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WHO-Bericht: 422 Millionen Menschen haben weltweit Diabetes
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Die Zahl der Diabetiker nimmt dramatisch zu: Rund 422 Millionen Menschen weltweit sind einem WHO-Bericht zufolge zuckerkrank. Schuld sind Übergewicht, Fettleibigkeit und zu wenig Bewegung.

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mol1969 06.04.2016, 15:28
10.

Bin selber gefährdet und vor 2 Jahren hatte ich bereits einen leicht erhöhten Langfrist-Wert, so daß bereits eine Tablette täglich erforderlich war.
Hab daraufhin meine Ernährung wirklich nur ein bißchen umgestellt - ich esse immer noch gerne Fleisch, trinke immer noch mein tägliches Bier, aber Süßkram, Chips & Co (die typische Fernsehmahlzeit) hab ich stark reduziert. Ich habe ohne groß was zu tun innerhalb von ein paar Monaten rund 15 KG abgenommen. Bin zwar immer noch nicht schlank (ca. 112 KG bei 1,90 Größe), aber alleine das hat ausgereicht, um meinen Zuckerwert zumindest für den Moment wieder in Ordnung zu bringen. Es lohnt sich.
Mehr Bewegung: Alleine schon nicht mehr jeden Meter mit dem Auto zu fahren, bringt einiges. Ich gehe morgens und abends jeweils 30 Minuten zu Fuß zum Bahnhof. Geht ohne weiteres und früher hatte man ja auch kein Auto.

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Spiegelleserin57 06.04.2016, 15:34
11. natürlich ist diese Erkrankung ein Milliardengeschäft..

Zitat von Dr.Watson
Auch dieser Bericht der WHO aka Pharma-Lobby ist mal wieder purer Schwachsinn und Panikmache, allein mit dem Ziel, die Einnahmen der Pharmaindustrie zu maximieren. Fast nirgendwo ist seitens der Pharmaindustire mehr abzuzocken, wie mit Diabetes - evtl. noch mit dem Cholesterin Geschwätz, zu dessen Umsatzbefeuerung allerdings erst einmal .....
für die Pharma und Gott sei Dank wird diese Erkrankung nicht mehr nach dem Blutzucker festgestellt sondern nach dem HbA1C-Wert der eine Aussage über längere Zeit macht. Ein Zucker kann auch durch Stress bedingt sei.
Beim Cholesterin ist es ähnlich. Erst der Quotient entscheidet und auch dann erst wenn echte Risiken vorliegen. Die Statine haben nämlich auch extreme Nebenwirkungen. Nicht ohne Grund sterben in Deutschland jedes Jahr sehr viele Menschen an den Folgen der Medikamente und nicht an ihrer Grunderkrankung.

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rompipalle 06.04.2016, 15:38
12. Diabetes Nr.2.....

zu haben ist der reinste Spaß. Nech?
Das nennt sich dann -seine Ruhe haben zu wollen! Fast 30% der Amputationen sind die extrem Folgen, im lebendem Bereich einer Diabetes.... und da redet hier jemand von Ruhe......
Abgesehen davon sind die Folgekosten einer Post OP extrem hoch, auch für den der eben keiner Diabetes hat -weil er den Hintern hoch bekommt und ein aktives Leben nach dem Job führt.
P.S. Da ich viel mit solchen Fällen in Job zu tun habe, komme ich leider nicht drum rum hier meinen Unmut mitzuteilen.
P.S.2. falls man es wagen würde alle Zucker Produkte aus einem Supermarkt zu nehmen, dann währe er fast leer. Aus diesem Grund bin ich für eine höhere Zucker Steuer beim Hersteller, und Endverbraucher. Denn, es ist absurd diese Produkte zu subventionieren.

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Ge-spiegelt 06.04.2016, 15:39
13. Falsche Ernährung auch nach der Diagnose

nämlich 'Schonkost': Vollkorn, wenig Fleisch, wenig Fett anstatt Kohlenhydrate weitgehend zu vermeiden. Ohne Kohlenhydrate belastet man die Bauchspeicheldrüse nicht und braucht kein Insulin, wozu auch.

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diebuerger 06.04.2016, 15:40
14. Zu einfach!

Ich bin weder übergewichtig, und schon gar nicht fettleibig. Über meine Ernährung kann man diskutieren, ich bin Veganer. Trotzdem bin ich seit meinem 48. Lebensjahr Diabetiker. In der Sprechstunde meines Facharztes sitzen keine Fettleibigen und der Altersdurchschnitt liegt unter 60 Jahren. Also alles nicht so einfach!

