Forum: Gesundheit
Vegetarismus: Warum der Mensch auch fleischlos kann
Corbis

"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.

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flyingclown 09.12.2012, 14:32
90.

Zitat von butternut
Die größten Umweltzerstörer sind Veganer, um denen ihre Nahrungsmittel mit allen notwendigen Nährstoffen heranzukarren, müssen spezielle Lebensmittel aus aller Welt eingeflogen werden. Regionale saisonale vegane Nahrungsmittel führen unweigerlich zur Mangelernährung, insbesondere an Vitamin B12. FAKT. Eine ovo-lacto-vegetarische Ernährung geht soweit in Ordnung. Übrigens: Pflanzliche Nahrungsmittel sind durchweg mit Kadmium und Blei belastet. Vegetarier und Veganer vergiften sich daher deutlich mehr mit Schwermetallen. Wie man es dreht, man vergiftet sich. Also Leute: Wer viel Fisch (kein Raubfisch, enthält meist viel Quecksilber), nicht zu viel Fleisch und sich ansonsten abwechslungsreich ernährt, der macht am wenigsten falsch.

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flyingclown 09.12.2012, 14:34
91. Fleisch

ist mein Gemüse ;) sagen ja manche. Wenn es mal kein Fleisch mehr gibt, dann esse ich Vegetarier. Sagen Andere. Ich persönlich esse, schon aus beruflichen Gründen, aus Zeitmangel und zum Teil auch aus Faulheit sehr viel Fleisch. Wobei ich sagen muss das ein dickes Filetsteak aus Charolaixrind auf dem heißen Stein zubereitet, außer einer heißen Kartoffel eh keine Beilagen duldet. Andererseits, aus einer Kohlrabi geschnittene Scheiben lassen sich auch ausgezeichnet mit Butter anbraten und als lecker Steakersatz verspeisen.
Es wird immer über den hohen CO2 Verbrauch der Rindviecher gesprochen. Wie war das denn, als es noch richtig große, riesige frei lebende Herden auf der Welt gab? Die Bisonherden in Amerika? Das waren (ich wills nicht beschwören) einige mehr als es heute Rinder gibt. Oder die riesigen Herden , welche es in Afrika mal gab. CO2 ist für mich kein Grund, mich fleischlos zu ernähren. Ansonsten wie schon erwähnt, ausgewogene Ernährung und gut ist's.

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hfftl 09.12.2012, 14:47
92. .

Zitat von tw1974
Vielleicht haben sie (Schimpansen) sich nur deshalb nicht evolutionär so weiterentwickelt wie der Mensch, weil sie kein Fleisch essen.
Tun sie doch. Schimpansen sind Allesfresser, ernähren sich zwar überwiegend von Pflanzen, aber regelmäßig auch von Insekten und kleinen Säugetieren.

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SieLebenWirSchlafen 09.12.2012, 14:48
93.

Zitat von cap023
Wenn die Menschheit überleben und die Natur retten will geht es nur ohne Fleisch. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2050 die Fläche von Brasilien als landwirtschaftliche Fläche hinzukommen muss um die zunehmende Welt- Bevölkerung zu ernähren, wie soll das gehen?
Prust ... Ja nee, is klar. Was sie da so schönes zitieren ist die Agenda 21 (Googeln sie mal). Dieser ganze Schwachsinn wurde schön von Geisteskranken entwickelt, die naiven Menschen glauben es und plappern schön nach!

