Forum: Gesundheit
USA: Ärzte päppeln Frühchen mit 245 Gramm Geburtsgewicht auf
Uncredited/Sharp HealthCare/ DPA

Als Saybie auf die Welt kam, wog sie weniger als ein Päckchen Butter. Jetzt, fast fünf Monate und rund zwei Kilogramm später, konnte das Mädchen aus einem Krankenhaus in San Diego entlassen werden.

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skeptikerin007 30.05.2019, 17:51
1. Und die Spätfolgen?

Damit die Ärzte wieder als Götter verehrt werden....
Später wird es sich zeigen, wie viel nicht in Ordnung ist.

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themasterofdesaster 30.05.2019, 19:47
2. Ob das eine gute Tat für das Kind war?

Das war gut für die Mutter. Es ist schlimm ein totes Kind auf die Welt zu bringen... oder das Frühchen sterben zu sehen.

Aber es ist fraglich, ob es auch im Sinne des Kinds war. Das wird sich erst noch zeigen... wahrscheinlich ist das Kind mehrfach Schwerstbehindert und wird nie ein glückliches Leben führen können. Das Leid hätte man ihm ersparen können...

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Wiggins 30.05.2019, 20:23
3. Sorry - so ein Käse

@themasterofdesaster
*Vielleicht* zeigt sich, dass das Mädchen mehrfach schwerstbehindert ist. Ob es deswegen kein glückliches Leben führen wird, ist ebenfalls *offen*. Ob es irgendein Leid gibt, dass man der Kleinen hätte ersparen müssen (seltsamer Gedanke: ich erspare es dir, zu leben...), wird sich auch *erst noch weisen*.
Saybie lebt. Ihre Eltern haben sie jetzt zu Hause. Danke dafür.
(Unsere Jüngsten, Frühgeburten, haben die ersten Wochen ihres Lebens auf der Neugeborenen-Intensiv-Station verbracht. Sind heute gesund, fröhlich, anstrengend und fressen wie Scheunendrescher. Auch dafür Dank.)

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FABRICIUS3591 30.05.2019, 21:02
4. Wenn sich da in letzter Zeit nix dran geändert hat gehört es immer ..

.. noch zur ärztlichen Ethik menschliches Leben zu retten ..
.. und das gilt auf jeden Fall spätestens ab vollendung der Geburt .

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hansriedl 30.05.2019, 22:42
5.

themasterofdesaster heute, 19:47 Uhr
2. Ob das eine gute Tat für das Kind war?

Mein Töchterchen, (Adoptiert) ebenfalls ein Frühchen hatte 1750 Gr. Als ich sie beim ersten Besuch in der Klink erschreckte ich mich derart, sah verzweifelt auf ein Poster an der Wand wo ein Wonnepropen abgebildet
war. Der Arzt sah es u. sagte, sie wird auch mal so. Das Nervenflattern verging.
Und heute, ist sie ein wunderschöne Dame, u. Professorin.

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anon1982 30.05.2019, 23:45
6. Götter in weiß? Bin ich dabei!

Ich gehe stark davon aus, dass es die Ärzte uns nicht als Erfolg verkaufen würden, wenn das Mädchen schwerstbehindert wäre. Zu naiv gedacht? Man darf nicht vergessen, was heute medizinisch möglich ist. Meine eigenen Kinder (740g und 540g!) haben Dank der hervorragenden Betreuung keine Folgeschäden. Keine Frage, es kann auch vieles schief gehen. Aber es deshalb erst gar nicht zu versuchen?!

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Narkose101 31.05.2019, 02:23
7. Ärzte päppeln Frühchen auf...?!

Ich bin mir sicher, dass die Schwestern und Pfleger einen mindestens ebenso großen Beitrag geleistet haben - alle anderen Mitarbeiter bis hin zu den Reinigungskräften nicht zu vergessen.

Ich finde es immer verstörend wenn wir Ärzte in der Presse gelobpreist werden, während die harte Arbeit aller anderen im Team unter den Teppich gekehrt wird.

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so-long 31.05.2019, 10:38
8. Um diese zu vermeiden

Zitat von skeptikerin007
Damit die Ärzte wieder als Götter verehrt werden.... Später wird es sich zeigen, wie viel nicht in Ordnung ist.
hätte man nicht ... dürfen. Ich finde es eine (positive) Wahnsinnsleistung, solch ein Kind "durchzubringen". Wäre vielleicht auch in D möglich, selbstverständlich zum Nulltarif.

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cindy2009 31.05.2019, 11:18
9. Äh, ganz im Gegenteil

Zitat von skeptikerin007
Damit die Ärzte wieder als Götter verehrt werden.... Später wird es sich zeigen, wie viel nicht in Ordnung ist.
Die Ärzte haben nach dem Kaiserschnitt gemeint, dass sich die Eltern verabschieden sollen, es wären nur nich Stunden bis zum Tod. Das ging dann immer weiter so, bis das Kind doch tatsächlich gezeigt hat, dass es auch selbst einen Lebenswillen hat.
Aber dass da vielleicht Schäden bleiben - was kümmert Sie das? Auf was wollen Sie denn genau hinaus?

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