Forum: Gesundheit
WHO-Gesundheitsreport: So krank ist Europa
DPA

Im weltweiten Vergleich stehen die Europäer gut da: Sie leben relativ gesund. Doch von Land zu Land gibt es große Unterschiede. Der aktuelle WHO-Report offenbart, wo die Luftqualität mies ist, wo die Menschen besonders viel Alkohol trinken - und wo sie früh sterben.

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tw1974 13.03.2013, 16:22
90. absolut...

Zitat von Mümax
Komisch, ich kann den Link sogar aus Ihrem Zitat öffnen...aber ich kann Ihnen auch gern die Zahlen für Deutschland mitteilen: 2003 209.255 Krebstote 2004 209.328 Krebstote 2005 211.396 .......
Und? Das sind absolute Zahlen auf die Gesamtbevölkerung. Es ging um die Frage, wie sich die Zahlen in den jeweiligen Alterskohorten entwickelt haben. Dazu habe ich eine Quelle gepostet, die das ausführlich untersucht.

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tw1974 13.03.2013, 16:23
91. Blauer Graph

Zitat von Mümax
Und natürlich meine die blaue Linie, eine andere ist nicht da. Ab 1920 steigt sie steil an...wegen dem Ende des 1.WK. Da wäre sie ohne diesen Krieg auch schon vorher gewesen...
Es ging nicht darum, wo sie gewesen wäre, sondern wo sie tatsächlich war und 1920 war die Lebenserwartung nach Ihrer Statistik noch deutlich unter 60 Jahren. Das zeigt ihr Graph, auch wenn Sie den offenbar nicht lesen können.

Denselben Graph finden Sie hier nochmal (S. 35). Auf S. 33 können Sie dann auch nochmal in Zahlen sehen, dass die Lebenserwartung in Deutschland erst in den 1930ern auf über 60 Jahre angestiegen ist.

http://www.zdwa.de/zdwa/artikel/bros...ere_gesamt.pdf

Zitat von Mümax
Hm..und wie rechnet man dann die Radioaktivität heraus, der alle Menschen ausgesetzt sind? Kann man ja gar nicht ermitteln, wie alt die Menschen ohne Radioaktivität würden weil es keinen gibt, der ohne gelebt hat...
Nee, aber es gibt erhebliche Unterschiede in der Strahlendosis, der Menschen ausgesetzt sind. Daraus kann man das Strahlenrisiko extrapolieren, wobei es zugegeben noch umstritten ist, ob äußerst geringe Strahlenmengen schädlich sind. Die meisten Wissenschaftler nehmen an, dass die schädliche Wirkung linear mit der STrahlendosis steigt. Einige nehmen einen Schwellenwert an, bis zu dem keine schädliche Wirkung vorliegt. Der von Ihnen zitiert Chris Busby nimmt - entgegen der seriösen Wissenschaft - an, dass kleine Strahlenmengen gefährlicher sind als große.

Zitat von Mümax
Den Verbrennungsgasen von Holz, Kohle usw. war der Mensch früher immer nur kurzzeitig ausgesetzt.
Wirklich? Meinen Sie, unsere Vorfahren haben im Winter bei hohen Minusgraden immer nur eine Stunde am Tag das FEuer angemacht und sind dann wieder in Winterstarre gefallen. Unsinn.

Zitat von Mümax
Und Uran/ Platonium lag tief unter der Erde und war somit nahezu ungefährlich. Wenn man es mit Bomben oder AKW in die Atmosphäre bringt, wo es herunterregnet und vom Menschen aufgenommen wird ist das eine ganz andere Größenordnung.
Schon klar. Trotzdem war der Mensch früher einer Vielzahl von Giften ausgesetzt, durch verdorbene oder per se giftige Nahrung, verschmutztes Wasser, Feinstaub in der Luft, etc. Das war ein (zugegebenermaßen nicht der wesentliche) Grund für die niedrige Lebenserwartung in früheren Zeiten.

