Forum: Gesundheit
WHO-Bericht zum Alkoholkonsum: Deutsche greifen besonders oft zur Flasche
AFP

Gut sechs Liter reinen Alkohol trinken Menschen im Schnitt pro Jahr - weltweit gerechnet. In Deutschland liegt diese Zahl bei fast zwölf Litern, geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation hervor.

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der:thomas 12.05.2014, 20:25
40. ich bin mir ganz sicher:

Hören nun auch alle mit dem Saufen auf (nach dem Rauchen) - gibt es noch mehr Unsterbliche.
Na - ist och klar: 7% der Männer sterben dann nicht mehr!

Steht doch da!

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kirk,james-tiberius 12.05.2014, 23:40
41. Statistiken?

Man braucht keine Statistiken um herauszufinden ob der Alkoholkimsum in Deutschland höher ist, als in allen anderen Ländern. Man merkt es auch so. Da ein Bier bei einer Feier, hier ein Bier zum Feierabend, dort ein Bier um die Hemmung abzulegen damit man ja sonst nicht in der Lage ist zu kommunizieren. Ein Wein zum Mittag essen, ein Wein zum Abendessen. Wodka für 5,99 euro. Dort ein Betrunkener hier ein Betrunkener.

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mime-sis 13.05.2014, 00:14
42. Identität

Ich hatte leider unfreiwillig in München (ungünstig in der Nähe einer Tankstelle gelegene Wohnung) mit vielen Alkoholikern und alkoholisierten Schulkindern zu tun. Denen darf man doch den Alkohol nicht nehmen, da geht doch die Identität der Trinkenden sowie das "Gewerbe" der Zulieferanten somit ganz Deutschland, äh Bayern an Geldmangel zugrunde. Hier im Ausland wird auch viel getrunken, allerdings ist der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten, Alkoholische Getränke (auch Tabakwaren) sind in der Öfffentlichkeit und vorallem im Supermarkt (Werbung und strategische Position) weniger präsent als in Deutschland. Man sieht hier keinen Schnaps in bunten Fläschen nicht zusammen mit Kinderschokolade im Regal und Werbung für z.B befindet sich nicht in Augenhöhe der Kleinsten.

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Ratzbär 13.05.2014, 07:07
43. Definition

Zitat von Laurel Wreath
Was nichts zu sagen hat, denn das geht den meisten Alkoholikern so.
Nun ja, rein medizinisch betrachtet wäre ich glatt Alkoholiker - wie wahrscheinlich ein Großteil der deutschen Erwerbsbevölkerung. Allerdings ist ein Großteil (>60 %) nach psychologischer Betrachtung ein Fall für die Therapie. Es kommt immer darauf an, welchen Maßstab man definiert.

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Oloid 13.05.2014, 07:34
44. in der Summe ...

Hallo Kai, im Text steht "in der Summe". Ich musste aber auch zweimal lesen um zu verstehen das hier die Spirituosen mit Wein und Bier zusammen gemeint sind

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Hutzwuppen 13.05.2014, 12:14
45. Reiner Wein ..,

Knapp 10 Liter reiner Alkohol in 20 Litern Wein?! Das ist ja wohl Quatsch, oder?

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ABauersp0n 13.05.2014, 13:49
46.

Als Maß den Alkoholkonsum in den letzten zwölf Monaten heranzuziehen, ist nicht sehr informativ. In Deutschland trinken von den über 14-jährigen eigentlich nur die jüngeren Teenager und trockene Alkoholiker in einem Jahr überhaupt nichts. Das weiß jeder, auch ohne teure Studien. Ein hoher Prozentsatz an Nichttrinkern spiegelt hier vielmehr eine hohe Rate an trockenen Ex-Alkoholikern wider, statt Leuten mit grundsätzlich gesundem Lebensstil. Wenn einmal im Monat Alkohol getrunken wird, gibt es auch keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Weltweit sind es dagegen unterschiedliche Gründe, warum Menschen gar nichts trinken. Einige können es sich nicht leisten, einige Länder haben höhere Altersbeschränkungen für den Kauf von Alkohol oder einen höheren Anteil an Jugendlichen, oder die Religionen erlaubt keinen Alkohol. All das hat aber nichts mit einem gesünderen Lebensstil der Menschen zu tun.

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Tavlaret 13.05.2014, 14:24
47. Alles ist falsch was man macht ...

Hieß es nicht bis vor kurzem noch, ein halber Liter Wein am Tag für Männer (ein Viertelliter für Frauen) sei sogar gesundheitsfördernd?
Aber man sollte doch froh sein, wenn Leute trinken, rauchen, Drogen nehmen, fettleibig sind, denn diese sterben ja früher und wer sollte denn die ganzen Renten der Millionen 100 Jahre werdenden bezahlen? Die Babyboomer gehen erst in den nächsten 20 Jahren in Rente und die dann wenigen noch Steuer zahlenden, werden um jeden schon Gestorbenen froh sein

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t.sger 13.05.2014, 14:57
48.

Zitat von
Ja genau, Hauptsache man hat es wieder so hingedreht dass auch hier die Politiker Schuld sind :-) Nur keine Eigenverantwortung übernehmen ... Schuld daran dass man trinkt sind andere ...
Eigenverantwortung ist generell out. Oder verdammt unattraktiv, da man die (unbekannte) Masse zwischen seinen Ohren a k t i v nutzen muss.
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In meinem Elternhaus war Alkohol für besondere Anlässe reserviert. Beispielsweise wenn Gäste kamen, wurden Sherry und Wein kredenzt. Oder zu Silvester wurde die Schampus-Flasche geköpft.

Heutezutage wird zu so ziemlich jeder sich bietenden Gelegenheit Alkohol getrunken. Das Feierabend-Bier bzw. die Feierabendbierchen, ein kleiner Sekt im Büro, beim Grillen mit Bekannten macht man es schon gar nicht erst unter ein paar Kästen Bier. Und nicht zu vergessen, der (vermeintliche) Coolness-Faktor, wenn man im Büro oder Freunden erzählt, wie man die letzte Nacht von einer Bar in die nächste gewandelt (oder eher getorkelt) ist.
Bei mir handelt es sich gewiss nicht um einen Antialkoholiker, aber die Massen, die da versoffen werden, sind einfach zuviel. Kein Wunder, dass die Krankenkassen wahrscheinlich langsam Panik schieben, sie könnten in wenigen Jahren von alkoholisierten, behandlungsbedürftigen Lebern überrannt werden.

Etwas weniger trinken, aber dafür mit mehr Genuss und das dann auch ganz bewusst. Ist durchaus machbar.

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berufskonsument 13.05.2014, 17:14
49.

Ich finde es bemerkenswert, wie viele Kommentatoren sich offenbar gar nicht vorstellen können, dass jemand keinen Alkohol mag und darum auch 12 Monate lang (oder länger) keinen trinkt.

Offenbar leben wir tatsächlich in einem Land der Säufer.

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