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Unicef-Bericht: Diese Gefahren drohen Kindern heute
Yiu Yu Hoi/ Getty Images

Die Kindersterblichkeit ist drastisch gesunken, meldet Unicef in seiner Bilanz der letzten 30 Jahre. Doch es gibt neue Risiken - der Klimawandel bedroht vor allem die Jüngsten.

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guidomuc 18.11.2019, 12:50
1. Vermutungen

Wenn man sich die Mühe macht, den verlinkten Unicef-Bericht zu lesen und auch die zugrunde liegende Datenbank (www.emdat.be - Publications - Natural Desasters 2018 - ein pdf) konsultiert, wird schnell klar, dass es sich hier nicht um Messungen handelt, sondern um Vermutungen oder Hochrechnungen insbesondere mit Bezug auf ungenießbarem Wasser. Ja, daran sterben Menschen und insbesondere Kinder, aber nicht aufgrund neuer Fluten oder ansteigendem Meeresspiegel, sondern weil Menschen ausgegrenzt dort leben, wo man nicht eben sollte z.B. im Gangesdelta in Bangladesh. Die großen Katastrophen mit viele Toten sind Wirbelstürme, Vulkanausbrüche, Erdbeben etc. Und es gibt in dem Material keinen Nachweis steigender Extremwetterereignisse, im Gegenteil, im Unicef Bericht Seite 32 ist eine Grafik zu sehen, die zeigt, dass Extremwetterereignisse seit 2000 zurückgehen. von 1989 bis 2000 sind sie gestiegen, was der besseren Informationsübermittlung weltweit geschuldet sein dürfte, man wusste seitdem halt mehr von der Welt. Und Fluten, Stürme und extreme Temperaturen hat es schon immer gegen, keine Änderungen zu früher. Aber Hauptsache mal wieder ein Klimawandelartikel.

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Andraax 18.11.2019, 13:30
2.

Zitat von guidomuc
Wenn man sich die Mühe macht, den verlinkten Unicef-Bericht zu lesen und auch die zugrunde liegende Datenbank (www.emdat.be - Publications - Natural Desasters 2018 - ein pdf) konsultiert, wird schnell klar, dass es sich hier nicht um Messungen handelt, sondern um Vermutungen oder Hochrechnungen insbesondere mit Bezug auf ungenießbarem Wasser. Ja, daran sterben Menschen und insbesondere Kinder, aber nicht aufgrund neuer Fluten oder ansteigendem Meeresspiegel, sondern weil Menschen ausgegrenzt dort leben, wo man nicht eben sollte z.B. im Gangesdelta in Bangladesh. Die großen Katastrophen mit viele Toten sind Wirbelstürme, Vulkanausbrüche, Erdbeben etc. Und es gibt in dem Material keinen Nachweis steigender Extremwetterereignisse, im Gegenteil, im Unicef Bericht Seite 32 ist eine Grafik zu sehen, die zeigt, dass Extremwetterereignisse seit 2000 zurückgehen. von 1989 bis 2000 sind sie gestiegen, was der besseren Informationsübermittlung weltweit geschuldet sein dürfte, man wusste seitdem halt mehr von der Welt. Und Fluten, Stürme und extreme Temperaturen hat es schon immer gegen, keine Änderungen zu früher. Aber Hauptsache mal wieder ein Klimawandelartikel.
Zunächst gibt es in dem von Ihnen verlinkten pdf keine 32 Seiten, sondern nur 8. Auf Seite 3 (Figure 1) werden die Anzahl der Naturkatastrophen im jahrlichen Mittel von 2007-2017 mit 2018 verglichen. Tatsächlich sind typische dem Klima zugrundeliegende Katastrophen 2018 geringer ausgefallen als das jährliche Mittel 2007-2017. Daraus den Schluss zu ziehen, dass es keine Klimawandel gibt, ist wissenschaftlich gesehen Blödsinn!

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guidomuc 18.11.2019, 14:43
3. Dies...

Zitat von Andraax
Zunächst gibt es in dem von Ihnen verlinkten pdf keine 32 Seiten, sondern nur 8. Auf Seite 3 (Figure 1) werden die Anzahl der Naturkatastrophen im jahrlichen Mittel von 2007-2017 mit 2018 verglichen. Tatsächlich sind typische dem Klima zugrundeliegende Katastrophen 2018 geringer ausgefallen als das jährliche Mittel 2007-2017. Daraus den Schluss zu ziehen, dass es keine Klimawandel gibt, ist wissenschaftlich gesehen Blödsinn!
...ist der Link https://www.unicef.org/media/61911/file/Convention-rights-child-at-crossroads-2019.pdf
Ich schrieb ja Mühe machen, auch beim Lesen. Und ich habe überhaupt nicht den Schluss gezogen, es gäbe keinen Klimawandel. Ich sehe aber in dem Material keinen Nachweis, dass es Kindern schlechter geht dadurch.

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numbat3 18.11.2019, 15:32
4. In dem Film

"Resitance Fighters" werden die zukünftigen Bedrohungen für die Erde genannt:
- Multiresitente Keime
- Klimawandel
- chronische, nicht übertragbare Krankheiten
- Terrorismus und
- Grippepandemien

Es gibt genug zu tun.

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andras_lambak 18.11.2019, 15:34
5. @2: Vielen Dank!

Sie verdeutlichen sehr schön die heute herrschende Debattenkultur. Nichts zum Thema, dafür Argumente ad hominem, die auch noch falsch sind.

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Beat Adler 18.11.2019, 15:43
6. Starkregenreignisse mit Ueberschwemmungen nehmen stark zu.

