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Zu viele Tote: Schottland führt Mindestpreis für Alkohol ein
DPA

"Dieses Gesetz wird Leben retten": In Schottland gilt ab sofort ein Mindestpreis für Alkohol. Ärzte jubeln, Experten sprechen vom größten Durchbruch seit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen.

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Stäffelesrutscher 01.05.2018, 16:45
30.

Im »Guardian« sind Preisbeispiele abgebildet: Mindestverkaufspreis für 0,7 l Whisky (40 %) 14,00 Pfund, Wodka (37,5 %) 13,13 Pfund, 0,75 l Wein (13 %) 4,88 Pfund. Eine 0,5-Liter-Flasche Bier (5 %) würde somit 1,25 Pfund kosten.

Schlechte Zeiten für die 2-Liter-Pulle Lambrusco und Bier.

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Stäffelesrutscher 01.05.2018, 16:48
31.

Zitat von purple
Ich halte 5 - 10 Euro für einen Kasten Bier für angemessen. Das ist keine Einladung zum Totsaufen sondern ein Nahrungsmittel. Und wer für eine Flasche Wasser einen Euro oder so zahlt ist selber schuld. Kommt bei mir aus dem Wasserhahn. Ich bin Weinliebhaber und Kenner (bilde ich mir ein) und genieße eigentlich täglich eine Flasche. Ich will mir das leisten können. Bei 13% Alkohol sind das ~ 100ml Alkohol und wenn ich mich nicht verrechnet habe würde das jede Flasche Wein um mind. 5.-€ verteuern. Das ist doch ein Witz.
Nein, das würde nicht den Wein um mindestens 5,- verteuern, sondern würde bedeuten, dass eine 0,75-Liter-Flasche Wein für nicht weniger als 5 Euro verkauft werden darf.

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bakero 01.05.2018, 16:50
32.

Zitat von purple
Wenn sie der Meinung sind das Alkohol ein Nervengift ist - dann müssen sie ja keinen trinken. Ich halte aber eine Maß bier oder eine Flasche Wein für ein Genussmittel, bzw im Falle von Bier für ein Nahrungsmittel und ich wehre mich dagegen, daß mir das von irgendwelchen Gläubigen (völlig egal an was sie glauben, den Gott der Abstinenz oder was?) madig gemacht wird. Es gibt auch Andersgläubige und Nichtgläubige und ich erwarte dass diese auch respektiert werden! Die Fake News die von einigen Leuten über die Schädlichkeit von Alkohol verbreitet werden sind doch ein Witz. Natürlich ist ein Zuviel von Allem schädlich, nur die da in England cursierenden Werte sind völlig aus der Luft gegriffen. Merke - Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
„Wenn sie der Meinung sind das Alkohol ein Nervengift ist“

Nicht nur das. Ein Zellgift noch dazu. Auch in Maßen ungesund und z.B. Auslöser für verschiedene Krebsarten. Eines der gefährlichsten Drogen der Welt mit hunderttausenden Toten und Kranken.

Aber keine Sorge, niemand will Sie am Konsum Iher Lieblingsdroge hindern. Sie sollten die Folgekosten und den Schaden für die Allgemeinheit aber über eine Steuer wenigstens zu einem Teil refinanzieren. So wie die Raucher auch. Das wäre doch fair, oder?

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eunegin 01.05.2018, 16:56
33. Inhalt verstehen, dann schreiben!

Schon die ersten aufgebrachten Kommentare zeigen, dass der Artikel inhaltlich nicht erfasst wurde. Es geht nicht um eine Steuer oder um Abgaben. Es geht um einen Mindestpreis, der verhindert, dass Unmengen Billigfusel verramscht und in rauen Mengen konsumiert werden. Ein guter Whisky zu 70 Euro wird deshalb wohl nicht teurer, wohl aber die kleinen Alkoholikerfläschchen an der Supermarktkasse. Über das Zustandekommen des genauen Betrags kann man sicher streiten. In Deutschland kann man den Fusel oder Alkopops gerne verteuern - vielleicht werden die Proll-Besäufnisse in der S-Bahn dann weniger...

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tobyr 01.05.2018, 16:57
34. Suchtprobleme über wirtschaftlichen Druck auf die Süchtigen lösen...

