Forum: Gesundheit
WHO-Studie: Warum Männer kürzer leben
DPA

Die Weltgesundheitsorganisation wollte wissen, warum Frauen überall auf der Welt älter werden als Männer. Aus ihrer globalen Studie lassen sich diese sechs Erkenntnisse ableiten.

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chris4you 05.04.2019, 10:40
90. @peaceonearth

Ein fataler Fehlschluß dem sie hier unterliegen, sie zahlen schon seit geraumer Zeit für andere mit. Das tun sie bereits sehr intensiv, auch bezogen auf das andere Geschlecht. Es nennt sich "Unisex"-Tarife (2012): (Wikipedia) "Es erfolgt ökonomisch eine Quersubventionierung des einen Geschlechtes an das andere. Empfänger ist jeweils das Geschlecht mit dem höheren Risiko, also beispielsweise bei Lebensversicherungen die Männer und bei Rentenversicherungen die Frauen....". Vorher waren Versicherungen "risikobezogen", d.h. da Frauen deutlich "teurer" in z. B. der Altersvorsorge, Krankenversicherungen etc. waren, war der Beitrag für sie generell höher als für Männer. Jetzt zahlen beide das Gleiche, allerdings gehen >60% der Ausgaben (das, was eben mehr kostete) weiterhin an die Damen... Bei manchen Versicherungen war das umgekehrt, in Summe aber eine Schlechterstellung der Herren. So wird, zumindest für den Beitrag, keiner mehr nach dem Geschlecht diskriminiert, die "Diskriminierung" liegt halt jetzt versteckt woanders ;o)

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Esib 05.04.2019, 10:40
91. Sie antworten zwar nicht auf meinen Post, aber ich antworte trotzdem

Zitat von evilynnigirlie
In die Forschung von "Männerkrankheiten" geht einiges mehr an Kohle als für "Frauenkrankheiten".
Für dieses Zitat hätte ich gerne eine Quelle.

Zitat von
Noch dazu wird Medizin meist an MÄNNERN getestet, Frauen reagieren anders auf Medizin.
Beide Aussagen sind richtig. Leider verschweigen Sie die Ursachen: Frauen sind mehrheitlich sehr viel weniger bereit, an solchen Tests teilzunehmen. Das machen mehr Männer - weil sie zum Geldverdienen für ihre Familie von der Gesellschaft und vielen Frauen verdammt sind. In den USA gibt es ein Gesetz, dass die Tests zur Hälfte auch an Frauen durchgeführt werden müssen. Es kann nachweislich aus oben genannten Gründen nicht erfüllt werden.

Zitat von
Zudem werden Frauen beim Arzt oft nicht ernst genommen.
Das ist in dieser Pauschalität falsch. Es ist eine Frage der Krankheit, ob verstärkt Frauen oder Männer ernst genommen werden. Es gibt durchaus auch zahlreiche Krankheiten, bei denen es anders herum ist.
Unabhängig davon sind Männer bekannt dafür, erst zum Arzt zu gehen, wenn sie deutliche Probleme haben und wenn der Arzt etwas findet, nimmt er die betreffende Person natürlich ernster als jemanden, der schon 20 Mal mit irgendwelchen Wehwechen da war, die sich mehrheitlich in Luft aufgelöst haben.

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BabelHuber 05.04.2019, 10:44
92. Sehr lustig das Ganze hier

Ich habe vor ein paar jahren mal ein Interview mit einem Verhaltensforscher gelesen, ich glaube sogar im Spiegel.

Der sagte so sinngemäß, dass Männer eben "Einwegmenschen" seien:

In der Steinzeit mussten Männer einerseits Jagen, während die Frauen meist gesammelt und sich um die Kinder gekümmert haben.

Daher war es für einen Steinzeitstamm nicht schlimm, wenn ein Mann starb - vorausgesetzt es waren immer noch genügend Männer da.

Wenn aber eine Frau starb, hat das die Überlebenschancen für ihren Nachwuchs stark verringert, d.h. das hatte viel schlimmere Auswirkungen.

Daher sind Männer im Durchschnitt risikofreudiger als Frauen und vom Körper her robuster konstruiert.
Es ist halt einfach nicht wirklich schlimm, wenn unsereiner über die Wupper geht :-)

Das sollte man vielleicht einfach anerkennen und akzeptieren, ich gehe jetzt eine Rauchen und esse dann Mittags schön ein Steak. Wer früher stirbt ist länger tot...

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Sibylle1969 05.04.2019, 10:49
93.

