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WHO-Studie: Warum Männer kürzer leben
DPA

Die Weltgesundheitsorganisation wollte wissen, warum Frauen überall auf der Welt älter werden als Männer. Aus ihrer globalen Studie lassen sich diese sechs Erkenntnisse ableiten.

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5Minute 05.04.2019, 07:41
50.

Zitat von pelayo1
Könnte man hier nicht von einem Gender-mortality-Gap sprechen? Ich finde es wäre gerecht, wenn Männer deshalb auch fünf Jahre früher in Rente gehen könnten, als Frauen. Hier ist die Bundesregierung gefordert.
ich sehe das nicht als Witz. was ist schon ein paar Prozent weniger Lohn „für gleiche Arbeit“ im Gegensatz zu einigen Jahren früherer Tod.

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dark_schneider 05.04.2019, 07:45
51. Gender Gaps

Interessant an diesem Artikel ist, dass er darauf hinweist, dass es eine ganze Reihe von Gender Gaps gibt. Häufig wird in der aktuellen Debatte lediglich auf den sog. Gender Pay Gap verwiesen. Es is jedoch mitnichten so, dass klassische Geschlechterrollen den Mann einseitig bevorteilen. Über Nachteile wie die geringere Lebenserwartung oder das Männer häufiger von Obdachlosigkeit und Gewalt betroffen sind, wird noch zu wenig gesprochen.

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fatherted98 05.04.2019, 07:49
52. ja genau....

Zitat von denny
Geschlechterrollen abzuschaffen, wie sie noch verfasst sind. Männern mehr Vorsicht, Sorge, Selbstliebe, Empathie, Sicherheitsbewusstsein und Nachsicht zugestehen. Ich denke dann löst sich auch der Rest des Problems des Patriarchats..
....nur wofür braucht es da überhaupt noch Männer....? Könnte man doch gleich alle aussortieren....oder bei künstlicher Befruchtung kommen die halt alle in die Tonne...was wäre es schön einen Planeten voll Hillary Clintons und Angela Merkel zu haben.

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shekina_niko 05.04.2019, 08:03
53. Der Staat?

Zitat von duke_van_hudde
Der Bereich Selbstmord ist dazu ein Bereich der sehr spannend ist. Hier macht der Staat aus meiner Sicht wirklich mal deutlich zu wenig
Was sollte denn "der Staat" Ihrer Ansicht nach unternehmen, um das Problem der häufigeren Suizide bei Männern zu lösen?

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en_passant48 05.04.2019, 08:04
54.

So, jetzt mit etwas mehr Zeit eine Ergänzung: Nach 42 Unterrichtsjahren mit 11 bis 14Jährigen stelle ich fest, dass Mobbing, also organisierte emotionale Gewaltanwendung, ein Phänomen war, das vor allem unter Mädchen grassierte. Und wenn auf die besseren Schulleistungen von Mädchen verwiesen wird, das kann ich bestätigen. Was in diesem Zusammenhang jedoch zumeist außer Acht gelassen wird ist die Tatsache, dass die allgemeine Schulpflicht mit den entsprechenden Curricula von einer Frau in die Welt gesetzt wurde: Von Kaiserin Maria Theresia. Entsprechend richten sie sich an weiblichen Fähigkeiten aus (Feinmotorik, Fähigkeit zur Arbeit in kleinräumigen Strukturen...). Erfahrungen zeigen, dass speziell auf männliche Interessen ausgerichtete Angebote zu ganz anderen Ergebnissen führen. Das sind schlicht Tatsachen und keineswegs polemisch motivierte Aussagen. Korrekte feministische Forderungen unterstütze ich durchaus.

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Roboutico 05.04.2019, 08:10
55. Eine Lehrerin sollte es besser wissen.

Zitat von KinderKinder
...die Männer öfter ergreifen als Frauen hängen doch sicher auch damit zusammen, dass Frauen oft bessere Schulnoten und Abschlüsse haben. Wer aufgrund guter schulischer Leistung die Wahl zwischen verschiedenen Berufen hat, wählt doch in aller Regel eher die besseren/gesünderen Berufe aus. Sorry soll jetzt nicht total feministisch sein, aber ich bin seit über 10 Jahren Lehrerin und stelle doch immer wieder fest, dass Mädchen (klar es gibt auch viele Ausnahmen) häufig fleißiger sind. Die Aufregung über die Anmerkung, dass 35% der Frauen sexuelle oder körperliche Gewalt erfahren, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die meiste Gewalt wird ja nun mal eben auch von Männern ausgeübt. Und Frauen sind gesamt gesehen eben die Opfer. Wer selber keine Gewalt ausübt, sondern erfahrt, sollte sich darüber auch aufregen dürfen.
Nun könnte man ja auch auf die Idee kommen, dass das Schulsystem eher auf Mädchen zugeschnitten ist, als auf Jungen, was auch das bessere Abschneiden der Mädchen/Frauen in Schule und Hochschule erklären könnte. Z.B. der stärkere Bewegungsdrang der Jungen wird im Schulunterricht nicht ausreichend berücksichtigt. Auch dieser Bewegungsdrang verleitet viele Jungen später dazu, praktische und körperlich-handwerkliche Berufe auszuüben.
Die Aussage, dass Frauen keine Gewalt anwenden ist an Naivität kaum zu übertreffen, die Gewalt der Frauen ist oft aber eher psychischer Natur und wird meist verdeckt ausgeübt (v.a. durch Rufschädigung, soziale Ausgrenzung, etc.).
Richtig ist, dass Männer häufiger physische Gewalt anwenden (Wirkung von Testosteron), Opfer von dieser Gewalt sind aber in erster Linie andere Männer (was nicht bedeuten soll, dass die Gewalt der Männer gegenüber Frauen weniger tragisch ist, sie findet nur in geringerem Maße statt).
Das ausgerechnet einer Lehrerin die oben genannten Aspekte nicht bewusst sind, sondern sie Jungen in der Tendenz als weniger fleißig wahrnimmt, ist ein Offenbarungseid!

