Forum: Gesundheit
Weitere Ebola-Verdachtsfälle in Texas: Die Jagd auf das tödliche Virus
AP/dpa/CDC

Der Ebola-Patient in Dallas hatte vor der Diagnose Kontakt zu mehr als einem Dutzend Menschen, darunter fünf Schüler. Die US-Behörden lassen die Kinder jetzt überwachen.

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papayu 02.10.2014, 03:31
50. Die Natur wehrt sich!!

Ach, was sind wir stolz, fast (ja fast) alle Impfstoffe gegen usw. zu haben.Und noch immer vermehren sich die Menschen viel zu schnell. In einigen katholisches Laendern ist Verhuetung verboten!! Jeden Tag 25.000
neue Menschen !!!
Wie lange ist es her, dass EBOLA zum ersten Mal auftauchte, 5 Jahre ? Und die Pharmaindustrie interessierte sich nicht dafuer, oder doch??

Hier auf den Philippinen hat sich innerhalb von 60 Jahren die Bevoelkerung VERDOPPELT, von 50 auf 100 Millionen.

Erstaunlich ist auch, dass sich seit der ENTDECKUNG Afrikas sich die Bevoelkerung dort verdreifacht hat!!

Vor ca 120 Jahren hatte Deutschland ca 50 Millionen
Einwohner incl. der Ostgebiete,dank der Medizin und dem Koennen der Industrie sind es jetzt 80.

Der dicke Hund ist dabei, die Weltbevoelkerung vermehrt sich und die Arbeitsplaetze haben sich stark verringert.

Und warum sollte EBOLA nur in USA auftauchen, vielleicht schon laenger in Brasilien??!!!! Waren da nicht auch afrikanische Fussballer??

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voyager_2000 02.10.2014, 03:39
51. Gefährliche Ignoranz und Arroganz

Die WHO und die westliche Welt reagiert viel zu spät und zu halbherzig auf diese globale Bedrohung. Wenn das Virus erst einmal Afrika verlassen hat, wird es eng. Dieser Ausbruch ist anders (infektiöser) und 4-5 Tage zwischen Symptombeginn und Diagnose sind viel Zeit um einen Haufen Leute amzustecken.
Wenn erst einmal nur 1000 Hochsicherheits- Patienten in einer Stadt auflaufen ist auch unser Gesundheitssystem total überfordert. Es gibt ja nicht einmal soviel Intensivbetten.

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Aesir 02.10.2014, 03:56
52. Dummheit der Regierung

Was mir in meinen einfach strukturierten Verstand nicht reinpasst: Wieso darf noch irgendjemand aus diesen Seuchenländer irgendwo hinreisen?

Dieser Kerl ist Liberianer und ist über Brüssel geflogen. Der hätte auch ganz entspannt in Brüssel oder sonst so in der Union bleibe können - und dann hätten wir das Problem.

Verbot jeder Einreise in die EU aus den betroffenen Ländern. Und eigentlich müsste man die Internationalen (Flug)häfen in den Ländern vor Ort sperren und jedes Flugzeug/ Schiff, das trotzdem aufbrechen will, zurückschicken - oder eiskalt zerstören. Denn stellt euch mal vor, was los ist, wenn Ebola auswandert - aber nicht unbedingt in den reichen Westen: Brasilien, Indien, China, Indonesien wären verherrend. Dann heisst es gute Nacht Welt.

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sinasina 02.10.2014, 04:04
53. 2.017 Krankenhäuser

Zitat von horsteddy
Wie machen die Amis es eigentlich, wenn sich, mal hypothetisch, Ebola in den USA ausbreitet? Das wäre nämlich in diesem Fall möglich, denn es ist ja der Großteil der Bevölkerung nicht krankenversichert. Was würde ein Ebola-Infizierter machen, wenn er keine KV hat?
Diese Frage habe ich hier im Spiegel-Online-Forum auch schon gestellt. Damals wurde mein Beitrag nicht veröffentlicht.

Aber selbst ein KV dürfte nicht allzu viel nützen:
In Deutschland gibt es laut dieser Statistikseite 2.017 Krankenhäuser.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2617/umfrage/anzahl-der-krankenhaeuser-in-deutschland-seit-2000/

Angenommen, jedes dieser Krankenhäuser könnte 3 Patienten in spez. Isolierstationen versorgen = 6.051 Patienten, die versorgt werden könnten.

Tatsächlich scheint es aber so auszusehen:
Die Sonderisolierstation der Infektiologischen Klinik der Charité in Berlin ist mit 20 Betten [1] die größte Isolierstation Deutschlands.
Weitere Behandlungszentren für Patienten mit hochansteckenden Erkrankungen mit je zwei bis sechs Betten gibt es
am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg,
am Universitätsklinikum Frankfurt am Main,
am Städtischen Klinikum St. Georg in Leipzig,
am Klinikum Schwabing in München und
am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart.
Die Missionsärztliche Klinik in Würzburg ist nach eigenen Angaben derzeit nicht für Akutbehandlungen aufnahmebereit.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderisolierstation

Ich komme da auf weniger als 50 Patienten, die behandelt werden könnten.

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just_saying 02.10.2014, 04:06
54.

Zitat von horsteddy
Wie machen die Amis es eigentlich, wenn sich, mal hypothetisch, Ebola in den USA ausbreitet? Das wäre nämlich in diesem Fall möglich, denn es ist ja der Großteil der Bevölkerung nicht krankenversichert. Was würde ein Ebola-Infizierter machen, wenn er keine KV hat?
Er wuerde dass tun was alle andern "Nichtversicherten" in den USA tun: Sie gehen in die Notaufnahme (ER).
Im ER darf vor der Behandlung nicht nach Versicherungsdaten gefragt werden, dh. im ER wird eine Behandlung durchgefuehrt _unabhaenging_ vom Versichungsschutz.
Wenn es sich "dannach" herraustellt, das keine Versichung besteht, wird ein Teil von den Kosten von dem behandelnden Krankenhaus uebernommen.
Dies erklaert auch die horrenden Kosten fuer die die Versicherten und deren Versicherungen aufkommen muessen...