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Dr.Watson 06.04.2016, 15:43
15. Och Joh!

Zitat von limubei
Falsche Ernährung und Bewegungsmangel bei den allermeisten. Auf dem Foto sind etliche stark übergewichtige Individuen zu sehen. Bodenlose Dummheit gepaart mit voelliger Ignoranz! Das Fressen und das Leiden sind individuell. Da kann kein Arzt helfen. Ich kenne ein paar Aerzte. Die.....
Also auch ich kenne ein paar Vertreter/innen der hippokratischen Fraktion - alle sind Raucher, trinken und essen gerne viel, übergewichtig sind auch viele.

Übergewichtigkeit hat so rein gar nichts mit bodenloser Dummheit zu tun, eher ihre diesbezügliche Aussage, sondern mehr mit grundsätzlicher Disposition des Homo Sapiens, soviel Essen zu sich zu nehmen, wie irgend möglich, ganz besonders wenn dieses süss schmeckt. Erst seit wenigen Jahrzehnten ist derart viel Nahrung permanent verfügbar und wird entsprechend "angefressen".
So schnell kann sich die Disposition der Evolution einfach nicht an die Realität anpassen und insofern schaden auch die paar "Opfer", die sich in diesem Sinne totfressen, auch nicht.

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realorecht 06.04.2016, 15:47
16. nie wieder hungern

was soll das Gefasel von der gesunden Ernährung. Ich
möchte meine Lebensqualität nicht irgendeinem Müsli-produkt opfern. Ich habe den Typ 2, und kann damit sehr gut leben. Ersatzweise wird eben etwas mehr Insulin gespritzt. Also, alles kein Problem.

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krusenf 06.04.2016, 15:49
17. Kohlenhydrate und Zucker waren nie das Problem...

Kohlenhydrate habe wenig mit der Entstehung von Diabetes zu tun. Das kann man gut anhand des asiatischen Beispiels sehen. Vor 30 Jahren waren Diabetes und KHK sehr selten in der asiatischen Bevölkerung zu finden, obwohl diese durchschnittlich über 80% aller Kalorien aus Kohlenhydrate gewinnt. Erst mit der Einführung der westlichen, fleischreichen und fettigen Diät, ist die Häufigkeit der oben angesprochenen Krankheiten drastisch gestiegen. Was lernen wir daraus? Fleisch Fleisch vom Teller und vollwertige Getreideprodukte lieber rauf.
Aktuellere Studien weisen auch darauf hin, dass tierische Proteine zum größten teil für die Entstehung von Diabetes Typ 2 verantwortlich sind.

Wer das nicht glaubt, einfach mal googlen: "How not to die" von Dr. M. Greger. Dieser hat vor kurzen einige Vorträge bei Google gehalten, in denen er das ganze schön erklärt. (auf YouTube zu finden)

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diskantus 06.04.2016, 15:50
18. Zucker und Zuckerersatzstoffe

stehen ganz oben auf der Diabetes-Liste. (Bewegung steht erst an 2. Stelle.)
Schon Kinder werden mit Zuckerriegeln von Nestlé oder Danone geködert - und das darf auch noch im TV beworben werden.

Softdrinks, "Energy"drinks zu jeder Tages- und Nachtzeit.
"Frühstücks-Cerealien". "Noodles" als Schnellgericht unterwegs (mit dem Aspartam-Verwandten Natrium-Glutamat). Salzige Snacks.
Undsoweiter.
Falsche Ernährung steht ganz ganz oben bei Diabetes. Schon Babys werden durch Breie und Tees an Zucker gewöhnt (Karies inbegriffen), kleine Kinder mit Schoki ruhig gestellt.

Zuckerersatzstoffe sind keine Lösung, im Gegenteil - weil der Organismus auf sie genau so wie auf Zucker reagiert und damit völlig entgleist.
Keine Werbung für Zuckerprodukte, Softdrinks und Salzgebäcke! Extra Besteuerung auf diese Produkte!

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ihawk 06.04.2016, 15:51
19. Lebensmittel Industrie

Anstatt der üblichen "Schuldzuweisungenen" sollte die Lebensmittel Industrie reguliert werden, denn freiwillig wird dies die Industrie nicht machen.
Da werden aus Profitgier unzählige schädliche Stoffe in die Lebensmittel gepanscht und der Verbraucher soll sich mit den daraus entstehenden Problemen herumschlagen.
Die Regierung ist u.a. dafür da, das Volk zu schützen und nicht die immer dreister werdende Industrie.

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