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Verblüffende Statistik: Schadet Putzen der männlichen Gesundheit?
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Männer, lasst das Putzen sein! Denn es bringt euch früher ins Grab. Das folgern Forscher aus Gesundheitsdaten von 1,6 Millionen Belgiern. Eine gewagte These, meinen die Statistikexperten Björn und Sören Christensen.

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der_weisse_wal 07.09.2017, 18:02
10. Keine Ausrede für faule Hunde

Zitat von Olaf
Denn er folgert Messerscharf, das nicht sein kann was nicht sein darf. Wir haben keine Ahnung warum Männer im Putzgewerbe früher sterben, sind aber sicher, dass es nichts mit dem Putzen zu tun hat, sondern an den Männern liegt. Auf solch feine Differenzierungen kann man beim Gender-Pay-Gap natürlich verzichten, da werden fröhlich die 21% immer und immer wiederholt und selbstverständlich liegt dies nicht an den Frauen, sondern wieder an den Männern.
Ich als Laie gehe mal schwer davon aus, dass es schlicht, wie in vielen anderen Fällen, daran liegt, dass Männer, die im Putzgewerbe arbeiten, einen niedrigeren Bildungsstand, eine ungesundere Lebensweise und einen höheren Drogenkonsum haben. Die Erfahrung als Leser zeigt, dass dies die dominierenden Faktoren sind.
Ich als Mann leiste im Haushalt meinen Beitrag. Bis jetzt fühle ich mich nicht in Lebensgefahr...

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_thilo_ 07.09.2017, 18:22
11. Haha

Standard Beispiel für schräge Statistik:
-> Wer am schnellsten fährt kommt sicherer von A nach B !
Beweis:
Alle, die einen Unfall hatten, brauchten länger von A nach B (falls Sie es überhaupt schafften).

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butzibart13 07.09.2017, 18:32
12. Putzende Männer auf der roten Liste

Vielleicht ist es wirklich die Lebensweise der männlichen Reinigungskräfte, die ihr Sterberisiko erhöhen, besonders im Vergleich zu den Kräften, die im Büro arbeiten. Zu blöd sind Männer zum Putzen nicht, obwohl sie des öfteren nach der Methode "Viel hilft viel" arbeiten. Ich putze zu Hause auch regelmäßig, der Spaßfaktor ist begrenzt. Frauen sind dazu besser geeignet oder.....? Zum letzten Satz fehlt noch für demnächst der Kommentar von der Frau Stokowski.

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cave68 07.09.2017, 18:59
13. es könnte natürlich auch sein...

...dass dieses "Forschungsergebnis" dieser Statistiker erstunken und erlogen ist und nur dazu dient in diversen Magazinen die Sommerlöcher zu füllen....
Übrigens würde ich in einem sinnvollen Job lieber statistisch ein paar Tage früher sterben als zu wissen ein Leben damit verbracht zu haben sinnbefreite Statistiken verfasst zu haben....

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B!ld 07.09.2017, 19:15
14. für mich ein logisches Ergebnis

Da Männer durchschnittlich sieben Jahre früher sterben als Frauen, scheint es mir logisch, dass männliche Reinigungskräfte auch früher sterben. Ein anderes Ergebnis würde ja heißen, dass die Arbeit als Reinigungskraft ein Jungbrunnen für Männer wäre, und das würde mir wirklich komisch vorkommen. Mein Fazit zu dieser Studie: rausgeschmissenes Geld.

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rips55 07.09.2017, 19:47
15. Einkommen und Gesundheit

Keine neue Erkenntnis ist, dass die Höhe des Einkommens Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenserwartung hat. Die Beschäftigten im Reinigungsgewerbe verfügen ziemlich sicher (auch in Belgien) nicht über das gleiche Einkommen wie die Vergleichsgruppe, die Bürotätigkeiten ausübt. Zusammenhang geklärt.

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ramskamp 07.09.2017, 20:08
16. Im Dreck leben

schadet der Gesundheit.

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upalatus 07.09.2017, 21:01
17.

Was wird hier nur fröhlich vermengt: ein Bild eines Privatputzers mit dem Bild eines Industriereinigers.

Ersterer lebt ganz sicher nicht länger oder kürzer, wenn er die eigene/gemeinsame Bude in normaldurchschnittlichen Schuss hält. Klar, wenn er komplett nackig putzt und so sein Kalkkrustenklokämmerchen mit extra Phosphorsäure aus der Apo via Druckluftzerstäuber einnebelt, wird das nichts mit long life.


Letzterer ist tatsächlich durch alltägliche Verwendung hocheffektiver Reinigungs/Desinfektionsmittel einem sehr höheren Risiko ausgesetzt (zumal die Schutzvorkehrungen gerne mal lasch unter den Tisch fallen). Und das wohl eher über die Atmung als über Hautkontakte.

Männer, die daheim das (Mit)Putzen, oder gebrauche man das bessere Wort Pflegen, scheuen bis verweigern, haben ohnehin hauptsächlich nur deswegen eine Frau ins Leben gelassen, um nicht im eigenen Schlunz zu verschlunzen. Pfeifig ist dieses.

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Sibylle1969 07.09.2017, 21:09
18. Der Klassiker der Statistik-Fehlinterpretation gut erklärt

Der Klassiker: eine Korrelation macht noch lange keine Ursache-Wirkungsbeziehung, aus der man eine Handlungsempfehlung ableiten kann.

Es ist bekannt, dass sozioökonomische Faktoren einen großen Einfluss auf die Lebenserwartung haben, sprich je einkommensschwächer jemand ist, desto niedriger seine statistische Lebenserwartung. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, darunter Rauchen, Bewegung, Ernährung. Bei all dem schneiden insbesondere einkommensschwächere Männer schlechter ab als andere Bevölkerungsgruppen.

Und es ist auch bekannt, dass Reinigungskraft nicht gerade der Traumjob und auch eher schlecht bezahlt ist, daher dürften männliche Vertreter dieses Berufs mit ziemlicher Sicherheit fast alle im unteren sozialen Drittel der Gesellschaft angesiedelt sein.

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investor3000 07.09.2017, 21:09
19.

Männer, möglichst kein Risiko eingehen, denn das ist es nicht wert.

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