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Verblüffende Statistik: Schadet Putzen der männlichen Gesundheit?
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Männer, lasst das Putzen sein! Denn es bringt euch früher ins Grab. Das folgern Forscher aus Gesundheitsdaten von 1,6 Millionen Belgiern. Eine gewagte These, meinen die Statistikexperten Björn und Sören Christensen.

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frenchie3 07.09.2017, 22:10
20. Das ist mir egal ob wahr oder nicht

Ich werde den Titel ausdrucken, laminieren und aufhängen. Mal sehen ob's klappt

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Aguirre, der Zorn Gottes 07.09.2017, 22:23
21.

Ich hab noch nie Fensterputzerinnen gesehen, nur Männer, welche die Fassaden von hohen Bürotürmen äußenreinigen...

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tubolix 07.09.2017, 22:43
22. Sterberisiko ?

Meine Forschungen haben ergeben, daß das Sterberisiko bei putzenden Männern genau so hoch ist wie bei putzenden Frauen, Karussell fahrenden Kindern, Gotteskriegern u.v.a. . Das Risiko zu sterben beträgt bei allen exakt 100%.

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zeichenkette 08.09.2017, 00:37
23. Viel wahrscheinlicher

Männer kriegen keinen anderen Job als putzen, wenn sie keine Ausbildung haben, also malochen müssen, aber zu unfit und krank für den Bau sind. Sie sterben dann auch eher, weil sie halt nicht sonderlich gesund sind.

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Olaf 08.09.2017, 08:20
24.

Zitat von Spiegelleserin57
die Putzmittel der Firmen sind weitaus aggressiver als normale Putzmittel im Privathaushalt. Auch weiß niemand was die Männer vor ihrer Anstellung für Jobs hatten und wie sie gelebt haben. Es sind so viele Fragen offen dass ein Urteil eigentlich schon fast unmöglich erscheint.
Ich bin sicher, diese Zweifel Beständen nicht, wenn Frauen in Putzjobs früher sterben würden.

Dann hätten wir jetzt einen Riesen Skandal. Politiker würden schnelle Maßnahmen fordern, Behörden die Reinigungsmittel untersuchen lassen, Umweltverbände würden protestieren und die Machenschaften der chemischen Industrie anprangern, die Gewerkschaften würden die Arbeitsbedingungen bei der Gebäudereinigung anprangern und im Blätterwald würde es gewaltig rauschen.

Und jeder der es wagen würde in irgend einer Weise die Frauen selbst und deren Lebensweise mit schuldig zu machen würde durch einen Sturm moralischer Entrüstung zum Schweigen gebracht.

So aber ist es nur eine kleine Randnotiz, ein Schulterzucken "Wohl selbst schuld" , und das war es.

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ruhepuls 08.09.2017, 08:51
25. Ja, so ist es...

Zitat von Olaf
Denn er folgert Messerscharf, das nicht sein kann was nicht sein darf. Wir haben keine Ahnung warum Männer im Putzgewerbe früher sterben, sind aber ......
Genau das habe ich beim Lesen auch gedacht. Es darf einfach nicht sein, dass Unterschiede tatsächlich Unterschiede sind. Wo kommen wir denn dahin, nach all den Jahrzehnten Gleichmacherei?

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HolgerRabbach 08.09.2017, 09:16
26. Bei Ernährung sind solche Studien doch Standard

Im Ernährungsbereich werden Studien der gleichen Qualität als das Nonplusultra angesehen - da basieren jahrzehntelange Ernährungsempfehlungen auf der gleichen Methodik und werden sogar staatlich unterstützt. Da müsste man dann eigentlich konsequent sein und das auch in anderen Bereichen akzeptieren :)

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pascht 08.09.2017, 09:41
27. Als Mann weiß ich das auch ohne Statistik

das alles was meinem Machowohlsein nicht behagt, nicht gut ist für mich. Aber mal im Ernst, muss man solchen Studien die mathematische Seriosität absprechen, wie auch vielen sonstigen Umfragen. Es genügt nicht allein eine Häufigkeit aufzuzeigen, egal wieviele Kriterien man dann aus dem Bauchgefühl noch hinzu nimmt. Vor allen Dingen muss jedes Statistikergebnis auf seine Plausibilität hin statistisch untersucht werden, wozu es statistische Methoden gibt. Es muss also anhand der Verteilungsparameter geprüft werden, war die Datenerhebung tatsächlich normalverteilt wie angestrebt, zeigen die Parameter systematische Einflüsse auf, inwiefern gibt es interne Korrelationen zwischen den Parametern? Weiter muss untersucht werden inwiefern, "Vertrauensniveau", die Ergebnisse eines begrenzten Probeloses auf die Grundgesamtheit Aller zutrifft, zutreffen kann.
All das vermisse ich in den allermeisten statistischen Untersuchungen. Es ist ein unwissender Irrglaube, zu meinen, durch die deduktive Hinzunahme weiterer Kriterien, etwas über die Plausibilität einer Statistik aussagen zu können.

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Stefan_G 08.09.2017, 09:43
28. zu #8

Zitat von Mindbender
"Denn sofern man den Ergebnissen der Untersuchung glauben darf, weisen Männer, die häufig putzen, ein höheres Sterberisiko auf!" Was soll mir dieser merkwürdige Satz sagen? Auch ein Ausrufezeichen macht ihn übrigens auch nicht "richtiger"... Männer, die häufiger putzen, haben ein höheres Risiko zu sterben?! Sterben werden wir alle, liebe Spon-"Experten". Ihr meint ein höheres Risiko _früher_ zu sterben. Euer Niveau wird immer schlechter.
Gerade WEIL jedermann/frau der eigene Tod gewiss ist, verwendet SPON den Ausdruck "Sterberisiko" korrekt, nämlich ohne explizites Erwähnen eines Bezugszeitraums.
Das Niveau der Leserschaft wird auch immer schlechter.

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pascht 08.09.2017, 09:46
29. Jede Statistik ist zum Teil immer nur Glaube

Zitat von Mindbender
"Denn sofern man den Ergebnissen der Untersuchung glauben darf, weisen Männer, die häufig putzen, ein höheres Sterberisiko auf!" Was soll mir dieser merkwürdige Satz sagen? Auch ein Ausrufezeichen macht ihn übrigens auch nicht "richtiger"... Männer, die häufiger putzen, haben ein höheres Risiko zu sterben?! Sterben werden wir alle, liebe Spon-"Experten". Ihr meint ein höheres Risiko _früher_ zu sterben. Euer Niveau wird immer schlechter.
das soll der Satz sagen. Eine statistische Aussage, im Unterscheid zu einer deterministischen Aussage, trifft NIE 100% zu, sondern immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, gegeben durch das Vertrauensniveau der Aussage. Der Rest bis 100% ist Glaube, daß es zutrifft oder auch nicht. Um das zu ermitteln macht man eine Konfidenzschätzung.

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