Forum: Gesundheit
Vegane Salami im Test: Das Wurst-Case Szenario
Stiftung Warentest

Wer Tiere liebt, Wurst aber auch, hat ein Problem: Können vegetarische und vegane Salami und Mortadella wirklich Ersatz sein? Stiftung Warentest hat prüfend gekaut - und ist zu einem deprimierenden Ergebnis gekommen.

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Henk-van-Dijk 27.02.2019, 13:48
1. Kopie von der Kopie von der Kopie

Am Ende ist es wie beim alkoholfreien Bier. Wer unbedingt nach 100-prozentigen Entsprechungen sucht, der wird enttäuscht werden. Wenn man es aber als vegetarische Variante von Aufschnitt nimmt, sind einige geschmackvolle Sorten auf dem Markt. Und im übrigen, die Mortadella schmeckt tatsächlich wie die echte. Das spricht jetzt für die vegetarische Variante oder aber gegen die Fleischversion.

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der_anonyme_schreiber 27.02.2019, 13:51
2.

Ich werde nie im Leben verstehen, was der Sinn solcher Produkte ist.
Brauche ich wirklich eine Salami die nicht nach Salami schmeckt und nicht wie eine Salami hergestellt ist wenn ich mich vegetarisch / vegan und / oder fettreduziert ernähren will?
Ich kann mir 1000 vegane Lebensmittel vorstellen, die besser und natürlicher Schmecken und nicht irgendwie auf was nicht erreichbares hingetrimmt werden.

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hardeenetwork 27.02.2019, 13:54
3. Entweder Wurst

Oder Käse. "Vegetarische Wurst" ist für mich ein lächerliches Produkt. Es gibt so viele alternativen zu Wurst, da muss man sich nicht mit stark verarbeiteten Fertigprodukten ernähren. Nur Geld für die Nahrungsmittelindustrie.

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thomas_kugler 27.02.2019, 14:04
4. Wer Äpfel mit Birnen vergleicht.....

Nun muss ich als Vergetarier (seit ca. 5 Jahren) sagen, dass der Geschmack natürlich nicht dem eines Wurstes entspricht. Und zu den Zusatzstoffen - hat schon mal jemand ungewürztes Schweinefleich probiert? Uhne Würzung schmeckt es auch nach nix.
Schon der erste Satz - soll schmecken wie Wurst - welcher Vegetarier sagt den das???
Das ist wieder so ein Artikel, der - sorry Spiegel - wieder völlig aus der Luft gegriffen wird. Es geht hier um den Verzicht auf Fleich und eine Alternative dazu, ohne Vergleich zum Fleisch zu machen. Mittlerweile gibt es sehr schmackhafte Alternativen. Und was das Thema Gesundheit angeht... da zeige man mir ein von sich aus "gesundes" Tier aus konventioneller Tierhaltung, das nicht mit Antibiotika und Stoffen zur Wachstumsdförderung vollgepumt wurde.
Ich bin keiner, der Personen wegen ihres Fleichkonsums an den Pranger stellt (mein Sohn ist auch Fleisch). Aber so ein Artikel gehört für mich in die Spalte "BILD" Niveau. Sorry, aber da schwillt mir der Kamm...

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Schartin Mulz 27.02.2019, 14:10
5. Warum

vegetarisches Essen wie Fleisch aussehen und schmecken soll, ist in der Tat ein Rätsel.
Es gibt doch soviele vegetarische Lebensmittel, dass das doch eigentlich völlig unnötig ist.
Wenn man doch der Überzeugung ist, dass Fleisch nicht nötig ist für die Ernährung, dann braucht man doch auch kein Pseudo-Fleisch.

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Hyacinth 27.02.2019, 14:10
6. Lächerliche Alternative?

Ich muss schon bitten ;) Ich gestehe, dass ich früher ähnlich gedacht habe, aber inzwischen auf die Veggie-Wurst von Aldi umgestiegen bin. Ich finde die Bilder der Massentierhaltung und Viehtransporte ins Ausland unerträglich und möchte - zumindest bei der Wurst - keine Antibiotika verabreicht bekommen. Wer zudem keinen Käse, keine Marmelade, keinen Honig, keine Nutella mag, wäre aufs Butterbrot verwiesen. Dann lieber mal eine Veggie-Wurst!

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olli08 27.02.2019, 14:18
7. Stimmt, ...

Zitat von hardeenetwork
Oder Käse. "Vegetarische Wurst" ist für mich ein lächerliches Produkt. Es gibt so viele alternativen zu Wurst, da muss man sich nicht mit stark verarbeiteten Fertigprodukten ernähren. Nur Geld für die Nahrungsmittelindustrie.
... es gibt reihenweise leckere Brotaufstriche mit allen möglichen Geschmacksrichtungen. Kann man sogar selbst herstellen, mit voller Kontrolle über die Inhaltsstoffe!
Nur beim "Handling" ist eine WasAuchImmer-Scheibe nicht zu schlagen, da drückt nichts zur Seite raus ;-)

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schorsch_69 27.02.2019, 14:28
8. Och Joh!

Der "Test" bestätigt meine Meinung zu 100%.

Wir sind durchaus offen für "Neues" und probieren immer mal wieder ein veganes Produkt. Meist sind wir allerdings eher enttäuscht, statt begeistert. Insbesondere die "Wurst" und "Käse" Kreationen, zumeist ausschließlich aus dem Chemiebaukasten, verdienen nicht im Ansatz, mit dem gewohnten verglichen zu werden.
Es ist noch nicht sehr lange her, da regten sich sehr viele, auch die Medien, über den "Analogkäse" auf und heute wird der, leicht abgewandelt, in x Varianten als veganer Heilsbringer feil geboten. Die "Wurst" Kreationen, ähnlich zusammengemixt, sind meist sogar stark überwürzt und extrem salzig.

Bis dato also meist Ware für den Müll, zumindest bei uns!

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Wirrrkopf 27.02.2019, 14:31
9. Ich will "Fleisch"produkte ohne das Tiere dafür sterben müssen. Punkt.

Dabei ist es mir egal ob das künstlich gezüchtetes "echtes" Fleisch ist oder aus Pflanzen gewonnenes vegetarisches "Fleisch" bzw. "Fleischprodukte" sind. Wichtig ist allein das es so schmeckt das es mir schmeckt. Ich mag den Fleischgeschmnack sehr gerne bei Wurst, Frikadellen, Hack. Wenn ich Appetit auf Wurst auf Schwarzbrot habe dann will ich keinen Käse oder sonstigen Brotaufstrich essen. Dazu kommt das ich sehr "krüsch" bin. Ich esse ungern unbekanntes und habe diverse Lebensmittel auf meiner "Schwarzen" Liste die ich einfach nicht essen will. Ich möchte z. B. in Restaurants lieber Bratkartoffeln oder Pommes essen als ein raffiniertes vegetarisches Gericht mit einem phantasievollen Namen. Nur blöd das man Pommes in einem vegetarischen Restaurant so gut wie nicht bekommt obwohl das 100% vegan ist. Diese Gleichsetzung: vegane Ernährung = aufgeschlossen, experimentierfreudig, wilde Mischungen, tolle Namen & Teuer etc. nervt mega! Und ich habe auch überhaupt keine Lust dieses Haltung zu ändern. Ich bin Kunde also König. Also Nachrungsmittelindustrie produziert bitte genau das was ich will. Was ich mir wünsche ist Vegan und gutbürgerlich! Gerne echtes Fleisch aus der Petrischale.

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