Forum: Gesundheit
US-Studie: Ungesunde Ernährung tötet mehr Menschen als Tabak - was ist da dran?
Anze Buh / EyeEm / Getty Images

Elf Millionen Menschen starben 2017 an den Folgen ungesunder Ernährung, berichten Forscher. Sie sei damit für mehr Todesfälle verantwortlich als Rauchen. Diese Aussage ist allerdings mit Vorsicht zu behandeln.

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ronald1952 04.04.2019, 09:47
70. Der Mensch macht

zu viel Aufhebens um seinen Tod. sterben müssen wir alle früher oder später. Was bitte soll man den mach mit seinem Leben? Die Großteil der Menschen müssen hart für Ihr Leben arbeiten und sind froh sich etwas leisten zu können. Wenn wir nur noch auf Gesundheit unser Leben Ausrichten, dann wäre Arbeit wohl das erste was wegfallen müssten. Das mit dem Essen ist so eine Sache, denn wenn wir Ehrlich sind besonderst zu uns selbst müssen wir doch zugeben wir essen was uns Schmeckt. Auf was soll man denn verzichten um
Gesund zu leben oder lang oder was auch immer. Wir machen uns zu viele Gedanken um Dinge über die man einfach nicht Nachdenkt weil zu Müssig. ich würde ja gerne einen Hamburger essen, aber der ist ja so ungesund! Wer denkt denn schon so was? Was wir wirklich möchten ist doch ein halbwegs Angenehmes Leben zu führen dazu gehört auch allzu oft die Unvernunft.
schönen Tag noch,

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curiosus_ 04.04.2019, 09:52
71. Völliger Unsinn.

Zitat von TS_Alien
Beim Diesel oder beim Rauchen gibt es nur einen zusätzlichen Faktor, der betrachtet wird. Da kann man tatsächlich die Risiken statistisch ermitteln. Lebensmittel nimmt man gemischt zu sich. Und jeden Tag in anderer Zusammensetzung. Da gibt es sehr viele zusätzliche Faktoren. Zusätzlich sind Abgase und Rauch keine Stoffe, die in einen Körper gehören. Bei Lebensmitteln ist das nicht so.
Es wird zwar nur "ein zusätzlicher Faktor" betrachtet, aber selbstverständlich hat man alle anderen Faktoren (z.B. Lebensmittel. Oder Sport. Oder die Gesundheitsversorgung. Oder die genetische Veranlagung. Oder der Stresslevel. Oder die böse Schwiegermutter. Oder..) genau so parallel wirkend.

Es ist immer die Summe aus allem die wirkt, egal ob gezielt nur ein Faktor oder viele betrachtet werden.

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hörwurm 04.04.2019, 09:54
72. tralala

Wie viele Zeitungsberichte ist auch dieser Artikel überflüssig wie die Aussage" die Basis ist die Grundlage aller Fundamente". Halt, war da nicht noch der Profit für den Experten, der durch die Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien an Ansehen gewinnt? Wurde in dem Bereich nicht auch schon mal von Fake-News berichtet?

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swelch 04.04.2019, 09:54
73. huhoko

Diese Studie ist nicht repräsentativ für Deutschland , Sehfehler aber für die
USA.Die Ursachen waren schon vor
20 Jahren bekannt. Hierfür ist die
MC Donalds Kultur der Amerikaner
die Ursache was nicht heißt, dass diese Kultur bei uns auch schon eingekehrt ist.

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quantumkosh 04.04.2019, 10:03
74. Zucker?

Ich finde es interessant das Zucker (in den USA auch relativ viel Fructose => Fettleibigkeit) außerhalb von Getränken und Weißmehl doch eher stiefmütterlich behandelt werden, während das umstrittene Salz wie Beelzebub persönlich behandelt, und als entscheidender Faktor präsentiert wird. Hier wird Feintuning betrieben und größere Probleme ignoriert bzw. Lobbys geschützt.

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Rechtschreibprüfer_der 04.04.2019, 10:07
75.

Zitat von ddcoe
darüber, was alles so verteufelt wird - aber noch mehr darüber, das z.B. Alkohol wie durch ein Wunder verschont wird. Nicht einmal unsere Drogenbeauftragten haben dazu genug Mut. Und solange diese alberne Heuchelei weiter geht, werde ich auch mit Genuß Rauchen und Essen was mir schmeckt. Der Alkohol scheint ein Biotop zu sein das heilig ist - einfach nur traurig.
Alkohol ist deutsches Kulturgut. Der Deutsche trinkt Alkohol nur des Genusses wegen. Weil Alkohol so schön aromatisch ist und lecker schmeckt.

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hileute 04.04.2019, 10:08
76. Ich lach mich schlapp

die Forscher wissen ja selbst dass ihre Studie unbrauchbar ist, da hätte man es sich auch sparen können

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meinegruenesocke 04.04.2019, 10:09
77.

Was viele Foristen zu vergessen scheinen, ist, dass es bei einer gesunden Ernährung nicht um ein langes Leben geht, sondern darum, so lange wie möglich gesund zu bleiben. Und dass das am besten mit einer vollwertigen, pflanzenbasierten Ernährung erreicht werden kann, wurde in unzähligen Studien nachgewiesen.