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tw1974 13.03.2013, 19:20
92. ...

Zitat von Mümax
Und natürlich meine die blaue Linie, ...
Denselben Graph finden Sie hier nochmal (S. 35). Auf S. 33 können Sie dann auch nochmal in Zahlen sehen, dass die Lebenserwartung in Deutschland erst in den 1930ern auf über 60 Jahre angestiegen ist.

http://www.zdwa.de/zdwa/artikel/bros...ere_gesamt.pdf

Zitat von Mümax
Hm..und wie rechnet man dann die Radioaktivität heraus, der alle Menschen ausgesetzt sind?
Es gibt erhebliche Unterschiede in der Strahlendosis, der Menschen ausgesetzt sind. Daraus kann man das Strahlenrisiko extrapolieren, wobei es zugegeben noch umstritten ist, ob äußerst geringe Strahlenmengen schädlich sind. Die meisten Wissenschaftler nehmen an, dass die schädliche Wirkung linear mit der STrahlendosis steigt. Einige nehmen einen Schwellenwert an, bis zu dem keine schädliche Wirkung vorliegt. Der von Ihnen zitiert Chris Busby nimmt an, dass kleine Strahlenmengen gefährlicher sind als große.
Zitat von Mümax
Den Verbrennungsgasen von Holz, Kohle usw. war der Mensch früher immer nur kurzzeitig ausgesetzt.
Es ging nicht um Gase, sondern um Feinstaub. Außerdem halte ich es für unwahrscheinlich, dass unsere Vorfahren im Winter immer nur kurz das FEuer angemacht haben und dann wieder in Winterstarre gefallen sind.
Zitat von Mümax
Und Uran/ Platonium lag tief unter der Erde und war somit nahezu ungefährlich.
Schon klar. Trotzdem war der Mensch früher einer Vielzahl von Giften ausgesetzt, durch verdorbene oder per se giftige Nahrung, verschmutztes Wasser, Feinstaub in der Luft, etc. Das war ein (zugegebenermaßen nicht der wesentliche) Grund für die niedrige Lebenserwartung in früheren Zeiten.
Zitat von Mümax
Also muß der Mensch Fähigkeiten besitzen, die dies ausgleichen.
Ja. Insbesondere intrazelluläre Reparaturmechanismen für "beschädigte" DNA.
Zitat von Mümax
Es ist durchaus möglich, das diese Strahlung für ihn folgenlos bleibt.
Möglich. Möglich ist vieles. Damit haben Sie aber nichts belegt
Zitat von Mümax
Aber jedes mehr an Strahlung ist schädlich.
Naja.

(1) Möglich wäre auch, dass die natürliche Strahlung dem Menschen zwar schadet, die Schäden aber einfach viel zu gering sind, um im evolutionären Prozess eine Rolle zu spielen.

(2) Selbst wenn es einen ungefährlichen "Schwellenwert" gäbe, ist die Frage, wo der liegt. Die natürliche STrahlung kann man wohl nicht als Anhaltspunkt nehmen, da die auf der Erde viel zu unterschiedlich ist. In großen Teilen Deutschlands liegt die Jahresdosisleistung bei unter 1 mSv, in einigen Teilen Irans dagegen bei 200 mSv, also um mehr als 200mal höher.

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nosports28 14.03.2013, 07:14
93.

Und wieder der quasireligiöse Blick der WHO-Sittenwächter auf ihr Heiligtum. Eigentlich werden wieder nur nach Alibis gesucht, um Selbstgeißelung und Askese aufzuzwingen. Dabei gibt es eigentlich nur eine Krankheit: Die Veranlagung zur Anfälligkeit. Und wer die aufweist, ist nicht gemacht, um gesund zu leben, sondern zum Kranksein. Aber statt diesen Leuten das klarzumachen, soll auch jenen eine ideologiekonforme Lebensweise aufgedrängt werden, die sie gar nicht brauchen. Und sowas macht sogar mich krank!

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Mümax 14.03.2013, 10:34
94.

