Forum: Gesundheit
Weitere Ebola-Verdachtsfälle in Texas: Die Jagd auf das tödliche Virus
AP/dpa/CDC

Der Ebola-Patient in Dallas hatte vor der Diagnose Kontakt zu mehr als einem Dutzend Menschen, darunter fünf Schüler. Die US-Behörden lassen die Kinder jetzt überwachen.

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Ju Br 02.10.2014, 08:40
110. Das Sterben kann beginnen.

Das läuft ja super, man soll ja keine Panik machen. Aber das Thema in den Medien so runter zu spielen. Wenn die ersten Sterben kann man von fahrlässiger Tötung reden. Mit dem Leben der Menschen so ein Glücksspiel zu betreiben ist ein Verbrechen.

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limubei 02.10.2014, 08:40
111. klinisches Personal hoch gefährdet

Zitat von thelma&louise
Es ist schrecklich, wahrscheinlich haben Sie Recht. Das Personal in dem Krankenhaus muss wegen galoppierender Dummheit entlassen werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Arzt oder Krankenschwester ausgebildet sein kann und im Moment nicht mit Afrika Ebola assoziiert. Selbst wenn man nicht weiß, wo Afrika liegt, das muss man wissen!
Das sind die Ersten, die gefährdet sind. Der Mann kotzt auf die Strasse. Ein Hund kommt mit der Kotze in Berührung. Herrchen Frauchen knutscht Hund ab.
usw usw usw
Wir dürfen weiter beobachten. Ab irgendwann werden dann die Nachrichten zensiert, um die Bevölkerung nicht weiter zu verunsichern und damit keine Massenpanik ausbricht.
Dann gibt es plötzlich Armeeposten.
Hoffen wir das Beste.

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Reiner_Habitus 02.10.2014, 08:42
112.

Zitat von agua
Es ist eine große Leichtsinnigkeit anzunehmen, dass sich die Krankheit nicht weiterverbreitet ,sozusagen in Afrika bleibt. Wenn ein kranker Mensch 12-18 weitere Personen infiziert hat,jeder dieser Erkrankten die gleiche Anzahl von Menschen angesteckt hat,wird deutlich,in welcher Geschwindigkeit sich Ebola verbreiten kann.
Nun steckt ein erkrankter selbst in Liberia gerade mal 1,4 andere Menschen an. Das trotz der miserablen Gesundheitsvorsorge und der Unkenntnis der Menschen bezüglich Umgang mit dieser Krankheit.

Der eigentliche Skandal ist hier, dass dem Patienten 2 Tage Behandlung verwehrt wurden. 2 Tage bedeuten im Kampf gegen die Krankheit sehr viel.....

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spmc-122226439819235 02.10.2014, 08:45
113. Eine Führungsmacht ,eben !

Ich sehe immer mehr wie eine Führungsmacht aufgestellt sein muß ,der Welt abgewandt und es muß keine Zeitung gelesen werden,denn sonst hätten die Ärzte etwas von EBOLA gewußt und dies war kein Kreiskrankenhaus ,wie die Suchmaschine verrät.

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irukandji 02.10.2014, 08:45
114. in texas hat noch kaum einer was vonbebola gehört

da kann ich dem klinikpersonal keinen vorwurf machen.

auch russland und ddr sind fremdworte und europa fest in der hand des kommunismus. korea liegt am mittelmeer.
soweit schulbildung ala usa

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minando 02.10.2014, 08:48
115. Tja...es ist soweit.

Ebola erreicht die westliche Welt. Bald werden wir wissen, was unsere Gesundheitssysteme wirklich taugen. Wenigstens verhält sich die Krankheit nicht wie von Hollywood vorgesehen, und die Toten bleiben tot.

Hoffentlich werden wir nicht trotzdem eine Katastrophe erleben, ganz ohne Zombies.

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muellerthomas 02.10.2014, 08:50
116.

Zitat von NauMax
Oh ja, weil die Staaten des "Westens" ja auch mit Überbevölkerung zu kämpfen haben und der Afrikanische Lebensstil das maß aller Dinge ist?! Die Geburtenraten im "Westen" sind in den meisten Ländern stabil bei knapp unter 2 Kinder je Frau, was einen leichten Rückgang bedeutet. Deutschland ist davon ausgenommen, dort liegt die bei 1,3.
Fast richtig, nur ist Deutschland keine Ausnahme. Auch in Ungarn, Italien, Polen, Spanien und vielen anderen Ländern durchaus ähnlich niedrig wie hierzulande.

