Forum: Gesundheit
Vegetarismus: Warum der Mensch auch fleischlos kann
Corbis

"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.

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felisconcolor 09.12.2012, 11:25
30. Schön wie hier

Zitat von sysop
"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.
die Verfechter des Grünzeugs immer Produktion mit Konsum verwechseln.
Man kann Fleisch auch Ressourcen schonend produzieren.
Ohne übertriebenen Medikamenteneinsatz ohne Flächenraubbau und alle hätten immer noch genug.
Und dann wären plötzlich keine Argumente mehr da.
Da schau her.

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Cortado#13 09.12.2012, 11:26
31. Ich kenne nur Körnlifresser, die eine...

Zitat von sysop
"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.
Ecke abhaben. Sie sind ein Eldorado für alle möglichen Allergien, weil sie mit ihrem Immun-System Schindluder treiben!!!

Der Mensch ist nun mal ein Fleisch-Fresser, warum soll man gegen seine Gene ankämpfen, bloss weil eine Horde Gesundheits-Gurus einem dieses einreden wollen???

Haben Sie schon mal eine Frau gesehen, die ein bisschen Speck auf den Rippen hat, ständig zickig ist??? Wohl nicht!

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mps58 09.12.2012, 11:27
32. Eine Mischung aus Fakten und Glauben

Der Halbsatz im letzten Abschnitt "(...) sollte es am besten aus ökologischer Aufzucht kaufen" kommt in den genannten Studien nicht vor. Aber wer in "natur" publiziert, muss das wohl so sagen um der ökologischen Glaubensgemeinde und den Anzeigensponsoren der Zeitschrift nicht den Appetit zu verderben.

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lauffreak 09.12.2012, 11:30
33.

Seit über 40 Jahren ernähre ich mich vegetarisch.
Mangelerscheinungen?
Keine Ahnung. War seit 40 Jahren nicht mehr beim Arzt.
Allerdings laufe ich einen Marathon immer noch in rd
3,5 Stunden. Ultramarathons immer im 1. Drittel.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
ich laufe seit über 44 Jahren. Bin über 60 Jahre.

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nichtdiemama 09.12.2012, 11:32
34. Ich nicht!

Zitat von kantundco
Von Ernährung mag der Autor Ahnung haben, von gutem Essen wohl eher nicht. Wer ist schon ein frisches Steak?
Ich nicht! Vielmehr bin ich ein altes, gut abgehangenes Steak, von dem man den Reifeschimmel wischen muss, bevor man mich grillt.

Was aber besonders entsetzlich ist: Wenn man mich isst, schmülzt ein Eisbär. Immer wenn man ein Steak isst, schmülzt ein Eisbär. Wegen des Kuhpupsens. Weil Kühe Methan pupsen. Und Methan ist milliardenmal so klimagasig wie CO2. Oder so. Ein guter Grund, Eier zu essen. Bevor sie nervige Hühnchen werden. Und dann lecker salmonellige Wiesenhöfchen bei Feinkost-Albrecht.

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spon-facebook-10000031266 09.12.2012, 11:33
35. Hmjam

Ich glaube der Verfasser dieses Artikels ist zweifelsohne ein Vegetarier...Wetten das?

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Armin A. S. 09.12.2012, 11:37
36. ...mit Vorsicht zu geniessen....

...es könnte der Eindruck entstehen, dass leicht verwertbare Proteine (Eiweiss) etwas Gutes für den Menschen sind... das ist aber nicht so... das einzige, was in einem erwachsenen Menschen viel leicht verwertbares Protein benötigt, ist ein Tumor. Ausnahmen sind eigentlich nur im Wachstum befindliche Menschen, also Kinder und Jugendliche unter 21, Sportler, die schnell Muskelmasse aufbauen wollen, und Menschen, die nach einer schweren Verletzung etc Körpergewebe regenerieren müssen.

Weltweite Studien belegen einen Zusammenhang von hohem Fleischkonsum und Krebs. Zum Beispiel ist Krebs der Prostata in den Teilen Asiens, wo sehr wenig Fleisch gegessen wird, fast unbekannt... obwohl die dort lebenden asiatischen Männer die gleiche Anzahl von Krebs-Vorstufen aufweisen wie wir in Deutschland, wie Studien belegen. Es unterstreicht die These, das Fleisch den Krebs selbst nicht unbedingt auslöst, wohl aber das schnelle Wachstum und die Bildung von Metastasen vorantreibt (was letztendlich den entscheidenden Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann).

