Forum: Gesundheit
Weltgesundheitsorganisation: Nachtarbeit könnte Krebs fördern
Gottfried Czepluch/ imago images

Nachtarbeit steigert wahrscheinlich das Krebsrisiko - zu diesem Ergebnis kommt eine Agentur der Weltgesundheitsorganisation. Was bedeutet das? Die Hintergründe.

Seite 1 von 3
bunterepublik 23.08.2019, 12:16
1. große Vorsicht

Die Grundlagen könnten fehlerhaft sein, denn Personen, die regelmäßig Nachtarbeit leisten, haben auch regelmäßig insgesamt einen ungesünderen Lebenswandel. Hier müssen die Vergleichsgruppen mit größter Sorgfalt ermittelt werden, was leider meist nicht geschieht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mickymesser 23.08.2019, 12:26
2. Interessant

was bunterepublik da von sich gibt.
Unterstellt pauschal, dass alle Nachtarbeitnehmer ungesund leben und grundsätzlich schlampig recherchiert wird. Vielleicht ein Spiegelbild seiner selbst?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Patenting 23.08.2019, 12:26
3. Tagarbeit KÖNNTE auch Krebs fördern !?

Bei den zugrundeliegenden Definitionen "könnte" fast ALLES Krebs fördern, oder auch nicht. Was soll also das Ganze, ausser Wichtigtuerei und Verunsicherung?

Ich KÖNNTE natürlich irren ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ja.......Aber 23.08.2019, 12:33
4. Das größte Krankheitsrisiko des Menschen ........

....... ist das "Leben", dies führt unweigerlich zum Tot!
Aber lieber lebe ich 50, 60 oder 70 Jahre gut und ungesund, wie 100 Jahre unter panischer Angst, dass ein Fehltritt mir 5 Minuten Lebenszeit raubt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herrschläfer 23.08.2019, 12:34
5. #1

Und das wissen ausgerechnet sie!?
Bei mir ist es beispielsweise genau umgekehrt. Seit ich NS arbeite, achte ich penibel auf Schlaf, Ernährung und sportl. Ausgleich

Beitrag melden Antworten / Zitieren
supergrobi123 23.08.2019, 12:39
6. Stimmt so nicht.

Zitat von bunterepublik
Die Grundlagen könnten fehlerhaft sein, denn Personen, die regelmäßig Nachtarbeit leisten, haben auch regelmäßig insgesamt einen ungesünderen Lebenswandel. Hier müssen die Vergleichsgruppen mit größter Sorgfalt ermittelt werden, was leider meist nicht geschieht.
Zum einen werden solche Statistiken in aller Regel sehr wohl differenziert betrachtet, man vergleicht also eine Raucher und einen nachtarbeitenden Raucher.
Und zum anderen sind natürlich auch Sekundäreffekte der Nachtarbeit relevant. Wenn man sich schlehcter ernährt, weil nachts nur McD auf hat, schlechter schläft, weil man keinen Rhythmus bekommt und Sonne und Lärm einen wecken, weniger Vitamin D produziert und Depressionen entwickelt, weil man zu wenig Sonnenlicht bekommt, dann sind das natürlich Folgen der Nachtarbeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mk1964 23.08.2019, 12:52
7. Das ist (wieder einmal) eine typische WHO-Pressemitteilung

die zu nichts zu gebrauchen ist. So wie die Einordnung von Kaffee, Glyphosat und vielen anderen Stoffen in dieser Liste.
Ohne Grenzwerte ist die einordnung in diese Liste sinn- und hirnlos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
be_winkler 23.08.2019, 12:56
8. Die Themen werden immer besser....

....am besten die ganze Welt übernimmt den Arbeitsethos deutscher Beamte. Davon wird man sicher nicht krank, schlimmstenfalls schläfrig und übergewichtig. Das Geld fällt ohnedies vom Himmel, warum also arbeiten - schon gar nicht in der Nacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleserin123 23.08.2019, 13:00
9. Nicht neu

Dass Schlaf-/Wachzeiten wider die Natur (unser System ist lichtgesteuert) nicht gesund ist und das Immunsystem schwächt (und damit Krebs fördert), ist keine schlagzeilenwürdige Neuigkeit. Ebenso ist längst bekannt, dass ein Wechsel von Schichten (wie bei den meisten Nachtarbeitern) solche Effekte hat. Übrigens auch der Wechsel zwischen Zeitzonen (häufiger Jetlag). Dafür braucht es wirklich auch keine Forschung. Wer gestresst ist, ist ungesünder. Und Leben fern des natürlichen Rhythmus ist eben stressig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3