Forum: Gesundheit
Veganes Leben: "Ernährung ist keine reine Privatsache"
DPA

Passen Sport und Veganismus wirklich zusammen? Ja, sagt Katrin Schäfer, die ein Blog über Laufen und vegane Ernährung schreibt. Im Gespräch mit achim-achilles.de erklärt sie, warum der Verzicht auf tierische Produkte erstrebenswert sein sollte.

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sok1950 19.09.2014, 07:44
1. ich frage nicht, warum sie sich vegan ernährt

und will es aber auch nicht erklärt haben.

Warum muß jemand mit dem Inhalt seines Kochtopfes in die Öffentlichkeit gehen?
Was ich esse, was und wen ich im Bett habe ist meine Sache und geht niemanden was an.

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egal 19.09.2014, 07:50
2. Wow!

"Wenn ich Fleisch essen will, dann muss dafür ein Tier sterben. Darüber aufzuklären ist aus meiner Sicht wichtiger als auf persönliche Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen."

Na, jetzt weiß ich endlich, wo diese rote Masse in der Fleischtheke herkommt, Habe schon den ganzen Garten nach dem Strauch abgesucht, an dem die T-Bone Steaks wachsen! Wegen mir soll bitte jeder essen, was er/sie will, glauben an was/er sie will, vö..ln was er/sie will (innerhalb des Strafrechtes, bitte), aber ich will das nicht alles wissen. Und eine Ernährungsberaterin, die aus ökologischen Gründen vegan ist, vertritt ja wohl kaum eine ernährungswissenschaftliche Meinung, sondern schlicht ihre private Meinung. Dann muß man sie aber nicht als Ernährungswissenschaftlerin vorstellen und dem ganzen eine pseudoseriösen Tatsch geben.

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marthaimschnee 19.09.2014, 08:03
3.

Veganer sollten besser nicht darüber nachdenken, wieviele Tiere durch den Anbau ihrer pflanzlichen Nahrung leiden und sterben müssen. Sei es, weil sie aus ihrem Lebensraum vertrieben werden, oder auf der Autobahn vom Gemüsetransporter überrollt, sie gemeuchelt werden, weil sie sich an den gezüchteten Leckerlies vergehen wollen, oder an den Chemikalien verrecken, die zum "bestmöglichen" Anbau eingesetzt werden, ... die gesamte Existenz des Menschen ist ein Problem für die Tierwelt, ob er sie nun frißt oder nicht, ist dabei nur ein Baustein. Ein überzeugter Veganer müßte logischerweise zu dem Schluß kommen, daß seine Existenz selbst das Problem ist - und sie beenden!

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Jadama 19.09.2014, 08:07
4. Sehr überheblich

Ich finde die ganze Vegan Debatte wird von Seiten der Veganer sehr überheblich geführt. Sie fühlen sich in der Regel moralisch überlegen. Dabei ist es nur natürlich, dass ein Tier das andere tötet um sich davon zu ernähren. Und, Befindlichkeiten hin oder her, Menschen sind eben auch Tiere. Was erstrebenswert ist, ist eine Abkehr von der Massentierhaltung. Deshalb muss aber nicht gleich jedes bisschen Fleisch oder jedes Stück Leder unmoralisch sein. Unmoralisch ist es hingegen sich als etwas besseres zu fühlen.

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mustafa20 19.09.2014, 08:12
5. Interessant

Es ist entlarvend, aus welchem politischen Lager dieser Vegan Ideologe kommt, wenn er meint Ernährung ist keine Privatsache ...
Private, im Grundgesetz als "unteilbare Rechte" dem Individuum zugesicherte Rechte wurden immer schon versucht aufzulösen, in dem man behauptet, dass Eigentum, Freizügigkeit, Sexuelle Selbstbestimmung im Grunde "keine Privatsache" sind ...
Wehret den Anfängen...

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ketzerei 19.09.2014, 08:15
6. Ob vegan gesund ist,

dazu werden verschiedene Ansichten vertreten. Wer sagt, es tut mir gut und bekommt mir, ok.
Wer meint, ethisch zu handeln und oft impliziert der bessere Mensch zu sein, na ja. Ich will jetzt nicht den Spruch bringen, den Tieren das Futter wegfressen... Aber wer gesehen hat, wenn zerschnittene Rehe im Maehwerk des Maedreschers hängen, wer weiß was aus Hasen, Hamstern und diversen Kleinlebewesen durch intensive Landwirtschaft wird, der soll sich nicht hinstellen und behaupten, dass durch seine Ernaehrung kein Tier stirbt! Er zeigt dann nur, dass er borniert und fern der Wirklichkeit im Elfenbeinturm seiner Ideologie lebt.
Bei Interesse: "Jagen, Sex und Tiere Essen" ein interessantes Buch, über das Archaische in uns. Ich esse gern und mit Genuss gutes Fleisch oder Fisch. Beute machen gehört zur Natur. Ich bin lieber deren Teil, als mich gutmenschenhaft über sie zu erheben. Wer mich deshalb fuer unethisch hält, der mag das tun, es kümmert mich nicht. Soweit mir das gesundheitliche Nachteile zufügt, ist mir der Genuss das Wert.

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dannyandy 19.09.2014, 08:23
7. Vegan oder Vegetarisch?

Ich gebe doch zu bedenken, daß es doch sehr viele durchaus gesunde Milchprodukte gibt, auf die vegetarisch lebende Menschen nicht gerne verzichten wollen! Viele europäische und andere Küchen sind ohne entsprechende Produkte nicht vorstellbar!

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mipez 19.09.2014, 08:27
8.

Das "Argument" der eigenen Meinung zieht nicht. Moralapostel bleiben Moralapostel, die man getrost ignoriern darf. Und das ist meine eigene Meinung: Esst was ihr wollt, es kann euch ja keiner verbieten.

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der M 19.09.2014, 08:27
9. das Problem

Das Problem ist, dass Veganer über nahezu nichts anderes reden als ihre moralisch korrekte Nahrung und dann kommt man sich halt vor, als ob ein Sektierer am Start ist. Leider reden Veganer kaum davon, dass sie oftmals B12 zuführen müssen und kaum einer kann nachvollziehen, aus welcher Quelle das kommt. Somit ist Veganismus in meinen Augen nicht mehr als Augenwischerei, um teure Produkte Moralaposteln zu verkaufen, damit diese denken sie tun was für die leidenden Kreaturen, wenn sie mit dem domestizierten Schoßhund durch den Park laufen, wenn das Wetter gut ist versteht sich!

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