Forum: Karriere
Aktion in Neuseeland: Zehn Dollar für jeden, der mit dem Rad zur Arbeit kommt
Getty Images/EyeEm

Weil er selbst gern Rad fährt und glaubt, dass fitte Menschen besser arbeiten, hat der Chef einer Werbeagentur in Christchurch sich eine besondere Belohnung für seine Mitarbeiter ausgedacht.

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_McCell 07.03.2018, 15:01
30.

Zitat von qoderrat
Also ich bin ja begeisterter ganzjähriger Radfahrer ins Büro, kann man doch so den Arbeitsweg gleich als Ausgleichssport nutzen. Aber ohne Duschmöglichkeit, wie soll das bitte funktionieren? Das würde ich meinen Kollegen wirklich nicht zumuten, das ist ja widerlich mit einem nach Schweiss stinkenden Kollegen in einem Zimmer sitzen zu müssen. Und wie machen die das bei Kundenbesuch?
Hmm komisch, ich fahre mittlerweile auch ganzjährig, aber Duschen habe ich bisher noch nicht vermißt. Wichtig ist nur, daß man sich umziehen kann. Müffeln können nur die schweißgetränkten Sachen.

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sammilch 07.03.2018, 15:01
31.

Die Betriebskrankenkasse hat vor Jahren mal ein Gewinnspiel daraus gemacht, wer in den Monaten von Mai bis September am meisten Kilometer mit dem Rad fuhr bekam "eine attraktive Prämie".
Ich war der Gewinner. Bekam einen Gymnastikball. Nett gemeint, aber dafür wäre ich als Autofahrer sonst nicht aufs Rad umgestiegen.

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grossmutter 07.03.2018, 15:04
32. Wer schwitzt, fährt zu schnell

Zitat von qoderrat
Aber ohne Duschmöglichkeit, wie soll das bitte funktionieren?
Abgesehen von einer Handvoll Hochsommertage (an denen es auch manchen Autofahrern oder ÖPV-Nutzern gut täte, öfter zu duschen...), besteht in unseren Breiten kein Anlass, wegen einer Alltags-Radfahrt ins Schwitzen zu geraten. Der Einfluss der Höchstgeschwindigkeit auf die Reisezeit wird schon beim Vergleich Auto-Fahrrad maßlos überschätzt. Beim Radeln mit Schweißausbruch vs. entspanntem Dahingleiten spielt dieser Faktor erst recht kaum eine Rolle. Oft ist der Unterschied nicht mal eine Ampelphase.

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dasfred 07.03.2018, 15:11
33. Kopfschütteln

Tausende Schüler fahren selbstverständlich jeden Tag zur Schule und wenn ein Chef eine kleine Belohnung dafür bietet, das Erwachsene es ihnen gleichtun bricht im Forum der Aufstand aus. Da werden sofort wieder Probleme konstruiert. Warum kann man diesen Artikel nicht ganz normal als Info werten, dass es einen Chef gibt, der umweltfreundliches verhalten belohnt?

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sammilch 07.03.2018, 15:33
34.

Zitat von grossmutter
Abgesehen von einer Handvoll Hochsommertage (an denen es auch manchen Autofahrern oder ÖPV-Nutzern gut täte, öfter zu duschen...), besteht in unseren Breiten kein Anlass, wegen einer Alltags-Radfahrt ins Schwitzen zu geraten. Der Einfluss der .....
Vorsicht. Man kommt als Radler schnell man in brenzlige Lagen, in denen man ins Schwitzen kommt.
Wenn einen mal wieder ein Autofahrer so dicht überholt hat, dass der Lenker berührt wurde und man es gerade so noch schafft das Rad zu halten.
Oder aktuell das Blitzeis. Montags fuhr ich zu Hause los, ca 1 km vor meiner Arbeitsstelle begann das Blitzeis, da habe ich auch etwas panisch transpiriert.

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trader_07 07.03.2018, 15:58
35.

Zitat von Sibylle1969
Coole Idee. Hoffentlich findet das Nachahmer.
Finde ich auch. Ich freue mich über jeden, der vom Auto aufs Fahrrad umsteigt. Ich habe gerne freie Fahrt.