Zitat von schlucker
Vielleicht sollte man den immensen Ressourcenverbrauch erwähnen, den die Fleischproduktion nach sich zieht: Ein Kilogramm Rindfleich zu erzeugen verbraucht etwa hundertmal mehr Wasser als ein Kilogramm Kartoffeln. Man braucht etwa 16 Kilo Getreide für ein Kilo Fleisch. Die Fleichproduktion ist für etwa 18 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Wenn man noch darüber nachdenkt, unter welchen Bedingungen Fleisch "erzeugt" wird, sollte man sehr bewusst mit diesem Nahrungsmittel umgehen. Salut.
Und weil es so schön ist: Sie sind doch sicher auch der Meinung, dass wir zu viele auf diesem Planeten sind? Suchen sie mal auf Youtube nach dem Eugeniker Bill Gates, der eine Formel entwickelte in dem auch der Mensch auftaucht. In dem Video sagt er, dass der CO2 Ausstoß möglichst auf 0 reduziert werden soll. Würde allerdings nur gehen, wenn man die Menschheit auslöscht!
Noch mal für unbelehrbare: CO2 ist Nahrungsmittel für Pflanzen und lebensnotwendig für sie! CO2 ist KEIN Gift. Der CO2 Anteil war vor dem Menschen schon einmal mehr als 10 mal so hoch als heutzutage, die Temperaturen allerdings NIEDRIGER. Warum wird nicht begriffen, dass es Lügen sind um die Menschen zu besteuern mit einer CO2 Abgabe?! DENKEN, DENKEN, DENKEN!

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Kaygeebee 09.12.2012, 15:09
94.

Der gigantische Bedarf an tierischen Eiweißen, welcher uns immer eingeredet wird, würde vielleicht noch in der Steinzeit Sinn machen, als Menschen noch Jäger und Sammler waren. Viel Kraft und Ausdauer waren überlebensnotwendig, kleine und schwache Menschen hatten einen Überlebensnachteil.
Für was braucht man heute noch Unmengen von Eiweiß? Die meisten von uns Menschen arbeiten in Büros, d.h. sitzend und bewegungsarm. Muskelkraft ist heute schlicht nicht mehr so wichtig wie früher, außer man arbeitet auf dem Bau oder man betreibt Muskelaufbau beim Sport. Und hier setzt man eher auf pflanzliche Eiweißproteine statt auf zwei Kilo Fleisch am Tag.

Ich habe den Selbstversuch mal gemacht und zwei Wochen auf Fleisch verzichtet und hatte damit keine Schwierigkeiten. Nudeln und Pizza kann man auch ohne Fleisch kochen, ich habe etwas Geld gespart, beim Sport habe ich keine Leistungseinbrüche wahrnehmen können und für das gute Gewissen ist es auch ganz nett.

Ökologisch und ökonomisch ist die massenhafte Fleischproduktion ebenfalls ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten. Fleisch war früher ein Zeichen von Wohlstand. Die Produktion ist sehr aufwändig und verschlingt Unmengen an Ressourcen (Energie, Wasser, Platz, Nahrungsmittel). Mit der Menge an Grünzeug, was man für ein Kilo Rindfleisch benötigt, könnte man das Vielfache an Menschen ernähren. Nur mit billigen und gesunden Grünzeug kann man keine Milliardengewinne einfahren, McDonalds wäre über Nacht pleite und Menschen würden im Alter nicht mehr so viele Gesundheitsprobleme entwickeln, d.h. länger und gesünder leben.

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hfftl 09.12.2012, 15:16
95. .

Zitat von J4cky
Wenn Sie den Planeten länger erhalten wollten, dann müssten Sie zum natürlichen Ursprung mit sämtlichen Konsequenzen zurück.
Eine unglaublich lächerliche menschliche Selbstüberhebung ist der Aberglaube, wir könnten durch unser Handeln "den Planeten" retten, erhalten oder zerstören. Dem Planeten wird unser belangloses Gewimmel auf seiner Oberfläche aber sowas von am Pol vorbeigehen!

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Phil_iP 09.12.2012, 15:18
96. Nichtwissen, aber hallo ...

