Forum: Gesundheit
Verbraucherschützer: "Patienten werden zu Untersuchungen gedrängt"
Corbis

Wie muss der Arzt den GKV-Versicherten informieren, um ihm eine individuelle Gesundheitsleistung verkaufen zu dürfen? Wie können sich privat Versicherte gegen überhöhte Rechnungen wehren? Verbraucherschützer Kai-Helge Vogel über Möglichkeiten, sich vor raffgierigen Ärzte zu schützen.

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schosch.h. 26.03.2014, 19:05
1.

Geil, noch mehr Ärzte-Bashing! Wurde ja auch mal Zeit, da der letzte Artikel schon rund acht Stunden alt ist. Ich war in der Zwischenzeit so verzweifelt, dass ich in der Fußgängerzone Passanten anpöbeln musste! Die hässlichen Gartenzwerge des Nachbarn wären mein nächstes Ziel gewesen... Schön, dass ich mich nun wieder abreagiern kann, ohne das Haus verlassen zu müssen! :)

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GrinderFX 26.03.2014, 19:23
2.

Zitat von schosch.h.
Geil, noch mehr Ärzte-Bashing! Wurde ja auch mal Zeit, da der letzte Artikel schon rund acht Stunden alt ist. Ich war in der Zwischenzeit so verzweifelt, dass ich in der Fußgängerzone Passanten anpöbeln musste! Die hässlichen Gartenzwerge des Nachbarn wären mein nächstes Ziel gewesen... Schön, dass ich mich nun wieder abreagiern kann, ohne das Haus verlassen zu müssen! :)

Aber es ist doch traurige Wahrheit.
Ich gehe nahezu nie zum Arzt musste aber leider doch mal hin, weil es einfach unvermeidbar war und das wegen einem undefinierbaren Objekt am Schienbein/ Knieansatz. Vermutlich Kalk auf Grund einer Verletzung. Kann man eigentlich nur Operativ entfernen, da oberflächlich nicht so kompliziert und hoffentlich auch ohne Folge. Er wollte mir Wasser, ja Wasser reinspritzen. Als ich ihn Fragte was das bringen sollte, konnte er mir das nicht beantworten. Ich wüsste auch nicht, wie diese Beule mit Wasser weggehen sollte. So läuft das doch bei nahezu jedem Arzt ab.
Aber noch schlimmer ist ja, es wurde Röntgenbild, MRT und im Endeffekt ein Ultraschall gemacht, sehen konnte man nur was auf dem Ultraschall. Totale Verschwendung also.

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n.flanders 26.03.2014, 19:53
3. Gähn

Raffgierige Ärzte als Aufmacher. Da versucht der "freie Journalist" als Alternative zu richtiger Arbeit mal wieder sein offenbar nicht gut laufendes Buch auf Kosten anderer zu pushen, die sich tagtäglich abmühen. Peinlich für den Spiegel.

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nichtzuglauben 26.03.2014, 20:03
4. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil

Apropos kleine Mundöffnung: da hat doch so eine raffgierige Zahnvermurkserin versucht, mir den dreifachen Satz für alle Behandlungen abzuknöpfen wegen meiner angeblich sehr kleinen Mundöffnung - wirklich absurd! Eine kleine höfliche Andeutung meines Anwalts, dass wir auch in Erwägung ziehen könnten, sozusagen als Schiedsmann den Staatsanwalt einzuschalten, beendete dann ganz plötzlich das Gefeilsche zu meinen Gunsten.....

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PaulMeister 26.03.2014, 20:17
5. Nur mal so am Rande...

Zitat von sysop
Wie muss der Arzt den GKV-Versicherten informieren, um ihm eine individuelle Gesundheitsleistung verkaufen zu dürfen? Wie können sich privat Versicherte gegen überhöhte Rechnungen wehren? Verbraucherschützer Kai-Helge Vogel über Möglichkeiten, sich vor raffgierigen Ärzte zu schützen.
In IGel steckt Leistung bereits mit drin. Insofern ist IGel-Leistungen doppelt gemoppelt.

