Forum: Gesundheit
Westerwelle bei Günther Jauch: Der Tod, das Glück, die Chance

Vor einem Jahr erkrankte Guido Westerwelle plötzlich an Leukämie, eine Stammzellenspende konnte ihn retten. Mit Günther Jauch sprach er nun über Nahtod-Erfahrungen und "das größte Glück". Eine berührende Sendung - die dennoch eine Chance vertan hat.

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io_gbg 09.11.2015, 13:11
100.

Zitat von Mastermason
Ihnen wünsche ich alles erdenklich Gute, hoffentlich besiegen Sie diese Mistkrankheit. Ich bin zwar selber nicht betroffen, habe aber meine halbe Familie an den Krebs verloren. Ein wenig kann ich mich also in Ihre Situation hinein versetzen. Aber wirklich nur ein wenig ;-)
Danke vielmals für die freundlichen Worte!

Es tut mir leid, was Ihre Familie und Sie da mitmachen mussten.

Mir geht es glücklicherweise derzeit gut. So wie es gestern in der Sendung auch ähnlich gesagt wurde, ist Heilung ein Wort, dass in meinem Wortschatz derzeit keinen großen Platz hat. Aber man kann in diesem Fall die Krankheit offenbar gut in den Griff kriegen. So hoffe ich und bin ganz guter Dinge, dass es so bleibt; nehme es aber auch so wie es kommt.

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meine-5-cent 09.11.2015, 13:25
101. Neid und Missgunst...

ich habe nie die politischen Ansichten des Herrn Westerwelle geteilt. Nur darum gehts hier nicht. Westerwelle ist gestern nicht als Politiker aufgetreten. Dort ist ein todkranker Mann, der hier von sehr vielen Foristen einfach nur plump angefeindet wird. Hier werden unverschämte Unterstellungen geäussert.
Bewerten Sie die Armut Ihrer Klienten schlimmer als das Todesurteil eines Krebspatienten? Nur weil er wohlhabend ist steht ihm kein Mitleid zu?
Eine solche Bewertung kann ich nicht teilen, sorry.

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irreal 09.11.2015, 13:43
102. Mitfühlen

Zitat von Izmir..Übül
Habe nachher mit einer meiner Klientinnen, die mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern in einer Einzimmerwohnung haust, einen Termin bei der Schuldnerberatung. Mit DER habe ich Empathie! Btw, die Verwendung der Begriffe "frech" und vor allem "unbotmäßig" für Kritiker eines Politikers ist ein Indiz für ein obrigkeitshöriges Denken aus vordemokratischer Zeit.
ist die Voraussetzung für Empathie, weil das ist ja Empathie.
Mit wem man mitfühlt und wie weit man mitfühlen kann, dass ist dann individuell verschieden und macht den Menschen aus.
Und am meisten kann man mit Menschen mitfühlen die man kennt.
Ganz schlechte Karten hat auch bei mir Herr Westerwelle der da mit seinem Satz "römische Dekadenz" auf alle Menschen niedergeschwafelt hat die da wirklich oft um ihre Existenz fürchten müssen.

Nee, mein Mitgefühl hat dieser Mensch auch nicht.

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amlflt3 09.11.2015, 14:10
103. Bewertung

Zitat von Nabob
sondern geben zu Bedenken, dass Empathie wohl momentan eher angebracht ist, für die halbtoten Männer, Frauen, Kinder, die an den Stränden der griechischen Inseln angeschwemmt werden
Geht es hier um eine Bewertung? Das ist ja wohl nicht Thema dieser Diskussion. Ich finde nicht, dass hier Schicksale verglichen werden sollen, welches ist mehr wert, oder so?

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behemoth1 09.11.2015, 14:30
104. Unakzeptabel

Zitat von viwaldi
Sie sollten akzeptieren können, dass jeder anders mit einer schweren Krankheit umgeht. Der eine verkriecht sich, der andere tritt ins Rampenlicht. Weder das eine noch das andere muss falsch sein, und daher ist es auch nicht per se zu kritisieren. Betroffenenberichte und Bücher gibt es tausendfach. Was für mich interessant an der Sendung war, ist der Fokus wie jemand der zuvor sehr bekannt war und politisch mächtig, mit so einer Erkrankung umgeht. Ich wollte keine medizinische Lehrsendung sehen, und auch nicht wie Lieschen Müller ihre Krankheit erlebt. Für einen extrovertierten Menschen wie Westerwelle war es sicher wichtig, "aktiv zu sein und den Tag zu nutzen, so dass man einen erfolgreichen Tag hatte" - genau das hat er getan, eben auf seine Weise. Man muss sich das nicht anschauen, aber hämisch kommentieren muss man es eben auch nicht.
Diese Art sich erneut im den Mittelpunkt zustellen finde ich nicht in Ordnung, aber dafür ist doch Herr Westerwelle mit seiner Dekadenz-Aussage schon bekannt.
Es ist einre reine Mitleidstour, womit man selbst nur Profit herausschlagen möchte und dazu dient auch sein neues Buch.
Ich bin selbst ein Betroffner und habe nicht nur viel durchgemacht, sondern ich muss alles erneut und noch mehr mitmachen und ich käme nie im Leben darauf, damit noch bei anderen um Mitleid zu betteln, ja jeder Mensch ist anders, einer erträgt das für sich und andere wollen daraus noch Profit ziehen, denn einige müssen mit allem was ihnen passiert stets im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen und das ist nur einfach widerlich.

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steffen.ganzmann 09.11.2015, 14:54
105. Da tut überhaupt nichts mehr weh!

Zitat von hannoh
[...] Und selbst wenn sich jemand registrieren ließ ist fraglich, ob er dann auch spenden wird. Das tut nämlich weh und kostet Zeit [...]
Ausser ein paar Nadelstichen und den Nebenwirkungen von G-CSF, die einer leichten Grippe gleichen.
Nicht viel für ein Menschenleben ...

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