Auf 107 neugeborene Jungen kommen 100 Mädchen. Ich meine mich zu erinnern, in Deutschland beträgt dieses Verhältnis 103:100. Ich habe kürzlich eine Dokumentation im Fernsehen gesehen, wo es um die Präferenz von Söhnen hauptsächlich in Indien und China ging. Dort werden illegalerweise so viele weibliche Föten abgetrieben oder neugeborene Mädchen getötet, dass es mittlerweile einen gigantischen Männerüberschuss von rund 70 Millionen gibt. Das ist leider überhaupt nicht gut für Mädchen und Frauen, denn es fördert Entführungen, Menschenhandel und Prostitution. Die etlichen Millionen Männer, die niemals eine Partnerin finden werden, sorgen zudem für vielfältige gesellschaftliche Probleme.

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taglöhner 05.04.2019, 10:49
94. Signifikant mehr Frauen in der Kirche

Zitat von h.kuebler
Och Gott, wie traurig. Benachteiligte Männer, ich bin voller Mitgefühl. Die Gene sind es also, dass Männer mehr rauchen, mehr saufen, mehr grillen, mehr rasen, mehr Risiken eingehen? Dafür gehen sie dann weniger zum Arzt und - falls sie alt und alleinlebend sind - verwahrlosen und vereinsamen sie eher. Kann man nix dagegen machen, sind ja die Gene.
Und Ihr Favorit?

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LaínEntralgo 05.04.2019, 10:52
95. kürzer leben, dafür mit Genuß

An alle der "Ich lebe kürzer, dafür mit Genuß"-Fraktion: Wenn Ihr trinkt, raucht, nicht auf die Ernährung und Fitneß achtet und nicht zur Vorsorge geht, fallt Ihr doch nicht mit 60 plötzlich tot um. Das passiert in den seltensten Fällen. Ihr krepiert ganz langsam an irgendetwas Vermeidbarem während Eure Altersgenossinnen Haus und Garten genießen, Weltreisen planen und den zweiten Frühling erleben.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich meinen 65jährigen Vater zu Grabe getragen. Über sieben Jahre elendig verreckt an Metastasen in Lunge und Leber - die durch seinen Lebenstil geschwächten Organe. Primärkrebs war ein Enddarmkarzinom, verhinderbar mit regelmäßigen Darmspiegelungen. Die kosten NICHTS, unter Vollnarkose merkt man auch NICHTS!

Mein Großvater hatte ebenfalls Darmkrebs, sogar zwei mal. Beide Male wurde dieser in einem frühen Stadium während einer Vorsorge-Darmspiegelung entdeckt. Der Krebs konnte beide Male operativ entfernt werden, eine Chemo war nicht nötig. Das letzte Mal ist 15 Jahre her. Aus seinem Glück lernend, nimmt mein Großvater jede Vorsorge mit, die die Krankenkasse zahlt. Er ist 90 Jahre alt, im Technologietransfersektor voll berufstätig, liebt sein Leben und seine Urenkel - meine Zwillinge, die mein Vater um zwei Monate verpaßt hat.

Das ist ein persönliches Beispiel, das keine wissenschaftlich belegbare Statistik darstellt. Jedoch erlebe ich in meinem Umfeld immer wieder, wie Männer viel zu früh an irgendwelchen Zeug sterben oder erkranken, das heute echt nicht mehr nötig sein müßte. Und ja, ich weiß, Kettenraucher Helmut Schmidt ist auch sehr alt geworden. Aber es überleben auch Menschen Flugzeugabstürze, dennoch sollte man sich einem solchen nicht aussetzen.

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mark.muc 05.04.2019, 11:05
96. Ekelerregend

