Forum: Gesundheit
WHO-Gesundheitsreport: So krank ist Europa
DPA

Im weltweiten Vergleich stehen die Europäer gut da: Sie leben relativ gesund. Doch von Land zu Land gibt es große Unterschiede. Der aktuelle WHO-Report offenbart, wo die Luftqualität mies ist, wo die Menschen besonders viel Alkohol trinken - und wo sie früh sterben.

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burningman 13.03.2013, 08:10
20. äpfel und birnen

Kein wunder,dass die unterschiede so gross sind. Wer kam denn bei der WHO auf die glorreiche idee kasachstan und andere zentralasiatische länder als europäisch zu definieren? Sind die nach dem grand prix gesangswettbewerb gegangen?ist israel auch plötzlich europa?auch bei der türkei und südkaukassshischenländern kann man streiten

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io_gbg 13.03.2013, 08:29
21.

Wieso die zentralasiatische (=zentral, in Asien, nördlich von Afghanistan) Hochgebirgsrrepublik Tadschikistan in den Europa-Report gehört, hätte SPON mal eruieren können.
Auch die Türkei gehört kulturell zu Asien, auch wenn ein sehr kleiner Landesteil in Europa liegt.
Armenien? Ist wohl ein Zweifelsfall...

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DerNerd 13.03.2013, 08:40
22.

Zitat von sysop
Nikotin: ... konsumieren in Norwegen nur etwas mehr als 20 Prozent aller Männer und Frauen regelmäßig Nikotin.
Und wieder mal wie so oft wird hier rauchen und Nikotinkonsum wild durcheinander gemischt. Nikotin an sich (ohne Kohlenmonoxid durch das rauchen) erhält ledeglich eine bestehende Nikotin-Sucht und ist NICHT ursächlich für Herz/Kreislauferkrankungen und absolut nicht krebsauslösend und Erbgut verändernd. Nachzulesen bsp. in wiki, rursus.de oder vielen anderen Stellen und wissenschaftlichen Arbeiten. Das Nikotin alleine (ohne die andere Stoffe wie MAO-Hemmer oder Stoffe für das sog. Freebasing) süchtig macht ist ebenfalls nicht haltbar - das gibt sogar die Pharmaindustrie zu, man lese Beipackzettel von Entwöhnungsprodukten welche Nikotin enthalten oder informiere sich auf der Homepage der drei großen Hersteller dieser Produkte.

In den viel gelobten nordischen Staaten rauchen die Leute wenig, das heisst nicht, das sie kein Nikotin konsumieren. Dort wird SNUS gerne genommen. Weil das ein rauchloses Produkt aber trotz allem ein Tabakprodukt ist gibt es hier Unterschiede bei Herz/Kreislauferkrankungen und Lungenkrebs. Dafür ist Mund/Rachen/Zungenkrebs häufiger.

Es ist dumm zu behaupten, Tabak wäre harmlos, das ist nicht so. Geraucht ist Tabak ein Mix hochgefährlicher Gifte. Nur, das NIKOTIN ist so ziemlich das unproblematischte Gift dabei und verglichen mit den anderen Giften/Risiken bei Tabak geradezu harmlos.

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diskantus 13.03.2013, 08:40
23. WHO - zu dicht dran an der Pharmaindustrie

- siehe die völlig an den Fakten vorbei geredete "Pandemie" von 2009.

Daher muss man Beiträge der WHO mit sehr viel Vorsicht betrachten. Wenn da etwa steht: "Wir arbeiten daran, Indikatoren für das Wohlbefinden zu entwickeln": dann ist das ein Indiz, dass es hier um Health Food und Anti-Age geht, also chemisch veränderte Nahrung und Nahrungsergänzungen. Viele Konzerne forschen daran, geben Milliarden dafür aus, um die Menschen an diesen Karren zu spannen. Und die WHO macht mit, ein lukratives Geschäft.

Dass es gerade Impfungen und Medikamente sind, die Menschen resistent gegen Infektionen machen: das hört die westliche Medizin nicht gerne. Dass immer mehr Menschen andere Wege suchen, um gesund zu sein, auch nicht. Was liegt näher, als sie am Begriff "Wohlbefinden" zu packen. Das klingt moderat, nicht so sehr nach Gesundheit = Abwesenheit von Krankheit, nach Arzt, Medikamenten ...
Aber es ist gefährlich. Denn es ist nicht die Wahrheit.
Die Wahrheit ist, dass, rein aus Profit, der Weg der Konzerne dahin geht, alle Menschen gleichermaßen zu erfassen: als chronisch Kranke mit Medikamenten und/oder als Wohlbefindende mit Nahrungsergänzungen und chemischer "Health" food.

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Sebastian Burger 13.03.2013, 08:45
24. Wo tauchen nicht-somatische Krankheiten auf?

Üblicherweise werden seitens der WHO auch Zahlen akut oder ehemals an z.B. Depressionen Erkrankter angegeben. In einer Grafik (http://www.spiegel.de/fotostrecke/gesundheitsstudie-deutschland-degs-so-gesund-leben-die-deutschen-fotostrecke-83633-4.html) referiert der Spiegel sogar eine Zahl an akut Depressiven, die mit 8,1 fast doppelt so hoch ist, wie die mir bekannte Zahl von 4,7% der WHO. In Sachen Sterblichkeit: 2010 starben in Deutschland mit 10.000 Suiziden sind fast doppelt so viele Menschen aus dem Leben getreten, als durch Drogen, Aids und Unfälle zusammen (5435: http://www.frnd.de/zahlen-fakten).
Es wäre sehr interessant gewesen, in welchen Ländern der EU mehr Menschen freiwillig aus dem Leben treten. Besonders vor und nach den Euro-/ Finanzkrisendebatten der letzten Jahre.