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globallynaive 05.04.2019, 08:13
56. Todesursache toxische Maskulinität

- ungesund leben
- weniger Sozialkapital btw. soziale Verkümmerung
=> Mehr Krankheiten
=> Mehr Suizide
=> riskantes Verhalten
=> früher Tod

Deshalb muss schon in jungen Jahren in die emotionale Stabilität von Jungs investiert werden.

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gatsue 05.04.2019, 08:16
57. Typischer WHO-Blödsinn

Unterschlagen wir doch einfach den wichtigsten Grund. Warum? Weil er nicht sozial modellierbar ist. Heutzutage "glauben" ja alle, man muss einfach an einer Schraube drehen und alles wird gut. Wird es nicht! Testosteron bringt Männer um! Und daran gibt es nichts zu drehen. Es ist die BIOLOGIE und nicht die Gesellschaft. Herr lass Hirn regnen!

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SpitzensteuersatzZahler 05.04.2019, 08:17
58.

Zitat von KinderKinder
...die Männer öfter ergreifen als Frauen hängen doch sicher auch damit zusammen, dass Frauen oft bessere Schulnoten und Abschlüsse haben. Wer aufgrund guter schulischer Leistung die Wahl zwischen verschiedenen Berufen hat, wählt doch in aller Regel eher die besseren/gesünderen Berufe aus. Sorry soll jetzt nicht total feministisch sein, aber ich bin seit über 10 Jahren Lehrerin und stelle doch immer wieder fest, dass Mädchen (klar es gibt auch viele Ausnahmen) häufig fleißiger sind. Die Aufregung über die Anmerkung, dass 35% der Frauen sexuelle oder körperliche Gewalt erfahren, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die meiste Gewalt wird ja nun mal eben auch von Männern ausgeübt. Und Frauen sind gesamt gesehen eben die Opfer. Wer selber keine Gewalt ausübt, sondern erfahrt, sollte sich darüber auch aufregen dürfen.
1. Hat Fleiß noch keinem was gebracht. Fleißige Leute sind die, die für schlaue Leute die Drecksarbeit machen und ihnen die Taschen füllen.

2. Geht es bei der Beschwerde hier darum, dass es mit dem Thema Langlebigkeit nichts zu tun hat.

3. Ist es ein Wahrnehmungsproblem, dass die Gewalt (insbesondere emotionaler Natur) durch Frauen ggü. Männern nicht stärker thematisiert wird. Männer leiden eher still vor sich hin und saufen sich tot, wie es scheint.

Übrigens ist der größte Risikofaktor Opfer eines Verbrechens zu werden, selber ein Verbrecher zu sein.

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Keene Ahnung 05.04.2019, 08:21
59. Für eine Lehrerin ...

Zitat von KinderKinder
...die Männer öfter ergreifen als Frauen hängen doch sicher auch damit zusammen, dass Frauen oft bessere Schulnoten und Abschlüsse haben. Wer aufgrund guter schulischer Leistung die Wahl zwischen verschiedenen Berufen hat, wählt doch in aller Regel eher die besseren/gesünderen Berufe aus. Sorry soll jetzt nicht total feministisch sein, aber ich bin seit über 10 Jahren Lehrerin und stelle doch immer wieder fest, dass Mädchen (klar es gibt auch viele Ausnahmen) häufig fleißiger sind. Die Aufregung über die Anmerkung, dass 35% der Frauen sexuelle oder körperliche Gewalt erfahren, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die meiste Gewalt wird ja nun mal eben auch von Männern ausgeübt. Und Frauen sind gesamt gesehen eben die Opfer. Wer selber keine Gewalt ausübt, sondern erfahrt, sollte sich darüber auch aufregen dürfen.
Für eine Lehrerin ein reichlich unreflektiertes Kommentar!

So machen sich keine Gedanken, warum Mädchen in der Schule besser sind. Dabei gibt es dazu schon etliche Untersuchungen und es ist nicht so, dass diese Nahelegen, dass Jungs einfach fauler sind wie sie hier behaupten.

Sie konstruieren einen Zusammenhang zwischen guten Noten und später stressfreien Job, der auch nicht schlüssig ist. Unter gut bezahlten Jobs gibt es eine Reihe sehr Stressiger Jobs. Diese Behauptung einfach in den Raum werfen schlechte Note -> stressiger/gesundheitsgefährdender Job ohne jeden Beleg halte ich für gewagt.

Die Behaupten, dass Frauen gesamt gesehen die Opfer von Gewalt sind halte ich für nicht auf Fakten basiert. Das was wir als Gewalt einordnen richtet sich meist von Männern gegen Männer. Die Gefahr als Frauen Opfer von Gewalt zu werden ist geringer als für Männer. Des weiteren sind die Schranken was wir als Gewalt wahr nehmen unterschiedlich. Zudem glaube ich, dass wir Gewalt gegen Männer erst später als Gewalt wahrnehmen und auch, dass Gewalt die von Frauen ausgeht erst viel später als solche wahrgenommen wird.

Zum Schluss erkennen sie auch nicht, dass die Autorin mit dem Einschub wie viele Frauen Gewalt erfahren komplett das Thema des Artikels verfehlt hat. Es ist sogar so, dass das eine Relativierung der zuvor Tödlichen Ereignisse (Mord und Selbstmord) mit nicht tödlicher Gewalt gegen Frauen (durch Frauen und Männer) erfolgt. Das ist gelinde gesagt ohnehin Geschmacklos!

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