Der Artikel von Frau Berres ist ekelerregend. Hierzu trägt insbesondere die Unterüberschrift sowie das Bild eines Alkohol- trinkenden Mannes in einer offenbar kostspieligen Bar bei. Erhöhter Alkoholkonsum ist einer der vielen Faktoren welcher zu erhöhten Sterblichkeit von Männern führt. Er ist aber nur ein Faktor und bei weitem nicht der wichtigste. Das ergibt sich ja sogar aus diesem sachlich mageren Artikel. Zudem ist erhöhter Alkoholkonsum meist ein Zeichen für soziale Benachteiligung und hohe psychische Belastung, ähnlich auch wie Tablettenmissbrauch, den man häufiger bei Frauen beobachtet. Der sachlich völlig unmotivierte Einschub „Abgesehen davon erleben jedoch auch Frauen weltweit extrem viel Gewalt: 2013 berichteten 35 Prozent der Frauen, im Alter von 15 bis 49 körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren zu haben.“ macht überdeutlich, worum es Frau Berres hier geht. „Abgesehen davon…“ verweist auf einen imaginären Gesprächspartner mit dem Frau Berres im Wettstreit liegt, wer mehr öffentliche Aufmerksamkeit verdient: Frauen oder Männer. Frau Berres: Wir alle verdienen Aufmerksamkeit und Mitgefühl, sowohl Frauen als auch Männer. Zudem macht dieser entlarvende Texteinschub auch nur dann Sinn, wenn den 35% den entsprechenden %-Satz bei den Männern entgegen hält. Alkohol trinkende Männer sind manchmal gut gekleidete Männer in Luxusbars, häufiger sitzen sie aber in schäbigen Wohnungen, oder sitzen schlichtweg auf der Straße und versuchen ihren Kummer zu vergessen. Ein anderes Bild gerade vor dem Hintergrund einer weltweiten Datenerhebung wäre angemessener gewesen. Zu guter Letzt noch etwas Banales: Männer vertragen erheblich mehr Alkohol als Frauen, so daß das „viermal so viel“ etwas von seinem Schrecken verlieren würde.

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Kampfgeist 05.04.2019, 11:27
97. Einfacher

Männer arbeiten härter und mehr.
Das beinhaltet eine andere Art von Verschleiß. Aber natürlich kein Wort davon im Artikel, weil das den Genderpaygap rechtfertigt.
Aufgrund der Rollenverteilung fühlt sich der Mann für die Versorgung der Familie und die Gewährung von Freizeit für die Hausfrau und Mutter verantwortlich. Er geht in Jobs, die gut bezahlt werden, weil die hart sind (die Vielen: Bau, Straßenbau, Metall, Kfz, Schiffbau, Bergbau, Handwerk) oder schwer sind (Die Wenigen: MINT). Sie kloppen Überstunden für das Haus und ächzen im Zweitjob für den Urlaub. Krankfeiern wird nicht verziehen,
Klar ist auch, dass das im Wandel ist. Klassische Frauenberufe werden auch immer mehr für gewisse Männer attraktiv. Aus falschen schlechten Gewissen hat man z.B. Grundschullehrer, Sozialpädagogen und Erzieher gehaltsmäßig upgegradet, dass die simple Ausbildung und der Ertrag attraktiv wird. Da verdient man üppig und macht sich nicht tot. Man kann auch oft zum Arzt.
Ein Freund von mir hatte keine Lust mehr auf Landschaftsgärtner und hat innerhalb sechs Monate per Umschulung seinen Erzieher gemacht. Jetzt ist er so gut wie unkündbar, bekommt ein Hochschulgehalt und ist sechs Wochen im Jahr krankgeschrieben ("Machen die anderen ja auch.")
Schon klar, dass der mich überlebt.

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g2000 05.04.2019, 11:39
98. Dass Männer die Schwerstarbeit

in allen Ländern leisten, spielt keine Rolle?
Marc Luy ermittelt für Deutschland die Lebenserwartung nach Berufen und veröffentlicht beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.
Männer in Bauberufen haben im Alter von 40 eine Lebenserwartung von insgesamt 66 bis 73 Jahre. Männer und Frauen in Gesundheitsverufen und Landwirtschaft haben gleichermaßen eine Lebenserwartung von etwa 80 Jahren.
Die WHO meint also, dass Schwerstarbeit keine Auswirkung auf die Lebenserwartung hat.
Frauen bevorzugen gemäß der Broschüre zur Arbeitsqualität leichte und ungefähliche Arbeit. 66% der Arbeitsplätze mit leichter Büroarbeit sind von Frauen besetzt.
Kein Wunder, dass sie länger leben.

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Freier.Buerger 05.04.2019, 11:47
99.

Zitat von werweis
Die geilste Zeit steht uns Männern noch bevor!!! Anfangs werden deutlich mehr Jungs geboren. D.h. viele Jungs werben bzw. buhlen um Mädels. Im Alter dreht sich das! Dann gibt es mehr Mädels und weniger Jungs am Markt! Es lohnt sich also durchzuhalten und alt zu werden, weil wir dann im Altenheim der Hahn im Korb sind! Ist das nicht motivierend!?! Mit dieser Erkenntnis wünsche ich allen Männern einen super Tag!
Wieso motiviert mich das Kopfkino vom Hahn-im-Korb-im-Altenheim jetzt nicht zum Laufen?

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