteln.

Glyphosat ist ein Herbizid, es wirkt gegen Pflanzen. Ein Pestizid hingegen ist ein Gift und tötet Tiere, meist Insekten.

Und nebenbei: Glyphosat blockt ein Enzym (EPSPS), welches die betroffene Pflanze verhungern lässt. Tiere haben dieses Enzym nicht, der Mensch daher auch nicht. Und in hohen Dosen ist auch Wasser giftig. Worüber diskutiert man hier eigentlich?! German Angst.

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darthkai 16.05.2016, 22:59
42. Einfache Lösung

Kennzeichnungspflicht: "Enthält einer Studie nach vermutlich nicht krebserregendes Gift"
Dann kann man ja den Verbraucher entscheiden lassen. Die TTIP und "alles aus den USA ist supergeil"- Verfechter können bewusst das Gift ihrer geliebten Biotechfirmen konsumieren, das ganze antiamerikanische linksgrünversiffte Öko-Gesocks verzichtet.

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norbert_blüm 16.05.2016, 23:00
43.

Zitat von Mr Gaga
Muss auch immer das spezielle Saatgut dafür kaufen, das eine erhöhte Glyphosatresistenz besitzt. Schon allein diese Vermarktungsstrategie macht es gefährlich... Aber auf ganz andere Art.
Ich verwende Glyphosat auch im Garten, hat garnichts mit "speziellem" Saatgut zu tun.

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gratiola 16.05.2016, 23:03
44. 180 Grad Wendung

Es immer suspekt wenn plötzlich einer auftaucht und Gefahr ruft oder Entwarnung.
Da fällt mir immer als erstes ein: Wer hat den gekauft. Ich habe in meinem Leben zuviel "Wissenschaft und Statistik" machen dürfen, um nur noch meinen Fälschungen zu glauben.

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adep 16.05.2016, 23:03
45.

Zitat von hausierer
auch die UNO und andere internationale Organisationen und auch Hilfsorganisationen, die zwar traditionell einen guten Namen haben und immer noch viel Vertrauen bei den reichen Industrienationen genießen, aber längst infiltriert sind von Lobbyisten der Superreichen und Multinationalen Konzerne und nicht mehr unabhängig von ihren Geldgebern agieren dürfen....jeder ist käuflich wie man leider mal wieder feststellen muß....
Also es ist inzwischen ein offenes Geheimnis, dass in der Arbeitsgruppe der IARC, die Glyphosat für krebserregend erklärte, zwar eine Leute tätig sein durften, die mal fpr die Pflanzenschutzindustrie arbeiteten (soweit nachvollziebar). Als "technical Adviser" wurde aber Christopher Portier engagiert, der zuvor lange für eine Anti-Pflanzenschutz-Ökoaktivistengrupe aktiv war und von dieser finanziert wurde. (Das ist aber nicht die einzige derartige Peronalie). So skrupellos auch Monsanto sicher ist, da nimmt sich so manche Ökoaktivistengruppe auch nichts. Und die Spendeneinnahmen aus den Anti-Glyphosatkampanien dürften längst höher sein als die Gewinne aus dem Glyphosatverkauf.

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awes 16.05.2016, 23:06
46. Lobbyismus

... kein weiteres Wort nötig.

Dr. rer. nat. Dipl. Bio awes

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quernachfrage 16.05.2016, 23:08
47. Angelika Tritscher Lausanne - Monsanto

Angelika Tritscher war vor Ihrer Tätigkeit für die WHO Managerin für Nestlé in Lausanne.

Nun hat Monsanto seinen internationalen Sitz ganz in der Nähe von Lausanne in Morges.

Ei-der-Daus....

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norbert_blüm 16.05.2016, 23:08
48.

Zitat von finger_weg
Gift gehört nicht in Nahrungsmittel und wer das tut, hat alles im Sinn, nur nicht das Wohl des Verbrauchers.
Das ist doch Quatsch.

Selbst In Äpfeln oder Kiwis aus 100% Bio-Landbau sind Krebserregende und sogar Giftige Stoffe (Also Zeug das als Chemikalie einen Totenkopf drauf Kleben hat) drin.

Sollen wir deswegen jetzt keine Bio-Äpfel mehr essen?
Gifte gehören ja nicht ins Essen......

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adep 16.05.2016, 23:10
49. Wirkungsweise

Zitat von lieschen müller
Grüne Pflanzenteile haben auch Nutzpflanzen (nicht nur "Unkräuter"). Nach Ihrer gescheiten Folgerung würde also Glyphosat auch Nutzpflanzen abtöten. Voraus folgt, dass Monsanto gentechnisch verändertes Saatgut von Nutzpflanzen verkauft, die Glyphosatresistent sind. Was folgern Sie daraus?
Ja in Europa tötet Glyphosat auch die Nutzplanzen. Standardanwendung ist daher auch vor der Saat, wo die Altverunkrautung und die Winterbegrünung damit abgetötet wird ohne die Bodenstruktur zu zerstören und so Erosion zu erzeugen. Die zweitwichtigste Anwendung ist auf die Getreide- oder Rapsstoppel um dort, nach der Ernte, Wurzelunkräuter wie Distel oder Quecke zu beseitigen oder die Verbreitung von Pflanzenkrankheiten durch Ausfallgetreide und Raps zu stoppen. Es wirkt nur auf die grünen Pflanzenteile und wird am Boden sofort inaktiv. Ansonsten könnten die Felder nicht wenige Tage später neu angesät werden, wenn das Glyphosat noch wirken bzw. aufgenommen würde.

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