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Allianz-Personalvorständin: Der Moment, in dem Chefs abdanken müssen
DPA

Lebenslange Weiterbildung hat bei vielen Arbeitnehmern keinen guten Ruf. Ana-Cristina Grohnert, Personalchefin bei der Allianz, erklärt, was sich in den Firmen ändern muss - und was viele Chefs falsch machen.

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tschautsen 21.03.2019, 15:03
1. Ist das Comedy?

Überschrift: Der Moment, in dem Chefs abdanken müssen
Fun fact: Frau Grohnert verlässt zum 01.04.2019 die Allianz.
Ich hau mich weg.

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uhu_13 21.03.2019, 15:07
2. Lernen ist nicht gewuenscht

Lernen ist nicht gewuenscht da z.B.
- das Bestehende so bequem ist,
- aus Lernen erkannte Korrekturen alter Schludrigkeiten Geld Kosten
- neue Erkentnisse alte wissenshirarchien in Frage Stellen
- es Zeit und Geld kostet.
Daraus erkennen wir, dass jede durchschnittliche Fuehrungskraft daran kein Interesse haben kann, und maximal inhouse Loesungen, die fuer die Compliance noetig sind, akzeptiert werden.

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sikasuu 21.03.2019, 15:32
3. Die Botschaft hör ich schon, allein mit fehlt der Glaube!

Klingt wie in der "guten alten Zeit" als Firmen noch ausbildeten, ihr Personal weiter qualifizierten, der "Boss" auch mal mit den "Leuten ein längeres Schwätzchen hielt, dabei zuhörte, usw. & das was da an Informationen & Wissen zusammenkommt, auch ungefiltert & vor allen Dingen, ungeschönt bis in die Vorstände zu hören ist?
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Aber ist das alles nicht als "unproduktiv" & störend für den Top-Down/Berater abhängigem Führugstile, abgeschafft worden?
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Klingt ja gut, aber was sagt den Controllig im Gegensatz von Human Resources zu solch revolutionären Ansätzen?
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Ist es nicht Verschwendung, in Mitarbeiter zu investieren? Die könnten ja einfach gehen, nehmen das Wissen, die Erfahrung dann mit.
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Gehen, das ist wohl da schlimmste nach einen langen Arbeitsleben mit ihren Wissen, ihrer Erfahrung einfach in Rente?
(So wie das im Moment die Generation der, noch in den 70-80ger Jahren gut ausgebildeten & erfahrenen "Fach-& Mitarbeiter macht)
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Hoffen wir mal, das die Autorin nicht "einsame Ruferin in der Wüste" bleibt.
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Aber,... siehe oben!

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itharkua 21.03.2019, 15:34
4. Gibt es tatsächlich Menschen,

die glauben, dass sie mit Abschluss der Ausbildung ausgelernt haben/alles nötige Wissen für die Zukunft bereits besitzen?
Un wer um himmels Willen versteht die Notwendigkeit etwas zu lernen als einen Makel? Woher kommt so ein verqueres Weltbild? Jemand, der wirklich diese Ansichten vertritt, kann doch froh sein, dass so einem eingeschränkten Geist überhaupt jemand einen Lohn für seine Arbeit anbietet.
Ich wüsste kaum, wie man mit Personen dieser Art im Job sinnvoll zusammenarbeiten soll.

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7p_ 21.03.2019, 15:59
5. Zustimmung

Auch wenn sich der Text doch eher wie eine Predigt liest.

Ein Hinweis: wenn ich richtig informiert bin, ist ein Quantensprung der >kleinste< denkbare Fortschritt... Das war wohl nicht gemeint, oder?

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donatellab 21.03.2019, 16:05
6. Fortbildung?

Meine letzte Fortbildung durch den Arbeitgeber liegt 15 Jahre zurück. Damals wurde hier ein neues Computerprogramm eingeführt. Im öffentlichen Dienst wird gespart

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nikaja 21.03.2019, 16:22
7. es klingt wie Musik....

Ich schliesse mich dem Foristen Sikasuu an, auch mir fehlt der Glaube. In meinem Unternehmen wird das Gebet vom Wert der MA gepredigt, wenn es dann um Investitionen geht, MA fortzubilden, hoert dieses Mantra sofort auf.
Der Glaube, dass es immer mehrtaegige Fortbildungen sein muessen ist eh obsolet. Mehrer "kleine" aber regelmaessige Fortbildungen sind weitaus gewinnbringender. Dennoch nur auf Web-basierte, virtuelle Schulungen zu setzen, ist ebenfalls das falsche Pferd. Der kostenintensivste Faktor eines Unternehmens ist die Personaldecke, also wird hier an jeder Ecke gespart. Dazu gehoert der Ausbildungs- und Fortbildungsbereich. Am liebsten werden Leute mit einem Studium und 5 Jahren Berufspraxis als Einsteiger genommen, mit einem Salaer das einem Azu-Gehalt entspricht. Das ist die bittere Realitaet.
Festanstellungen gehen auch tendenziell zurueck, da man sich je nach Auftragslage lieber mit Zeitarbeitskraeften umgibt und so saisonale oder konjunkturlle Schwankungen auszugleichen sucht. Der Mist, der dadurch produziert wird ist aergerlich, aber die Kunden, i.d.R. aehnlich strukturierte Unternehmen fahren die gleiche Schiene. Man produziert Masse. Qualitaet gehoert zum Singsang wie der beschworene Wert der Belegschaft. Da endets aber auch.

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spmc-13058733603979 21.03.2019, 18:11
8. Lernen als Chance in einer Kultur des Expertentums?

Grosse Worte, gerade in einem Konzern, der nicht als fortschrittlich in der Mitarbeiterführung gesehen werden kann. Aber Dringlichkeit ist wohl noch immer der beste Schlüssel, um sich zügig an die sich schnell änderden Bedingungen anzupassen...dafür gibt es keine Rückversicherung

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kumi-ori 21.03.2019, 18:47
9. Wortschöpfung "Vorständin"

Mit dem Begriff "Vorständin" machen sich die Gender-Sprach-Rebellen endgültig zu*r *Äff*in. Ein "Stand" ist keine Person sondern eine Situation, und diese hat kein biologisches Geschlecht. Es kann ein Vorstand zwar in bestimmten Situationen durch eine biologische Person repräsentiert sein, der Familienvorstand, Hausvorstand, und auch der Vorstand eines Unternehmens kann aus einer einzelnen Person (oder aus mehreren) bestehen, ist aber per se eine materielose Angelegenheit. Man würde einen Untersuncungsausschuss, der zufällig nur aus Frauen besteht auch nicht Ausschüssin nennen.

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