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Vorsorge: Deutsche kaufen Pflege-Bahr trotz unsicherer Zukunft
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Vor allem junge Deutsche lassen die staatlich geförderte Zusatzversicherung für den Pflegefall boomen. Täglich werden 1600 Verträge abgeschlossen, jubeln die privaten Krankenversicherer. Dabei ist die Zukunft des Pflege-Bahrs unsicher und das Produkt umstritten.

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spaghettismonster 15.11.2013, 17:04
10.

Zitat von sysop
Vor allem junge Deutsche lassen die staatlich geförderte Zusatzversicherung für den Pflegefall boomen. Täglich werden 1600 Verträge abgeschlossen, jubeln die privaten Krankenversicherer. Dabei ist die Zukunft des Pflege-Bahrs unsicher und das Produkt umstritten.
Womit man statt Leistungsauszahlung durch deutsche Privatversicherungen als feste Größe rechnen kann: der Kleingedruckte-Vertrags-Dschungel über 10 Seiten und endlose Fragebögen im Schadensfall. Der Pflegebahr ist nichts weiter als ein Geschenk an die Privatversicherer, aber die Tradition liegt an dieser Stelle FDP und CDU im Blut, die pfeifen das Lied ihrer Brötchengeber.

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godfather58 15.11.2013, 17:05
11. Die Deutschen kaufen jeden Mist...

wichtig ist nur, er wird irgendwie gefördert. Das ist bei Bahr, Rürupp und Riester Versicherungsprodukten so, aber auch bei vielen anderen Dingen wie z.B. Energiesparprodukten mit KfW oder BAFA Förderung.. Im Einzelfall mag das durchaus sinnvoll sein. Nur oft halt eben nicht. Das Bahr Produkt dürfte allerdings für die Versicherten in den seltesten Fällen sinnvoll sein. Es ist als reines Geschenk für die Versicherungswirtschaft angelegt. Irgendwie wird bei dem Wort "gefördert" wohl das Hirn ausgeschaltet.

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spaghettismonster 15.11.2013, 17:08
12.

Zitat von kalim.karemi
Die Pflegekosten Ihrer Eltern werden auf Sie zurückfallen, Ihre Pflegekosten auf Ihre Kinder. Eine Versicherung funktioniert nach dem Prinzip der Wahrscheinlichkeit, einige werden Pflege benötigen einige nicht, letztere haben Pech oder Glück, wie man es sieht. Sich um nichts zu scheren und vom Ersparnis der Steuerzahler zu lamentieren, ist typisch für Leute, die sich in allem und jeden auf den Staat verlassen und Kosten assozial auf die Gemeinschaft abwälzen. Haupsache viel Spaß im Leben und nach mir die Sintflut.
An Leuten wie Ihnen verdienen sich die deutsche Privatversicherungsindustrie dumm und dämlich. Das böse Erwachen kommt dann immer, wenn es zu spät und das Geld verbrannt ist. Glaspaläste, Aktionäre, opulente Incentives, Provisionen der Strukkis sowie deren Zuhälter und Puffreisen müssen ja finanziert werden.

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mauerfall 15.11.2013, 17:17
13.

Dass die Versicherungsbranche daraus jetzt einen Erfolg machen will, amüsiert. Oder um mal das ARD-Magazin "Monitor" zu zitieren: Mit der Akzeptanz in der Bevölkerung hapert es allerdings erheblich. Von den 1,5 Millionen „Pflege-Bahr“-Verträgen, mit denen der Minister im ersten Jahr gerechnet hatte, wurde gerade mal ein Zehntel abgeschlossen.

Dabei verdient nur die Versicherungsbranche...

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wahrheit29 15.11.2013, 17:21
14. Alles dient nur zur Bereicherung der Finanzindustrie

Ein von der FDP initiiertes Finanzprodukt kann nur zum Vorteil der Finanzindustrie sein und nie zum Vorteil der Bürger. Selbst die Riesterrente von der SPD erschaffen kommt nur Banken und Versicherungen zu Gute. Wann kapieren die Bürger vor allem die jungen Menschen, dass die Produkte der Finanzindustrie nur zur Bereicherung dieser Institute dient. Was muss noch passieren nach der letzten Finanzkrise bis der Letzte kapiert dass es keine Wohltaten der Finanzindustrie gibt. Und das Schlimme ist, dass selbst die Politik den Lobbyisten der Geldindustrie auf den Leim geht.

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Eppelein von Gailingen 15.11.2013, 17:24
15. Eine Versicherungs-Abzocke wie bei Riester, mehr nicht

Diese Jugendlichen, die blind einem Ex-FDP-Politiker trauen, hätten auch das Kostrukt des gelernten Fliesenlegers Riester aus Kaufbeuren/Allgäu unterschrieben, der Arbeitsminister unter Schröder war. Nicht viel anders sind brave Sparer dem Marschmeyer (der Kapitalvernichter der Sparguthaben fürs Alter mit seinen anrüchigen Werbekolonnen) auf den Leim gegangen.
Die PKV ist das Auslaufmodell, was Prof. Lauterbach vorhat ist die reformierte Zukunft als Bürgerversicherung, damit das Chaos endlich einmal ein abruptes Ende findet. Man ist es leid, ständig die letzten 2 Jahrzehnte von den Versicherungen nur noch besch....n behandelt zu werden.

