Forum: Gesundheit
Wissenschaft absurd: Krieg der Salzforscher
Corbis

Wie viel Salz ist okay, wann wird es ungesund? Unter Medizinern gibt es zwei Lager, die gegenteilige Meinungen vertreten. Statt das Salzrätsel zu lösen, beharren die verfeindeten Forscher auf ihren Positionen.

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tageskolumne 19.02.2016, 15:27
1. Sie sagen es: absurd

Ein Musterbeispiel für die Dekadenz unserer Wissenschaft. Vom Staat hoch bezahlte Professoren, die nur noch viel heiße Luft erzeugen, um ihre Fördergelder weiter fließen zu lassen. Man sollte den ganzen, sich längst ad absurdum geführten Wissenschaftsapparat gründlich reformieren. nebenbei: Wenn man z.B. jede Woche im Stellenmarkt der "Zeit" sieht, wie unendlich viele Profesorrenstellen ausgeschreiben sind - und wenn man das mal mit den freien Stellen im Sozialbereich vergleicht, dann ahnt man, was in unserem Land alles falsch läuft.

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schrumpel500 19.02.2016, 15:43
2. meine Mutter

hat immer Unmengen Salz vertilgt und hatte zu niedrigen Blutdruck. Mein Vater hat seinene Salzkonsum drastisch reduziert, als zu hoher Blutdruck festgestellt wurde, nach ein paar Jahren hatte er wieder normalen Blutdruck. Beide Wahrheiten stimmen also.

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chlorid 19.02.2016, 15:54
3.

Zitat von tageskolumne
Ein Musterbeispiel für die Dekadenz unserer Wissenschaft. Vom Staat hoch bezahlte Professoren, die nur noch viel heiße Luft erzeugen, um ihre Fördergelder weiter fließen zu lassen. Man sollte den ganzen, sich längst ad absurdum geführten......
Was in diesem Land falsch läuft bzw. in die Irre, sind Wutbürger wie Sie! Von nix eine Ahnung, aber zu allem eine wütende Meinung. Das ist für mich die wahre Dekadenz!

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f-rust 19.02.2016, 15:55
4. Sorry, den letzten Absatz verstehe ich nicht.

Was soll er besagen, der mit "Hinweise ..." beginnt ?

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MyAlias 19.02.2016, 16:08
5. Kommt darauf an

Soweit ich mich erinnere, hängt der Natrium-Kalium-Haushalt und damit der Salzbedarf auch mit dem (von Stresslevel und Tagesprofil abhängigen) Cortisolspiegel zusammen. In Zeiten großen Stresses (dauerhaft hoher Cortisolspiegel) kann einem z.B. schnell alles zu salzig schmecken. Ist Ihnen plötzlich alles zu salzig, würde ich das als mögliches Frühwarnsymptom für Burnout betrachten. Bei nach großem Stress langfristig erschöpften, niedrigen Cortisolspiegeln wird dagegen mehr Salz benötigt, z.T. tut es da sogar gut, morgens salziges Wasser zu trinken. (Buch "Grundlos erschöpft" und Erfahrungswerte)

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neowave 19.02.2016, 16:22
6. Ach, das ist ja mal ein Statement!

Zitat von chlorid
Was in diesem Land falsch läuft bzw. in die Irre, sind Wutbürger wie Sie! Von nix eine Ahnung, aber zu allem eine wütende Meinung. Das ist für mich die wahre Dekadenz!
Was unter #1 von tageskolumne nicht ganz logisch dargestellt ist, ist die Forderung nach einer Reform des Wissenschaftsapparats. Die Realität ist doch, dass die Hochschulreform seit einigen Jahren bereits läuft! Professoren forderten doch schon bereits vor einiger Zeit, das die erfolgsabhängig bezahlt werden wollen, Konkret: mangels finanzieller Unterstützung/Ausstattung des Hochsulsektors durch den Staat sind die Professoren aufgefordet, sich im Rahmen IHRER (?) Forschung der Industrie an den Hals zu schmeißen - und schon haben die Profs das System verinnerlicht und wollen Provissionen in Abhängigkeit von der Höhe der reingeholten Industriegelder. Mit anderen Worten: Hochschule wird als ausgelagerte, kostengünstige und gewinnerhöhende Forschungseinrichtung in Händen der Privatindustrie verstanden.

Das ist dekadent und mit Ihm diejenigen, die dieses Treiben auch noch unterstützen!

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taglöhner 19.02.2016, 16:22
7. Fad lebenslänglich

Neben den epidemischen methodischen Mängeln vieler medizinischer Studien führt natürlich auch die jeweilige Fragestellung zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Die Aussage "Hypetoniker können durch salzarme Diät ihren Blutdruck senken" widerspricht nicht der, dass bei gesunden Menschen erhöhter Salzkonsum folgenlos bleibt.

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zeichenkette 19.02.2016, 16:32
8. Kann ja beides stimmen

Menschen sind halt nicht alle gleich. Aber ja, in "natürlicher" Ernährung (also das, was unsere Vorfahren Millionen Jahre während der evolutionären Entwicklung unserer Art gegessen haben) ist Salz sehr, sehr selten und darauf wird unser Organismus angepasst sein. Salz galt nicht umsonst lange Zeit als rare Kostbarkeit. Wäre komisch, wenn viel davon gut wäre und Salz ist heute einfach überall drin, oft in großen Mengen. Dasselbe gilt natürlich auch für Zucker, der ist in der Natur auch wenig zu finden (außer in Honig eigentlich nur in Früchten und die waren im Wildzustand auch nicht sonderlich süss oder überall verfügbar). Das ist noch kein Beweis, aber doch ein Hinweis.

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Chefredakteur 19.02.2016, 16:35
9. Die Wahrheit liegt in der Mitte!

Ausgewogene Ernährung und immer darauf achten was unsere Körper braucht! Ob Salz jetzt viel oder Wenig ist immer abhängig von unsere Wohlbefinden und Bedarf! Wenn wir Grippe haben, dann sagt uns der Arzt Alkohol und Zigaretten vermeiden, und tatsächlich erholt man sich schneller, wenn man die Anweisungen des Arztes befolgt! Nun wenn man in Konsum bestimmte Dinge nicht Maß hält, dann bekommt man Probleme, z.B. beim Zucker oder Fett sagt man Übergewicht voraus! Salz kann bei übermäßigen Konsum Krankheiten wie Blutdruck verursachen, denn nach neueste wissenschaftliche Erkenntnisse greift Salz entgegen Fett, welche sich im innere der Arterie sammelt, den Außenwand der Arterien und verursacht die Schwellung der Arterie, wodurch die Arterie im inneren verengt! Also, ich will die Diskussion nicht um Ergebnisse aus andere Studien erweitern, aber ich empfehle allen, auf ihren Ärzte zu hören!

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