Zitat von tw1974
Und? Das sind absolute Zahlen auf die Gesamtbevölkerung. Es ging um die Frage, wie sich die Zahlen in den jeweiligen Alterskohorten entwickelt haben. Dazu habe ich eine Quelle gepostet, die das ausführlich untersucht.
Sie meinen also, bei allen einzelnen Krebsarten gibt es einen Rückgang, während die Gesamtzahl weiterhin ansteigt? Das ist entweder Hokuspokus oder Sie haben wissentlich die Krebsarten verschwiegen, wo es im Gegenzug eine starke Zunahme der Sterblichkeit gibt. Letzlich hat die Gesamtheit der Kranken nur etwas davon, wenn auch die Gesamtzahl Todesfälle rückläufig ist.

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tw1974 14.03.2013, 11:49
95. Nein

Zitat von Mümax
Sie meinen also, bei allen einzelnen Krebsarten gibt es einen Rückgang, während die Gesamtzahl weiterhin ansteigt? Das ist entweder Hokuspokus oder Sie haben wissentlich die Krebsarten verschwiegen, wo es im Gegenzug eine starke Zunahme der Sterblichkeit gibt.
Nein. Sie haben weder meine Beiträge noch meinen Link gelesen. Das die Krebsfäll in absoluten Zahlen zunehmen, ist vollkommen unbestritten. Der Grund dafür ist aber in erster Linie die demographische Entwicklung. Da ein hohes Lebensalter für die meisten Krebsarten der größte Risikofaktor ist, steigt zwangsläufig in einer älter werdenden Gesellschaft die absolute Zahl der Krebsfälle.

Ein Vergleich der Alterskohorten (z.B. Krebsfälle der 30 - 40jährigen) zeigt aber, dass innerhalb der Alterskohorten (also: innerhalb einer vergleichbaren Risikogruppe im Hinblick auf Alter als Krebsrisiko) die Krebsfälle für die meisten Krebsarten stabil oder rückläufig sind.

Das hatte ich auch schon mehrfach erläutert:


Zitat von tw1974
Und? Das sind absolute Zahlen auf die Gesamtbevölkerung. Es ging um die Frage, wie sich die Zahlen in den jeweiligen Alterskohorten entwickelt haben. Dazu habe ich eine Quelle gepostet, die das ausführlich untersucht.
Zitat von tw1974
Eine Statistik zu Krebs in den verschiedenen Alterskohorten gibt es aber hier: Sie können erkennen, dass es bei den meisten Krebsarten in den letzten Jahren - bezogen auf die jeweilige Alterskohorte - stabile Werte oder einen Rückgang gab.
Zitat von tw1974
Der Hauptrisikofaktor für die meisten Krebsarten ist ein hohes Lebensalter. Das können Sie u.a. hier nachlesen (mit weiterführenden, sehr genauen Statistiken):

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stev_bach 14.03.2013, 13:23
96. @bewarzer-fan

Alkohol(Ethanol) ist an sich toxisch. Ein Zellgift und exogenes Nervengift. Sogesehen ist jede Einnahme von Ethanol eine Belastung für den Organismus.
Das Abbau Produkt von Ethanol, das Acetaldehyd steht außerdem in Verbindung mit Alzheimer und ist wahrscheinlich krebserregend.

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der_joerg 14.03.2013, 13:53
97. Ps

[QUOTE=Mümax;12236723]Lt. dieser Statisitk hier lag sie 1920 (vor 93 Jahren) schon über 60 Jahre:
ZDWA - Obergrenze der Lebenserwartung nicht in Sicht

Ich finde es dramatisch, wenn die vom Rostocker Zentrum für demographischen Wandel die eigenen Statistiken nicht auswerten können. Selbst im Text sprechen sie von 45Jahren um 1840. Totale Grütze.
Und die wollen Zukunftsstudien machen und uns auf den demografischen Wandel vorbereiten? Was soll denn dabei rauskommen?

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