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gustavsche 15.11.2013, 17:27
16. Die Idee ist schon schlecht

Genauso wie beim Riestern, beim Rüruppen, beim Bausparen, ja bei fast allem, was sich die Politiker ausdenken.

Entscheidend ist, dass man in jungen Jahren mit möglichst viel Rendite spart und das auf keinen Fall zweckgebunden tut. Ich habe innerhalb von viereinhalb Jahren ein Depot im Wert von fast 90000 € zusammengetragen. In diesem Jahr werde ich über 2000 € an Dividenden erhalten (netto). Die Dividenden werden mich jahrzehntelang begleiten, egal ob ich jetzt pflegebedürftig werde, berufsunfähig oder einfach nur alt. Ich habe auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber die ist nicht besonders gut dotiert, weil ich mir sagte: Ich will kein Rundumsorglospaket, sondern eine solide BU-Rente, was durch Dividendenzahlungen ergänzt wird. Hätte ich einen besser dotieren BU-Versicherungsvertrag, dann würde ich ja auch mehr Beiträge zahlen und hätte entsprechend weniger fürs Aktiensparen.

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52er 15.11.2013, 17:35
17.

Zitat von limauniform
So, so, der Pflege-Bahr deckt nicht alle Kosten ab, hat die Stiftung Warentest entdeckt. Solcherlei Erkenntnisse entlarven sich allerdings als ideologisch-orientierte Polemik, denn diese Zusatz -Versicherung hat nie den Anspruch gehabt, ein Pflege - Vollkasko zu sein. Letzteres versprechen uns gerne manche Politiker, jedoch ohne zu sagen, wer das bezahlen soll. Dennoch ist Vorsicht geboten bei der Auswahl des Versicherers, denn nicht jeder hat auch das Wohl der Versicherten im Auge.
Dass der Pflege-Bahr nicht alle Pflegekosten abdeckt ist vielen klar, dass
er nur einen lächerlich geringen Teil abdeckt, wissen offensichtlich nur Wenige. Fakt ist, ein Inflationsausgleich besteht bei dieser absolut privaten Versicherung nicht. Daher werden sich manche "Bahr"-Zahler wundern was sie mit dem, was sie in vielleicht dreißig oder vierig Jahren
an Zahlungen erhalten, noch finanzieren können. Der Pflege-Bahr ist letztendlich die gleiche Vermögensvernichtungsmaschine wie die Riesterrente. Es wäre sicherlich sinnvoller, dass Banken oder auch der Staat Sparmodelle anbieten würden, deren Erträge und Einzahlungen bis zu einem bestimmten Alter des Einzahlers gesperrt bleiben.
Einen jährlichen Nachweis vorausgesetzt könnten dann auch die staatlichen Zulagen fließen. Das verschafft dem Einzahler sichere und wesentlich höhere Erträge, die Banken könnten mit dem Geld arbeiten
nur Porsche wäre der Verlierer... die würden nicht mehr soviele Fahrzeuge an Versicherungsvertreter verkaufen.

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juergw. 15.11.2013, 17:41
18. Wer will schon das Kleingedruckte..

Zitat von spaghettismonster
Womit man statt Leistungsauszahlung durch deutsche Privatversicherungen als feste Größe rechnen kann: der Kleingedruckte-Vertrags-Dschungel über 10 Seiten und endlose Fragebögen im Schadensfall. Der Pflegebahr ist nichts weiter als ein Geschenk an die Privatversicherer, aber die Tradition liegt an dieser Stelle FDP und CDU im Blut, die pfeifen das Lied ihrer Brötchengeber.
lesen.Nach demm Abschluß des "Pflege -Bahrs" hat mein Versicherungsfuzzi noch gleich für die Genussrechte von Prokon geworben.
Noch gleich mit eingestiegen,so viel Glück kommt selten...!

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juergw. 15.11.2013, 17:44
19. Nah,nah...

Zitat von spaghettismonster
An Leuten wie Ihnen verdienen sich die deutsche Privatversicherungsindustrie dumm und dämlich. Das böse Erwachen kommt dann immer, wenn es zu spät und das Geld verbrannt ist. Glaspaläste, Aktionäre, opulente Incentives, Provisionen der Strukkis sowie deren Zuhälter und Puffreisen müssen ja finanziert werden.
bei S&K gab es für die Anleger tolle Partys,tolle Frauen,etc.Matschmeyer
ist mit der Tour reich geworden und die Ferres gibt es dazu.

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