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Anindo 13.03.2013, 08:46
25. Nikotin ist nicht krebserregend

Es sind die Tausend anderen Stoffe, die es spätestens durch die Verbrennung werden. Der Zug an einer e-Zigarette ist z. B. >1000 mal weniger schädlich als an einer Zigaretten. Nikotin kann man anders zu sich nehmen und hat auch positive Aspekte, da es das Hirn auf Trapp bringt und z. B. Alterssenilität und Alzheimer entgegen wirkt. In der Alzheimer-Forschung ist Nikotin der Wunderstoff, den es gilt die "bösen" Eigenschaften zu entziehen. Es wird, ähnlich wie beim Hanf, wohl kaum möglich sein ohne schlimmere Nebenwirkungen. Im Gegensatz zu Deutschland darf man sich in vielen Bundesländern der USA deshalb Medical Marihuana verschreiben lassen.

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karlsiegfried 13.03.2013, 08:52
26. Was bringt dieser Report? Nichts ...

... er ist lediglich eine Bestandsaufnahme mit Fragezeichen. Menschen sterben. Das ist keine Neuigkeit. An Altersschwäche, an Krankheiten, an Alkohol, an Nikotin, an Unfällen und so weiter. Das ist auch keine Neuigkeit. Soll jetzt etwa noch staatlich geregelt werden wie alt Menschen werden müssen? 80, 90 oder 100 Jahre alt? Gibt es für Pflegefälle demnächst noch Glückspillen auf Rezept, damit diese ihr elendes Dasein als höchstes Gut betrachten? So als Beigabe zu überflüssigen lebensverlängernden Massnahmen? Von der Intelligenz des Menschen zu seiner absoluten Dummheit liegen wirklich nur Millimeter.

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Christ 32 13.03.2013, 08:55
27. .

Zitat von Mümax
Der Satz ist ein Widerspruch in sich! Die "steigende Lebenserwartung" kann bei unter 65jährigen gar keine Rolle spielen, denn die Menschen wurden vor 100 Jahren im Schnitt schon 65 Jahre alt...
sie lesen nicht richtig, Krebs ist mittlerweile die Todesursache Nummer 1 bei den unter 65 Jährigen.

d.h. nur das Todesfälle durch Herz- Kreislauferkrankungen und andere Risikokrankheiten abnehmen. Nirgendwo steht das die Krebserkrankungen zugenommen haben.

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fixiundpaxi 13.03.2013, 08:55
28. WHO need this?

Ist ja ein umwerfendes Ergebnis ...

* je dämlicher ich bin, desto ungesünder lebe ich
* je weiter ich nach Osten komme, desto schlechter sind die Lebensbedingungen

...wer hätte das auch nur ansatzweise vermutet???

Die wichtigste Kranken-Statistik fehlt aber: wie glücklich sind/fühlen sich die Menschen?
In D gestalten sich derzeit die "gewonnenen Senioren-Jahre" meist mit spärlicher Rente, in gesellschaftlicher Ausgrenzung, einsam vor den öffentlich-rechtlichen Volksmusikanten in der bösartig meckernden Gehhilfen-Demenz versinkend.

Nicht "Wie alt werde ich wo?", sondern "wie werde ich wo alt?" wäre die sinnvollere Fragestellung!

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KilgoreTrout 13.03.2013, 09:00
29. Chemisch

Zitat von Spiegelleserin57
wieviel Chemie allein schon in den Lebensmitteln enthalten ist kann ich das Argument der Krebsursache (die älter werdende Bevölkerung) nicht akzeptieren. Da viele Dinge wie z.B. Textilien und Farben gar nicht auf Toxizität kontrolliert werden ist doch die Grundlage zur Entstehung von Krebs schon gegeben. Die pauschale Behauptung der Krebsentstehung auf Grund des Alters sollte schon genauer analysiert werden. Nur das wird man schon nicht tun um der Wirtschaft nicht Problem zu bescheren oder auf den Punkt gebracht wird diese das zu verhindern wissen.
Ein paar Fakten, mit denen Sie sich vielleicht beschäftigen sollten:

1. Alles ist Chemie. Sie selbst bestehen größtenteils aus Chemie. Ohne Chemie wären Sie mausetot, ebenso wie jedes Lebewesen auf diesem Planeten. Bitte benutzen Sie "Chemie" nicht gleichbedeutend mit "Das Böse". Gegen solche Aussagen muss sich "die Wirtschaft" nicht verteidigen, weil sie einfach nicht ernst zu nehmen sind. Wenn Sie etwas erreichen wollen, müssen Sie schon genauer sein.

2. Dass Krebs aufgrund des Alters entsteht ist keine pauschale Behauptung. Nein, man weiß noch nicht alles, aber man kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass eine Wechselwirkung zwischen Alter und Krebs besteht.

Sie haben ansonsten damit Recht, dass die bei der Textilproduktion eingesetzten Stoffe und Färbemittel nicht genau genug dokumentiert werden. Aber es hilft der Debatte nicht, mit ungenauen Aussagen wie "Die böse Chemie" anzufangen.

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