Das Thema ist viel komplexer, als hier dargestellt wird. Obwohl der Autor schreibt, Krebs und andere schwere Erkrankungen seien hier nicht berücksichtigt worden, gibt SpOn eine Teil-Entwarnung zum Thema Fleisch. Das finde ich journalistisch nicht richtig und wissenschaftlich dilettantisch.

Ich denke, der Konsum von 100 Gramm Fleisch die Woche kann als unbedenklich gelten.... 2x die Woche Fisch soll gesund sein.... aber jeden ein kleines Steak, wie SpOn schreibt, ist aus langfristiger gesundheitlicher Sicht wohl eindeutig zu viel.

Der interessierte Leser sollte eventuell die Arbeiten von Luigi Fontana im Bezug auf IGF-1 und Proteinanteil in der Ernährung lesen. Diese Daten sind noch sehr neu - aber sie weisen in eine gänzlich neue Richtung.

Etwas umstritten, aber sehr zu empfehlen, ist auch The China Study von T. Colin Campbell, es handelt sich dabei um eine leichtverständliche Zusammenfassung vieler Forschungsarbeiten zwischen 1970 bis etwa 2000.

Ich selbst bin übrigens kein Vegetarier - aber ich esse wenig Fleisch und fühle mich sehr gut dabei.

LG, Armin

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gaia71 09.12.2012, 11:41
37.

Zitat von sysop
"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.
Selten so einen absurd-propagandistischen Artikel gelesen.
Fakt ist, dass der Mensch auf tierische Bestandteile in der Ernährung angewiesen ist, die sich net mit pflanzlichen Bestandteilen ersetzen lassen. Fakten hat der Artikel garkeine, nur "hätte, könnte, wäre"-Populismus, der ernährungstechnisch sogar gefährlich sein kann.
Richtig ist eine ausgewogene, fett- und salzarme Ernährung, zu der aber Fleisch dazu gehört und es fehlt auch der Verweis, dass man am Tag ca. 2l Wasser trinken und sich ausreichend an der frischen Luft bewegen soll.

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Peletua 09.12.2012, 11:43
38. Indien

Seit Tausenden von Jahren leben ca. 80% der indischen Bevölkerung vegetarisch; das nötige Eiweiß liefern u.a. Hülsenfrüchte. Mir ist weder bekannt, dass diese Menschengruppe vom Aussterben bedroht ist, noch, dass sich Indien im Verlaufe der Menschheits- und Kulturgeschichte als besonders dämlich hervorgetan hätte - im Gegenteil.

Ich esse Fleisch, wenn ich will, und keines, wenn ich nicht will. Dieses ständige Sich-Aufpusten von Ernährungswissenschaftlern und -gurus und die damit verbundenen kleinlichen Glaubenskriege gehen langsam nur noch auf den Wecker. Wichtiger als die Frage nach Fleisch oder Nicht-Fleisch ist die nach den 'Produktions'-Methoden und den dazugehörigen Gesetzen.

P.S.: Beachten Sie bitte die Kommaregeln.

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BlakesWort 09.12.2012, 11:46
39.

Wir Menschen essen mehr Fleisch, als es für uns gesund ist. Allerdings ist ein Großteil der Menschen in den Industrieländern ohnehin überernährt, eben weil hochverarbeitet, kaloriendichte Produkte im Übermaß verzehrt werden.

Ich esse Fleisch, gern sogar. Trotzdem versuche ich meinen Konsum zu reduzieren und wieder vermehrt zu Gemüse zu greifen.

Die Datenlage zu Soja ist übrigens weiterhin unklar. Soja enthält Phytoöstrogene, die ähnlich wie weibliche Hormone wirken und zumindest im Laborversuch Verweiblichung bei männlichen Tieren auslösen. Eine alternative dazu ist Soja Isolat, was allerdings eher von vegetarisch bzw. vegan lebenden Bodybuildern genutzt wird.

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