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grossmutter 07.03.2018, 16:25
36. Das Märchen vom Radkäppchen und dem bösen Golf...

Zitat von sammilch
Wenn einen mal wieder ein Autofahrer so dicht überholt hat, dass der Lenker berührt wurde und man es gerade so noch schafft das Rad zu halten. Oder aktuell das Blitzeis. Montags fuhr ich zu Hause los, ca 1 km vor meiner Arbeitsstelle begann das Blitzeis, da habe ich auch etwas panisch transpiriert.
Ah, zum drohenden Schweißausbruch jetzt auch noch das andere Alltagsradler-Schauermärchen. :-)
Dass ein Überholer meinen Lenker berührt hätte, ist mir noch nie passiert, trotz gut sechstelliger Lebensfahrleistung auf der Fahrbahn. Und auch auf die Gesamtheit aller Radfahrer bezogen spielt das Berühren beim Überholen im Unfallgeschehen eine vollkommen unbedeutende Rolle - auch und gerade bei Unfällen mit lebensgefährlichen oder tödlichen Verletzungen.

Gegen Blitzeis hilft die preisgünstige Anschaffung eines Wechselvorderrades mit Spikebereifung, das man bei entsprechender Wettervorhersage morgens in wenigen Sekunden gegen das andere Laufrad mit Sommerreifen tauscht.

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spiegel-kilian 07.03.2018, 16:30
37.

Zitat von grossmutter
Abgesehen von einer Handvoll Hochsommertage (an denen es auch manchen Autofahrern oder ÖPV-Nutzern gut täte, öfter zu duschen...), besteht in unseren Breiten kein Anlass, wegen einer Alltags-Radfahrt ins Schwitzen zu geraten. Der .....
Wenn Sie spazieren fahren wollen, dann bleibt Ihnen das unbenommen, für den Weg zur Arbeit wird das wohl nicht tauglich sein...
Wenn ich ein bißchen Gas gebe, dann schaffe ich 30 km/h im Schnitt. Nur so dahingeradelt käme ich vllt. auf 20 km/h.

Ich habe ca. 20 km in die Arbeit - im einen Fall bräuchte ich 40 Minuten, im anderen eine ganze Stunde.
Vielleicht sind bei Ihnen die Ampelphasen relativ lang, bei uns ist das nicht so...

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grossmutter 07.03.2018, 17:31
38.

Zitat von spiegel-kilian
Ich habe ca. 20 km in die Arbeit
Glückwunsch, 20 km einfach ist doch aller Ehren wert. Solche Langstrecken dürften aber auch mit Dusche, Dauerfrühlingswetter, Rückenwind, Radschnellwegen und 10 Euro Chef-Bonus für die allermeisten Fahrrad-Pendler weit jenseits des tagtäglich akzeptierten Reichweiten-Horizontes liegen.

Bei mir sind es 10 km, davon gut die Hälfte ungestörte freie Fahrt über offenes Land. Der Rest ist Stadtverkehr mit alle Naselang Ampelstops. Der Unterschied zwischen ordentlich Reintreten mit Schwitzen und Treibenlassen ohne Transpirieren beträgt, gleiche Wind- und Wetterbedingungen vorausgesetzt, vielleicht 1 oder 2 Minuten. Jedenfalls viel zu wenig, als dass ich mir dafür die ganze Umzieherei/Duscherei nebst Transport der notwendigen Extra-Klamotten antun würde.

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RenRlp 07.03.2018, 17:34
39. Richtig so

In Zeiten von Klimazielen, Abgasskandalen etc pp verwundert es doch sehr, dass es keinerlei mir bekannte Förderung für Fahrräder gibt. Ich fahre schon mein Leben lang, bei Wind und Wetter nur Rad (mit 3 Krankheitstagen in 10 Jahren), muss aber dennoch über Umwege Dienstwagen, Abwrackprämien etc mitfinanzieren, schädige im selben Atemzug die Infrastruktur wie Straßen, Häuserfassaden und Umwelt um ein vielfaches weniger, ganz zu schweigen von Lärm, Licht, Abgasen, Feinstaub, Platzbedarf.
Warum wird der Kauf eines Bikes nicht ähnlich gefördert, wie einst die Abwrackprämie? Ach, die Lobby .. ich vergaß.

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