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aliof 04.04.2019, 10:10
78. Kann Ihren Frust nachvollziehen

Zitat von Sir Pepper
Ich bin Arzt für Innere Medizin und es kotzt mich an Erkrankungen zu behandeln die nur entstehen weil es uns "zu gut geht". Rauchen, zu viel Essen - jeden Tag mein Stück Fleisch natürlich - sich nicht bewegen, dazu Süssgetränke und Alkohol. "Ist ja egal, dann sterbe ich eben früher" ist das Standard-Argument. Es geht nicht darum, sondern darum dass man nicht mit 3 Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Uebergewicht mit Gelenkschmerzen in die Rente geht und noch 10 Jahre eher schlecht als recht dahinsiecht. Das verstehen leider die Wenigsten. Wir sind ein freies Land, jeder kann sich selber auf Raten umbringen, doch dann sollte man sich bitte nicht wundern wenn die Krankenkassenbeiträge ständig steigen weil mann als Arzt mittlerweile ueberwiegend unser Wohlstandssyndrom therapieren muss.
.. in der Vorstellung , daß Sie dank Ihres Studiums und wahrscheinlich auch mit entsprechend persönlichem Engagement ..

viel mehr und Förderliches für uns Mitmenschen in Sachen gesunder Lebensführung tun könnten.

Im Gegensatz zu zum Beispiel Japan gibt es bei uns eigentlich keinen gesellschaftlichen Konsenz in Sachen gesunder Lebensführung. - Man hält das für Privatsache , und wird materiell sogar dafür belohnt , krank zu sein bzw. krank zu werden. - Leider ist auch die andere Seite des Systems gegau so aufgebaut :: auch Sie bekommen (vermutlich) keinerlei Vergütung für Vorsorge (Prophylaxe).

Was soll man dann von all denen erwarten können , die diese Zusammenhänge zwar nicht wirklich verstehen , aber doch wahrnehmen .. und entsprechend zynisch (auch hier im Forum) reagieren.

Was bleibt .. zumindest solche umfassend und fundiert recherchierten Artikel , die wiederum auf guten Studien basieren .
Und , vielleicht diesbezüglich auch von Japan lernen.

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interstitial 04.04.2019, 10:11
79. was für ein Unfug

Erstens, wie erwähnt, methodisch mehr als hanebüchen. Korrelationsstudien können generell keine kausalen Zusammenhänge belegen, egal wie gut sie gemacht sind. Und diese hier ist sogar unter Korrelationsstudien methodisch sehr sehr wacklig.
Zweitens, wie von anderen Foristen erwähnt: Wo sollen auf einmal die ganzen Nüsse herkommen?
Drittens, was soll dieser alarmistische, verpflichtende Unterton: Wir wissen jetzt, wie man sich ernähren muss, und jeder, das davon abweicht, ist dumm, asozial und verantwortungslos? Wer stirbt, ist selber schuld?
Hahaha, genau.
Hier werden nur wieder auf psychologisch verheerende Weise unabänderliche Risiken sozialisiert, und jedweder Form von Solidarität und Nachsicht oder Verständnis entgegengewirkt: Nein, Du bekommst keinen Pflegeplatz, Du hast Dich 40 jahre lang falsch ernährt, hättest Du immer gegessen, was wir vor 5 jahren gesagt haben, ginge es Dir jetzt nicht so schlecht (was objektiv falsch ist), also, selber schuld!
Alles, was nicht so läuft, wie es die Utopisten sich wünschen, muss irgendjemandes Verfehlung sein.
Außerdem mag ich keine Milch, mir wird schlecht davon. Und es gibt auch gute Studien, die belegen, dass der Konsum von Milch im Erwachsenenalter garnicht so ideal ist. Aber das ist dann natürlich wieder unser Problem, im Dschungel widersprüchlicher Informationen trotzdem das Richtige zu tun. Hätte man ja alles wissen können, ist ja alles schon lange bekannt.
Viertens: Was mit keiner Silbe erwähnt wird: Gerade wirtschaftlich schwache Personen ernähren sich oft signifikant ungesünder. Warum? Weil sie eben dumm sind? Nein!! Weil sie sich die schicken, gesunden Lebenmittel nicht leisten können! Und das sogar in Industrienationen! Und weil sie weiss Gott andere Sorgen haben, als die Frage, ob sie heute schon genügend Omega-3-Fettsäuren gegessen haben, um der Arteriosklerose zu entgehen.
Vor diesem Hintergrund kann man das entweder als Luxusproblem sehen, oder feststellen, dass die Ungleichverteilung der echte Skandal ist. Oder feststellen, dass hier (wieder) ein Lebenswandel als normal, wünschenswert und damit verpflichtend gesetzt wird, der nur für einen verschwindend geringen Teil der Weltbevölkerung überhaupt erreichbar ist, nämlich nur die eher reicheren und sorgenfreieren Einwohner Europas und Nordamerikas. Was für eine anmaßende Respektlosigkeit.
Armut tötet mehr Menschen als Rauchen und Hot Dogs zusammen, jede Wette. Aber das kann ja nicht sein, dass unser System nicht jeden reich macht, oder gar Leben kostet. ... Doch, das muss so sein, damit Geld einen Wert hat, muss es knapp sein, und das, was einer hat, haben 5 andere nicht. Also, was soll das?
Brave New World.
Die Aufklärung frisst ihre Kinder, würd ich sagen.
Was für ein Unfug.

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