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Kopf-Tisch 02.10.2014, 04:20
55. Wie in einem schlechten Film

Bei manchen Filmen weiß man nach spätestens 10 Minuten, wie sie weiter- oder gar ausgehen. Bei solchen Filmen schalte ich meistens um.

Nur gut, dass ein Offizieller der örtlichen Schulbehörde in Dallas ein Statement dazu abgegeben hat. Man würde sich dort sonst ja kaum sicher fühlen.
Eigentlich kann man nur darauf warten, dass Eltern in Dallas ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken, dass es weitere Verdachts- und später Krankheitsfälle gibt, dass plötzlich auch ein Fall im Schulumfeld auftaucht und die Schulbehörde dann mit "niemand hat uns informiert, dass das so gefährlich ist!" beschwichtigt.

Normalerweise würde ich zur Fernbedienung greifen, um zu sehen, ob nicht auf anderen Sendern Besseres läuft. Klappt nur irgendwie nicht.

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tomblu 02.10.2014, 04:28
56.

Zitat von horsteddy
Wie machen die Amis es eigentlich, wenn sich, mal hypothetisch, Ebola in den USA ausbreitet? Das wäre nämlich in diesem Fall möglich, denn es ist ja der Großteil der Bevölkerung nicht krankenversichert. Was würde ein Ebola-Infizierter machen, wenn er keine KV hat?
Man geht in die Notaufnahme und laesst sich dort kostenlos (auf Kosten der Allgemeinheit) behandeln. Machen Millionen Menschen, denn in der Notaufnahme muessen sie einen behandeln, egal ob man versichert ist oder nicht, oder die finanziellen Mittel hat.

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h3k 02.10.2014, 04:43
57. Skandalös

Ich kann nicht glauben wie fahrlässig CDC, WHO und nationale Einrichtungen hier handeln. Wenn ich überlege wieviel Fragen sich ein Flugreisender nach 911 gefallen lassen musste ist dies hier ein Witz. Das Thema (be)trifft uns ganz sicher auch hier. Der Ebola Patient aus Dallas war 7 Stunden in Brüssel. Die Reisenden dort waren sicher nicht so gut geschützt wie die Helfer vor Ort in Afrika.
Es geht nicht darum wie gut unsere Krankenhäuser vorbereitet sein können, denn bei Ebola ist es dann schon zu spät.
Wir haben schon Monate im Kampf gegen das Virus verloren und ein Fieber-Check am Flughafen reicht bei weitem nicht aus!

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kielerin78@icqmail.com 02.10.2014, 04:59
58. xx

Zitat von horsteddy
Wie machen die Amis es eigentlich, wenn sich, mal hypothetisch, Ebola in den USA ausbreitet? Das wäre nämlich in diesem Fall möglich, denn es ist ja der Großteil der Bevölkerung nicht krankenversichert. Was würde ein Ebola-Infizierter machen, wenn er keine KV hat?
Das Problem gab es in den afrikanischen Ländern wie Guinea auch. Dort hat man von Anfang an auch immer den Leuten mitgeteilt, dass die Behandlung im Krankenkaus sogar kostenfrei ist. Die Kostenfreiheit wurde immer gleich mitkommuniziert, sonst wäre kaum jemand gekommen.

aber vielleicht hat man diesen Patienten ja zunächst wieder nach Hause geschickt, weil er keine Sozialversicherungsnummer vorlegen konnte und keine Krankenkarte. Hätte er die gehabt, hätte man ihn evtl. nicht nur mit Antibiotika nach Hause gesendet? Ich halte es für möglich, dass das der Grund war, warum man jemand mit etwas Antibiotika abspeist und wieder nach Hause sendet. Bei zahlungskräftiger Krankenkasse hätte man evtl. gründlicher nachgesehen.

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kielerin78@icqmail.com 02.10.2014, 05:05
59. xxx

Zitat von mebschmw
Dass die Erde 10 Milliarden Menschen und mehr nicht tragen kann, weiß jeder. Aber noch immer tun wir so, als wenn westlicher Lebensstil, Demokratie und wachstumsgetriebene Marktwirtschaft die Lösung der Probleme der Welt seien. Statt das Problem beim Namen zu nennen und rechtzeitig über Geburtenkontrolle das Schlimmste zu verhindern, ignorieren wir das Problem. Es hungern bereits jetzt viele Millionen Menschen, aber wir wollen unbedingt weiteres Wachstum. Irre. Vielleicht sind Seuchen wie Ebola und AIDS ja die Antwort der Natur auf unser Handeln bzw. Nichthandeln. Der Hunger ist es auf jeden Fall.
Leider ist es so, dass auch die afrikanische mittel - und Oberschicht sich immer noch stark an das Modell der mind. 4 Kind-Familie klammert.

wenn man mal überlegt, wie die Situation in Westafrika ist. Noch ist die Besiedlungsdichte in Guinea und Liberia relativ niedrig -- in den nächsten 30 Jahren verdreifacht sich diese. In Nigeria gibt es in 20 Jahren schon kein Großwild mehr, übrig bleiben dann als Bushmeat die Flattertiere. Keine guten Aussichten, wenn man auch bedenkt wie viele Menschen in Nigeria leben.

Ebola-Antikörper wurden auch in Flughunden in Ghana schon entdeckt, manche Arten fliegen bis zu 3000 km weit und können das auch überall verbreiten.

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