Korrekt muss es IGe-Leistungen heißen. #Klugscheißmodus aus#

Davon ab, deckt sich das leider zunehmend mit meiner eigenen Erfahrung. Als Privatversicherter ist man die Melkkuh des Arztes. Jetzt kann man sagen: "ist ja nocht so schlimm was juckt es mich die PKV bezahlt ja fast alles", dabei unterschlägt man aber dass sich die steigenden Ausgaben für solch unnütze Leistungen direkt auf die eigenen Beiträge niederschlagen! Das zusammen mit der zunehmenden Abwanderung aus der PKV (ich kenne einige Unternehmer in meinem Umfeld die sich anstellen lassen um wieder zur GKV wechseln zu können) wird in naher Zukunft zum Kollaps derselben führen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Um das noch etwas hinaus zu zögern kann ich nur jedem privat Versicherten raten dem Arzt genau auf die Finger zu schauen, zu hinterfragen und notfalls den Arzt zu wechseln!

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soldev 26.03.2014, 20:26
6.

Zitat von n.flanders
Raffgierige Ärzte als Aufmacher. Da versucht der "freie Journalist" als Alternative zu richtiger Arbeit mal wieder sein offenbar nicht gut laufendes Buch auf Kosten anderer zu pushen, die sich tagtäglich abmühen. Peinlich für den Spiegel.
Naja - aktuell wurde ich zu einem Spezialisten geschickt. Gut - seine Behandlung und Vorgehen spricht an, aber trotzdem wollte er mir noch zig weitere Sachen aufs Auge drücken. Sprechstunde lief so ab, dass er sich mit dem Rücken zu mir vor den PC setzte und .. der Wert ist schlecht, da sollten wir was machen, das müssten wir nochmal beobachten, da nehmen wir nochmal Blut ab usw. Dann mal kurz Wunde ansehen und wieder weg...
Geh ich nicht mehr hin - heilt ja jetzt. Kann sich mein Hausarzt in 4 Wochen ansehen. Wundtherapeut will mir ständig überteuerten Mist verkaufen (ihre Chefin wäre schon sauer, weil ich im Internet bestelle - kostet da die Hälfte), braucht nicht mehr zu kommen. Nach einem halben Jahr Erfahrung mit diversen Ärzten, Krankenhaus und daran hängenden Parasiten, kann ich dem Bashing voll und ganz zustimmen. Ach ja - bin privat versichert - hat ein paar Vorteile, aber sobald man in den Fängen der Ärzte ist, sollte man wirklich alles hinterfragen...

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suhlerin 26.03.2014, 20:31
7. Immer diese bösen Ärzte

Hier ist eindeutig der mündige Patient gefragt.Der Arzt kann mir nur "verkaufen"was ich im Stillen auch will.Ein gesundes Selbstbewusstsein und ein eigener Wille ist wichtig.

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sprechweise 26.03.2014, 20:48
8. optional

Nach meiner Erfahrung betrachten Hautärzte und Augenärzte Privatpatienten als offene Brieftasche aus Arzt sich bedienen darf.

Ich glaube, die kriegen dieses Verhalten schon im Studium beigebracht.

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deuro 26.03.2014, 21:35
9. Kieferorthopäden

Ich bin mit meinem Junior zu mehreren (gesetzlich kassenzugelassenen) Kieferorthopäden gelaufen, die mal locker 100% für Schickimickileistungen draufschlagen wollten und sich geweigert haben, ausschliesslich die normale Kassenleistung anzubieten.
Daraufhin habe ich das der Krankenkasse gemeldet, da ich meine, daß bei der Kassenzulassung darauf geachtet werden müßte, daß die Kassenleistung möglich sein muss. Das hat die Kasse aber überhaupt nicht interessiert. Ist ja auch nicht deren Geld. Wo kann man sich noch beschweren?

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