Zitat von butternut
Da haben Sie sich aber schön was zusammenkopiert, nur am Verständnis hapert es. Lesen Sie sich einfach noch zu den Themen Evolution, Bioverfügbarkeit von Nährstoffen und Hirnphysiologie ein. Dann verstehen Sie vielleicht, wieso die entwicklungsgeschichtliche Vergrößerung des Hirnvolumens mit dem verstärkten Konsum tierischer Eiweiße (dazu zählen auch Insekten und Aas) in Verbindung gebracht werden. Übrigens ohne einen evolutionären Vorteil hätte sich der Fleischkonsum beim frühzeitliche Menschen kaum durchgesetzt. Und wir wären jetzt alle glückliche Vegetarier und "bessere" Menschen. Wäre da nur nicht Hitler gewesen, der war fanatischer Vegetarier.
Ich würde vorschlagen, Sie arbeiten ein paar Tage in der Neurologie. Die bringen Ihnen sicher die grundsätzlichen, neurologischen Kenntnisse bei, so dass sie mit der Astrozytenentwicklung während der Embryonalphasen in Abhängigkeit vom Fleischkonsum als wichtige Proteinquelle, auch mitreden können ... :-D

Ansonsten empfehle ich ebenso die gängige Fachliteratur, weil ich ebenso unfähig bin, auf Argumente einzugehen, und diese neutral zu beantworten.

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Pfaffenwinkel 09.12.2012, 15:39
97. Vegetarier

ernähren sich zu einem großen Teil von Kuchen und anderen süßen Dingen, das ist jedenfalls meine Erfahrung in meinem Bekanntenkreis. Ob sie also wirklich "gesünder" leben, ist zweifelhaft.

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donatellab 09.12.2012, 15:39
98. Fleisch ist nicht gesund

Zitat von sysop
"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.
Fleisch ist extrem schwer verdaulich, stammt in der Masse von gequälten Kreaturen und ich kann nicht verstehen, warum die meisten Menschen das noch essen.
Man bzw. Frau kann sich hervorragend vegetarisch oder noch besser vegan ernähren. Mach das seit über 15 Jahren und bin sehr viel gesünder, leistungsfähiger und jünger aussehend als alle Fleischfresser.

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kranng 09.12.2012, 15:44
99.

[QUOTE=butternut;11519677]Die größten Umweltzerstörer sind Veganer, um denen ihre Nahrungsmittel mit allen notwendigen Nährstoffen heranzukarren, müssen spezielle Lebensmittel aus aller Welt eingeflogen werden. Regionale saisonale vegane Nahrungsmittel führen unweigerlich zur Mangelernährung, insbesondere an Vitamin B12. FAKT.



Das ist schlicht und ergreifend Unsinn.
Gerne wird Veganern der Vorwurf gemacht der tatsächlich schwer umweltschädigende Sojaanbau in Mittel- und Südamerika, der Land und Gesellschaft zerstört, lande bei ihnen jeden Tag in Massen im Topf und auf dem Brötchen. Dabei wird der übergroße Anteil der Sojaernte darauf verwendet Kühe zu ernähren, die irgendwo besamt, nach Geburt oft in andere Länder gekarrt um sie dort zu mästen, von dort in ein Schlachthaus, das Fleisch zum Verpacken, von dort in die Supermärkte usw. usw. Man braucht nicht viel Phantasie um sich auszumalen wie umweltschädigend das ist, oder?

Dieses reflexhafte "Auf-Veganer-Eingeschlage" kommt überwiegend von Leuten, die sich durchaus darüber bewusst sind in diesem - und nur diesem einen - Punkt, die Ernährung betreffend, im Unrecht sind, und verteidigen sich deshalb umso vehementer.
2012 gibt es einfach keine Ausreden mehr. Wer sich informiert wird feststellen: Fleisch macht krank, den Menschen, die Tiere, den Planeten. Eier und Milch machen krank, den Menschen, die Tiere, den Planeten.
Aber viel lieber wird über Vitamin B12 lamentiert. Wer sich ein bisschen bewegt, in die Sonne kommt und nach 1 - 2 Jahren Veganismus einmal die Woche eine profane Vitamintablette nimmt hat überhaupt keine Probleme damit.
Immerhin dienen solche Mythen den Leuten ihre Borniertheit so zu verteidigen.

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