Forum: Gesundheit
Vegetarismus: Warum der Mensch auch fleischlos kann
Corbis

"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.

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andy12123 09.12.2012, 11:46
40.

Zitat von acyonyx
Wir sind nicht vom Früchtefresser zum Fleischfresser geworden sondern anders herum! Ein Blick reicht dem geneigten Biologen aus um das festzustellen. Warum haben wir wohl 2 Augen, die nach vorne gerichtet sind? Warum haben wir wohl Ohren, die nach vorne gerichtet sind? warum haben wir Reißzähne? Warum haben wir Schneidezähne? Warum haben wir Höcker auf den Backenzähnen? Warum spielen die Kinder fangen und kämpfen? Warum soll uns die Fähigkeit "abhanden" gekommen sein langfaserige Nahrung zu verwerten? Wieso können wir auf einseitiger fleischbasierter Ernährung überleben, aber auf einseitiger pflanzlicher nicht?
Warum wird davon ausgegangen, dass unsere Vorfahren, die bestimmt ein Stück fleisch nicht verwehrten, ihre Ernährung optimiert haben. Wir haben im Überfluss alle Möglichkeiten dazu uns selber Gedanken zu machen und sehr reflektiert zu essen. Der Mensch hat genauso Systeme um gut mit pflanzlicher Ernährung umzugehen. Ich glaube nicht, dass unsere Vorfahren überhaupt die Möglichkeit hatten jeden Tag fleisch zu essen, sondern sich auch überwiegend vegetarisch ernähren mussten. Das die sich einseitig von fleisch ernährt haben glaube ich nicht, das gilt nichtmal für die Inuit, auch wenn dort ein Schwerpunkt drauf liegen mag. Ich denke es gab bei Urmenschen teilweise auch eine Spezialisierung auf vegetarische Nahrung (Malawis). Die Entscheidung für oder gegen Fleisch war insgesamt natürlich immer aus einem Zwang hervor gegangen.
Den Artikel finde ich recht gut, weil er sagt, das es in der Ernährungslehre keine Absolutheiten gibt, es gibt viele richtige Wege. Das kann eine Ernährung die stark auf fleisch basiert sein, aber auch eine rein vegetarische. Genauer lässt sich das Thema eh nicht beleuchten auf zwei SPON Seiten, wer hier meckert soll sich doch einfach die Primärquellen anschauen. Ich brauche keine Urmenschtheorien um einen Ernährungsplan aufzustellen.

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toshimona 09.12.2012, 11:47
41. Erschütterung?

Das Problem liegt darin, dass viele User sich in ihrem konservativen und altgebackenen Weltbild erschüttert fühlen... Die Kommentare sind dementsprechend unsachlich!

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Oberleerer 09.12.2012, 11:48
42.

Zitat von zoltav
Was bitte ist denn eigentlich unverarbeitetes Fleisch? "Ein kleines, frisches Steak am Tag ist also aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich" ist doch völlig gegenteilig zu den in den verwandten Artikeln (links oben), die mit "Nobelpreisträger zu Krebsgefahr: "Ich meide rohes Rindfleisch"
In einem Fall ist Fleisch gemeint, welches mit Salzen und anderen widernatürlichen Chemikalien verändert wurde.

Der andere Artikel beschreibt rohes Fleisch. Vor allem Rindfleisch wird oft roh verzehrt. Da wir keine Aasfresser sind, ist die Gefahr einer Infektion enorm hoch. Die Veterinäre prüfen ja nur nach ichtbaren Würmern aber selten nach Viren/Bakterien.
An vielen dieser Keime sterben wir nicht direkt, aber sie nisten sich ein und verursachen Herpes, Warzen und chronische Entzündungen in Schleimhäuten (Darm, Eierstöcke, Magen [Sodbrennen]). Diese Entzündungen führen letztendich nach 20-30 jahren oftmals zu Krebs.

Die Menschen haben früh erkannt, dass erhitzte Nahrung bekömmlicher ist und haben sich evolutionär durchgesetzt. Wir sind scheinbar dadurch auch immun gegen Acrylamid, was vor wenigen Jahren mal Thema war, ausgelöst durch einen Tierversuch.

Noch eine Warnung zur Weihnachtszeit: Auch wenn es unsere Haustiere gerne essen; Schokolade ist für Hunde und Vögel lebengefährlich durch die Alkaloide im Kakao!

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QuixX 09.12.2012, 11:48
43.

Zitat von xehris
Der horrend hohe Fleischkonsum in Deutschland scheint parallel zu gehen mit dem Anstieg der Zivilisationskrankheiten, bei immer jüngeren Menschen (z. B. Schlaganfall bei immer Jüngeren).
Es scheint nicht so, es ist (vermutlich) so.

Lassen Sie Sport zum Zwang für alle werden, und sie kommen wieder zu den Zahlen, die wir vom Mangel der Vor-Industrie kennen.

Die Sony-Playstation ersetzt eben nicht die halbe Stunde Holzmachen von früher.

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kritiker1956 09.12.2012, 11:49
44. Das Gebiss des Menschen

Mit fortschreitender Entwicklung der Menschheit wird Fleisch immer seltener gegessen werden, denn der Mensch hat NICHT die Zähne eines Fleischfressers. Die menschlichen Backenzähne sind so geformt, dass sie Getreide mahlen können. Die vorderen Schneidezähne sind dazu geeignet, Früchte anzubeißen usw. Es ist daher offensichtlich, dass aufgrund dieser natürlichen Gegebenheiten die menschliche Nahrung aus Getreide bestehen sollte und nicht aus Fleisch. Ich bin davon überzeugt, dass wenn die Menschheit eine höhere Entwicklungsstufe erreicht hat, das Essen von Fleisch allmählich aufgegeben wird, auch aus ethischen Gründen.
Ich bin übrigens KEIN Vegetarier.

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bodenseekind 09.12.2012, 11:50
45. Sag's mit Herbert Grönemeyer...

Biste richtig down, brauchste wat zu kaun,
'ne Currywurst.
Kommste vonne Schicht, wat schönres jibt 'et nicht,
wie Currywurst.

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boeseHelene 09.12.2012, 11:56
46.

Zitat von thiede11
Vegan.eu erfährt man mehr über die richtige Ernährung. Übrigens auch über die Tierquälerei auf Schlachthöfen die auch Bio-Fleisch betrifft.
Veganismus

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Binideppert? 09.12.2012, 11:57
47. Ideologiefreies Essen

Ich bin für ideologiefreies Essen, und das geht so: essen, was einem schmeckt und bekommt. Bauchweh bekomme ich nur von Körner- und Müslifraß. Darauf verzichte ich schon lange. Damit bin ich 60 geworden ohne Diabetes, mit normalen Cholesterinwerten und einem Blutdruck von 110/70.

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crossrunner 09.12.2012, 12:07
48. Fazit...

...aller Argumente: Der Homo Sapiens als - im Sinne des Gesamtsystems - ungünstigste Spezies dieses Planeten.

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taubenvergifter 09.12.2012, 12:09
49.

Hmm. meine - im Gegensatz zu mir - fleischfressenden Mitarbeiter sind häufiger krank, schaffen es nicht, ganzjährig 40 km täglich mit dem Rad zur Arbeit und äußerlich unterscheiden wir uns überhaupt nicht. Die stehen halt eher auf Mario Barth als auf Hagen Rether.

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