... das hat schon bei harten Drogen nicht funktioniert und wird hier genau so wenig funktionieren. Bleibt nur wieder Gängelei für die Millionen Menschen in diesem Land, die auch beim Feierabendbier auf den Preis gucken müssen.

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purple 01.05.2018, 16:58
35.

Zitat von bakero
„Wenn sie der Meinung sind das Alkohol ein Nervengift ist“ Nicht nur das. Ein Zellgift noch dazu. Auch in Maßen ungesund und z.B. Auslöser für verschiedene Krebsarten. Eines der gefährlichsten Drogen der Welt mit hunderttausenden Toten und Kranken. Aber keine Sorge, niemand will Sie am Konsum Iher Lieblingsdroge hindern. Sie sollten die Folgekosten und den Schaden für die Allgemeinheit aber über eine Steuer wenigstens zu einem Teil refinanzieren. So wie die Raucher auch. Das wäre doch fair, oder?
Machen Raucher nach ihrer Meinung nach doch - sozialverträgliches Frühableben - das freut die Rentenversicherung. Und wenn Ihre Meinung stimmt sterbe ich an Krebs - auch sehr rentenfreundlich.,

Falls ich als Genußmensch aber älter werden sollte als irgendwelche freudlosen Asketen - ja dann hab ich gewonnen :-)

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davornestehtneampel 01.05.2018, 16:59
36.

Hm... Sperrtstunde um 23 Uhr war ja auch so ne "Schutzmaßnahme" auf der Insel. Hat dazu geführt, dass um 23.30 die Straßen vor den Pubs voll mit kotzenden Fast-Koma-Kandidaten war, die sich in vier Stunden druckbetankt hatten, um zur Last Order schnell noch einen Arm voll Pints zu bestellen, der dann in Rekordzeit auch noch in die Rübe musste. Wer saufen will, der säuft auch. "Pädagogische" Preise führen höchstens dazu, dass verstärkt zu fragwürdigem Selbst- oder Fremdgepanschtem gegriffen wird.

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glasperlenspieler 01.05.2018, 17:01
37. guter Anfang

Dieser Schritt ist schon mal ein guter Anfang. Wichtig wären auch erhöhte Beitragszahlungen in die Krankenversicherung für Alkoholiker, Raucher oder Drogenabhängige und ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen. Ärgerlich ist, wie sehr die Allgemeinheit die Kosten der Sucht von Einzelnen mitfinanzieren müssen im Gesundheitssystem, während sich die Alkoholindustrie an ihren Gewinnen gesundstößt.

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Egon von Trollingen 01.05.2018, 17:02
38. Die Ärzte jubeln

Es gäbe viel mehr zu jubeln, würde der sinnlose Zuckerverbrauch mit Strafpreisen belegt.
Die Kinder werden krank gemacht und das geht immer so weiter.
Am Ende der Kette nach jahrelanger Zuckerkrankheit und Übergewicht stehen nicht nur 58 Tote weniger im Jahr zur Debatte.
Darüber aber allgemein permanentes Schweigen...

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horstenporst 01.05.2018, 17:05
39.

Zitat von purple
Wenn sie der Meinung sind das Alkohol ein Nervengift ist - dann müssen sie ja keinen trinken. Ich halte aber eine Maß bier oder eine Flasche Wein für ein Genussmittel, bzw im Falle von Bier für ein Nahrungsmittel und ich wehre mich dagegen, daß mir das von irgendwelchen Gläubigen (völlig egal an was sie glauben, den Gott der Abstinenz oder was?) madig gemacht wird. Es gibt auch Andersgläubige und Nichtgläubige und ich erwarte dass diese auch respektiert werden! Die Fake News die von einigen Leuten über die Schädlichkeit von Alkohol verbreitet werden sind doch ein Witz. Natürlich ist ein Zuviel von Allem schädlich, nur die da in England cursierenden Werte sind völlig aus der Luft gegriffen. Merke - Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
Moderater Alkoholgenuss wird hier doch gar nicht madig gemacht. Der Mindestpreis von 57 Cent pro 10 mL reinem Alkohol ist so niedrig, dass damit niemand von moderatem Trinken abgehalten wird. Rechnen Sie doch mal nach. Das entspricht etwa 5 Euro für eine Flasche (0,75 L) Wein.

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