Forum: Gesundheit
Wurst-Warnung: Jeder Siebte will weniger Fleisch essen
DPA

Regelmäßiger Verzehr von verarbeitetem Fleisch erhöht das Krebsrisiko, hat die WHO mitgeteilt. Eine Umfrage zeigt nun: Die Mehrheit bleibt beim Thema Fleisch trotzdem gelassen, nur jeder Siebte will verzichten.

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leserich 30.10.2015, 10:31
1. Optionale Überschrift

"Jeder Siebte will weniger Fleisch essen", heißt es in der Überschrift. Und zehn Prozent essen ohnehin kein Fleisch steht dann im Text. Eine treffendere Überschrift wäre also gewesen: Die WHO-Studie geht einer überwältigenden Mehrheit am Schinken vorbei.

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vincent1958 30.10.2015, 10:32
2. Jeder Siebte...

..das ist doch schon mal ein guter Anfang!

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windpillow 30.10.2015, 10:33
3. Geräucherte Wurst

Durch die Krebs Warnung vor Fleisch dürfte bei einigen Menschen nur eins wieder in Betracht kommen, nämlich doch wieder zu Rauchen, weils ja dann eh wurscht ist.

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Cäsarenwächter 30.10.2015, 10:44
4. Jede Abstinenz

...tut gut. Die Warnung der WHO ist zumindest eine Gelegenheit sein Konsumverhalten zu überdenken. Nichts ist schlimmer, wenn sich Ernährungsgewohnheiten verkrusten und automatisieren.
Früher war der Fleischgenuss etwas Seltenes. Wir müssen dem Fleisch mehr Würde zurückgeben. Da kann es nicht schaden, wenn man mal in der Woche weniger isst. Mithin wird man sicherlich einen Beitrag zur Gesundheit und damit zur Verhütung von Darm-Krebs leisten.
Es kommt nicht von ungefähr, dass gefastet wird.

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Beat Adler 30.10.2015, 10:51
5. Steak vom Longhorn Rind in Texas

Wer den kulinarischen Genuss eines Steaks vom Longhorn Rind in Texas erfahren durfte, vergisst alles was die Vegetarier schreiben;-) Ein one pounder, medium rear vom Holzkohlengrill selbstverstaendlich. Leider bin nur einmal im Jahr in Texas;-(
Die Longhorn Rinder in Texas leben auf Weiden ohne zusaetzliches Kraftfutter auf natuerliche Weise zusammen. Umweltgerechter geht nicht.

Frage an einen Fachmann/frau: Stimmt es, dass die EU Vorschriften zum Abhaengen von Rinderhaelften anders sind, wie die in Texas? Die Zeit und die Temperatur unterschiedlich sind?
Weil, ein EU Steak kann sich mit einem Texas Steak qualitativ, kulinarisch nicht messen. Dazwischen liegen Welten.

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hwdtrier 30.10.2015, 10:59
6. Darauf eine

Scheibe Schinken ( dick) - schmeckt in der Not auch ohne Brot. Dann Kaffee, Schokolade und ein Zigarillo.

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Thomas Schnitzer 30.10.2015, 11:01
7.

"68 Prozent wollen trotzdem genau so viel Fleisch wie bisher verzehren."
Ja so ein Mist aber auch. Da redet man sich seitens der missionierenden Veganer nun schon seit Jahren den Mund an diversen Horrormärchen fusselig, der entsprechende Artikel bei bento sprach ganze Bände. Zusammengefasst lautete er ungefähr: "Menno, nur 7 % Vegetarier in der jungen Generation, obwohl wir euch doch seit Jahren im Internet mit Lügen, Horrorstories, Knopfaugenfotos und einer martialischen Sprache a la Quälfleisch manipulieren."

Und jetzt das gleiche wieder und wieder! Nicht einmal mit einem um 0,5 Promille-Punkte höheren Darmkrebsrisiko lassen sich diese Echsenmenschen überzeugen!

Tja, sag ich nur, so wird das auch nix. Das erfolgreichste Lebensmittel in der Geschichte der Menschheit hat dafür gesorgt, dass bei uns Menschen ein im gesamten Tierreich einzigartiges Hirnwachstum möglich war, mit der Folge, dass wir heute die am weitesten entwickelte Lebensform sind, die bekannt ist.
Und auf dieses tolle Nahrungsmittel, dass darüber hinaus noch einen unvergleichlich guten Geschmack hat, sollen wir verzichten? Weil wir dann anstelle von 85 nur 84 werden? Nein, danke!

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watch15 30.10.2015, 11:03
8. Liegt es wirklich am Fleisch und der Wurst ?? ...

... oder eher an genmanipulierten, mit Medikamenten abgefütterten Tieren und zig Konservierungsstoffen, die im Produktionsprozess mit verarbeitet werden? Und was soll eine Einstufung als "wahrscheinlich krebserregend"? ja oder nein ... oder welche Gemüselobby hat hier wieder mitgemischt? Ich werde mich nicht verrückt machen lassen und weiter in Maßen (nicht in Massen) mein Steak und meine Wurst vom Landwirt meines Vertrauens genießen. Die Mischung einer ausgewogenen Ernährung macht's ... und eine kontinuierliche Aufklärung schon ab dem Kindergarten. Dann braucht man sich wegen solchem WHO-Mist auch keine Sorgen machen.

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stefan kaitschick 30.10.2015, 11:14
9.

Warnungen sind schön und gut. Aber man muss aufpassen, dass nicht vor allem und nichts gewarnt wird, wie es in den USA schon lange üblich ist. (Dort allerdings mit Ausnahme mit Warnungen vor Schusswaffen, die scheinen ungefährlich zu sein). Wenn bei hohem Fleischkonsum die Risiken für bestimmte Krebsarten um 20% steigen, dann ist das natürlich schon erheblich. Man muss jedoch auch das Basisrisiko in betracht ziehen. Wenn das sehr gering ist, kann auch eine Risikoverdopplung eher unerheblich sein.
Wichtiger als solche diffusen Warnungen, denen noch nicht einmal alle Wissenschaftler uneingeschränkt zustimmen, wäre für mich eine deutliche Anhebung der Mindeststandards in der Massentierhaltung. Bei Mindestfläche pro Tier, Arzneimitteleinssatz, und Futterqualität sind die gesetzlichen Mindestanforderungen immer noch erbärmlich. Und die Mindestanforderungen bestimmen über 90% des Marktes.

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