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"Vorzeitige Todesfälle": Das ist dran an der Zahl der Abgas-Toten in Deutschland
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Eine Studie sorgt derzeit für Alarm: Pro Jahr sollen 13.000 Menschen in Deutschland vorzeitig an Autoabgasen sterben. Unter Wissenschaftlern ist die Erhebung allerdings heftig umstritten. Die Fakten.

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schwarzeliste 27.02.2019, 20:14
50. Unwissenschaftlich

Die ICCT-Studie ist unwissenschaftlich er Humbug. So viel ist schon mal klar. Zu den Fakten aus dem Artikel kommt noch, das es in der Studie nicht nur um Feinstaub, sondern auch noch um Ozon geht, und um Stickoxid wohl gar nicht. Beim Ozon ist fraglich, inwieweit es sich überhaupt dem Verkehr zuordnen lässt

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herwescher 27.02.2019, 20:15
51. Es gibt weitere Rechenmethoden die solche Berechnungen ...

... extrem verfälschen ...

Eine davon ist die sog. "Linearisierung". Die Giftigkeit der Dosis eines Stoffes verläuft i.a.R. einer "sigmoidförmigen" ("schwanenhals-förmigen") Kurve. Bedeutet: Bis zu einer gewissen Dosis ist keinerlei Wirkung zu beobachten, dann steigt sie rapide an, bis sie schließlich bei einer "100%-Mortalität" anlangt.

Eine solche Kurve ist für geringe Dosen experimentell praktisch nicht zu bestimmen. Dann geht man folgendermaßen vor:

Nehmen wir an, 1 Gramm eines Giftes tötet mit 100%-iger Sicherheit einen Menschen. "Linearisiert" bedeutet das, dass 1 Milligramm statistisch "einen tausendstel Menschen" tötet. Das rechnet man dann um auf 80 Mio Menschen und kommt dann auf 80.000 Tote, wenn jeder nur ein Milligramm zu sich nimmt.

Das ist für die Kürze eines Forums jetzt stark vereinfacht, aber im Prinzip geht man so vor, bspw. bei Stickoxiden ...

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schnabelnase 27.02.2019, 20:17
52. Endlich einmal nur die "Fakten".

Obwohl das ganze Thema so hochumstritten ist, ist es erstaunlicherweise möglich, kurzerhand einfach mal zur Erinnerung die Faktenlage zu benennen. Dabei tritt dann zutage, dass die - insbesondere von SPON so gescholtenen - HNO-Ärzte wohl doch nicht so sehr daneben lagen. Jedwede Diskussion über was auch immer ist heutzutage so derartig ideologisiert, dass ein tragbares Ergebnis schlechterdings nicht mehr erzielt werden kann. Ja, das Leben ist gefährlich und kostet Resourcen - auch eigene. Auf Sardinien ist in bestimmten Provinzen die Lebenserwartung der alteingesessenen Bevölkerung besonders hoch, obwohl dort Fleisch, Wurst, Kuchen und Alkohol an der Tagesordnung sind. Lebensmittel bzw. Genussmittel, vor denen wir permanent gewarnt werden. Wenn man es aber vorzieht, sein Leben nicht abgeschottet in den provinziellen Bergen und nach den immer gleichen, hundert Jahre alten Ritualen zu verbringen, könnte man es möglicherweise irrelevant finden, ob man 80, 85 oder 90 Jahre alt wird. Das Leben besteht aus Kompromissen. Aus Kompromissen, die wir nicht mehr machen wollen.

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günter1934 27.02.2019, 20:17
53.

Zitat von freiheitimherzen
Klar - dafür bekommen wir unter dem Strich eine höhere Umweltbelastung, weil die Akkus ausgetauscht werden müssen bevor sie umwelt-technisch mit Dieselautos gleichziehen können. Statt dessen sterben die Vögel in den Windparks, die Produktion von Akkus und Solarzellen schädigt ebenfalls alles. Und über den EINZIGEN Punkt, der die Umweltbelastung effektiv und nachhaltig reduzieren kann, spricht niemand: Die Reduzierung der Weltbevölkerung! Das eigentliche Problem ist nicht NOx, das sind wir selbst in unserer kurzsichtigen, engstirnigen Hysterie. Willkommen im Club! Viele Grüße
Ich habe hier beim Überfliegen Ihres Beitrags aus Versehen gelesen:
"Das eigentliche Problem ist nicht NOx, das sind wir selbst in unserer kurzsichtigen, engstirnigen Hygiene!"
Das wäre doch die Lösung! Die Hygiene weltweit verboten und schon sind alle Probleme gelöst!

