Forum: Gesundheit
WHO-Bericht zur Weltbevölkerung: Länger leben, länger leiden
DPA

Die Lebenserwartung der Menschen weltweit steigt - und damit auch die Zahl derer, die betreut und medizinisch versorgt werden müssen. Die WHO warnt in einem Bericht vor unzureichender Pflege.

Seite 1 von 4
mtk10 30.09.2015, 20:02
1. Alle Menschen wollen

gesund möglichst Alt werden, nicht nur Großverdiener und die wachsende Anzahl Millionäre.
Um dies in Deutschland breitflächig zu ermöglichen bedeutet dies:
Eine Krankenkasse in die Alle! Bürger einzahlen.
Keine Beitragsbemessungsgrenze (20% für Geringverdiener=20% für Großverdiener)
Angemessene Solidarabgabe auf Vermögen größer als z.B 500000€.
So in etwa sähe gerechte Medizin aus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uetchen 30.09.2015, 21:17
2. Als Krankenschwester schon viele Jahre in der Altenpflege

tätig, kann ich die Fakten dieses Artikels nur bestätigen. Ich wüsste keinen einzigen über Neunzigjährigen, von dem ich behaupten könnte, dieses Alter hat noch wirklich viel Gutes. Besonders schlimm aber sind die dementiellen Erkrankungen. Vielen alten Menschen nehmen sie die Würde und die Erinnerungen. Da bringt meht Geld im Gesundheitswesen nur bedingt etwas. Wie oft höre ich im Berufsalltag Stoßseufzer hochbetagter Patienten, dass sie das Leben satt haben. Natürlich begegnen mir dabei die rüstigen und fitten alten Leute nicht, die wohnen ja noch zu Hause und nicht im Altenheim. Ich selber strebe jedenfalls danach, hundert zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
logabjörk 30.09.2015, 22:06
3. wenn die Beamten mal von den Fleischtöpfen lassen könnten

dann sollten sie endlich für ihre eigene Rente einzahlen.

Ein Witz, diese 2-Klassen-Gesellschaft im Jahre 2015.
Dem ärmsten Aufstocker mutet man es zu aber die, dies dicke haben, werden verschont!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerd.leineune 30.09.2015, 23:39
4.

Zitat von mtk10
gesund möglichst Alt werden, nicht nur Großverdiener und die wachsende Anzahl Millionäre. Um dies in Deutschland breitflächig zu ermöglichen bedeutet dies: Eine Krankenkasse in die Alle! Bürger einzahlen. Keine Beitragsbemessungsgrenze (20% für Geringverdiener=20% für Großverdiener) Angemessene Solidarabgabe auf Vermögen größer als z.B 500000€. So in etwa sähe gerechte Medizin aus!
Wäre ja schon viel geholfen, wenn sich das Prekariat nicht vorrangig im McDonalds ernähren würde und auch mal an der körperlichen und vor allem geistigen Fitness was täte...
Gesunder Körper und gesunder Geist sind zumindest in Deutschland KEINE Frage des Geldbeutels, sondern der Einstellung zum Leben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
merapi22 01.10.2015, 05:00
5. Ein JA zu Gen-Verbesserungen und Nano-Technologie!

Dank Gen-Verbesserungen wird bald jede Krankheit überwunden sein, wird es bald möglich sein, selbst die Alterung zu stoppen.
Wichtig wäre es, jetzt die Weichen zu stellen, dass davon gleich am Anfang alle profitieren. Dazu ist die Umstellung auf eine Grundversorgung die Grundvoraussetzung = kostenfreie Krankenversicherung in die alle über Verbrauchssteuern einzahlen.
Als Tipp: Wer unter Gelenkverschleiß leidet, der sollte in die Tropen abwandern, wo allein durch hohe Temperatur/Luftfeuchte das Blut verdünnt, die Gelenke natürlich geschmiert werden und die meisten dadurch Beschwerdefrei leben können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GinaBe 01.10.2015, 08:06
6. Menschenwürde für Bewohner und Pfleger bleibt auf der Strecke!

