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WHO-Studie: Warum Männer kürzer leben
DPA

Die Weltgesundheitsorganisation wollte wissen, warum Frauen überall auf der Welt älter werden als Männer. Aus ihrer globalen Studie lassen sich diese sechs Erkenntnisse ableiten.

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evilynnigirlie 05.04.2019, 10:01
80. @11

Was genau haben SIE Sich zu beschweren? In die Forschung von "Männerkrankheiten" geht einiges mehr an Kohle als für "Frauenkrankheiten". Noch dazu wird Medizin meist an MÄNNERN getestet, Frauen reagieren anders auf Medizin. Zudem werden Frauen beim Arzt oft nicht ernst genommen. Und bis vor kurzem hat scih kaum eine Frau drüber aufgeregt, sondern das kommt erst jetzt. Sie hatten also tausende von Jahren ganz für sich. Also, bitte, beruhigen Sie sich und bedauern Sie höchstens in einer Zeit geboren zu sein, in dem "Mann" nicht mehr das A und das O ist.

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taglöhner 05.04.2019, 10:08
81. Mythologie und Biologie

Zitat von Leser_01
Was fehlt sonderbarerweise vollkommen? Genetische Unterschiede zwischen x- und y-Chromosmen.
Fehlt nicht im Artikel, wurde aber schneidig mit einer Falschbehauptung erledigt:
...Einige der Unterschiede lassen sich genetisch erklären. So sorgen etwa mit dem X-Chromosom verbundene Prozesse dafür, dass Mädchen ein stärkeres Immunsystem haben und das Kleinkindalter häufiger überleben...
SPON
Ist allerdings völliger Quark, da Jungs ja beide Chromosomen besitzen. Und wird folgerichtig im mitgelieferten Link auch gar nicht behauptet noch belegt.
In der Tat weist der Umstand im Gegenteil eher darauf hin, dass Y immunsuppressiv wirkt.
https://www.pnas.org/content/114/13/3491.abstract

Das gilt übrigens für Säugetiere unabhängig von deren Lebenswandel ;).

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taglöhner 05.04.2019, 10:13
82.

Zitat von globallynaive
- ungesund leben - weniger Sozialkapital btw. soziale Verkümmerung => Mehr Krankheiten => Mehr Suizide => riskantes Verhalten => früher Tod Deshalb muss schon in jungen Jahren in die emotionale Stabilität von Jungs investiert werden.
Da Jungs tausendfach mehr Nachkommen haben können ist der Begrenzende Faktor in der Population die Gebärrate der Frau.

Das intensivere Leben der Männer zahlt sich aus, da es mehr Chancen auf Nachkommen schafft. Evolution

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werweis 05.04.2019, 10:16
83. @Men: Wichtigste Erkenntnis

Die geilste Zeit steht uns Männern noch bevor!!! Anfangs werden deutlich mehr Jungs geboren. D.h. viele Jungs werben bzw. buhlen um Mädels. Im Alter dreht sich das! Dann gibt es mehr Mädels und weniger Jungs am Markt! Es lohnt sich also durchzuhalten und alt zu werden, weil wir dann im Altenheim der Hahn im Korb sind!
Ist das nicht motivierend!?! Mit dieser Erkenntnis wünsche ich allen Männern einen super Tag!

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upalatus 05.04.2019, 10:17
84.

