Forum: Gesundheit
Zuckerlobby und Wissenschaft: Die bittere Geschichte von "Projekt 259"
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Wie hängen Darmflora, Zuckerkonsum und Blutfettwerte zusammen? In den Sechzigern finanzierte die Industrie eine Studie dazu - doch dann stoppte sie den Geldfluss. Heute erheben Forscher deshalb schwere Vorwürfe.

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BeutensTochter 24.11.2017, 12:38
1. Wirtschaftsfeindlichkeit nicht Grundproblem med. "Forschung"

Vielmehr die prinzipielle Ungeeignetheit der Ärzte,die dennoch auf 50 Blatt "promovieren" wollen. Dass die öffentlich-rechtlichen den Grund in der bösen Wirtschaftsorientierung sehen liegt letztlich an der Notwendigkeit für das ärztl Personal mehr Geld zu generieren. Die Täuschung mit der hohen Moral dieses mittelalterlichen Standes glaubt nur noch der Osterhase

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Meckerameise 24.11.2017, 13:08
2.

Der Mensch müsste überhaupt kein industriell hergestellten oder beigefügten Zucker konsumieren. Aus der Stärke erhält man mehr als genug. Nicht einmal die 25 Gramm der WHO sind gesund. Es ist erschreckend, wie abhängig Forschung von Finanzen sind. Und genau das macht Ergebnisse, wenn sie nicht vorher eingestellt wurden, so schwach: ihnen wird nicht geglaubt, weil man befürchtet, dass sie manipuliert, im Sinne einer Gruppe ausfallen. Lustigerweise nutzen diese diesen Umstand genau wieder aus und zweifeln an jeder Studie, die eben nicht im Sinne z.B. der Industrie XY ist.

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keine-#-ahnung 24.11.2017, 13:27
3. Da ist wohl Jemand gerade wieder ...

Zitat von BeutensTochter
Vielmehr die prinzipielle Ungeeignetheit der Ärzte,die dennoch auf 50 Blatt "promovieren" wollen. Dass die öffentlich-rechtlichen den Grund in der bösen Wirtschaftsorientierung sehen liegt letztlich an der Notwendigkeit für das ärztl Personal mehr Geld zu generieren. Die Täuschung mit der hohen Moral dieses mittelalterlichen Standes glaubt nur noch der Osterhase
"Wirtschaftsfeindlichkeit nicht Grundproblem med. "Forschung"
Vielmehr die prinzipielle Ungeeignetheit der Ärzte,die dennoch auf 50 Blatt "promovieren" wollen."
durch das "Tanzen Sie die gesellschaftspolitische Bedeutung der #metoo-Debatte für die Modefarben der Wintersaison 2021/22" - Testat gerasselt ... :-) ?

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penie 24.11.2017, 13:31
4. Skandal, Skandal!

"Die scheinbar unlösbare Kontroverse könnte auf eine mehr als 60 Jahre andauernde Manipulation der Wissenschaft durch die Lebensmittel- und Getränkeindustrie zurückzuführen sein": Geht's noch? Weil 1969 ein Forschungsprojekt abgebrochen wurde, werden wir seit 60 Jahren manipuliert? Wenn die Medizinforschung in den 60 Jahren keine genaueren Erkenntnisse produzieren konnte, tut sie mir von Herzen Leid. Ratten mit Zucker vollzupumpen dürfte auch nicht die durchschlagende Erkenntnis bringen. Wieviele Studien gab es seither, die mit besseren Mitteln versucht haben, die Schädlichkeit von Zucker nachzuweisen? Anscheindend zu wenig für gesicherte Aussagen.
Da meine Mitforisten offensichtlich auch ohne Wissenschaft genau Bescheid wissen ("Nicht einmal die 25 Gramm der WHO sind gesund") fällt die eine Studie ganz sicher nicht ins Gewicht.

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genugistgenug 24.11.2017, 13:33
5. Wieso nicht einfach Su/Zu Angabe?

Zitat von BeutensTochter
Vielmehr die prinzipielle Ungeeignetheit der Ärzte,die dennoch auf 50 Blatt "promovieren" wollen. Dass die öffentlich-rechtlichen den Grund in der bösen Wirtschaftsorientierung sehen liegt letztlich an der Notwendigkeit für das ärztl Personal mehr Geld zu generieren. Die Täuschung mit der hohen Moral dieses mittelalterlichen Standes glaubt nur noch der Osterhase
Wenn SUgar/ZUcker nicht schädlich ist, wieso wird der dann unter allen möglichen Namen versteckt?
Es wäre einfacher "Su/Zu+Zuckerart) anzugeben" statt ungezählte Namen - auf manchen Packungen sogar bis zu 4 (unser Fundrekord).

Wir erleben es immer bei neuen Diabetikeern - die haben dann 3 Wochen Entzug, danach geht es und wenn die gleichzeitig die Ernährung umstellen (Essen aus so wenig wie möglich verarbeiteten (Industrie)Produkten) dann läuft es gut - nach 1 Jahr haben die nicht mal Lust auf das bei EINEM Wocheneinkauf erlaubte süße Teil (darf auch nicht angespart werden) und dann ist es sogar viel zu süß = ungenießbar. Übrigens, Schokolade ist auch drin, allerdings nur die gute aus der schweiz und da reicht ein Riegel für den Geschmack/Abrundung.