Zitat von uetchen
"Ich bin viele Jahre als Krankenschwester in der Altenpflege "tätig, kann ich die Fakten dieses Artikels nur bestätigen. Ich wüsste keinen einzigen über Neunzigjährigen, von dem ich behaupten könnte, dieses Alter hat noch wirklich viel Gutes. Besonders schlimm aber sind die dementiellen Erkrankungen. Vielen alten Menschen nehmen sie die Würde und die Erinnerungen. Da bringt meht Geld im Gesundheitswesen nur bedingt etwas. Wie oft höre ich im Berufsalltag Stoßseufzer hochbetagter Patienten, dass sie das Leben satt haben. Natürlich begegnen mir dabei die rüstigen und fitten alten Leute nicht, die wohnen ja noch zu Hause und nicht im Altenheim. Ich selber strebe jedenfalls danach, hundert zu werden.
Auch ich war viele Jahre als Altenpflegerin tätig und kann aus gesundheitlichen gründen leider diese Arbeit, ob in der Pflege, Betreuung oder Nachtwache, nicht mehr erfüllen.
Spürbare Unterschiede habe ich seit Mitte der 80er Jahre erlebt, was die Anzahl der Mitarbeiter erlebt. Heute ist die Arbeit eigentlich nicht mehr machbar, jedenfalls nicht, wenn die seelische Betreuung Bestandteil sein soll und über das "satt, sauber und still" hinausgeht. Mit so wenigen und häufig nicht ausgebildeten Pflegern kann nicht einmal die Grundpflege und die Hilfe beim Essen und Trinken gewährleistet werden. DAS ist der wirkliche Skandal und es bleibt nichts anderes übrig, als die Regierung dafür verantwortlich zu machen, die solche Zustände in vielen Heimen akzeptiert.

Sehr viele, liebe Erinnerungen sind aus diesen Jahren geblieben und ich sehne mich zurück nach einer Gesellschaft, in der GUTE Pflege und Betreuung selbstverständlich gewesen ist und nicht nur ein Ideal darstellt, welches NIE erlangt werden kann- wie heute.

Nicht nur brennen die jungen Mitarbeiter heutzutage rasch aus, wenn ihnen nach der Ausbildung, sofern diese stattfindet, klar wird, daß der Arbeitsalltag dem an einem Fließband gleicht. Die anfangs kraftvollen und zuversichtlichen Pflegerinnen werden krank und steigen nach wenigen Jahren aus dem Beruf wieder aus, zumal er schlecht bezahlt wird und schlechte Arbeitszeiten aufweist, wie 3 - Schichtensystem bzw. Teilzeitarbeit und Wochenend- sowie Feiertagsarbeit.
Die Liebe zum Menschen kann nicht ausgelebt werden.
Charakter, Bedürfnis und Wesen der Senioren spielen keine Rolle mehr. Wo bleibt da die Menschenwürde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 01.10.2015, 08:16
7. Auch....

....wenn Menschen nicht so alt werden, sind sie meist am Ende pflegebedürftig...daran ändert ein höheres Alter meist nur die Art der Pflegebedürftigkeit und die Dauer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nine1011 01.10.2015, 08:19
8. @mtk10

dass sich dieser naive Vorschlag einer einzigen Krankenkasse derart hartnäckig hält, ist kaum zu glauben.Worin sehen Sie denn den Vorteil in nur einer Krankenkasse? Eine Kasse, in der alle einzahlen, die keinen Wettbewerber hat, die alle Leistungen vorgibt oder auch alle Nicht-Leistungen - wo bitte ist denn da der Vorteil? Nur Im Wettbewerb liegt eine Verbesserung der Versorgung für Versicherte und eine Limitierung der Kosten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Killt 01.10.2015, 09:00
9. Würdiger Abgang

Wer würdig gelebt hat, geht auch würdig.
Wie Gunter Sachs, der nicht als Alzheimer-Kretin sterben wollte, sondern als Gunter Sachs.
Denen, die sich an ein Leben im Rollstuhl und auf der Bettpfanne klammern, sei gesagt: "Es kommt nichts mehr. Es wird nur schlimmer".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4