Forum: Gesundheit
Westerwelle bei Günther Jauch: Der Tod, das Glück, die Chance

Vor einem Jahr erkrankte Guido Westerwelle plötzlich an Leukämie, eine Stammzellenspende konnte ihn retten. Mit Günther Jauch sprach er nun über Nahtod-Erfahrungen und "das größte Glück". Eine berührende Sendung - die dennoch eine Chance vertan hat.

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lorberost 09.11.2015, 05:54
1. Google hilft

Damit Deutschland nicht Sclußlicht wird in medizinischen Fragen:
Bei Google eingeben: Leukämie. "Seelische Ursache"

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MarkusW77 09.11.2015, 06:17
2.

Ich wünsche dem Westerwelle natürlich alles gute, aber warm werd ich mit dem nicht. Ständig dieses lehrerhafte. "Wir" wissen gar nicht wie schön Deutschland ist, oder ein Sonnenaufgang, ein Baum etc. Mir hätte besser gefallen, wenn er öfter gesagt hätte, "er" wusste das bisher nicht. Nur weil er bisher wenig Demut und emphatie empfinden konnte, gilt das nicht für alle. Trotzdem alles gute, und genieß das Privatleben oder eine Beschäftigung außerhalb der Politik!

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giovanniconte 09.11.2015, 06:33
3. Der Auftritt eines gebrochenen alten Mannes!

Geläutert, in jedem zweiten Satz ein "Danke", oder "Hilfe". Der Auftritt eines kranken Mannes, der Realität enteilt, durch die Erfahrung des realen Lebens in eine neue Form gegossen.

So arrogant und weltfremd er sich früher zeigte, um so gebrochener war er gestern Abend.

Er war mir dabei nicht näher als früher, jetzt jedoch ehrlicher, der realen Wirklichkeit verbunden.

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Zeze21 09.11.2015, 07:17
4. Widerspruch im Artikel

Frau Habich widerspricht sich in ihrem eigenen Artikel leider selbst. Auf der einen Seite fordert sie, dass in der Sendung auch über die Frage der Kosten und der leider nicht immer ganz rühmlichen Rolle der Pharmaindustrie gesprochen werden sollte um dann fast im selben Atemzug davon zu sprechen dass es den Gästen der Sendung gegenüber respektlos gewesen wäre über die Grenzen der Therapie zu sprechen, was in diesem Fall schwer bis unmöglich gewesen wäre. Ansonsten bleibt allen, nicht nur den in der Öffentlichkeit stehenden Patienten alles Gute und eine rasche Genesung zu wünschen. Nicht nur weiteren Patienten sondern auch deren Angehörigen und behandelndem Personal machen Erfolgsgeschichten wieder Mut und Hoffnung.

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transparenz_&_Anti-Korrup 09.11.2015, 07:23
5. Gut dass das Thema in den öffentlichen Fokus gerät.

Ähnlich wie bei der Organspende sollte auch die Knochenmarkspende häufiger angefragt werden.
Auch wünsche ich mir, dass Herr Westerwelle einen Teil der Einnahmen seines Buches an die DKMS spendet.
Gute Besserung an alle Betroffenen.

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Annabelle1811 09.11.2015, 07:31
6. Ich habe die Sendung auch gesehen

und mir war es peinlich, wieviel Redezeit H. Westerwelle eingeräumt wurde und wie viel der anderen erkrankten Dame. Auch wenn er sagte, bei dieser Krankheit sind alle gleich, so stimmt das nicht. Die Prominenz ist immer an vorderster Stelle und glaubt, ihr erginge es besonders schlecht und gerade sie müsse darüber reden. Ich denke dabei an den Schauspieler Lesch, der immer und überall über seine Krebserkrankung erzählen oder schreiben mußte. Ich hatte damals auch ne Krebserkrankung, einen Lungentumor, den ich wohl nur aus Ärger und Frust bekommen hatte, weil unsere Firma verkauft wurde, um mehr Gewinn zu machen. Und diese Ungerechtigkeit fraß an mir. Kein Appetit mehr, viel geraucht und negative, haßerfüllte Gedanken wegen der Mauscheleien, bei der schnell noch Zuträger finanziell hochgepusht wurden. Das war der Ungerechtigkeits oder Frustkrebs.
Michael Lesch aber nutzte seinen Krebs als Werbetrommel für sich aus. Und Frau Lierhaus machte es ebenso. Andere sind auch krank, aber das interessiert diese Leute bei ihrer Werbekampagne nicht!