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prologo 27.02.2019, 20:17
54. Genau so ist es

Zitat von cindy2009
"---- soisses1 heute, 19:07 Uhr 2. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Eine anerkannte Aussage und inzwischen zunehmend publik. Soweit, so gut. Was aber soll der Satz: Stickoxide sind neben Amoniak und anderen Gasen ein Ausgangsstoff für die Entstehung von Feinstaub? Das kann ich nicht nachvollziehen. Kann mir das jemand erklären, wie das funktioniert?----" Das Schlagwort für Sie zum Suchen ist erst einmal "sekundärer Feinstaub". Dieser bildet dann Ultrafeinstaub, dessen Zusammensetzung nicht näher definiert wird, sondern problematisch wegen der Größe der Partikel ist. Dieser Feinstaub ist auch noch gar nicht teil der Grenzwerte und wird somit nur sporadisch in extra geeigneten Messstellen erfasst. Das Problem an diesem Faktor der Emmission ist, dass Ultrafeinstaub nicht nur tief in die Lunge gelangt, sondern auch ins Blut und sogar die Schranke bis ins Hirn überwindet. Das nur in kurzer Form erklärt.
Danke für Ihren Beitrag. Der Feinstaub hat mit der sterblichkeits Rate gar nicht zu tun. Es reicht total, wenn die Abgasanlagen der KFZ die Euro Norm erreichen, welche die Autoindustrie jetzt garantieren kann.
Eine weiter Reduzierung nach EU Vorstellung und Grünen Umwelt Fanatikern würde doch die KFZ Industrie wie auch dann die Mobilität für die gesamte Wirtschaft ruinieren. Also hört endlich auf, mit diesem Irrsinn von Feinstaub.

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mina2010 27.02.2019, 20:20
55. Also, einige Fragen sind da wohl noch offen:

1. Wieviel später wären die 13.000 Betroffenen gestorben?
Hat mal jemand frühzeitig definiert?
Welchen sonstigen negativen Einflüssen waren die Betroffenen
sonst noch ausgesetzt? Marie? Eingenebelt von
Schwerölabgasen! Chemische Industrie .... etc?

2. Wie gross wäre die Entlastung, wenn wir Disellastwagen im Transit
nicht mehr auf unseren Strassen zulassen würden. Huckepack auf
der Bundesbahn wäre ja eine Alternative, dann machen die
wenigstens was Nützluiches. TooCollect könten wir abschaffen, das
Geld fließt dann in den Streckenausbau der DB.

3. Flughäfen mindesten 50 km von der nächsten Stadt entfernt
anlegen. Kesrosinabgase oder abgelassenes Kerosin sollen auch
nicht gerade gesundheitsfördernd sein.
Zudem könnte man ja auch die jährliche Anzahl von Flügen
pro Person begrenzen.

Übrigends kommt unsere Rentenkasse eh nicht mehr hinterher, da ist der Feinstaub doch hilfreich und das ewige Leben werden wir wohl nicht erreichen.

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dagmar1308 27.02.2019, 20:20
56. Wieder werden Feinstaub und

Stickoxid vermischt. Feinstaub ist der Killer no. 1 und der ist besonders hoch, der besonders kleine, beim Benziner sowie beim Holz verbrennen.
Daher ist der Artikel geschenkt.

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Bauer 1525 27.02.2019, 20:22
57. Schwachsinnige ICCT Studie

Die ICCT ist ein aggressiver Lobbyverein. Einfach mal googeln.
Die beste Referenz zu solchen Studien sind die Straßenbauarbeiter auf Autobahnen. Laut dieser Studie müssten alle Straßenbauarbeiter spätestens mit 30 Jahren den Feinstaub.- und Abgastot gestorben sein. Die meisten Straßenbauarbeiter fangen mit 15 Jahren mit der Ausbildung an und arbeiten Zeit ihres Lebens 10-12 Stunden auf Autobahnbaustellen die nur wenige Meter breit sind, sich daneben aber täglich Zehntausende LKW und Hunderttausende PKW durch die Staugeplagten Baustellen schlängeln. Der totale Abgassupergau in dem die Arbeiter sich befinden. Vom erzeugten Baustellen Feinstaub und den Emissionen des Asphalts ganz zu schweigen. Egal woher der Wind weht, die Abgase sind ständig vorhanden und zwar in höchsten Konzentrarionen. Übrigens, mein Sohn ist Brückenbauer und ich weiß von was ich schreibe.
Nebenbei, dieses Jahr treffen sich wieder die ehemaligen Straßenbauarbeiter auf ein Rentnerbier. Mann o Mann das die noch Leben!

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dreg2 27.02.2019, 20:23
58. hm

mal ein sachlicher Artikel zu dem Thema bei SPON. Ich Frage mich auch schon lange wie es die Menschheit seit der Industrialisierung und der damit verbundenen Umwelt-und Luftverschmutzung geschafft hat, dass die Lebenserwartung immer weiter steigt.

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acybergogo 27.02.2019, 20:25
59. Das Volk des Exportweltmeisters

Immer mehr Fahrzeuge, immer höhere PS-Zahlen, immer mehr Verkehr, gefakte Verbrauchsangeben und gefakte Abgaswerte ...aber die Luft wird immer sauberer. Is klar.
Und "Die Luft, die hinten rauskommt, ist sauberer als die, die vorne reingeht (Professor Köhler)". Is auch klar.

Selbstüberredung ist ein Weg, mit kognitiver Dissonanz klarzukommen.

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