Zitat von s_o_p_h_u_s
"Außerdem sterben Männer viermal häufiger durch einen Mord als Frauen." PUNKT! Aber dann: "Abgesehen davon erleben jedoch auch Frauen weltweit extrem viel Gewalt: 2013 berichteten 35 Prozent der Frauen, im Alter von 15 bis 49 körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren zu haben." Alleine dieses: "abgesehen davon..."! Richtig, dieser Einschub hat eigentlich überhaupt nichts mit dem Thema des Artikels zu tun. Aber DAS musste doch auf jeden Fall einmal gesagt werden - oder? LOL, vielleicht rauchen und (vor allem) trinken "die Männer" ja so viel, weil sie die "psychische" Gewalt ihrer Frauen nicht länger ertragen... und so etwas kann dann am Ende in "physischer" Gewalt gegen "die (ihre) Frauen" enden. Hat das eigentlich mal einer untersucht? Oder würden die Ergebnisse das (gewünschte) Bild der brutalen Männer beschädigen?
Wenn der Mann seinen Mund nicht aufbekommt, dazu vielleicht nur mühsam in der Lage ist, das totalst unwichtige Wort Gefühl halbwegs mit Inhalt zu füllen und nicht lernwillig ist, ist er natürlich überfordert und braucht kleine Ausblendhilfen. Die verkürzem ihm sogar seine so männlich verachtete Lebens...äh Leidenszeit.

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hexagon7467 05.04.2019, 10:22
85.

Zitat von KinderKinder
...die Männer öfter ergreifen als Frauen hängen doch sicher auch damit zusammen, dass Frauen oft bessere Schulnoten und Abschlüsse haben. Wer aufgrund guter schulischer Leistung die Wahl zwischen verschiedenen Berufen hat, wählt doch in aller Regel eher die besseren/gesünderen Berufe aus. Sorry soll jetzt nicht total feministisch sein, aber ich bin seit über 10 Jahren Lehrerin und stelle doch immer wieder fest, dass Mädchen (klar es gibt auch viele Ausnahmen) häufig fleißiger sind. Die Aufregung über die Anmerkung, dass 35% der Frauen sexuelle oder körperliche Gewalt erfahren, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die meiste Gewalt wird ja nun mal eben auch von Männern ausgeübt. Und Frauen sind gesamt gesehen eben die Opfer. Wer selber keine Gewalt ausübt, sondern erfahrt, sollte sich darüber auch aufregen dürfen.
Und woran liegt?
Das Bildungssystem ist mindestens bis zur 4. Klasse extrem stark weiblich geprägt.
Kindergärtnerinnen, Grundschullehrerinnen und sogar weiblich Fussballtrainerinnen.....
Kein Wunder, das das Schulsystem von Frauen für Mädchen gemacht wird.
Nur ein weitere Punkt, wo das Matriarchat Männer unterdrückt.

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h.kuebler 05.04.2019, 10:25
86. na na, nicht beleidigt sein!

Zitat von multi_io
Wenn es Frauen wären, die früher sterben, dann wäre das permanent in den Medien. Da es sich hier jedoch um ein Phänomen handelt, bei dem Männer die benachteiligten sind, redet kaum einer drüber. Steht ja schon im Artikel: Es liegt letztlich an den Männern selber. Keine Ironie, es ist so. Es gibt sowohl direkte genetische Ursachen als auch Ursachen, die im Lebenswandel der Männer -- etwa höhere Risikobereitschaft, weniger Neigung, Schwäche zu zeigen, und so weiter -- begründet sind, was in letzter Konsequenz ebenfalls auf die Gene zurückzuführen ist (und auf den männlichen Hormonhaushalt -- der auch vom Genom gesteuert wird). Die Sache ist nur die: Unterschiede zwischen den Geschlechtern, bei denen Männer "im Vorteil" sind -- etwa in der Berufswahl, im Streben nach Führungsposition, in der Zahl der hochrangigen Wissenschaftler und Nobelpreisträger und so weiter -- sind zum großen Teil ebenfalls auf genetische Ursachen zurückzuführen. Aber darüber wird irgendwie nicht geredet, oder es wird gegen alle Evidenz abgestritten, und zwar nicht bloß von Feministinnen, sondern von weiten Teilen der Medien und der Öffentlichkeit.
Och Gott, wie traurig. Benachteiligte Männer, ich bin voller Mitgefühl. Die Gene sind es also, dass Männer mehr rauchen, mehr saufen, mehr grillen, mehr rasen, mehr Risiken eingehen? Dafür gehen sie dann weniger zum Arzt und - falls sie alt und alleinlebend sind - verwahrlosen und vereinsamen sie eher. Kann man nix dagegen machen, sind ja die Gene.

