Forum: Gesundheit
Vorsorge: Deutsche kaufen Pflege-Bahr trotz unsicherer Zukunft
DPA

Vor allem junge Deutsche lassen die staatlich geförderte Zusatzversicherung für den Pflegefall boomen. Täglich werden 1600 Verträge abgeschlossen, jubeln die privaten Krankenversicherer. Dabei ist die Zukunft des Pflege-Bahrs unsicher und das Produkt umstritten.

Seite 5 von 5
kalim.karemi 16.11.2013, 18:12
40. selbständig und GKV?

Zitat von viceman
es ist anerkannt, daß die "versicherungsfremden leistungen" seit langem die zuschüsse aus steuermitteln übersteigen. idas umlagesystem in der rentenversicherung- besser noch erweitert als bürgerversicherung z.b. wie das schweizer modell - ist das am besten funktionierende und sicherste system gegenwärtig und auch in der zukunft. wer das nicht begreifen will, dem kann ich nicht helfen, denn dann haperts es auch beim kleinen 1x1. keine private vorsorge / kein kapitalmarktfond kann das leisten. es kommt am besten auch hinsichtlich der demographischen entwicklung hin, denn nicht allein beitragszahleranzahl entscheidet, es gibt schon ein paar mehr faktoren. p.s. selbständig seit vielen jahren, aber immer noch komplett gesetzlich versichert. soviel dazu!
selbst Schuld, mehr gibts dazu nicht zu sagen, wäre ich noch in der GKV wäre 55% meines Einkommens im Nirvana. Ich vermute Ihren Grund für diese Entscheidung in der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartner und Kindern, kommt natürlich billiger und belastet die Einzahler kein bißchen, wie gesagt, Verrmutungen. Das Schweizer Rentensystem ist übrigens ein 3 Säulen System, gesetzlich, privat, Pensionskasse. Genau das, wogegen Sie etwas haben, nämlich private Initiative. Krankenversicherung in der Schweiz: gesetzlich, mit privater Zusatzversicherung, aber ohne beitragsfreie Mitversicherung der Angehörigen, Beiträge sind altersunabhängig, die jährliche Selbstbeteiligung beträgt mindestens 1000 Franken. Das Modell erinnert stark an die PKV in Deutschland. Ergo gibt es in der Schweiz kein mit der GKV vergleichbares Versicherungsmodell. Meinetwegen kann das in D so übernommen werden. Würde aber sicher nich in Ihre Weltbild eines funktionierenden Umlageverfahrens passen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
viceman 16.11.2013, 18:51
41. ach so ,

Zitat von kalim.karemi
selbst Schuld, mehr gibts dazu nicht zu sagen, wäre ich noch in der GKV wäre 55% meines Einkommens im Nirvana. Ich vermute Ihren Grund für diese Entscheidung in der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartner und Kindern, kommt natürlich billiger und belastet die Einzahler kein bißchen, wie gesagt, Verrmutungen. Das Schweizer Rentensystem ist übrigens ein 3 Säulen System, gesetzlich, privat, Pensionskasse. Genau das, wogegen Sie etwas haben, nämlich private Initiative. Krankenversicherung in der Schweiz: gesetzlich, mit privater Zusatzversicherung, aber ohne beitragsfreie Mitversicherung der Angehörigen, Beiträge sind altersunabhängig, die jährliche Selbstbeteiligung beträgt mindestens 1000 Franken. Das Modell erinnert stark an die PKV in Deutschland. Ergo gibt es in der Schweiz kein mit der GKV vergleichbares Versicherungsmodell. Meinetwegen kann das in D so übernommen werden. Würde aber sicher nich in Ihre Weltbild eines funktionierenden Umlageverfahrens passen.
wer mit über 50 noch in der pkv ist, der hat den letzten schuß nicht gehört! im übrigen ist private als "ZUSATZ" sinnvoll, für den der es bezahlen kann- aber als muß für alle , nach dem unseligen riester , das ist der totale schwachsinn! außer , man ist versicherungsvertreter und freut sich über die jährliche provision! wenig, aber die masse machts !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wanderer4711 17.11.2013, 23:24
42. Hinweise im Kleingedruckten

Aehnlich wie bei Riester liegt der Haken im Kleingedruckten: die staatliche Foerderung bei Riester entfaellt oder muss gar zurueck gezahlt werden, wenn man seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt. Hinzu kommt noch, dass der Wohnsitz im Ausland ein Ausschlusskriterium sein kann fuer den Versicherer zu zahlen, wenn man als Pflegefall im Ausland lebt. Dann darf man naemlich fuer die Begutachtung nach Deutschland zurueck. Insbesondere die Generation der 25 bis 35 jaehrigen kann doch heute gar nicht sagen welche Veraenderungen auf sie zu kommen. Aus eigener Erfahrung mit permanenter Migration ins Ausland und durchforsten des Kleingedruckten in Versicherungsvertraegen zuvor kann ich von der Unterzeichnung von gefoerderten Vertraegen nur abraten. Der oertliche Versicherungsvertreter hat im Uebrigen keine Ahnung wenn es kompliziert wird im Leben des Versicherten und bezieht sich dann auf Ruecksprachen mit der Hauptverwaltung - besser man klaert das gleich selbst ab und laesst sich alles schriftlich bestaetigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kalim.karemi 17.11.2013, 12:27
43. Hab verstanden

Zitat von viceman
wer mit über 50 noch in der pkv ist, der hat den letzten schuß nicht gehört! im übrigen ist private als "ZUSATZ" sinnvoll, für den der es bezahlen kann- aber als muß für alle , nach dem unseligen riester , das ist der totale schwachsinn! außer , man ist versicherungsvertreter und freut sich über die jährliche provision! wenig, aber die masse machts !
Sie sind über 50, haben ihre Familie beitragsfrei in der GKV mitversichert und verstehen das Schweizer Krankenversicherungssystem nicht. Im übrigen haben Sie ein Problem mit der Versicherungsindustrie, mit denen ich übrigens nichts zu tun habe, weigern sich privat fürs Alter vorzusorgen, verstehen Riester auch nicht und lehnen diesen pauschal ab. Sie leben nach dem Motto, der Staat wird's am Ende schon richten. Ist natürlich auch eine Lebenseinstellung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaiserstuhl 17.11.2013, 20:28
44. Das übliche Schönrechnen.

Wie sind wohl die meisten jungen Leute zum Pflege-Bahr gekommen? Durch windige Verkäufer. Kein gesunder Mensch braucht den Pflege-Bahr! Er sollte sich von diesem Produkt fernhalten. Der Gesunde dient hier nur den Gesellschaften als Risiko Beimischung damit die Beiträge nicht allzu schnell angepasst werden müssen. Dazu werden die Verkäufer und Angestellten von den Versicherungsunternehmen ausdrücklich aufgefordert. Auch wenn ein gesunder Dreißigjähriger im Produkt mit Gesundheitsfragen, trotz der Förderung im Pflege-Bahr, weniger Beitrag zahlt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 5