Zitat von guidomuc
...ist der Link https://www.unicef.org/media/61911/file/Convention-rights-child-at-crossroads-2019.pdf Ich schrieb ja Mühe machen, auch beim Lesen. Und ich habe überhaupt nicht den Schluss gezogen, es gäbe keinen Klimawandel. Ich sehe aber in dem Material keinen Nachweis, dass es Kindern schlechter geht dadurch.
Starkregenreignisse mit Ueberschwemmungen nehmen stark zu.

Wenn das Indien, Pakistan, Vietnam, die Philipinen, China, West-Afrika, Somalien, Mozambique, Madagaskar, etc. etc. etc. etc. trifft, leiden zuert die kleinen Kinder. Das ist schlicht eine Binsenwahrheit. Ebenso bei den extremen Hitzewellen, die Indien und Pakistan immer haeufiger heimsuchen.

Die statistische Zunahme erklaeren die Wetterfroesche bei der WMO in Genf, www.wmo.org, mit der heutigen Temperaturzunahme nicht die Forscher der Globalen Erwaermung, die sich um lange Zeitraeume kuemmern.
mfG Beat

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Hrothgaar 18.11.2019, 16:04
7. Finde ich niedlich

wenn es regnet = Klimawandel
wenn die Sonne scheint = Klimawandel
wenn es schneit = Klimawandel
Das Wetter bringt also Kinder um. Ernsthaft?! Euch kann man nicht mehr ernst nehmen.

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guidomuc 18.11.2019, 16:07
8. Bitte...

Zitat von Beat Adler
Starkregenreignisse mit Ueberschwemmungen nehmen stark zu. Wenn das Indien, Pakistan, Vietnam, die Philipinen, China, West-Afrika, Somalien, Mozambique, Madagaskar, etc. etc. etc. etc. trifft, leiden zuert die kleinen Kinder. Das ist schlicht eine Binsenwahrheit. Ebenso bei den extremen Hitzewellen, die Indien und Pakistan immer haeufiger heimsuchen. Die statistische Zunahme erklaeren die Wetterfroesche bei der WMO in Genf, www.wmo.org, mit der heutigen Temperaturzunahme nicht die Forscher der Globalen Erwaermung, die sich um lange Zeitraeume kuemmern. mfG Beat
...gehen Sie auf den Link, den ich erwähnt hatte (www.emdat.be - Publications - Natural Desasters 2018 - ein pdf) und schauen sie sich die Zahlen an. Emdat.be ist eine Kooperation der belgischen Regierung mit der WHO. Da sehen Sie, dass sowohl die Anzahl Überflutungen als auch die Anzahl der betroffenen Menschen und die Höhe der dadurch entstandenen Schäden im Jahr 2018 teils um 50% abgenommen hat im Vergleich zum jährlichen Durchschnitt zw. 2008-2017. Und dann schauen Sie sich den anderen Link an Seite 32 und zeigen uns bitte, welche Zunahme Sie meinen. https://www.unicef.org/media/61911/file/Convention-rights-child-at-crossroads-2019.pdf

Ihre Äußerung ist statistischer Natur: wenn die Atmosphäre wärmer wird, kann sie mehr Wasser speichern. Die Annahme ist, dass es dann auch mehr regnet. Und statistisch dann ja auch in Gegenden, wo es heute schon regnet. So die Statistik. Die Realität lässt auf sich warten. Am Klimawandel ist noch nicht ein Mensch gestorben. Aber an Malaria und anderen Seuchen und Krankheiten sterben jährlich allein mindestens 1 Mio. Kinder

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Beat Adler 18.11.2019, 16:42
9. Waren Sie bei www.wmo.org auf der Suche nach WETTERNachrichten?

Zitat von guidomuc
...gehen Sie auf den Link, den ich erwähnt hatte (www.emdat.be - Publications - Natural Desasters 2018 - ein pdf) und schauen sie sich die Zahlen an. Emdat.be ist eine Kooperation der belgischen Regierung mit der WHO. Da sehen Sie, dass sowohl die Anzahl Überflutungen als auch die Anzahl der betroffenen Menschen und die Höhe der dadurch entstandenen Schäden im Jahr 2018 teils um 50% abgenommen hat im Vergleich zum jährlichen Durchschnitt zw. 2008-2017. Und dann schauen Sie sich den anderen Link an Seite 32 und zeigen uns bitte, welche Zunahme Sie meinen. https://www.unicef.org/media/61911/file/Convention-rights-child-at-crossroads-2019.pdf Ihre Äußerung ist statistischer Natur: wenn die Atmosphäre wärmer wird, kann sie mehr Wasser speichern. Die Annahme ist, dass es dann auch mehr regnet. Und statistisch dann ja auch in Gegenden, wo es heute schon regnet. So die Statistik. Die Realität lässt auf sich warten. Am Klimawandel ist noch nicht ein Mensch gestorben. Aber an Malaria und anderen Seuchen und Krankheiten sterben jährlich allein mindestens 1 Mio. Kinder
Waren Sie bei www.wmo. org auf der Suche nach WETTERnachrichten aus aller Welt? Noch nicht? Es lohnt sich fuer Leute mit starken Nerven, denn die Temperaturerhoehungen von heute, sorgen fuer extreme Duerren, extremen Regen, Misserneten wegen zu trocken oder zu nass! Warum stieg der Preis fuer Kartoffeln in Frankreich auf um 40% verglichen zum Jahre 2018? Hat nichts mit Klima aber dafuer mit aktueller Globaler Erwaermung, die das Wetter antreibt, zu tun!

Signifikante statistische Zunahme von ExtremWetter ist eben in Genf bei der World Meteorological Organisation zu finden und nicht bei der UNICEF, oder in Belgien!
mfG Beat

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