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Esib 05.04.2019, 10:27
87. Wo bleiben die Reaktionen der Genderleute?

Stellen wir uns mal vor, Frauen würden 5 Jahre eher sterben als Männer. Was würden da wohl für Programme aufgelegt, damit sich etwas ändert. Und bei Männer? Passiert nichts, selbst schuld ist das Credo. Dabei deutet alles darauf hin, dass die kürzere Lebenserwartung von Männern durch das herrührt, was von Männern die Gesellschaft und vor allem auch Staat und die Frauen von Männern erwarten.

Höhere Verkehrsunfallrate - wie im Artikel schon richtig gesagt - im Wesentlichen berufsbedingt (über 90% der Berufsunfalltoten sind Männer).

Suchtverhalten (Alkohol/Tabak) ist in vielen Fällen eine (untaugliche)Stressbewältigungsstrategie. Es müsste die Frage gestellt werden, warum Männer so sehr viel mehr Stress als Frauen haben.

Suzide: Auch an dieser Stelle wäre es dringend notwendig, stärker auf die Ursachen einzugehen - und verstärkt Hilfe speziell für Männer anzubieten. Passiert aber alles nicht.

Und nicht zuletzt: Bei Frauen werden solche systematischen Nachteile in der Gesellschaft genutzt, um die Folgen per Gesetz auszugleichen. Bei Männern Fehlanzeige.
Wie wäre es, wenn man mal damit anfängt, das durchzusetzen, was immer in der Rentendiskussion gefordert wird: Wer länger lebt, muss auch länger arbeiten? Und dementsprechend zukünftig Männer 5 Jahre eher in Rente gehen zu lassen als Frauen.

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mark.muc 05.04.2019, 10:27
88. Warum so aggressiv?

Zitat von evilynnigirlie
Was genau haben SIE Sich zu beschweren? In die Forschung von "Männerkrankheiten" geht einiges mehr an Kohle als für "Frauenkrankheiten". Noch dazu wird Medizin meist an MÄNNERN getestet, Frauen reagieren anders auf Medizin. Zudem werden Frauen beim Arzt oft nicht ernst genommen. Und bis vor kurzem hat scih kaum eine Frau drüber aufgeregt, sondern das kommt erst jetzt. Sie hatten also tausende von Jahren ganz für sich. Also, bitte, beruhigen Sie sich und bedauern Sie höchstens in einer Zeit geboren zu sein, in dem "Mann" nicht mehr das A und das O ist.
Der Mitdiskutant hat sich nicht beschwert, sondern lediglich seine Meinung kundgetan und ein paar Fakten geklärt. Übrigens: Es gibt einen Frauen-Gesundheitsbericht aber keinen Männer-Gesundheitsbericht. Womit belegen Sie denn Ihre Behauptung, daß für Männerkrankheiten mehr Geld ausgegeben wird als für Frauenkrankheiten? Wieso werden Frauen nicht beim Arzt ernst genommen? Auch bei der Ärztin? Und: Woher wissen Sie das? Oder passiert das nur Ihnen und Ihren Freundinnen?

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mark.muc 05.04.2019, 10:37
89. Das wäre wirklich beneidenswert...

Zitat von evilynnigirlie
" Sie hatten also tausende von Jahren ganz für sich"
Tausende Jahre. Sie haben Recht so lange leben nicht einmal die Frauen. Zu solchen Stilblüten kommt es, wenn man -wie so manche Feministin- Gruppenrechte über Individualrechte stellt. Selbst wenn es so wäre, daß Frauen über tausenden von Jahren von schrecklichen Männern unterdrückt wurden, berechtigt dies in keiner Weise auch nur einen einzigen heute lebenden Mann zu benachteiligen.

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