Exkurs: Promotion 50 Seiten? Den 'Rekord' mit 42 Seiten schaffte doch der FDP Fipsi Rösler mit seinen zweiundvierzig Seiten (inkl. Deckblatt, Danksagung, Strukturierung, Quellen, usw.) bei der Bundeswehr.
Man sieht, auch hier geht die Qualifikation und Qualität erkennbar den Bach runter.

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lolz 24.11.2017, 13:57
6.

Zitat von genugistgenug
Wenn SUgar/ZUcker nicht schädlich ist, wieso wird der dann unter allen möglichen Namen versteckt? Es wäre einfacher "Su/Zu+Zuckerart) anzugeben" statt ungezählte Namen - auf manchen Packungen sogar bis zu 4 (unser Fundrekord). Wir erleben es immer bei neuen Diabetikeern - die haben dann 3 Wochen Entzug, danach geht es und wenn die gleichzeitig die Ernährung umstellen (Essen aus so wenig wie möglich verarbeiteten (Industrie)Produkten) dann läuft es gut - nach 1 Jahr haben die nicht mal Lust auf das bei EINEM Wocheneinkauf erlaubte süße Teil (darf auch nicht angespart werden) und dann ist es sogar viel zu süß = ungenießbar. Übrigens, Schokolade ist auch drin, allerdings nur die gute aus der schweiz und da reicht ein Riegel für den Geschmack/Abrundung. Exkurs: Promotion 50 Seiten? Den 'Rekord' mit 42 Seiten schaffte doch der FDP Fipsi Rösler mit seinen zweiundvierzig Seiten (inkl. Deckblatt, Danksagung, Strukturierung, Quellen, usw.) bei der Bundeswehr. Man sieht, auch hier geht die Qualifikation und Qualität erkennbar den Bach runter.
Als Kind war ich zuckersüchtig, da gab es aber Streit, wenn kein Giotto und Raffaelo im Haus waren. Zum Glück bin ich nicht mehr so verfressen. Ähnlich wie der Fett-Mythos ist auch die Zuckergeschichte wieder einmal ein Paradebeispiel der Geschichte einer verantwortungslosen Wissenschaft.

Ach ja, noch zu guter Letzt: Was erwarten Sie von einem Mann wie Rössler, der Begriffe wie "Anschlussverwendung" nutzt?

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felisconcolor 24.11.2017, 14:06
7. Ich könne

mir immer lachend auf die Schenkel klopfen wenn ich den Begriff Industriezucker lese. Man gut das zumindest in diesem Artikel noch Saccharose erklärt wurde. Bei den meisten liest es sich als wenn der Zucker in Heimarbeit aus kleinen Bausteinen zusammengebastelt würde und was fürchterlich böses ist. Dabei ist es eines der natürlichsten Produkte die in unserer Nahrungskette vorkommen. Gewonnen aus der bei uns überwiegend heimischen Zuckerrübe oder dem Zuckerrohr. Und die Gewinnung kann in jeder Küche nachvollzogen werden. Lustig auch immer die Hinweise Fruchtzucker wäre doch soviel besser (ja nicht hier in diesem Artikel) Fruchtzucker hat nur den einen Haken, das Sättigungsgefühl stellt sich bei Nahrungsmitteln welche mit Fruchtzucker gesüsst wurden erst bei viel größeren Mengen an aufgenommener Nahrung ein. Mehr Nahrung bedeutet aber eben auch ein mehr an Kalorien aus anderen Nahrungsbestandteilen. Und wozu das führt kann man sich dann wohl sehr leicht vorstellen.

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Lord Menial 24.11.2017, 14:16
8.

Zitat von genugistgenug
Wenn SUgar/ZUcker nicht schädlich ist, wieso wird der dann unter allen möglichen Namen versteckt? Es wäre einfacher "Su/Zu+Zuckerart) anzugeben" statt ungezählte Namen - auf manchen Packungen sogar bis zu 4 (unser Fundrekord).
Na, wenn es auf der Packung steht, ist es doch nicht "versteckt".
Jedes Kind kann nachschlagen, was Glukosesirup ist.
und auf jeder Lebensmittelpackung steht mittlerweise:
"Kohlenhydrate x
davon Zucker y"
Sogar auf dem Kamillentee! (vermutlich für Leute, die vorhaben, ihn zu essen)

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freigeistiger 24.11.2017, 14:16
9. Nährwertangaben

Zitat von genugistgenug
Wenn SUgar/ZUcker nicht schädlich ist, wieso wird der dann unter allen möglichen Namen versteckt? Es wäre einfacher "Su/Zu+Zuckerart) anzugeben" statt ungezählte Namen - auf manchen Packungen sogar bis zu 4 (unser Fundrekord).
Auf den Lebensmittelverpackungen sind in der Nährwerttabelle die Ein- und Zweierzucker als Summe angegeben.
Die unterschiedliche Verstoffwechselung und damit physiologische Wirkung ist dabei nicht berücksichtigt. Da trifft Ihre Kritik an der Verwendung von unterschiedlichen Zuckern zu.

Da Sie angabegemäß in der Diabetologie tätig sind, jahrzehntelang wurde dort fälschlicherweise permanente Nahrungszufuhr und Fruktose propagiert. Aber auch in der Medizin scheinen sich langsam statt der eindimensionalen Urache-Wirkung-Ansichten komplexere Betrachtungsweisen, systemisch, durchzusetzen. Das Leben ist komplex.

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