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Dieter62 02.10.2014, 08:52
117. Wenn in den USA

einer ohne Krankenversicherung ernsthaft krank ist (Fieber, Unwohlsein, etc reichen aus) geht er oder sie in die Notaufnahme des nächsten Spitals. Keiner der Symptome zeigt darf abgewiesen werden. Ist so Gesetz. Gilt auch für Unfallopfer. Danach gibt es zwar eine astronomische Rechnung, aber wer nicht bezahlen kann lässt es eben bleiben. Man kann relativ einfach Privatkonkurs anmelden, ohne gleich alles zu verlieren. Dann bezahlt der Steuerzahler des jeweiligen Bundesstaates oder Gemeinde, je nachdem ob das Spital staatlich oder lokal finanziert wird. An orten wie El Paso, Texas bezahlen die Wenigsten diese Rechnungen, das entsprechende Defizit ist demnach gross. Aber hey: Die Armee rentiert sich auch nicht und die verbrauchen wohl 1000 mal mehr als die Notaufnahmen der gesamten USA.

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wekru 02.10.2014, 08:53
118. Verbreitungswege

Ich vermisse bei der Risikobewertung der Ausbreitungswege drei wichtige Aspekte. Ebola soll von Flughunden und Affen auf den Menschen übertragen worden sein. Es ist also kein Virus der sich auf den Menschen beschränkt, sondern vom Tier kommt und wohl auf Tiere wieder infizieren kann. Was ist denn mit den Ausscheidungen Erkrankter, den Ratten in unserer Kanalisation und anderen tierischen Mitbewohnern? Zweitens: Als die Spanier nach Lateinamerika kamen, starben die Ureinwohner dort wie die Fliegen an Krankheiten, gegen die die Spanier aufgrund ihrer Seuchengeschichte immun waren. Bei jeder Viruserkrankung können auch Personen Träger sein, bei denen es nicht zu heftigen Reaktionen kommt, die aber dennoch für andere ansteckend sind. Wenn es keine einfachen Tests gibt, ist es doch eine Illusion zu glauben, absolut jeder Infizierte würde aufgrund von Fieber und Erbrechen irgendwann erkannt. Drittens: Das Wasser aus unseren Leitungen hat zuvor zig anderen Personen gedient. Untersuchungen bei anderen Viren haben in der Vergangenheit gezeigt, dass es während einer Grippewelle auch geringe (unkritische) Mengen an Viren im Trinkwasser gibt. Wenn aber Ebola mit einer massiven Abscheidung von Sekreten einher geht und das Virus nur in 3 hoch spezialisierten Labors nachgewiesen werden kann, wer würde dann überhaupt bemerken wenn die Viren-Konzentration im Trinkwasser ansteigt und vor allem: welche Konzentration hält der gesunde Mensch überhaut aus? Genügt ein einziger Virus an einer Schleimhaut? Mich irritiert die hohe Erkrankungsrate bei medizinischem Fachpersonal, das ja weder unkundig, noch lebensmüde ist. Das sind Indizien aus meiner Sicht dafür, dass es Übertragungswege gibt, die wir gar nicht auf dem Schirm haben.

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TS_Alien 02.10.2014, 08:53
119.

Zitat von sir wilfried
Derzeit werden Ebola-Kranke in Afrika interniert, aber kaum mit dem nötigsten versorgt. Verständlich, wenn sie ausbrechen. Würde man Krankenstationen für afrikanische Verhältnisse luxuriös ausstatten (Fernseher und ordentliche Ernährung wären ausreichend) könnte die Verbreitung zumindest verlangsamt werden.
Ein Ebola-Kranker kann nicht ausbrechen, er kann gar nicht mehr laufen. Bei einer Ausgangssperre in Afrika käme selbst ein Ebola-Infizierter nicht weit.

Krankenstationen werden nichts bringen, wenn man damit nur neue Ansteckungsherde schafft. Denn Kranke auf dem Weg zu den und vor den Krankenstationen werden weitere Menschen anstecken.

Der Aufbau von Krankenstationen ist wirkungslos, wenn die Ausbreitung der Krankheit nicht gestoppt wird. Ohne jede Art von Quarantänemaßnahme (Ausgangssperre, Reiseverbot, Isolation Kranker) kann man den Aufbau von Krankenstationen nur als dummen Aktionismus bezeichnen.

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