Forum: Karriere
Ärztin im Krankenhaus: Wer hält seine Schwangerschaft am längsten geheim?
Getty Images

Blut abnehmen, operieren und 24-Stunden-Dienste schieben ist für schwangere Ärztinnen tabu. Eigentlich. Eine Assistenzärztin erzählt, warum viele Kolleginnen lieber verschweigen, dass sie Mutter werden.

Seite 1 von 16
aa_mode 18.04.2016, 10:55
1.

Ich weiss nicht, was mich mehr betrübt: die Verantwortungslosigkeit dieser jungen Ärztinnen gegenüber ihres ungeborenen Kindes - und das in einem Beruf, dessen Grundvoraussetzung Verantwortungsbewustsein ist - oder die grotesk asoziale Verhaltensweise der Kollegen und Vorgesetzten - und das in einem Beruf, der von Empathie und Sozialkompetenz geprägt sein sollte.

Beitrag melden
drstefanjuettner 18.04.2016, 11:01
2. jammernde Ärztin

Der Artikel stammt ist entweder ca. 10 Jahre alt oder die Ärztin sucht einen Grund zum jammern. In Zeiten der Generation Y über welche bereits das Ärzteblatt berichtet, sowie der Elterngeldgeneration können Ärzte die Spielregeln bestimmen und tun dies auch. Selbst männliche Ärzte können locker Eltern (teil) zeit nehmen. In der Assistentenzeit zu kündigen ist von Seiten der Klinik kaum möglich.

Beitrag melden
udolf 18.04.2016, 11:08
3.

Das Verhalten der anderen ist sicherlich nicht zu entschuldigen, allerdings Schwangerschaften lassen sich heute relativ gut Planen das man sich einen besseren Zeitpunkt hätte aussuchen können?

Beitrag melden
isaskiara 18.04.2016, 11:09
4. #regrettingmotherhood

Da haben wir es wieder: Diese Gesellschaft ist hochgeradig frauen-, familien- und kinderfeindlich!

Beitrag melden
MiniMoogMe 18.04.2016, 11:10
5.

Mir ist schleierhaft, warum manche Menschen Schwangeren und Eltern im Beruf das Leben so schwer machen müssen. Als wäre Kinderkriegen irgendwelche egoistische und hedonistische Freizeitbeschäftigung, die nur auf die Kosten der Arbeit geht. Ich versuche immer, Schwangere und Eltern unter meinen Kollegen bestmöglich zu unterstützen, sie haben eh schon genug um die Ohren. Außerdem ziehen sie meine künftigen Rentenzahler groß. Es gibt Frauen, die dabei feststellen, dass sie lieber Vollzeitmütter sein wollen und nie wieder ins Angestelltenverhältnis treten - ja, OK, über solche mache ich mich gerne lustig, weil ich selbst diese Denkweise nicht nachvollziehen kann, aber ganz rational gesehen sollen sie das doch machen wenn es ihnen so passt. Ich kenne aber auch Frauen, die sich zuhause mit Kindern nur langweilen und so schnell wie möglich ins Berufsleben zurückwollen. Die holen die Zeit doch locker nach. Was sind 1-2 Jahre Elternzeit ggü. etwa 35 Gesamtarbeitsjahren bis zur Rente? Der Eine nimmt in der Zeit einen "Sabbatical", der Andere wird arbeitslos, der Dritte wiederum eine Weiterbildungsmaßnahme. Aber wenn stattdessen jemand ein Kild zur Welt bringt - mein Gott, auf einmal ist der Aufschrei groß!

Beitrag melden
DerSchtiewen 18.04.2016, 11:13
6. Komische

Habe noch nie gehört, dass ein Internist seine diagnostischen Eingriffe als Operationen bezeichnet. Und wo wird man ins die Anästhesie "eingeteilt", wobei das eine eigene Fachrichtung ist. Kommt mir, aus meiner Sicht, selbst Assistenzarzt in anästhesiologischer Weiterbildung, wie ein gefakter und nur oberflächlich recherchierter Artikel vor!

Beitrag melden
gutes_essen 18.04.2016, 11:25
7. Traurig

Als Arzt hat man ja das Wissen, und sollte eigentlich besser reagieren.

Aber: Wenn eine Mitarbeiterin kurz nach der Probezeit schwanger wird, darüber ist wohl kein Chef sehr angetan.

Beitrag melden
komma74 18.04.2016, 11:27
8.

Ich arbeite auch als Ärztin in einer großen Frauenklinik mit zwei Kindern. Bei uns in der Abteilung ist es kein Problem schwanger zu sein und auch das hinterher in Teilzeit wieder einzusteigen stellt kein Problem dar.

Beitrag melden
michae esss 18.04.2016, 11:29
9.

Ist es denn zu viel verlangt, wenn jeder bei der Arbeit halbwegs professionell vorgeht: Es ist doch normal, wenn ein Frau zwischen 25 und 35 schwanger wird, damit muss man als Klinik rechnen und entsprechend reagieren. Egal wie sehr man verärgert ist, sollte man seine Emotionen im Griff haben.
Eine Schwangerschaft bedeutet Mehrarbeit für andere Kollegen, das ist das Problem: Diese Prozesse sollten doch in der Klinik kalkuliert werden. Der Chef und die Kollegen reagieren negativ (sollte bestraft werden) weil sie durch den Ausfalle der Kollegin einen Nachteil haben, da sollte man ansetzet: z.B. zusaetliche Unterstützung auch des Arbeitgebers durch diese Situation. Dann sind alle zufrieden.

Beitrag melden
Seite 1 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!