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hannoh 09.11.2015, 07:32
7. Öffentliches Interesse?

Herr Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle ist wieder gesund. Ich freue mich ehrlich und von ganzem Herzen darüber für ihn. Damit ist mein (und auch das öffentliche Interesse an Informationen) gestillt.

Dass er jetzt quer durch die Medienlandschaft tingelt von Bild über Spiegel bis hin zu Günter Jauch finde ich Effekthascherei. Pro Jahr widerfährt 12000 Menschen das gleiche Schicksal wie Guido Westerwelle. Kein Mensch interessiert sich für sie. Glücklicherweise ist Leukämie gut heilbar, sofern man einen Knochenmarkspender hat. Weshalb die DKMS regelmäßig verzweifelte Aufrufe startet, Menschen sollen sicstartet Spender registrieren lassen. Und selbst wenn sich jemand registrieren ließ ist fraglich, ob er dann auch spenden wird. Das tut nämlich weh und kostet Zeit.

Diese Aspekte vermissediese allerdings in dieser Diskussion. Herr Westerwelle bewirbt lediglich sein Buch.

Er soll eine angemessene Entschädigung für den Aufwand, den es gekostet hat, dass Buch zu schreiben, erhalten. Ansonsten würde ich mir wünschen, dass die Medien Herrn Westerwelle genauso behandeln wie alle anderen glücklicherweise geheilten Leukämieerkrankten. Plus die Aufmerksamkeit, die ein ehemaliger Außenminister verdient.

Aber auch nicht mehr.

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Big_Jim 09.11.2015, 07:34
8. Westerwelle war kein großer Außenminister, aber

er hat Deutschland damals aus den Luftangriffen gegen die reguläre Armee Libyens herausgehalten! Damals musste er dafür viel Kritik einstecken aber die Zeit gab ihm recht denn nun regieren quasi Warloards das zerrissene Land!

Daher freue ich mich wirklich, dass es ihm besser geht und ich wünsche ihm eine völlige Genesung und noch ein langes Leben. Möge er es zum eigenen Wohle und dem Wohle unseres Landes nutzen können! Gute Besserung, Herr Westerwelle!

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Sonia 09.11.2015, 07:36
9. Unsere Endlichkeit

Wäre diese allen Menschen tgl. präsent, gãbe es wenuger Kriege, Leid u. noch größere Autos, die unsere Lebensgrundlagen mit zerstören. Die Gier nach mehr, die Hatz nach Materiellem Schnickschnack ...Westerwelles Auftritt u. der der jg. Mutter, stellvertretend für alle, die wissen, was leben heißt. Übertherapierung mit super teueren Medikamenten, diese "Gefahr" besteht für Kassenpatienten nicht. Hõchstens, wenn ein Medikament ausprobiert wird. Dass sich der Prof. in der Sendung bemühte rüberzubringen, dass Totkranke alle gleich behandelt werden, war löblich. Dass es so aber nicht ist, dürfte er wissen. Dieses Thema sollte einen eigenen Sendeplatz haben u. mutig recherchiert werden. Ärzte wrrden offen nicht bereit sein über die Schranken von Leitlinien u. Kassenleistungen zu berichten. Die 2-Klassenmedizin beginnt schon bei der Stellung von Generika für den Kassenpatienten u dem Original für den Privaten.

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